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Sind Geocacher faul?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

tootuffcajun
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von tootuffcajun » Mo 12. Jul 2010, 22:39

Schwiiza hat geschrieben:Mir fällt auf dass Caches mitten im Wald zBsp. nicht häufig gefunden werden, ca 1 mal in 2 Monaten. Die Cacher die den Cache dann finden, lassen aber viel Lob liegen, sowohl in den Logs als auch im Logbuch.
Werden die Caches aber nur so wenig angegangen weil die Cacher zu faul sind, mal 3km durch den Wald zu stapfen, dafür eine riesen Box an einer schönen Location zu finden oder sind 4/5 der Cacher nur Statistiker?!
Ich kann nur für mich sprechen:
- Ich cache entweder auf beruflichen Touren (meine selbst auferlegten Zwangspausen), dann kann ich es einfach nicht bringen, mit Buisnesklamotten durch den Wald zu kriechen um dann durchgeschwitzt beim Kunden aufzulaufen. Und oftmals sind solche Caches ja auch zeitlich aufwändiger und lassen sich nicht wirklich planen... Einmal hab ich es sogar geschafft, mein Auto eine Stunde suchen zu müssen weil ich irgendwie an einer anderen Stelle wieder aus dem Wald gekommen bin und total die Orientierung verloren hatte... :???:
- Wenn ich privat losziehe, habe ich meist eins meiner Kinder dabei (noch keine 3 Jahre alt), auch da ist so ein kilometerlanger Waldcache nicht empfehlenswert...
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ReMaRo
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von ReMaRo » Di 13. Jul 2010, 00:24

Da ich beruflich ziemlich eingespannt bin, ist oft eine lange Wanderung einfach nicht drin.

Wenn Zeit und das richtige Wetter vorhanden sind haben wir auch schon schöne Runden oder Multis gemacht.
Wenn ich aber nicht viel Zeit habe, dann nehm ich lieber ein, zwei Dosen am Wegesrand mit als gar keine.

Das hat nicht immer nur mit Faulheit zu tun, sondern auch mit dem zur Verfügung stehenden Zeitfenster.
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Bin ich komisch, nur weil ich meinen GPS-Geräten Namen gebe?

Thore
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von Thore » Di 13. Jul 2010, 08:54

Ich persönlich finde ja, daß jeder Schritt zu Fuß ein Schlag ins Gesicht der Menschenwürde ist...
Und das überhaupt Statistik-Cacher die besten Menschen sind. Da wird kein Cache egal wie gewöhnlich, einfach gestrickt, hässlich oder sonstwie geschädigt diskriminiert. Sich über das Schöne freuen kann doch jeder, sich dann hinzustellen und seine eigene Engstirnigkeit als das Maß aller Dinge hinzustellen ist fast schon tragisch. Seht doch auch mal die Schönheit im Einfachen. Der Tanz der Fliegen auf dem Haufen. Der olfaktorisch herausragende Obdachlose, der euch beim Suchen unterstützt. Die ungetarnte Filmdose am Straßenschild an der Hauptstraße die Zeit lässt den träge dahinfließenden Verkehr und seine Mechanismen zu betrachten.
Ich mag dieses elitäre 'Schönheitsdenken' gar nicht. Wenn es euch aber hilft, dann werde ich mich mit dem Geschäftsmodell 'Pimp-My-Micro' selbständig machen. Da kann dann der (von überhöten Qualitätsansprüchen an den Rand der Verzweiflung getriebene) Owner sich seinen Seelenfrieden erkaufen und dem ständigen Druck der Community entkommen die ihn ausgrenzen will.
Darüber solltet ihr euch mal Gedanken machen... Schlimm, echt schlimm. *kopfschüttel*

So und jetzt mal ernsthaft (Für die Ironie-blinden: Das oben ist ein ironischer Beitrag der keineswegs meine persönliche Meinung darstellt, jedenfalls nicht völlig): Ich steh auch auf kleine Runden [~20-30km], vorzugsweise mit dem Rad in leicht ländlicher Gegend. Innenstadt und Ödnis-Caches nur bedingt. Bin dadurch Semi-faul?
Nochmal Ironie: Wenn ich bloß nicht so dermaßen auf die virtuelle Anerkennung einer dezentral organisierten Community angewiesen wäre um mein Selbstwertgefühl zu heben und meinen sozialen Status in der Gruppe von Menschen die ich nicht mal kenne zu definieren, wäre mein tristes Leben achso viel besser. Schluß mit Ironie

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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von Schwiiza » Di 13. Jul 2010, 08:59

Ja, da muss ich den dreien über mir recht geben,
tootuffcajun hat geschrieben:
IUnd oftmals sind solche Caches ja auch zeitlich aufwändiger und lassen sich nicht wirklich planen... Einmal hab ich es sogar geschafft, mein Auto eine Stunde suchen zu müssen weil ich irgendwie an einer anderen Stelle wieder aus dem Wald gekommen bin und total die Orientierung verloren hatte... :???:
Äääh du hast doch ein GPS?! Wie verläuft man sich denn damit?! Ich meine, ich schaffe vieles, aber das noch nie xD
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von argus1972 » Di 13. Jul 2010, 09:17

Äääh du hast doch ein GPS?! Wie verläuft man sich denn damit?! Ich meine, ich schaffe vieles, aber das noch nie xD
Es soll vereinzelt Leute geben, die noch keine Karten auf dem Gerät haben. Da kann es durchaus passieren, dass man an der Wegspinne vermeintlich in die richtige Richtung dem Pfeil nachrennt, dann aber feststellt, dass der gesuchte WP auf dem nahen Parallelweg, der aber 100m höher verläuft, liegt. :p
Ich spreche da aus Erfahrung, denn das ist mir früher öfter passiert.
Auf die Weise kam man aber auch bei einem Beinahe-DriveIn oft zu kleinen, feinen Hikes durch die heimische Monokultur. :lachtot:
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von rudi_pd » Mi 14. Jul 2010, 10:14

