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Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Team Bashira

Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von Team Bashira » Mi 28. Apr 2010, 11:39

Hallo zusammen :)

Kennt jemand von euch einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Es geht mir zum einen um das Attribut "rollitauglich", bzw. "nicht rollitauglich" und auch um Sätze in Listings wie "...Rollstuhlfahrer brauchen auf den letzten 2m leider Hilfe..."
Ich finde Attribut, sowie diese Aussagen vollkommen überflüssig, denn mit der T-Wertung ist doch bereits alles gesagt!
Ich hatte mal einen Vereinskollegen, der nach einem Unfall in einem solchen Stuhl saß, und der hätte bei solchen Sätzen die Augen verdreht.

Wie seht ihr das?!

LG
Ronni

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Cujamaraaa
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Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von Cujamaraaa » Mi 28. Apr 2010, 11:48

Hey Ronni!

Also erst mal kenn ich keinen cachenden Rollifahrer. Hab also keine Praxiserfahrung.
Dennoch finde ich die Attribute nicht unnütz. Denn selbst bei T1 kann es sein, dass man z.B. ein paar Stufen steigen muss oder der Cache auf Zehenspitzenhöhe hängt oder oder oder... Das ist für aufrecht gehende Cacher kein Grund, den Cache auf T2 hochzustufen, für Rollifahrer wäre es aber durchaus ein Problem.
Im Listing so etwas dann aber noch extra zu erwähnen ist meiner Meinung nach aber doof. Vor allem, wenn es dann nur um die letzten 2 m geht... Entweder der Cache ist komplett Rolli-tauglich oder eben nicht. Dann spricht aber auch nichts dagegen, das mit einem Attribut zu kennzeichnen.

Grüße, Cujamaraaa

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Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von Sejerlänner » Mi 28. Apr 2010, 11:54

Team Bashira hat geschrieben: Wie seht ihr das?!

LG
Ronni
Hier liegt vermutlich das Problem :???:
Die meisten hier sehen das mit den Augen eines Nicht-Rollifahrers
und daher vermutlich mit dem falschen Blickwinkel.
Zumal ja auch Rollifahrer nicht gleich Rollifahrer ist.
Einem mir bekannten Rollifahrer würde ich schon einiges zutrauen,
aber das ist eben nicht zu verallgemeinern.
Zuletzt geändert von Sejerlänner am Mi 28. Apr 2010, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
Sejerlänner

Team Bashira

Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von Team Bashira » Mi 28. Apr 2010, 11:56

Cujamaraaa hat geschrieben:...Denn selbst bei T1 kann es sein, dass man z.B. ein paar Stufen steigen muss oder der Cache auf Zehenspitzenhöhe hängt oder oder oder...
Genau das darf bei T1 nicht sein!
T1 bedeutet JEDER (auch ein Rollifahrer) kann die Dose ohne Probleme erreichen!

Einen Bordstein, oder ein kleines Stück Rasen würde ich bereits mit T1,5 bewerten.

LG
Ronni

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Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von Sejerlänner » Mi 28. Apr 2010, 12:03

Team Bashira hat geschrieben: Einen Bordstein, oder ein kleines Stück Rasen würde ich bereits mit T1,5 bewerten.

LG
Ronni
Wobei gerade das für die wenigsten Rollifahrer ein Problem darstellen wird ;)
Es sei denn, der Bordstein ist schon ne Mauer :D
Liebe Grüße
Sejerlänner

Team Bashira

Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von Team Bashira » Mi 28. Apr 2010, 12:06

Sejerlänner hat geschrieben:
Team Bashira hat geschrieben: Einen Bordstein, oder ein kleines Stück Rasen würde ich bereits mit T1,5 bewerten.

LG
Ronni
Wobei gerade das für die wenigsten Rollifahrer ein Problem darstellen wird ;)
Es sei denn, der Bordstein ist schon ne Mauer :D
Ok! :)
Jeder ist dann in dem Fall jemand in einem Elektrorolli. :P

LG
Ronni

Die Diskussion scheint interessant zu werden! :)

Cujamaraaa
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Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von Cujamaraaa » Mi 28. Apr 2010, 12:11

Team Bashira hat geschrieben: T1 bedeutet JEDER (auch ein Rollifahrer) kann die Dose ohne Probleme erreichen!

