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Niedersachsen: Notzeit für Wildtiere!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Spiczek
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Re: Niedersachsen: Notzeit für Wildtiere!

Beitrag von Spiczek » So 21. Feb 2010, 22:04

ElliPirelli hat geschrieben:Auf der anderen Seite kann ich die Widersprüche der Jäger nicht verstehen. Entweder haben wir zu viel Wild, mit dessen Abschüssen sie nicht nachkommen, weil Spaziergänger sie vom Schuß abhalten, dann wäre es aber auch nicht so schlimm, wenn diese Überpopulation durch einen Winter und dessen Folgen dezimiert wird.
Oder wir haben eben zu wenig Wild, daß es besonderer Schutzmaßnahmen bedarf, damit die wenigen überleben. Dann aber stören auch nicht irgendwelche nächtlichen Besucher im Wald, die den Jäger an der Jagdausübung hindern, denn dann ist ja eh nicht genug zum Jagen da.

Also was ist nun der Fall? :???:
Immer das Argument was am Besten passt um seine Machtposition sichern zukönnen.

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radioscout
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Re: Niedersachsen: Notzeit für Wildtiere!

Beitrag von radioscout » Mo 22. Feb 2010, 00:22

ElliPirelli hat geschrieben: Besonders nett, wenn die Hundehalter nicht mal in der Lage sind, den Hund zu sich zu rufen, wenn ein anderer Hund kommt. Der will doch nur spielen....
Vor ein paar Stunden gesehen: kleiner Hund an der Leine, auf einmal kommen zwei "Monster" auf das arme Tier zugerannt, deren Besitzer erfolglos versucht haben, ihre Hunde zurückzurufen. Der Besitzer des kleinen Hundes konnte die anderen Hunde nur mühsam von seinem Hund fernhalten und durfte sich noch blöde Kommentare der "Monsterbesitzer" anhören.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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ElliPirelli
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Re: Niedersachsen: Notzeit für Wildtiere!

Beitrag von ElliPirelli » Mo 22. Feb 2010, 08:07

radioscout hat geschrieben:
ElliPirelli hat geschrieben: Besonders nett, wenn die Hundehalter nicht mal in der Lage sind, den Hund zu sich zu rufen, wenn ein anderer Hund kommt. Der will doch nur spielen....
Vor ein paar Stunden gesehen: kleiner Hund an der Leine, auf einmal kommen zwei "Monster" auf das arme Tier zugerannt, deren Besitzer erfolglos versucht haben, ihre Hunde zurückzurufen. Der Besitzer des kleinen Hundes konnte die anderen Hunde nur mühsam von seinem Hund fernhalten und durfte sich noch blöde Kommentare der "Monsterbesitzer" anhören.
Genau das ist mir auch schon umgekehrt passiert: zwei kleine Kläffer rasten auf meine Schäferhündin zu.... :roll:
Dumme Kommentare kommen dann auch, wenn mein Hund sich das nicht gefallen läßt, von so kleinen Dingern gezwickt zu werden.... :roll:
Be yourself, so that others may recognize you.
Geocaching augments reality in a different way. It adds a layer of the magical to the mundane. Ethan Zuckerman
Elli's ramblings - sporadische Berichte von Cachingabenteuern...

Schrottie

Re: Niedersachsen: Notzeit für Wildtiere!

Beitrag von Schrottie » Mo 22. Feb 2010, 08:34

ElliPirelli hat geschrieben:Auf der anderen Seite kann ich die Widersprüche der Jäger nicht verstehen. Entweder haben wir zu viel Wild, mit dessen Abschüssen sie nicht nachkommen, weil Spaziergänger sie vom Schuß abhalten, dann wäre es aber auch nicht so schlimm, wenn diese Überpopulation durch einen Winter und dessen Folgen dezimiert wird.
Oder wir haben eben zu wenig Wild, daß es besonderer Schutzmaßnahmen bedarf, damit die wenigen überleben. Dann aber stören auch nicht irgendwelche nächtlichen Besucher im Wald, die den Jäger an der Jagdausübung hindern, denn dann ist ja eh nicht genug zum Jagen da.

Also was ist nun der Fall? :???:
Der Fall ist einfach der, das man hier nicht undifferenziert polemische Thesen aufstellen darf. Die Jagd ist deutlich mehr als sinnloses abschießen von Tieren. Jagd, die Hege der Tiere, ist in erster Linie darauf ausgerichtet die Wildbestände von kranken Tieren zu befreien und somti die Bestände zu sichern. Das es hin und wieder Überbestände gibt, ist eine logische Folge eines mit Bedacht ausgeführten Jagdbetriebes, jedoch immer auf bestimmte Arten beschränkt.

Ohne Frage, auch bei den Waidmännern gibt es sie, die Punktejäger, die nur nach der größtmöglichen Trophäe schauen und dann auch mal das Tier erlegen, das eigentlich lebend hilfreicher für die regionale Wildbestandsqualität gewesen wäre, aber die Punktgeier gibt es überall, auch bei uns Geocachern, mit ebenfalls unangenehmen Folgen.
Spiczek hat geschrieben:
ElliPirelli hat geschrieben:Also was ist nun der Fall? :???:
Immer das Argument was am Besten passt um seine Machtposition sichern zukönnen.
Wer will denn genau welche Machtposition sichern? Aber gut, ich stufe diese Aussage einfach mal in das oben erwähnte "Aufstellen undifferenzierter und polemischer Thesen" ein, denn genau dort gehört diese Aussage auch hin.

Also ich persönlich kenne nur wenige Jäger die sich mit Spaziergängern im Wald generell kritisch befassen, die meisten (und das sind, wenn man wie ich aus einer Jägerfamilie kommt, nicht gerade wenige) wollen genau das, was alle wollen: Gemeinsam den Wald nutzen, aber eben immer im Interesse des Waldes, denn der war schon lange vor uns Menschen da.

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