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Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

GeoAtti
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von GeoAtti » Di 13. Apr 2010, 10:18

Hiho,

Imo muss ein "guter" Multi irgendwas "besonders" haben. Was es ist, kann sehr vielfältig sein. Es habb die sportliche herrausforderung an den Stationen oder auf dem Weg sein, Aufgaben mit einem gewissen "kniff" oder eine besonders interessante Lokation oder auch noch 5000 andere Dinge - da gibt es kein Patentrezept.
Das liegt ganz in der Kreativität des Auslegers.

Wenn der Cache "unterhält", dann ist er (für mich) gut. Iss mir egal ob's ein D5/T5 oder ein D1/T1 iss. Es gab mal Tendenzen (hier lokal, aber auch hier im Forum) - das ja nur T5er echte Geocaches sind. Da wurde an jeden 5 Meter hohen Baum eine Dose gebunden damit es ja ein T5er ist. Letztendlich ist spätestens beim 3ten die Luft raus und dann sind die genauso spannend wie ein Leitplanken-Mirco. (Ich sach' nur "Ehrenkodex T5" :lachtot: )

Ein schönes Rätsel mit reringem Google-Faktor, eine tolle Lokation, eine schöne Wegführung unterhaltsame Stationen oder knifflige Verstecke oder Aufgaben.

Gegenbeispiele (nach meinem Empfinden):
- das 512te Sudoku als Station ist so spannend einem Kieselstein beim Schlafen zuzuschauen (Kieselsteine schlafen nicht? Echt nicht? )
- Google irgendwelche Daten zu irendwelchen Personen oder Bauwerken oder sonstwas -> Öde
- Wegführung durch Wohngebiete -> Langweilig
- Micros/Stationen an Gartenzäunen auf extrem belebten Plätzen oder ähnliches -> zum gähnen (manche stehen ja drauf)

Atti

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ElliPirelli
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von ElliPirelli » Di 13. Apr 2010, 13:03

steingesicht hat geschrieben:... zumal nach einer längeren Tour es eventuell mehr zu erzählen gibt und ein entsprechend grosses Logbuch auch ordentliche Logeinträge zulässt, als nur Nick + Datum.
Ich schreibe nie mehr als Datum Uhrzeit und Name.
Höchstens nochmal trade in/out.

Wenn es was zu erzählen gibt, mach ich das im Online Log. Im Papierlogbuch nehm ich nur anderen den Platz weg, wenn ich da lang Geschichten erzähle.
Und meiner Erfahrung nach liest das eh niemand mehr.
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von rs-sepl » Di 13. Apr 2010, 13:13

ElliPirelli hat geschrieben:Und meiner Erfahrung nach liest das eh niemand mehr.
Doch. Die Vorort-Logs sind meist ehrlicher, als die online-Logs. :p

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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von Trracer » Di 13. Apr 2010, 17:44

Spekulation, ich habe noch nie ein Vorort-Log gesehen wo einer richtig abgeledert hat, das passiert meist online und daher mache ich es auch wie ElliPirelli. Vor Ort die Daten und Online etwas genauer.

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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von radioscout » Di 13. Apr 2010, 19:16

3 Ausrufezeichen hat geschrieben: Man kann auch vorher stundenlang im eigenen Garten herum laufen, um sich danach den Weg zu einem Tradi, der direkt an der gegenüberliegenden Hauptverkehrsstraße liegt, schön zu reden.
Wenn es Dir Spaß macht...
3 Ausrufezeichen hat geschrieben: Es geht hier aber nicht um die Grundsatzfrage, welche Vorteile ein Tradi gegenüber einem Multi hat.
Ich habe mal nachgeschaut: ich habe in diesem Fred bis zu diesem Beitrag kein mal den Begriff "Traditional" verwendet.
3 Ausrufezeichen hat geschrieben: Daß Du kein Freund von Multis bist ist bekannt, diese Information musst Du nicht immer und immer wieder überall unterbringen. Ständige Wiederholungen von Argumenten und Meinungen sind kein Beweis für die Allgemeingültigkeit der eigenen Ansichten.
Ja und? Jeder darf die Caches bevorzugen, die ihm gefallen.
An sonsten: s.o.: Ich habe mal nachgeschaut: ich habe in diesem Fred bis zu diesem Beitrag kein mal den Begriff "Traditional" verwendet.
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von radioscout » Di 13. Apr 2010, 19:19

Trracer hat geschrieben:Spekulation, ich habe noch nie ein Vorort-Log gesehen wo einer richtig abgeledert hat, das passiert meist online und daher mache ich es auch wie ElliPirelli. Vor Ort die Daten und Online etwas genauer.
Wo hat man denn heute noch Zeit, mehr als Datum und Usernamen ins Logbuch zu schreiben oder im Logbuch zu lesen? Warten, bis kein Muggel in der Nähe ist, schnell zugreifen, loggen und nach spätestens 30 Sekunden die Dose wieder verstecken weil der nächste Muggel schon in Sichtweite ist.

