Teures Hobby

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Espesse&Zabub
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Teures Hobby

Beitrag von Espesse&Zabub » Mi 31. Aug 2005, 13:08

Hallo,

ich weiß nicht ob das thema schonmal behandelt worden ist, aber mich würden mal eure Meinungen intressieren!

Da anschaffung des GPS Gerätes ist ja das eine, dazu kommt noch der Internetanschluß, aber was mittlerweile mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet sind die hohen Spritspreise!

In meiner Umgebung(Berlin) mag vielleicht noch gehen, es liegen ziemlich viele Käsches nahe bei einander , aber auf ländlicheren Gebieten hat man ja ohne Auto kaum eine Chance mal ein paar mehr Cahces zu finden.

Ist unser Hobby etwa was für reiche?

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serverlan

Beitrag von serverlan » Mi 31. Aug 2005, 13:19

Definiere ein "ein paar mehr" mal etwas genauer.
In und um Hamburg kann man auch mit dem Fahrrad sehr gut cachen, manchmal sogar besser als mit dem Auto. Bestes Beispiel hierfür ist wahrscheinlich m.zielinski.
Nur sollte man bei dieser Fortbewegungsmethode nicht bereits nach 5 Kilometern rumjammern, dass einem der Hintern wehtun würde oder nicht in Lage sein das Fahrrad die Treppe zur S-Bahn hoch zu tragen.

Tanja

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Beitrag von mombill » Mi 31. Aug 2005, 13:28

naja .-.- ich darf mich nicht beschweren ... bei uns in der Umgebung sind unzählige Caches die man relativ leicht ohne Auto erreichen kann. Ich wäre aber auch gern bereit, weitere Strecken mit einem Fahrrad zurückzulegen. Bei noch weiter entfernten Caches würde es ja Sinn machen, sich mit mehreren zu einer Fahrgemeinschaft zusammenzutun und mit einem Auto zu fahren. Und irgendwer in der näheren Umgebung wird wohl auch über einen Internetanschluss verfügen - im schlimmsten Notfall gibt es noch Internet-Cafes. Also ... ein Weg zum Geocachen wird es wohl auch für den schmalen Geldbeutel geben. Nein ... ich finde nicht, dass dieses Hobby nur etwas für Reiche ist.
Wer kein Ziel hat,
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Re: Teures Hobby

Beitrag von Gnarfy » Mi 31. Aug 2005, 13:32

Espesse&Zabub hat geschrieben:Da anschaffung des GPS Gerätes ist ja das eine, dazu kommt noch der Internetanschluß, aber was mittlerweile mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet sind die hohen Spritspreise!


Naja, der Internetanschluss kostet ja quasi nix mehr. Viele werden eh einen DSL-Anschluss mit entsprechendem Volumenkontingent haben, und die Preise für Internet-by-call sind dermaßen niedrig, dass man für 10ct schon locker die nahegelegendsten 20-40 Caches runterladen kann.

GPSr gibt's unter 100EUR, ist zwar auch Geld, aber für viele erschwinglich. Man braucht ja auch kein eigenes und kann sich anderen Cachern anschließen.

Die Spritpreise sind mir reichlich egal - ich habe gar kein Auto :D
In Ballungsgebieten (habe hier über 800 Caches im Umkreis von 60km) macht IMHO die Kombination aus ÖPNV und Fahrrad viel mehr Spaß. Mal ebend zum nächsten Bahnhof fahren, von dort eine Route über 5-12 Caches zum nächsten Bahnhof planen und von dort bequem wieder nach Hause fahren.

Selbst Mehrfahrtentickets dürften günstiger als der Sprit sein, Vielcacher nutzen natürlich eine (vielleicht eh vorhandene?) Monatskarte, die kostet hier (VRR) gerade mal 31,83EUR (im Abo, abends und am WE im gesamten VRR gültig, Fahrrad kostenlos.)

Ist unser Hobby etwa was für reiche?