Einen Bordstein, oder ein kleines Stück Rasen würde ich bereits mit T1,5 bewerten.
Das mag sein, dass du soweit mitdenkst. Ich behaupte, und da mag ich mich mal nicht prinzipiell ausschließen, dass viele eine Stufe, einen Bordstein oder ein Stück Rasen erst gar nicht bewusst wahrnehmen, da sie für sie selbst kein Problem darstellen. Die Rollstuhltauglichkeit der deutschen Straßen und Gebäude lässt ja generell zu wünschen übrig... Als Beispiel fällt mir direkt ein, dass der Augsburger Bahnhof zum Beispiel keinen Fahrstuhl besitzt, das muss man sich mal vorstellen!!! :shocked:
Wenn man jetzt natürlich nen Rolli dabei hat oder viele Erfahrungen damit gemacht hat, bekommt einen anderen Blick für die "Untergrundbeschaffenheit". Das dürfte aber bei den Wenigsten der Fall sein. Wer achtet schon im Alltag darauf, ob Randsteine alle paar Meter abgesenkt sind oder nicht?

Langer Rede, kurzer Sinn: Es SOLLTE so sein, dass T1 für jeden machbar ist, weil keinerlei noch so kleines Hindernis vorhanden ist. Es IST aber nicht so, weil Otto-Normalverbraucher Hindernisse oft nicht als solche auffallen.
Wenn jetzt ein Owner mitdenkt für Rolli-Fahrer und den Cache mit einem Attribut als tauglich kennzeichnet, erspart das Ärger und eine möglicherweise unnötige Anfahrt.

LG, Cujamaraaa

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Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von adorfer » Mi 28. Apr 2010, 12:21

Team Bashira hat geschrieben: Kennt jemand von euch einen rollstuhlfahrenden Cacher?
Im IRC ist häufig einer. Das Thema hatten wir da schon oft, wenn's um das Setzen des Icons bei neuen Caches geht.
Selbst wenn es nicht "Um die letzten 2 Meter" geht:
Ob man z.B. sich mit dem Rolli ins ebene, aber tiefe Gras wagt, ist von der Kondition abhängig. Und wie weit man sich noch rauslehnen mag, z.B. um irgendwas "weiter unten"/"tief drin unter der Parkbank" zu erreichen.
Streng genommen bräuchte es dafür kein binäres Icon, sondern eine Rolli-T-Skala "nach Bewegungseinschränkunge und Fitness". Und dann haben ja selbst viele bewegungsfaule "Normalcacher" (mich eingeschlossen...) schnell einen Spiegel, einen Stock oder gar einen kurzen Greifer zur Hand, wenn's darum geht, Gymnastik einzusparen...

Ich halte es so: Aufstehen/Aufrichten: Nicht möglich, weites Herauslehnen auch nicht. Gras nur, wenn der Boden auch außerhalb der Sommerdürre fest und gut gepflegt ist. Im Zweifelsfall eher nicht. Einzelne Stufen (Bordsteine) sind aber o.k.
Adorfer
--
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Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von ElliPirelli » Mi 28. Apr 2010, 13:42

Wenn ich mit 1,57m nicht an den T1 dran komme, dann ist es kein T1!

Attribute und Terrainsterne sollten genügend Auskunft geben.
Ansonsten kann man im Listing ja auf Kinderwagen statt Rollstühle hinweisen.

Ansonsten check mal die Terrainsterne aus, die Dorsetgal gefunden hat...
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Elli's ramblings - sporadische Berichte von Cachingabenteuern...

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Re: Kennt jem. einen rollstuhlfahrenden Cacher?

Beitrag von TravelingViking » Mi 28. Apr 2010, 16:16

Ich kenne eine Cacherfamilie mit Kind im Rollstuhl und eine Cacherpaar mit gehbehinderter Frau. Beide gehen nur noch zu Geopcaches für die es auf http://www.handicaching.com einen Eintrag gibt.
Schön ist da,das eben nicht binär entschieden wird sondern es weitere Unterscheidungsstufen gibt.

Werte die dort verwendet werden:
Entfernung zum Cache
Untergrund
Steigung
Hindernisse aufm Weg
Höhe des Versteckes

Olaf
Olaf aka TravelingViking

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