Mili, Zivi oder erfolgreich nix gemacht?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Warst Du beim Bund?

Ich geb's zu - ich war da
94
45%
Mit Waffe? Ich? Ne Zivi war schon besser
46
22%
Bei Feuerwehr/THW/... isses auch ganz nett
20
10%
Ha! Erfolgreich komplett drum gedrückt
34
16%
Als Mädel mach ich so Kindereien nicht mit
8
4%
steht mir noch bevor
5
2%
 
Abstimmungen insgesamt: 207

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cerveza*libre
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Beitrag von cerveza*libre » Fr 24. Feb 2006, 17:19

:roll: W15 vor langer, langer Zeit. Einen Zusammenhang zum Hobby "GeoCaching" gibt's aber definitiv nicht ... :P

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Duffy77
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Beitrag von Duffy77 » Fr 24. Feb 2006, 20:40

Nun muss ich doch auch noch mal meinen Senf dazu geben.
War beim 3. FschJgBtl 314 in Oldenburg...
Leider ist der Laden da jetzt mehr oder weniger dicht, weil die 3. aufgelöst wurde. War aber ne schöne Zeit und möchte sie nicht missen.
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Eddie
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Beitrag von Eddie » Fr 24. Feb 2006, 23:18

Da ich Elektriker bin/war, steckte man mich in die Instandsetzung. Ist noch gar nicht lange her und war im 2. InstBtl. 131 in Bad Frankenhausen. Da dort ein Panzerbataillon stationiert ist, hab ich an so was rumgeschraubt. Ab und zu ging’s ins Gelände, aber meist saß ich im Öl und Fett.

Das Beste an meiner Dienstzeit war, als wir ne Testfahrt mit einem Leo im Gelände machten, ich durfte oben im Turm stehen. Mich hat’s hin und her geschmissen, bekam dadurch fast nix mit, aber war genial. :wink:

Zu meiner Zeit waren 9 Monate Pflicht, ich machte länger.

Bin damals schon mit nem Garmin 12 rumgesprungen, Geocaching war gerade "erfunden". Es brauchte aber 5 Jahre bis ich was davon wusste.

Gruß Eddie

ts1
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Beitrag von ts1 » Mo 27. Feb 2006, 16:08

Bin das schwarze Schaf unserer Familie.
Während Vater noch Luftwaffenpilot war, bin ich gleich wieder heimgeschickt worden, als der Arzt die verräterischen Narben meiner Herzoperationen sah.
Ich bin zu nix tauglich. :wink:
MfG Thomas

leseesel
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Beitrag von leseesel » Mo 27. Feb 2006, 20:35

Was bin ich froh das zu meiner zeit keine Frauen beim Bund zu gelassen waren. zum einen wäre ich eventuell zu klein gewesen ,
was ich aber eigentlich immer mit meiner großen Klappe ausgleiche
was für mich mit ausgeprägtem trotzverhalten mehr Zeit im Bau und Bunker bedeutet hätte .abgesehen davon bin ich als Tochter des weißen Jahrgangs
(Paps ist von 36,meine Eltern haben zu dem Thema die schnauze voll) dafür zu opositionell erzogen worden !

Don Cerebro
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Beitrag von Don Cerebro » Mo 27. Feb 2006, 21:46

Yep, war dabei!
Der Ursprungsplan war, mein Studium bei der BW zu machen. Wäre ne coole Sache gewesen. Studium sponsored by Staat.
Leider kam meine Musterung mit T7 dazwischen.
Also bloß die W9. Da allerdings rechts nicht wußte, was links tat (wie in vielen Firmen auch), hat das wohl keiner so richtig mitbekommen.
Resultat:
Wachausbilung und Wache geschoben
SFOR-Hilfsausbilder in Hammelburg
Manöver in Stetten a.k. Markt

Wenn ich dann mal wieder in der Stammeinheit war (1. Führungsunterstützungsregiment 40 in Mainz) war ich Geschäftszimmersoldat in der G6-Abteilung.

Nach den 9 Monaten habe ich mich dann noch als Reservist eingetragen. Was haben die Kameraden gelacht. Und dann wollte ich auch noch den Reserve-Unteroffizier machen.
Naja, als ich denen dann gesagt habe, daß man da bei Antritt des Lehrgangs 500,- DM steuerfrei bekommt und bei Bestehen nochmal 1500,- DM habe ich gelacht.

Den Uffz habe ich dann in den Semesterferien in Bad Frankenhausen gemacht. War leider nur ne erweiterte Grundausbildung aber saugenial, weil die Truppe zusammenhielt.

Alls Uffz dann nochmal ne Wehrübung gemacht und dann das Gschäftszimmer geleitet.

