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Freie Cachedatenbank gesucht

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Die Schatzjäger
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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von Die Schatzjäger » Mi 30. Dez 2009, 14:44

Also einerseits stimme ich TantchensOnkelchen vorbehaltlos zu, andererseits möcht ich aber auch die rechtliche Seite nicht unerwähnt lassen.

Sobald ein Seitenbetreiber darauf hingewiesen wird, dass der (vom User XY erzeugte Inhalt) rechtswidrig ist, so steht er in der Verantwortung diesen zu löschen.

Sicherlich ist das nicht absolut gesetzlich geklärt, aber es ist die Frage was passiert wenn

a) jemand einen Cache bei mir veröffentlicht, wo deutlich drin steht 'ihr müsst über den Zaun klettern und passt auf dass der Besitzer euch nicht erwischt !'
b) jemand mir schreibt dass ein Cache wie unter 'a' beschrieben auf meiner Seite ist
c) sich der Besitzer des Geländes von Cache wie unter 'a' beschrieben bei mir beschwert.

Bei 'a' hat man eventuell die Chance zu sagen dass man nichts davon wusste, da man soviele tausend Caches anbietet, aber bei 'b' oder gar 'c' wird die Luft schon dünn.

Und nun sei mal dahingestellt wer so eine Seite komplett frei anbieten will, obwohl die Möglichkeit besteht dass man dann für irgendeinen scheiß den andere mit der Seite machen, vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden soll.

Es gab da mal vor langer Zeit ein paar Pseudo-Legale Caches. Diese wurden nur innerhalb eines bestimmten Forums (von Leuten die sowas mögen !) ausgetauscht.
Gute Idee, kann funktionieren, aber sobald die ersten Aufpasse und Weltverbesserer kommen (und die werden kommen !) funktioniert es nicht mehr ...

Schade eigentlich,

Thomas
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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von Carnosaurus » Mi 30. Dez 2009, 15:03

Die Schatzjäger hat geschrieben: Es gab da mal vor langer Zeit ein paar Pseudo-Legale Caches. Diese wurden nur innerhalb eines bestimmten Forums (von Leuten die sowas mögen !) ausgetauscht.
Gute Idee, kann funktionieren, aber sobald die ersten Aufpasse und Weltverbesserer kommen (und die werden kommen !) funktioniert es nicht mehr ...

Schade eigentlich,

Thomas
Ich weiß nicht, ob man das bedauern muss - was hat das eigentlich mit der Idee von Geocaching zu tun, wenn man illegal fremdes Gelände betritt? Hier scheint sich ein Egoismus ausgebreitet zu haben („Hauptsache ein schöner Cache, egal, was der Besitzer dort davon hält“) der eigentlich unglaublich ist.

Ich würde mich auch als Grundstückeigentümer bedanken, wenn dauernd eine Horde von Cachern darübertrampelt (und die Anzahl der Deppen beim Cachen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen) :irre:

Vom Umweltschutzgedanken des Geocaching ist auch teilweise nicht mehr viel übrig geblieben, siehe z.B. den Spiegel Artikel. Gerade durch die Minderheit der rücksichtslosen Cacher gerät unser schönes Hobby langsam in den Verruf :motz:

Ist halt so in jeder Community - je größer diese wird, desto mehr Regeln braucht man - weil sich einzelne nicht an elementare Grundregeln halten können.

Gruß,
Mark
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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von radioscout » Mi 30. Dez 2009, 19:10

TantchensOnkelchen hat geschrieben: Solange es so liebe Kollegen
Ist es nicht besser, wenn die "interne Qualitätskontrolle" sowas erkennt bevor es z.B. zu einer Anzeige kommt?

Für alle, die Spaß am illegalen haben, habe ich einen guten Tip. Da gibt es doch dieses neue Spiel, der Name fällt mir leider nicht mehr ein. Da gibt es keine Groundspeak-Guidelines und Reviewer, da kann man doch alles machen.
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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von GCyberfish » Mi 30. Dez 2009, 22:24

Mir geht es hier überhaupt nicht um irgentetwas Illegales! Nur scheint diesem Spiel das Prinzip der Eigentverantwortung abhanden zu kommen. Wenn der Owner schreibt, dass ich einen Zaun überwinden muss und die Location (wie jeder andere Quadratmeter Land auf dem Planeten) irgendwem gehört, und ich damit ein Problem habe, dann mache ich diesen Cache nicht. Doch warum keine moving Caches, Buddelcaches,
und wenn irgendeine Behörde unabhänig der Rechtslage etwas gegen den Cache hat, wird dichtgemacht. Aber ich denke dass mit der eigenen Website oder Foren ist da die beste Lösung.
...your world is our playground

