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Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Team_Escani
Geocacher
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Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von Team_Escani » So 11. Apr 2010, 01:22

... damit er Euch gefällt?

Blöde Frage und dennoch erwarte ich keine blöden Antworten. Ich selbst bin noch ein Frischling in der Szene und haben gerade mal 15 Schätze gehoben und einen Cache versteckt. Ich selbst bezeichne mich aber mal als kreativ und arbeite auch in einer recht kreativen Branche. Dennoch ist es ja immer schwierig, den Geschmack von Leuten zu treffen, besonders, wenn man die nicht kennt.

Was hätte ich gerne von Euch?

Ganz einfach: Sagt mir bitte, welche Eigenschaften ein Cache (Multicache) haben sollte, damit er

a) als interessat gilt
b) gerne von möglichst vielen Cachern angegangen wird
c) Euch in irgendeiner Form überrascht ???

Ich habe da so eine Idee im Hinterkopf, die zunächst mal völlig losgelöst von tatsächlichen Koordinaten oder einem Thema ist, sondern erstmal ganz grundsätzlich überdacht werden muss. Zu dieser Diskussion werde ich einen regionalen Stammtisch nutzen, hätte dazu aber gerne Inputs von Euch!

Sorry, das ich meine Idee hier nicht plakatiere, aber das versteht sich wohl von selbst. ;-)
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radioscout
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von radioscout » So 11. Apr 2010, 03:11

Viele Cacher mögen keine massenweise in irgendwelche P...-Ecken geworfenen Microcaches.
Sehr viele Multis sind jedoch eine Ansammlung des virtuellen Äquivalents von P...-Ecken-Micros in Form von sinnloser Zähl- und Ablesestages bei denen es nur darum geht, auf einem möglichst langen Umweg vom Parkplatz zur in Parkplatznähe liegenden Dose zu kommen.

Genauso wie man bei einem Cache erwartet, daß er an einer sinnvollen Stelle liegt kann man bei einem Multi erwarten, daß die Stages etwas bieten. Beispiele: GC11Y57 und GC17AHZ
Dort findet man an jeder Stage hochinteressante, selbstgebaute Vorrichtungen, die den Weg zum Cache weisen. Das ist so interessant, daß man an jeder Stage hofft, daß noch viele weitere kommen.

Auch einen Offsetcache kann man so gestalten, daß man unterwegs nicht rechnen und keine Koordinaten in den GPSr eingeben muß. Beispiel: die NPE-Caches von Epaphras, bei denen alle Stages bekannt sind und die abgelesenen Zahlen am Ende nur in die angegebene Reihenfolge gebracht werden müssen.
Dort sind auch möglichst viele Punkte als Reference Point angegeben.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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robbi_kl
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von robbi_kl » So 11. Apr 2010, 05:32

- Keine exzessiven stupiden Tätigkeiten (zähle die mehreren Hundert Nägel in dem Zaun).
- Bei einer langen Streckenführung ist ein Rundweg immer besser als den Hinweg wieder zurücklaufen zu müssen
- Eine längere Tour ist immer dann lohnenswert, wenn man sie auch ohne Caching gerne gemacht hätte, weil man unterwegs irgendetwas Interessantes gesehen hat. Das muss nicht unbedingt ein spektakulärer lost place sein, es gibt genügend Kleinode in der näheren Umgebung. Aber bitte nicht Strecken vom Parkplatz über die Bundesstraße zum Mobilfunkmast und wieder zurück, nur weil es ein Multi sein muss.
- Sehr gerne mag ich handwerkliche Meisterstücke mitten im Wald. Es gibt beispielsweise einen Baumstamm, der "entriegelt" werden muss und sich dann umklappen lässt, einen Baumstumpf mit einer Schublade oder eine Stage, die per Seilzug und Kurbel herabgelassen wird. Teilweise sehr anfällig (Rost und Frost) und muggel-gefährdet, für den Owner also manchmal eine undankbare und wartungsintensive Aufgabe. Das Ganze gibt es natürlich auch mit viel Elektronik, siehe hiesiges Unterforum.
- Grundsätzlich mag ich am Final lieber große Cachebehälter. Nach einem langen Multi will ich auch mit einer großen Kiste belohnt werden, nicht mit einem Micro.
- Bei einem ausgedehnten Multi komme ich am Ende gerne in der Nähe des Ausgangpunktes an, z.B. wieder am Auto.

Die Baumanns
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von Die Baumanns » So 11. Apr 2010, 07:36

Hallo cash,

natürlich sind die mit Technik gspicketen Caches klasse,
aber genauso kann men einfache Abzählstationen genießen,
wenn die Strecke drumherum nett ist.
Ich denke die Mischung macht es.
Man kann Zahlen mit den wildesten Sachen beschreiben,
unterschiedliche Bandlängen, Ketten, ... das kann sehr einfach von der Machart sein,
bedarf dann aber teilweise etwas Gefühl und um die Ecke denken.

Wenn ich einen Cache lege, ist für mich das Gefühl wichtig, ob er mir Spaß machen würde.
Verbieg Dich nicht um anderen Cachern zu gefallen.
Sei einfach kreativ, dann klappt es auch mit dem Multi.

Ansonsten mache ich es meisten wie folgt.
Stash aussuchen und evtl. Stationen einmessen,
und Infos sammeln
Zuhause kreativ sein, die Stationen fertigen und Listing schreiben
Die Stationen mit dem GPS suchen und prüfen, das die Koords passen und die Station verstecken,
und selber lösen (mit dem Listing) und mit den gelösten Koordinaten zur nächsten Station. Dabei prüfst Du Dich selber, das wirklich alles funktioniert.
Oder einen Betatester mitnehmen.
Wenn ich das richtig gelesen habe, kommst Du aus dem Ruhrpott,
da kann ich Dir GC1N6Q1 empfehlen.
Da sind so ein paar Varianten (alle ohne Technik, recht Wartungsarm) verbaut und die Dose hat nette Kritiken bekommen. Ich denke die Dose geht die Tage wieder online.