Klar, es war einiges sinnloses dabei, aber ich würde es wieder machen und gelernt habe ich auch so einiges. Und wenn es nur der Umgang mit Vorgesetzen sein sollte, bei denen man besser einfach mal die Klappe hält.
Gruß
Heiko

P.S: Schade eigentlich, daß fast jeder, der den Bund nur vom Hörensagen kennt, einhellig der Meinung ist, daß die Bundeswehr blöd, stumpfsinnig und vollkommen überflüssig ist.
Dieter Nuhr sagte einmal "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!".
Mails an den Reviewer bitte immer an diese Adresse: don.rocbeer@googlemail.com

..........

Beitrag von .......... » Mo 27. Feb 2006, 23:21

Stabs- u. Vers.- Staffel, 43. Flarakgruppe.
1998-1999 nur noch W10.
Ich durfte wegen meiner Ausbildung als KFZ-Elektriker arbeiten. Leider haben die Teile kaum Elektrik drinnen, dafür haben ich von den Meistern einiges über Automechanik gelernt. Es hat Spaß gemacht, die Leute waren okay, ich würde es wieder machen!

Leider sind meine Kleines mittlerweile ausgemustert worden :(

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cu, Obergefreiter (a.D.) Elchrich Elch

Haselmaus
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Beitrag von Haselmaus » Di 28. Feb 2006, 13:22

Ich bin nach meiner Lehre (Kfz-Elektriker) 1988 zur Luftwaffe gekommen und habe mich direkt für vier Jahre verpflichtet. Die Grundausbildung war in Hamburg in der Lettow-Vorbek-Kaserne. Wir nannten es immer Lettow-Ghetto. Die Grundausbildung war die schwachsinnigste Zeit in meinem Leben. Ich hoffte, dass das bald ein Ende hat und befürchtete, es gehe die ganzen vier Jahre so weiter. Nach der Grundausbildung, die etwa drei Monate gedauert hat, ging die Sonne für mich auf. Ich bin zu einer FlaRak (Flugabwehrraketen Staffel) als Radargeräteführer gekommen und hatte einen echt coolen Job. Das alberne militärische Gehabe wurde auf ein Minimum reduziert, weil der Job im Vordergrund stand. Wir haben einen Live-Dienst gehabt, bei dem der Luftraum überwacht wurde und dabei verschiedene Ausbildungen genossen. Einen LKW-Führerschein, den ich privat aber nie mehr gebrauchen konnte, habe ich auch abgestaubt. Die Radargeräteausbildung gab es über mehrere Monate in USA Texas. Auf Kreta durften wir mal zwei Raketen auf eine Drohne (ferngelenktes Flugzeug) schießen. Die Kollegen, beim Bund heißt das ja nach Dienstvorschrift Kameraden, waren auch echt ok. Ich habe noch nie so viele extrem unterschiedliche Leute, wie beim Bund kennen gelernt, und Geld gab es dafür ja auch noch. Also habe ich gespart (wie langweilig) und mir nach dem Bund mein Elektro-Studium finanziert. Im bin froh diese Zeit beim Bund so erlebt zu haben und möchte sie auch nicht missen.

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HagenG
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Beitrag von HagenG » Mi 1. Mär 2006, 09:31

Hallo,
habe mich beginnend mit Stichtag 31.12.1998 (mein 18. Geburtstag) für sechs Jahre Feuerwehrdienst verpflichtet. Zum Bund wollte ich damals nicht, war wohl zu schüchtern. Meine sechs Jahre sind zwar seit einiger Zeit rum, aber ich hänge immer noch in dem Verein- heute morgen ein erst Verkehrsunfall. Heute würde ich vielleicht erst Bund und dann freiwillig FFW machen, aber die Feuerwehr will ich auf keinen Fall mehr missen. Es blebt auch für's "normale" Leben einiges hängen und tolle Kameradschafterlebnisse gabt's zumindest bei mir auch schon. Z.B. bei diversen Leistungsabzeichen (habe 2004 Gold gemacht).

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mortes porta vitae
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Beitrag von mortes porta vitae » Mi 1. Mär 2006, 12:43

Für alle die es nicht mehr erlebt haben. Deutschland war mal in vier Bereiche geteilt, die von sogenannten Alliierten mehr oder eher weniger administriert wurden.
Doch inmitten einer dieser Zonen lag eine kleine Enklave die sich Berlin nannte und es noch immer tut. Man unterscheide hier zwischen West- und Ostberlin.

Viele Wehrdienstfürchtende flohen nach Westberlin um den Häschern des Staates zu entgehen. (Auch dies nicht immer mit Erfolg). Nicht so MPV.

Ich bin in Westberlin geboren und fiel somit weder dem Wehr- noch dem Zivildienst zu. Deswegen kann ich auch keine der obigen Kategorien auf mich beziehen.

Auch das Nachziehen älterer Jahrgänge, nach dem Fall der Mauer, traf nicht auf mich zu. Dennoch habe ich jahrelang freiwillgen Dienst geschoben und jungen knackigen Mädels beim Ausziehen, Zubettgehen und Weiterem geholfen. :twisted:

Oliver
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