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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von radioscout » Mi 30. Dez 2009, 22:56

GCyberfish hat geschrieben: Mir geht es hier überhaupt nicht um irgentetwas Illegales!
[...]
einen Zaun überwinden muss und die Location (wie jeder andere Quadratmeter Land auf dem Planeten) irgendwem gehört,
In den allermeisten Fällen (es gibt wohl nur wenige Ausnahmen) ist das Überwinden eines Zauns illegal.
GCyberfish hat geschrieben: Doch warum keine moving Caches, Buddelcaches,
Moving Caches: Das kann man bestimmt irgendwo im Blauen Forum nachlesen.
Vergrabene Caches: Fragst Du das ernsthaft? Das war IIRC eine der ersten gc-Regeln.
Kannst Du Dir vorstellen, wie eine Cachelocation aussieht, wenn dort gegraben wird?
Wie auffällig man ist, wenn man gräbt und wie schnell man in Erklärungsnöte kommt, wenn man erwischt wird? Und wie auffällig ein "Versteck" ist, wenn dort gegraben wird.
Und bei Eingabe- und Rechenfehlern wird irgendwo gegraben.
Wobei ich mir gut vorstellen kann, daß Du eine Ausnahmegenehmigung bekommst, wenn der Cache auf Deinem Grund liegt oder Du eine Genehmigung vom Eigentümer hast.
GCyberfish hat geschrieben: und wenn irgendeine Behörde unabhänig der Rechtslage etwas gegen den Cache hat, wird dichtgemacht.
Wie viele Caches müssen die Behörden entfernen lassen bis es Restriktionen gibt?
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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von Carnosaurus » Fr 1. Jan 2010, 15:39

radioscout hat geschrieben:
GCyberfish hat geschrieben: Doch warum keine moving Caches, Buddelcaches,
Moving Caches: Das kann man bestimmt irgendwo im Blauen Forum nachlesen.
DIe gibt es u.A. bei Opencaching und Terracaching (ich selbst habe aktuell zwei solcher Caches zuhause, die demnächst wo anders versteckt werden).-
radioscout hat geschrieben: Vergrabene Caches: Fragst Du das ernsthaft? Das war IIRC eine der ersten gc-Regeln.
Kannst Du Dir vorstellen, wie eine Cachelocation aussieht, wenn dort gegraben wird?
Wie auffällig man ist, wenn man gräbt und wie schnell man in Erklärungsnöte kommt, wenn man erwischt wird? Und wie auffällig ein "Versteck" ist, wenn dort gegraben wird.
Und bei Eingabe- und Rechenfehlern wird irgendwo gegraben.
Prinzipiell stimme ich Dir zu, es gibt jedoch auch Ausnahmen - im Frühling habe ich in Holland einen solchen Cache (TC) gesucht und gefunden, wo ich auch zuerst massive Bedenken hatte, der war aber völlig OK (und noch dazu gut):

Der Cache war in einem interessanten Gebiet: ein ausgedehntes Sandgebiet mitten in einem Wald, das Final war klar und gut mit Spoilern beschrieben, mit einem Stock (Prikstock o.Ä.) konnte man dort im Sand stochern um die Dose zu ertasten - und beim Buddeln wurde durch die Örtlichkeit (Sand) auch nichts zerstört.

Genaueres dazu siehe in meinem Blog.

Bei GC dagegen bin ich froh, dass es die Grabregel gibt - wenn ich mir ansehe, wie rücksichtslos manche Cacher vorgehen :kopfwand:

Gruß,
Mark
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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von TantchensOnkelchen » Mo 4. Jan 2010, 12:36

radioscout hat geschrieben:
TantchensOnkelchen hat geschrieben: Solange es so liebe Kollegen
Ist es nicht besser, wenn die "interne Qualitätskontrolle" sowas erkennt bevor es z.B. zu einer Anzeige kommt?

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde hier über einen Cahe diskutiert, der in einem gefaketen Vogelhäuschen war.

Der "Anmahner" brachte als Grund für seine Aufregung, dass dadurch unerfahrene Cacher ja auf die Idee kommen könnten ab dato jedes Vogelhäschen, dass sie irgendwo sehen, erst mal zu zerlegen, in dem Gedanken, darin könne ja ein Cache versteckt sein.

Mit dieser Begründung forderte er, dass für den Cache im gefakten Vogelhäuschen unbedingt ein SBA geloggt werden solle und solche Cacheverstecke doch wohl nicht sein dürfen.


Solche lieben Kollegen meine ich.


Und dann noch die Gattung, die SBA für einen Cache fordern, in dessen Listing sie "problematische Situationen" hineinzudeuten meinen, ohne selber je in der Nähe des Caches gewesen zu sein.
Selbst wenn sich vor Ort alles als ganz harmlos erweist.

Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Cache, der einen SBA bekam, weil ein "lieber Kollege" (kein Reviewer) aus der Ferne (> 100 km) erkannte, dass der Cache zu nah an einer Bahnlinie liegt und dies zu gefährlich sei.

Offensichtlich jedoch, war wohl das Kartenmateriel auf das sich dieser "liebe Kollege" bezog, leicht veraltet, denn die Bahnlinie wurde bereits vor rund 50 Jahren abgebaut. Übrig ist nur der Damm, ohne Gleise. :irre:

Viele Grüße
Onkelchen
Zwei Starrachsen, vier Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS ...

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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von bene66 » Mo 4. Jan 2010, 13:51

GCyberfish hat geschrieben: Nur scheint diesem Spiel das Prinzip der Eigentverantwortung abhanden zu kommen. Wenn der Owner schreibt, dass ich einen Zaun überwinden muss und die Location (wie jeder andere Quadratmeter Land auf dem Planeten) irgendwem gehört, und ich damit ein Problem habe, dann mache ich diesen Cache nicht.
Das Prinzip der Eigenverantwortung kann nur funktionieren, wenn sie auch wargenommen wird.

Das scheitert zum einen daran, dass so größer eine Gruppe ist es immer wahrscheinlicher ist das Deppen dabei sind - und die Gruppe der Geocacher ist bereits recht groß.

Zum anderen scheitert es daran, das bei großen Gruppen "Verantwortung" von jedem Mitglied anders definiert wird. Ich glaube der Owner in deinem Beispiel hat nicht verantwortlich gehandelt, wenn er einen Cache auf ein eingezeuntes Privatgrundstück legt und es wird nicht verantwortungsbewusste Sucher geben, die ihn suchen.

Leider wird dann die ganze Gruppe in Mitleidenschaft gezogen und nicht nur die beiden (oder mehr) "Sünder". Man hat als Individuum halt immer eine (Eigen-)Verantwortung für die Gruppe und die Gruppe eine (Eigen-)Verantwortung für das Individuum.

Auch ich bin nicht mit allen Regeln bei Grundspeak einverstanden bin.
- Man kann darüber streiten, ob eine Abtsandsregel notwendig ist (IMO: 0,5m tun es auch)
- man kann darüber streiten ob Buddelcaches erlaubt werden sollten (IMO: prinzipell nein)
- ...
Aber ich bin froh das es Regeln gibt und die Einhaltung auch kontrolliert wird. Mir sind ein paar Fehleintscheidungen der Reviewer lieber als eine völlig unkontrollierte Cachelegerei.

bene66

PS: Wenn Du Deine ungeregelte Cachedatenbank eröffnest, nenne sie bitte nicht "Geocaching" - Du könntest uns sonst in Verruf bringen!
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Ich führe Statistiken um schöne Cache-Erlebnisse zu haben, aber ich cache nicht um eine schöne Statistik zu haben

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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von Carnosaurus » Mo 4. Jan 2010, 19:25

bene66 hat geschrieben: Das scheitert zum einen daran, dass so größer eine Gruppe ist es immer wahrscheinlicher ist das Deppen dabei sind - und die Gruppe der Geocacher ist bereits recht groß.
[...]
Leider wird dann die ganze Gruppe in Mitleidenschaft gezogen und nicht nur die beiden (oder mehr) "Sünder". Man hat als Individuum halt immer eine (Eigen-)Verantwortung für die Gruppe und die Gruppe eine (Eigen-)Verantwortung für das Individuum.
Jo, zwei Beispiele dazu:

1.) Früher waren die Sylvester-Böller wesentlich lauter - das was heute die dicksten Böller sind, waren früher teilweise die kleinen; Ladycracker (die Teile an einer Schnur) und Heuler gibt es ebenfalls nicht mehr. Dafür konnten früher die Böller auch locker die Hand abreißen, nur weil ein paar Volldeppen im besoffenen Kopf sich verstümmelt haben wurden die eingeschränkt, dabei haben >99% der Leute keinen Unsinn damit betrieben.

2.) In verantwortlicher Hand sind auch scharfe Schusswaffen kein Thema, dennoch bin ich froh darüber, dass es in Deutschland ein so scharfes Waffengesetz gibt :gott:

Gruß,
Mark
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Re: Freie Cachedatenbank gesucht

Beitrag von radioscout » Mo 4. Jan 2010, 19:33

Glaubt eigentlich irgendjemand, daß eine Geocaching-Website, die länger als ein paar Wochen online sein will, sich erlauben kann, Caches auf verbotenem Gelände zuzulassen?
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