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Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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steingesicht
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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von steingesicht » Sa 10. Jul 2010, 13:40

Guerteltier hat geschrieben:
steingesicht hat geschrieben: Ich hoffe ja, dass Geocaching bald verboten wird, dann wird auch das mediale Interesse sowie der Massenzulauf sinken, Blogs, Foren etc verschwinden und man wird sich wieder in eine exclusive Grauzone zurückziehen und Caches konspirativ kommunizieren.
Als Neucacher fühl ich mich bei solchen Posts ja immer nen bissl angegriffen.
Naja, sooo lange bin ich auch nicht dabei, ich kann mir nur manchmal ein wenig ungekennzeichnete Ironie nicht verkneifen.... :pfeif:
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Guerteltier
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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von Guerteltier » Sa 10. Jul 2010, 15:18

steingesicht hat geschrieben: Naja, sooo lange bin ich auch nicht dabei, ich kann mir nur manchmal ein wenig ungekennzeichnete Ironie nicht verkneifen.... :pfeif:
Ja, wenns nur ironisch war, dann fühl ich mich auch nur nen ganz bissl angegriffen ;)
Manche meinen sowas aber leider durchaus ernst.
Zappo hat geschrieben: Zustimmung - von mir. Andere sehen das leider anders. Meine Multis werden HÖCHSTENS 15 mal im Jahr angegeangen - bei einer Schwierigkeit von unter 3, keinen Gemeinheiten, schöner Geschichte und Strecke und nur überschwänglichem lobenden Logs. Auch das wirft ein bezeichnendes Licht auf die Entwicklung - und zeigt die Tatsache, daß eine schöne Location enorm geschont wird, wenn ein Multi zu ihr hinführt.
Find ich gut! Es soll ja jeder seinen Spaß haben, aber dann eben der Location angemessen. Wer Abenteuer will, kann sich in den Lost Place Industrieruinen austoben, das hat seinen eigenen Reiz und da macht man meist auch nichts mehr kaputt ;) . Ich geb ja zu, dass ich zu Anfang auch gern Ecken zum Cachen gesucht habe, an denen möglichst viele Tradis auf ner kurzen Strecke waren, inzwischen such ich mir aber lieber gezielt Multis raus, die von den Vorcachern gut bewertet wurden.
Zappo hat geschrieben: Die Suchfunktion leg ich Dir aber dringend ans Herz. Und schau Dir mal "Die Positivliste" in der Abteilung Jagd&Forst an.
Ups, peinlich... also nächstes mal doch erst suchen :ops:
Zappo hat geschrieben: Sorry, aber woher soll ich vorher wissen, wieviele Leute meinen Cache besuchen? Bzw daß sich die Zahl der Cacher innerhalb von 5 Jahren verzwanzigfacht - und daß die meisten keine Ahnung mehr davon haben, wie man sich im Wald o.ä. bewegt und verhält? Und daß Rudelcachen (das Widersinnigste, was es gibt) so in Mode kommt?
Es gibt schon Orte an denen es naheliegt, dass viele Cacher vorbeikommen werden. Da kann man sich schon vorher überlegen, wie man den Cache naturverträglich platziert und ob dort wirklich einer hin muß. Dass sich im Laufe der Zeit etwas entwickelt, kann man nicht voraussehen - radikalerweise könnte man den Cache dann ja archivieren wenn einem die Entwicklung nicht gefällt. Cachen in großen Gruppen find ich persönlich eher unspannend, es ist für viele wohl auch eher die Geselligkeit als der Cache, die dabei im Vordergrund steht. Aber auch in größeren Gruppen kann man ja nen Auge für die Umwelt offenhalten und muß kein Schlachtfeld hinterlassen, bei dem sich manche fragen "Cacher oder Wildschweine".

Mooseridge Moose
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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von Mooseridge Moose » Mo 12. Jul 2010, 21:23

Ihr seid ja witzig hier. Macht ihr noch mehr einen auf Satire?

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steingesicht
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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von steingesicht » Mo 12. Jul 2010, 22:08

nur wenn es mir im Usenet zu langweilig wird
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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von bevema » Mi 14. Jul 2010, 15:36

Ich finde eure Überlegungen zu mehr Qualität gut und lobenswert.
Aber ich fürchte, die einsichtigen Cacher sind nur ein Tropfen auf den heissen Stein der punktegeilen Masse,
der völlig egal ist, was langfristig gut wäre. IMHO wird kein Weg an Regelungen wie in den Staaten vorbeiführen, dass man als Verstecker die schriftliche Zustimmung des Grundeingentümers braucht bevor der Reviewer grünes Licht gibt, damit aber auch eine erhöhte Verantwortung trägt.

