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Nds: Geocaching und Naturschutz

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Nds: Geocaching und Naturschutz

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » So 9. Mai 2010, 22:49

eigengott hat geschrieben:...
Kurz: Wir können froh sein über die (bislang?) doch sehr einfachen Verhältnisse hier in Deutschland, wo Geocachen fast überall zumindest geduldet wird. Das geht natürlich nur solange gut, wie wir uns an geltendes Recht halten, also z.B. Wegegebot in Naturschutzgebieten/Nationalparks, fernbleiben von Privatgrund usw.
Wahre Worte gelassen ausgesprochen! :2thumbs:
Vielleicht zündet es ja noch bei dem ein oder anderen... :leitung:
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten.

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radioscout
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Re: Nds: Geocaching und Naturschutz

Beitrag von radioscout » Mo 10. Mai 2010, 18:32

diltigug hat geschrieben: ob man da nicht etwas offiziell reglementieren sollte.
Das kann jetzt sofort verhindert werden.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Clyde
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Re: Nds: Geocaching und Naturschutz

Beitrag von Clyde » Di 11. Mai 2010, 13:08

Also ich finde diese gewisse "Anarchie" beim Geocachen gut. Es wird schon genug reglementiert, ich will mir nicht auch noch beim Cachen von irgenjemand sagen lassen, was ich darf und was nicht. Naturschutz ist definitiv ein Anliegen, auf das gerade Cacher ein besonderes Augenmerk haben sollten, wir sind eben oft in der Natur unterwegs und ich glaube es ist selbstverständlich, diese auch zu achten.

Viele Grüße.

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Re: Nds: Geocaching und Naturschutz

Beitrag von skrell » Di 11. Mai 2010, 13:37

Clyde hat geschrieben:Es wird schon genug reglementiert, ich will mir nicht auch noch beim Cachen von irgenjemand sagen lassen, was ich darf und was nicht.
Naja, wenn Dir jemand in Deinem Vorgarten eine Dose legt, dann wirst Du vielleicht sehr schnell diesem Zeitgenossen sagen wollen, was er darf und was nicht :D
Ich denke, wenn jeder beim Legen eines Caches (und natürlich auch beim Bergen) das Hirn einschaltet, so sind vielleicht nicht alle Orte gesetzlich erlaubt, aber solange niemand (einschließlich Natur) dadurch gestört wird...

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Re: Nds: Geocaching und Naturschutz

Beitrag von Clyde » Di 11. Mai 2010, 14:33

Ich würde niemals auf die Idee kommen, ein Privatgrunstück zu bedosen. Wenn ich einen Cache lege, dann da wo es niemanden stört, sondern erfreut. Privatgrunstücke sind sowas von Tabu, sagt aber eigentlich schon der Name : Privat="das eigene". Wie könnte ich mir also herrausnehmen, das Eigentum anderer zu nutzen, um meinem Hobby zu frönen und darüber hinaus noch andere Menschen einladen, dass selbe zu tun?
Ich meinte auch eigentlich nicht das Verstecken, sondern eher das Suchen. Ein wenig Sensibilität sollte man aber immer an den Tag legen.
Wenn in meinem Garten jemand ohne mein wissen etwas versteckt, nehme ich es an mich, suche mir den Cache raus und bitte den Menschen, mal bei mir vorbei zu kommen. Der bekommt dann kein Mecker, sondern nur eine Belehrung, wie man mit dem Eigentum anderer umzugehen hat und vieleicht ein Kaffee.

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Re: Nds: Geocaching und Naturschutz

Beitrag von bene66 » Di 11. Mai 2010, 19:11

Clyde hat geschrieben:Also ich finde diese gewisse "Anarchie" beim Geocachen gut. Es wird schon genug reglementiert, ich will mir nicht auch noch beim Cachen von irgenjemand sagen lassen, was ich darf und was nicht.
Also "Anarchie" bei Cachen finde ich genauso blöd wie sonst. Aber ich gebe Dir recht - es wird ausreichend reglementiert, und damit meine nicht nicht nur "ofizielle" Verordnungen und Gesetze sondern auch die regeln des gesundenMenschnverstandes.
Wen sich alle Cacher, Sucher und (besonders) Owner an diese existierenden Regeln halten, ist alles völlig in Ordnung.
Clyde hat geschrieben:Wenn in meinem Garten jemand ohne mein wissen etwas versteckt, nehme ich es an mich, suche mir den Cache raus und bitte den Menschen, mal bei mir vorbei zu kommen. Der bekommt dann kein Mecker, sondern nur eine Belehrung, wie man mit dem Eigentum anderer umzugehen hat und vieleicht ein Kaffee.
Und wenn Naturschutzbehörden jetzt das adäquate machen - das Gespräch mit uns Suchen - weil einige wenige die Regeln nicht kennen oder bewußt nicht einhalte. Dann ist das doch OK.
Aber was würdest Du tun, wenn derjenige nach der Tasse Kaffee wieder etwas in Deinem Garten versteckt - ohne Dein wissen?

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Ich führe Statistiken um schöne Cache-Erlebnisse zu haben, aber ich cache nicht um eine schöne Statistik zu haben

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Re: Nds: Geocaching und Naturschutz

Beitrag von radioscout » Di 11. Mai 2010, 19:24

skrell hat geschrieben: Ich denke, wenn jeder beim Legen eines Caches (und natürlich auch beim Bergen) das Hirn einschaltet,
Das funktioniert leider nicht. Schau Dir das Thema "Geocaching und Bahn" an.
skrell hat geschrieben: so sind vielleicht nicht alle Orte gesetzlich erlaubt, aber solange niemand (einschließlich Natur) dadurch gestört wird...
Bei der aktuellen und ständig steigenden Userzahl brauchst Du an sowas nicht mal zu denken.
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Re: Nds: Geocaching und Naturschutz

Beitrag von Clyde » Di 11. Mai 2010, 19:44

@ bene66
Dann würde ich Ihn auch im Garten verbuddeln (kleiner Scherz^^).
Und Ja, Gespräche und Diskussionen sind die Essenz eines guten Miteinanders. Allerdings nur, wenn man auch konträre Meinungen zulässt und diese begründet werden.
Ich habe durch diese Forum auch einiges gelernt und bei manchen Sachen umgedacht. Leider brauchen halt einige Menschen erst Regeln um richtig zu handeln, vieleicht weil sie zu bequem sind, sich selbst schlau zu machen.

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