Die Zukunft von geocaching.de

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Der_Isenberger
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Beitrag von Der_Isenberger » Sa 10. Sep 2005, 12:23

GeoFaex hat geschrieben:Aber mal ernsthaft - was müsste denn der zukünftige "Manager" für Fähigkeiten mitbringen?


Ohne ideologische Anwandlungen, aber aus langjähriger Internet-Community-Erfahrung in anderen Bereichen (Fotografie, Genealogie, pp.) meine ich, dass aus Gründen der Kontinuität nach Möglichkeit jemand "Manager" sein sollte, der schon irgendwie seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat - also vielleicht nicht gerade ein Schüler oder Student, der nach ein, zwei Jahren verständlicher Weise wieder ganz andere Prioritäten setzen muss. Ideal wären demnach ein beamteter (Lehrer? :shock:) oder angestellter Familienvater oder eine entsprechende "Familienmutter", deren Kinder schon alle Zähne bekommen haben und die keinen Eigenheimbau geplant oder diesen schon hinter sich haben. :lol: :mrgreen:

Disclaimer: Mich selbst will ich damit nicht ins Gespräch bringen, da ich wirklich keine Zeit für einen solchen Job habe. Für überschaubare Hilfsarbeiten im "verwaltenden" Bereich wäre ich aber ansprechbar, jedoch nur, wenn wirklich "Not am Mann" ist.
Viele Grüße,
Fritz

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Starglider
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Beitrag von Starglider » Sa 10. Sep 2005, 12:44

Der_Isenberger hat geschrieben: Ideal wären demnach ein beamteter (Lehrer? :shock:) oder angestellter Familienvater oder eine entsprechende "Familienmutter", deren Kinder schon alle Zähne bekommen haben und die keinen Eigenheimbau geplant oder diesen schon hinter sich haben. :lol: :mrgreen:

Da schwingt gerade ein Zaunpfahl nur wenige Milliemeter vor Wutzebears Nase vorbei... :D
-+o Signaturen sind doof! o+-

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Der_Isenberger
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Beitrag von Der_Isenberger » Sa 10. Sep 2005, 13:03

Nee, es war natürlich niemand konkret gemeint :!: Ich kenne ja (noch) niemanden persönlich und kann mir deshalb solche Zaunpfahlschwinger ganz unbelastet leisten, ohne Verdacht zu erregen. :wink:
Viele Grüße,
Fritz

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Sa 10. Sep 2005, 13:53

GeoFaex hat geschrieben:- Rumkommandieren konnte ich schon immer :twisted:
- Internet-Plattformen hab ich auch schon oft benutzt
- und wenn ein Dienst-Ferrari zur verfügung gestellt wird, kann ich auch richtig Gas geben


Ok, du hast den Job und den Ferrari ;)

... dabei hab ichs ja gar nicht zu entscheiden, wer den Ferrari will, sollte sich wohl eher bei Vinnie bewerben 8)

Aber mal ernsthaft. Ich habe beruflich mit Internet-Plattformen und Projektmanagement zu tun. Das kann man zwar nicht 1:1 auf ein "Freizeitprojekt" übertragen aber folgende Bedingungen sollten wohl erfüllt sein:

- die Fähigkeit, ein Team zu leiten, nicht zu "kommandieren"
- Organisationstalent
- Kompromissbereitschaft
- Basis-Know How in den Bereichen Web-Programmierung, Datenbanken, CMS etc.
- starke Nerven
- viel Zeit
- starkes Interesse an den Themen Geocaching und Internet
- die Bereitschaft auch langweilige Aufgaben wie Dokumentation etc. zu übernehmen

Viele Projekte geraten aus den Fugen, weil der Projektleiter entweder zu lasch ist, dann wird nur diskutiert oder weil er zu wenig kompromissbereit ist und sich nichts von anderen sagen lässt. Ein guter Projektleiter hält die Fäden in der Hand und hat den Überblick, lässt aber jeden in seinem Kompetenzbereich selbstständig und kreativ arbeiten. Für Ego-Trips ist bei so einem Job kein Platz bzw. man steht ganz schnell alleine da und das Projekt ist tot. Dazu kommt im konkreten Fall, daß es zwar viel Arbeit aber kein Geld gibt, Idealismus ist also gefragt. Wer sich jetzt noch angesprochen fühlt, sollte wohl schnell mit Vinnie kontakt aufnehmen.