Eine andere Variante ohne Behördendschungel wäre die Einführung von Qualitätskriterien vor der Genehmigung, damit würde (hoffentlich) viele hingesch*ssenen Mikros und Nanosn an allerlei Orten mangels zeigenswerten Sachen verschwinden.

Aber es stimmt, als ich 2004 zu cachen begonenn habe, war die Auswahl kleiner, aber viel feiner (rund um Wien). Fast nur lange Multis, kaum Betonmikros,...
..die Zeit ist vorbei.
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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von bene66 » Do 15. Jul 2010, 13:58

bevema hat geschrieben:Aber es stimmt, als ich 2004 zu cachen begonenn habe, war die Auswahl kleiner, aber viel feiner (rund um Wien). Fast nur lange Multis, kaum Betonmikros,...
..die Zeit ist vorbei.
Mal ne Frage: wann gab es mehr "feine Caches", 2004 oder heute.
Mal unabhängig wieviele Caches dazwischenliegen, die Du nicht magst.
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Ich führe Statistiken um schöne Cache-Erlebnisse zu haben, aber ich cache nicht um eine schöne Statistik zu haben

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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von bibliothekar » Do 15. Jul 2010, 17:09

Ich denke eher das wir Newbies da auch ein Zeichen setzen müssen und auch schlechte Caches klar ignorieren, und beim selbst verstecken auch darauf achten. Ich bin nun seit 2 Wochen dabei, aber so Rudelcaces kann ich mir nicht vorstellen. Wie soll das gehen? 20 Cacher durchpflügen den wald und dann schauts aus wie nach einer Rodung. Das kann es net sein. Will zum versteck keinen 2 meter breiten Pfad sehen. a: schlecht für die Natur und b: langweilig zum suchen. Vor allem wenn dann der Cache neben dem Versteck liegt und die ZIP Tasche offen und lauter matsch und Ameisen drin ist. BTW Warum legt man süssigkeiten in einen Cache? Offen ohne Verpackung? kann sowas net verstehen. Man kann auch durch Pflanzen durchgehen ohne sie niederzutrampeln. Vorsichtig bewegen und alles ist gut.

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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von radioscout » Do 15. Jul 2010, 18:28

bibliothekar hat geschrieben: Ich bin nun seit 2 Wochen dabei, aber so Rudelcaces kann ich mir nicht vorstellen.
Warts ab.
bibliothekar hat geschrieben: Wie soll das gehen? 20 Cacher durchpflügen den wald und dann schauts aus wie nach einer Rodung. Das kann es net sein.
So sieht es leider oft aus. Bedank Dich bei den Usern, die extrem schwer zu findende Caches an dafür ungeeigneten Stellen verstecken, am besten noch 50 m neben der angegebenen Koordinate.
bibliothekar hat geschrieben: Man kann auch durch Pflanzen durchgehen ohne sie niederzutrampeln. Vorsichtig bewegen und alles ist gut.
Ja, das kann man. Aber viele machen es nicht weil es wertvolle Zeit kostet.
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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von bibliothekar » Fr 16. Jul 2010, 00:14

Ne rudelcaches schliess ich von vornherein aus da ich sowas net mag war in der natur schon immer lieber alleine oder hö zu dritt unterwegs. Und ungeeignete Stelle, naja bis etz noch keine unter gekommen. irgendwo hat sich immer ein Weg aufgetan, wenn auch beschwerlicher. Und Zeit nimmt man sich

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Re: Wann begreifen wir endlich, daß wir stören?

Beitrag von radioscout » Fr 16. Jul 2010, 00:30

bibliothekar hat geschrieben: Ne rudelcaches schliess ich von vornherein aus da ich sowas net mag war in der natur schon immer lieber alleine oder hö zu dritt unterwegs.
Ich bin üblicherweise auch am liebsten alleine oder in sehr kleiner Gruppe mit Freunden unterwegs. Aber ab und zu auch mal mit einer größeren Gruppe, z.B. mit 10 Pfadfindern. Auch das kann sehr viel Spaß machen. Es kommt immer auf die Situation an. Probiere es ruhig mal aus.
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