Also ich zahle für's Cachen (mal abgesehen vom Catering an der Strecke, was man natürlich auch durch mitgebrachte Bier&Bemme ersetzen könnte) gar nix. Fahrrad, Internet, Fahrkarte sind eh da.
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Roland_Deschain
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Beitrag von Roland_Deschain » Mi 31. Aug 2005, 13:34

Ich cache eigentlich nur mit dem Rad bzw. zu Fuss. Die Anschaffungskosten eines einfachen GPS sind auch nicht mehr so hoch, Internetanschluss hat doch eh fast jeder. Den würde ich eher zur erweiterten Grundversorgung zählen und nicht etwas, was rein Caching-Kosten erzeugt.
Ne, teuer finde ich dieses Hobby wirklich nicht. Wenn ich denke, was ich zum Vergleich ins Fotografieren investiert habe und vorraussichtlich noch reinstecken werde...

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Beitrag von mombill » Mi 31. Aug 2005, 13:36

@Gnarfy: ach ... dieses lustige, bunte Auto war gar nicht das Deine? :)

PS: Deine Taschenlampe ist aber auch nicht gerade eine der billigen Sorte!
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Beitrag von Starglider » Mi 31. Aug 2005, 13:38

serverlan hat geschrieben:Definiere ein "ein paar mehr" mal etwas genauer.
In und um Hamburg kann man auch mit dem Fahrrad sehr gut cachen, manchmal sogar besser als mit dem Auto.

Interessante Definition von "ländlichem Gebiet". Dazu fällt mir einiges ein, aber Hamburg kommt da ziemlich weit hinten :wink:
Die Topologie ist auch nicht überall so fahrradfreundlich flach wie bei euch an der Küste. Fahr die 5 Kilometer doch mal in einem Mittelgebirge und dann sprechen wir nochmal übers Jammern :twisted:

Geocaching in Gegenden mit geringer Cachedichte ist schon relativ teuer, wenn man es intensiv betreiben will.
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Beitrag von mombill » Mi 31. Aug 2005, 13:41

um von "ländlichen Gebieten" (was immer der Einzelne darunter auch versteht) z.B. ins nächste Fitnessstudio zu kommen, bedarf sicherlich meist auch eines PKWs ... oder zum nächsten Fussballplatz ... oder ins nächste Kino ... oder in die nächste Disco ...
Will sagen: in "ländlichen Gegenden" ist man für viele Dinge ohne Auto aufgeschmissen ... somit ist dort so gut wie jedes Hobby teurer als in Ballungsgebieten ...
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Beitrag von Gnarfy » Mi 31. Aug 2005, 13:46

mombill hat geschrieben:@Gnarfy: ach ... dieses lustige, bunte Auto war gar nicht das Deine? :)


Nein :-)

PS: Deine Taschenlampe ist aber auch nicht gerade eine der billigen Sorte!


Billiger als 'ne Mag 3D, und außerdem auch eh-da 8)
Außerdem braucht man die nur für 2% der Caches hier in der Gegend, tagsüber erhellt uns die Sonne vollkommen gratis :roll:
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Beitrag von Starglider » Mi 31. Aug 2005, 14:01

mombill hat geschrieben:um von "ländlichen Gebieten" (was immer der Einzelne darunter auch versteht) z.B. ins nächste Fitnessstudio zu kommen, bedarf sicherlich meist auch eines PKWs ... oder zum nächsten Fussballplatz ... oder ins nächste Kino ... oder in die nächste Disco ...

Und?
Das in solchen Gegenden auch sonst ohne Auto nicht viel geht ändert nichts daran, dass die Fahrt zum Cache Geld kostet.

Das besondere beim ländlichen Geocaching sind die vielen abgelegenen Cachelocations. Wenn man die paar Caches in der näheren Umgebung abgeklappert hat werden die Entfernungen immer weiter.

Das Fitnessstudio bleibt zum Glück wo es ist und ist nicht jede Woche ein paar Kilometer weiter entfernt.
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