Tiger
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Beitrag von HerrK » Sa 10. Sep 2005, 15:34

Schnüffelstück hat geschrieben:Du hast vergessen: Hat Zeit. Daran wird es wohl am ehesten scheitern, ich komme nicht mal zum cachen.


Das ist definitiv der wichtigste Aspekt an der ganzen Sache!
Kann da aus eigener Erfahrung sprechen, habe einige Jährchen täglich 2-3 Stunden für eine Seite geopfert.
Das kann man nur sehr selten mit seiner Arbeit, Freizeit und Familie in einklang bringen.

wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Sa 10. Sep 2005, 18:44

Starglider hat geschrieben:Da schwingt gerade ein Zaunpfahl nur wenige Milliemeter vor Wutzebears Nase vorbei... :D

Vorsicht, sonst hetze ich beim nächsten Mal Aruna auf Dich. Ich könnte natürlich auch zusammen mit ein paar anderen Cachern so gegen Weihnachten einen ganz speziellen Cache auslegen. :twisted:

Scherz beiseite: ich brauche keinen Dienst-Ferrari, ich habe ja meinen Bonsai-SLK, und der ist ja auch rot! Und überhaupt lass mich mal den Stellen- und Ortswechsel im Herbst hinter mich bringen.
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

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Beitrag von Vinnie » Mo 12. Sep 2005, 17:08

Hm, wenn ich den Thread so lese, was über den Faktor "Zeit" und die Anforderungen an einen Projektmanager geschrieben wird, dann habe ich das Gefühl, daß das Thema doch ein bißchen hoch gehängt wird.

Den Kern der "alten" geocaching.de haben Nici und ich im Alleingang relativ schnell aus dem Boden gestampft und damals waren wir auch schon beide berufstätig. Ok, vielleicht haben wir damals auch mal 3 oder 4 Mannstunden am Tag investiert, aber nicht über einen längeren Zeitraum.

Opencaching.de hat m.W. Olli Dietz im Alleingang gebaut.

Momentan kostet die geocaching.de (zumindest mich) nur noch sehr sehr wenig Zeit. (Zugegebenermaßen bleibt dadurch natürlich auch sehr viel liegen). Selbst diese wenige Zeit ist mir aber zu viel, da sich die Interessen eben verlagert haben.

Also, Leute, macht Euch mal nicht in die Hose, eine Website wie geocaching.de zu bauen und pflegen ist kein Flug zum Mars :-)

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Beitrag von Portitzer » Mo 12. Sep 2005, 19:26

Tja, es wird über Gott und die Welt diskutiert, was man alles machen könnte usw., aber effektiv kommt kaum was dabei raus... leider.
Mein Angebot zwecks weiterer Mitarbeit steht jedenfalls nach wie vor.

VG
Kurt

BlackyV
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Beitrag von BlackyV » Mo 12. Sep 2005, 19:31

:idea: Für die Datenbeschaffung gibt es jedenfalls eine Lösung, die prinzipbedingt bisher alle Aussperrversuche und Layoutänderungen der jeweiligen Quellen überdauert hat...
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edelstein
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Beitrag von edelstein » Mo 12. Sep 2005, 21:43

Ich leite in einer größeren Firma ein Internet-Projekt als Redakteur, habe allerdings nur von Design und Texten 'ne Ahnung, in keinster Weise von der Technik, die dahinter steht ... dafür gibt es bei uns ein Technik-Team, das sich um nichts anderes zu kümmern hat. Die Sache funktioniert.
Vielleicht ist das ein Ausweg? Redaktion und Technik aufteilen, muss ja nicht jeder ein Universalgenie sein.
Es werden dann meiner Einschätzung nach nicht mehr als 6 - 8 Leute gebraucht, die dann sehr effektiv eine gute Site auf die Beine stellen können.
Wenn dann noch ab und zu ein paar Beiträge aus der Gemeinde kommen, hält sich der zeitliche Aufwand sicher in vertretbaren Grenzen.
Vielleicht hat ja auch jemand Connections, um (s)eine Firma mit entsprechender Power (auf der Technikseite) als Sponsor zu gewinnen? Hier scheinen doch einige Brancheninsider dabei zu sein - fragen kostet nichts und führt gelegentlich zu überraschenden Erfolgen.
5 m auf dem GPS sind manchmal 50m in der Natur - vertikal

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