Logbuch: Anwesenheitsbeweis
Onlinelog: Bericht über den Cache.
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von ElliPirelli » Di 13. Apr 2010, 19:41

radioscout hat geschrieben:
Trracer hat geschrieben:Spekulation, ich habe noch nie ein Vorort-Log gesehen wo einer richtig abgeledert hat, das passiert meist online und daher mache ich es auch wie ElliPirelli. Vor Ort die Daten und Online etwas genauer.
Wo hat man denn heute noch Zeit, mehr als Datum und Usernamen ins Logbuch zu schreiben oder im Logbuch zu lesen? Warten, bis kein Muggel in der Nähe ist, schnell zugreifen, loggen und nach spätestens 30 Sekunden die Dose wieder verstecken weil der nächste Muggel schon in Sichtweite ist.

Logbuch: Anwesenheitsbeweis
Onlinelog: Bericht über den Cache.
Die Zeit hätte man mit der Dose ganz bestimmt.
Denn man nimmt sie ja mit und geht ein paar Meter weiter zum Loggen.
Und da ist eine Dose für die Spaziergänger einfach eine Brotdose. Wenn ich dann auch noch eine Flasche aus der Tasche ziehe, fällt das nicht weiter auf.

Nur, ich les doch nicht lang im Logbuch rum, vielleicht noch, wann der letzte vor mir da war.
Oder man blättert mal flüchtig durch, wer denn als erstes so hier war.
Aber großartig Zeit zum Lesen investiere ich selten am Cache.
Das Online Log ist mir da viel wichtiger.
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von radioscout » Di 13. Apr 2010, 19:47

ElliPirelli hat geschrieben: Die Zeit hätte man mit der Dose ganz bestimmt.
Denn man nimmt sie ja mit und geht ein paar Meter weiter zum Loggen.
Und da ist eine Dose für die Spaziergänger einfach eine Brotdose. Wenn ich dann auch noch eine Flasche aus der Tasche ziehe, fällt das nicht weiter auf.
Absolut richtig und selbstverständlich für jeden verantwortungsvollen Cacher.
Aber: der Cache muß auch wieder versteckt werden. Und das ist nicht unbeobachtet möglich, wenn die Muggels in der Nähe bleiben. Es gibt ja Owner, die es als einen ganz besonderen Service bezeichnen, wenn in der Nähe der Dose eine Bank steht, auf der man loggen kann. Er vergisst aber, daß Bänke leider auch von Muggels benutzt werden dürfen. Und die sitzen dann ganz plötzlich da und schauen direkt aufs Versteck.
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von 3 Ausrufezeichen » Di 13. Apr 2010, 20:40

radioscout hat geschrieben:Ich habe mal nachgeschaut: ich habe in diesem Fred bis zu diesem Beitrag kein mal den Begriff "Traditional" verwendet.
Richtig. Aber wenn das...
radioscout hat geschrieben:Sehr viele Multis sind jedoch eine Ansammlung des virtuellen Äquivalents von P...-Ecken-Micros in Form von sinnloser Zähl- und Ablesestages bei denen es nur darum geht, auf einem möglichst langen Umweg vom Parkplatz zur in Parkplatznähe liegenden Dose zu kommen.
...wirklich kein Hochlied auf den Tradi sein sollte, dann solltest Du intensiver an Deiner Wortwahl (Multi = Aneinanderreihung von virtuellen P...-Ecken-Micros) feilen.
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Re: Wie muss ein Multicache gebaut sein ....

Beitrag von radioscout » Di 13. Apr 2010, 20:48

> Sehr viele Multis sind jedoch eine
Sehr viele. Nicht alle. Nimm als Beispiele die Multis "Video" und "Audio". Das sind welche von der Sorte, wo man sich auf jede weitere Stage freut und hofft, daß noch ganz viele kommen. Am liebsten so viele, daß sie bis zum Morgen reichen (Nachtcaches).
Ich kann mich aber an keinen Ablesemulti erinnern, bei dem ich mich auf die nächste Ablesestage gefreut habe. Da war ich immer froh, wenn es endlich die letzte war.
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