Ich will mal noch einen ganz anderen Aspekt zum Thema "faule Geocacher" hinzufügen. Viele caches, die ich angehe (auch die meisten eigenen) liegen mitten in der Natur und müssen irgendwie erwandert werden. Ich hab es sogar mehrfach "geschafft", DriveIns über mehrere Kilometer zu erwandern, der "Rekord" liegt bei 16km durch den Wald laufen für einen micro am Strassenrand. Ok, das mögen einige für bescheuert halten, aber die Bewegung in der Natur ist mir wichtiger, als der Punkt. Ich will aber klar sagen, das ist meine Interpretation von geocaching, andere haben eine andere, das kann ich akzeptieren.

Ein Problem scheint mir aber zunehmend zu werden, dass ich immer mehr den Eindruck habe, (bei den eigenen kommen immer öfter logs oder Hinweise auf nicht gefunden per mail (man will ja kein DNF loggen, aber das ist ein anders Thema....)), dass Vorcacher offensichtlich das listing nicht gelesen haben. Denn obwohl genaue hints und spoiler vorhanden sind und manchmal im listing sogar aufgefordert wird, diese auch zu benutzen, die hints oft sogar offen im listing stehen, ist jede Wurzel aufgewühlt, jeder Stein umgedreht, jeder Totholzstamm zerlegt. Und das ist nicht gerade gut für die Natur......
Das macht mir zunehmend Sorge und ich habe schon die zugegeben auch bescheuerte Idee im Hinterkopf gehabt, aus eigenen Tradis einfache ganz kurze Multis oder Mysteries zu machen, nur um die Leute zu zwingen, das listing zu lesen. Wer sich von dem ? dann sofort abschrecken lässt, hat halt Pech...

Grüsse aus dem Thüringer Wald

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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von Schwiiza » Mi 14. Jul 2010, 10:40

Es wird ja auch geraten statt 10 Micros einen oder zwei Multis zu legen... Fände ich auch besser.
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von argus1972 » Mi 14. Jul 2010, 10:56

Ich will mal noch einen ganz anderen Aspekt zum Thema "faule Geocacher" hinzufügen.
Das ist ein interessanter Aspekt und man könnte ihn noch um Kurzlogs, gestempelte Logbücher, nicht gebuchte Trackables, ungünstige Parkerei und weitere Punkte ergänzen. Alles nur "husch husch", oder? :kopfwand:
Da werden 250 potenzielle Tradis fürs WE aufs Gerät geschüppt, falls man in die Nähe kommt und Ausdrucke nimmt doch ohnehin kaum noch jemand mit, der sich ein großes Pensum vorgenommen hat.
Die Vorbereitung der Cachetour macht ja auch Mühe und entfällt damit wohl meist ersatzlos. Dann auch noch Spoilerbilder besorgen und in der Lage sein, die irgendwie mitzuführen, bringt wohl manche Cacher an die Grenzen der Machbarkeit.
Vermutlich wird die PQ auch ohne Umwege über GSAK oder sowas direkt ins Gerät gescheppert, wenn die Daten schon nicht ohnehin direkt mit irgendwelchen Diebestools gespidert werden.
Da Lesen bekanntlich bildet, kann man es in vielen Fällen geradezu voraussetzen, dass das Listing nicht mal ansatzweise beachtet wurde. Ist doch nur´n Tradi, Koors reichen.
die zugegeben auch bescheuerte Idee im Hinterkopf gehabt, aus eigenen Tradis einfache ganz kurze Multis oder Mysteries zu machen
Das ist keine bescheuerte Idee, sondern eine wirkungsvolle Maßnahme!
Es wird ja auch geraten statt 10 Micros einen oder zwei Multis zu legen... Fände ich auch besser.
Ich auch. Macht aber anscheinend kaum noch jemand. In meiner Gegend überwiegen in jüngster Zeit die Tradirunden mit zum Teil inflationärer Cachezahl, wobei die Runden allerdings wirklich schön sind.
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von steingesicht » Mi 14. Jul 2010, 13:03

rudi_pd hat geschrieben: ... ich habe schon die zugegeben auch bescheuerte Idee im Hinterkopf gehabt, aus eigenen Tradis einfache ganz kurze Multis oder Mysteries zu machen, nur um die Leute zu zwingen, das listing zu lesen. Wer sich von dem ? dann sofort abschrecken lässt, hat halt Pech...
Was ist daran so bescheuert? Es muss ja nicht in Rechen- oder Knobelorgien ausarten, aber wenn es hilft, dass Listings wieder ernst genommen werden - besonders bei empfindlichen Verstecken - dann muss es wohl so sein.
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von Microhaters » Mi 14. Jul 2010, 13:46

steingesicht hat geschrieben: Was ist daran so bescheuert? Es muss ja nicht in Rechen- oder Knobelorgien ausarten, aber wenn es hilft, dass Listings wieder ernst genommen werden - besonders bei empfindlichen Verstecken - dann muss es wohl so sein.
Das mache ich jetzt auch so, denn bei manchen Logs kann man regelrecht erkennen, daß das Listing nicht gelesen wurde, wozu gibt man sich da Mühe. Hier mein neuester Cache, als Beispiel.
Bedankt, Otto

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