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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greiol
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von greiol » So 11. Apr 2010, 08:06

cash hat geschrieben:a) als interessat gilt
location, location, location, location
cash hat geschrieben:b) gerne von möglichst vielen Cachern angegangen wird
mach nen tradi draus ;)
cash hat geschrieben:c) Euch in irgendeiner Form überrascht ???
super lcoation, super location, super location, super location

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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von º » So 11. Apr 2010, 09:20

wie schon gesagt:

location, location, location!

Ein cache steht und fällt ganz massiv mit dem Ort an dem er liegt. Ansonsten sagen die Reviewer folgendes dazu - http://die-reviewer.info/tipps.htm#goodcache
gute Caches

Was ist ein guter Cache? Wenn Du einen Cache versteckst stellst Du Dir hoffentlich diese Frage und wenn Du in den Foren nachfragst kriegst Du tausende von Antworten. Geschmäcker sind verschieden und so ist das auch beim Geocachen. Dein Cache ist meistens dann gut, wenn Du Dir Mühe gegeben hast ;) Da gehören dann eben folgende Sachen dazu:

* Der Ort wo der Cache versteckt ist
* Der Behälter
* Das Logbuch
* Die Cachebeschreibung
* ... und vielleicht noch viel mehr

Ein guter Cache zeichnet sich übrigens nicht dadurch aus, dass er oft gefunden wird sondern dass er positive Logs bekommt. Mach Dir also keine Gedanken, wenn Dein Cache selten gefunden wird aber dafür die wenigen Logs sehr positiv und lobend sind ;)
... und wenn Du einen Multi auslegen willst denk einfach mal darüber nach einen Wherigo dazu zu basteln - einige Cacher (aber nicht alle) haben ein passendes Gerät dafür.

Cheers
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von pl1lkm » So 11. Apr 2010, 10:06

Hallo cash,

es ist ja oben schon alles gesagt worden.
Noch einen kleinen Tipp um das, was viele als Langweilig empfinden und auch schnell nervig werden kann, zu umgehen kannst du bei einem Multi die Koordinaten der Stationen bereits bekanntgeben. Stelle nur zu jeder Stage eine Frage und geben z.B. 3 Antworten vor von der eine Richtig ist. Daraus ergibt sich dann ein Wert für die Ziel-Koordinate.

Das hat den Vorteil das, gerade Menschen die körperlich eingeschränkt sind, sich schon vorab ein Bild von der Stecke machen können.

Gruß Robert

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Murphy T. Fox
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von Murphy T. Fox » So 11. Apr 2010, 11:24

Hallo,

Das wichtigsten Punkte für mich wären:
  • Gute (möglichst genaue) Koordinaten der Stationen (oder eine entsprechend gute und eindeutige Beschreibung der Stationen, wenn man sowas aufnehmen will).
  • Eine möglichst objektive und angemessene Bewertung der Schwierigkeit und des Geländes. Ein hoffentlich hilfreicher Link
Zugegeben, diese beiden Punkte sind vielleicht ziemlich banal, aber manchmal wird sowas nicht bedacht.

Was ich auch noch gut finde (ohne besondere Reihenfolge):
  • Eine möglichst eindeutige Beschreibung dessen, was man vor Ort an Aufgaben bewältigen muß (wenn man sowas in die Beschreibung aufnehmen will).
  • Hilfreiche "Additional Hints", wenn man welche angeben will. Sowas wie "Siehe Spoilerbild" oder "Hier gibts keine Hints" ist nicht hilfreich.
  • Angabe der (ungefähren) Streckenlänge und des Zeitbedarfs und auf was für ein Gelände man sich einstellen muß.
  • Abwechslungsreiche und kreative Stationen.
  • Angabe von Dingen, die hilfreich sein könnten (z.B. UV-Lampe, normale Taschenlampe, "besondere" Bekleidungs-Stücke wie z.B. Gummistiefel, Dekodier-Möglichkeit von z.B. Braille-Schrift oder Morse-Code, Kompass, Karte, Kamera usw usf) Lieber etwas zuviel angeben, damit sich derjenige, der den Cache angehen will, entsprechend vorbereiten kann.
  • Je nach dem, wie lang und / oder schwer der Cache ist, sollte sich das auch in der Größe der Dose äußern. Ein Mikro nach einer 5KM-Strecke fände ich nicht so toll.
Das wäre erstmal das wichtigste, was mir so einfällt.

Murphy
Mehr Mut zu DNF / Note / Need Maintenance ... Tun nicht weh, beißen nicht, sind ungiftig, abwaschbar, geben kein schlechtes Karma, fügen der Cacherehre keinen Schaden zu, sind CO2-Neutral und erst recht nicht ungesund.

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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von stollen » So 11. Apr 2010, 18:51

Wenn es ein längerer Multi ist: die Koordinaten eines geeigneten (!) Parkplatzes.

Gerade wenn man ein ortsfremdes Kennzeichen hat, erscheint es mir (auf dem Land) wichtig, so zu parken, dass man nicht unangenehm auffällt.

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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von Trracer » So 11. Apr 2010, 19:54

Und am Ende mindestens ein Small, ich finde gerade ein Multi der in einem Micro am Ende mündet, nicht sehr prickelnd.

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