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Sind Geocacher faul?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

SabrinaM
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von SabrinaM » Fr 16. Jul 2010, 12:05

Ohne jetzt den ganzen Beitrag zu lesen, meine Meinung zum Eingangsposting....
Nach gut 2000 Funden geht mein Trend immer mehr zum Tradi. Nicht zum Pissecken-Statistik-Tradi, sondern zum klassischen Tradi, der an einer schönen Ecke versteckt ist. Das kann durchaus ein Drive-Inn sein, das muss sich nicht unbedingt widersprechen.

Mysterys werden in der Homezone noch abgearbeitet, ansonsten höchstens noch, wenn sie auf den ersten Blick lösbar sind oder der Schlüssel für einen interessanten Lost Place oder T5er. Ansonsten will ich Dosen suchen und keine Rätsel am Schreibtisch lösen.

Multis... ein Multi kann etwas tolles sein. Eine super Stadtführung in einer fremden Stadt. Ein schöner Spaziergang in unbekannter Gegend. Eine clever ausgearbeitete Runde durch einen Lostplace. Bei sowas bin ich immer noch sofort dabei, und sowas macht mir auch Spass.
Aber die Abzähl- und Rechen-Schikanen quer durchs Industriegebiet, wo dann nach 10 Stationen und 100 unnötigen Rechenoperationen ein muggeliger Nano auf mich wartet... sowas macht mir keinen Spass, und sowas wird höchstens noch vor der Haustüre "abgearbeitet".

Ich bin meist alleine unterwegs. Nach einem Sturz alleine weit ab vom Schuss bin ich vorsichtiger geworden, mich alleine zu weit in die "Wildnis" zu wagen. Solange ich also alleine cache, gehe ich eher die Drive-Inns und kurzen Runden an, die mich nicht zu sehr ab de Zivilisation führen. Das hat weniger mit Faulheit zu tun als mit der Angst, bei einem Unfall alleine zu verrecken ("Wenn Dir da was passiert findet Dich niemand!") Solche Caches müssen warten, bis ich sie in Begleitung angehen kann. Lange Runden machen mir in Gesellschaft (nicht im riesen Rudel!) eh mehr Spass.

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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von radioscout » Fr 16. Jul 2010, 19:40

Thore hat geschrieben: Tut ihr zwei mir den Gefallen und tauscht Telefonnummern aus? Das wär nett...
Meine steht an geeigneter Stelle.
Aber das ist auch sinnlos.

@3 Ausrufezeichen:
Es erscheint mir sinnlos, hier mit Dir über dieses Thema weiter zu diskutieren.
Außer "schwache Argumente", "Wiederholungen", "Statistik, Punkte" und irgendwelchen, aus aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten konstruierten nichtexistenten Widersprüchen habe ich von Dir nichts gelesen.

Um das nicht weiter sinnlos in die Länge zu Ziehen, werde ich diese Diskussion mit Dir an dieser Stelle abbrechen.
Keine weiteren Antworten bedeuten keine Zustimmung.

Was Deine "Autoschlüsselfrage" angeht: betrachte es als Ratehaken. Lass Deine Frau Deinen Autoschlüssel verstecken und suche ihn, wenn Du herausgefunden hast, was der Unterschied zwischen einem Geocache und einen versteckten Autoschlüssel ist.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von radioscout » Fr 16. Jul 2010, 22:09

rudi_pd hat geschrieben: Leider sind deine Argumentationsketten mitunter so (drastisch?), dass man da etwas anderes hinein interpretieren kann.
Gut möglich. Aber auch wenn es widersprüchlich erscheint: es hat seine Richtigkeit. Z.B. ist gerne wandern aber die üblichen Multis nicht mögen ist für mich kein Widerspruch. Warum ich das so sehe hatte ich auch schon erklärt.
rudi_pd hat geschrieben: wenn man das am Stück liest, dann kommt (könnte) man zum Schluss (kommen): der will keine Zeit verschwenden und geht deshalb kein Risiko mit Stellen ein, zu denen man länger läuft, die dann aber vermuggelt oder unauffindbar sind / sein könnten. Ersteres ist im Wald eher selten, das zweite kann aber sein.
Die Anzahl der Wochenenden und Urlaubstage ist leider begrenzt. Und weil ich die Caches auch gerne finde, möchte ich keine Zeit mit Muggelcaches oder Gemeinheiten verschwenden.
Ich habe erst kürzlich einen sehr schönen Waldcache gefunden. Da hatte ich richtig Glück denn der Weg zur Dose war weit und die lag an einer Stelle, an der sich sehr oft Muggels längere Zeit aufhalten.
rudi_pd hat geschrieben: Wenn man aber die beiden Sachen "mitten im Wald" und "vermuggelt und unauffindbar" gedanklich trennt, so wie du es offensichtlich gemeint hast, dann frage ich mich, wieso gehst du überhaupt solche caches an.
Ich versuche, anhand der Beschreibung schöne Caches herauszusuchen.
rudi_pd hat geschrieben: Ich mache überhaupt keine Leitplanken, Parkplätze o.ä. mehr und urbanes nur zu Hause, wo es kein Problem ist, 5-6 oder noch öfter vorbei zu laufen, bis es mal passt. Jetzt unterstelle ich mal (2. Zitat) das du sowas trotzdem machst, aber nur, wenn der Aufwand gering ist, dann könnte man doch auf die Idee kommen, dass dir die Punkte da doch wichtig sind, wenn du zu Stellen gehst, wo du schon selber die Gefahr siehst, dass es dir nicht gefällt.....
Als Cacher ohne Auto kann man nicht sehr wählerisch sein.
rudi_pd hat geschrieben: Na gut, lassen wir das, ich glaube, das bringt uns nicht weiter. Was aber einigen (nicht nur mir) immer wieder aufstößt, ist deine fast schon ideologische Ablehnung von Multies und Mysteries mit immer wieder den gleichen Totschlagargumenten. Es gibt so schöne Multies, die mit Zaunlatten zählen nichts zu tun haben. <Ironie>Das erfährt man übrigens über das listing</Ironie>
Was mir an denen nicht gefällt habe ich doch sehr gut begründet. Schau Dir mal an, wie andere Leute regelrecht gegen Traditionals "hetzen".
rudi_pd hat geschrieben: Es gibt bei uns z.B. einige Wandermultis, bei denen man unterwegs immer wieder die nächste stage-Koordinate suchen muss und die dann auch eine sportliche Herausforderung sind/sein können. (z.B. Schneekopfgraben GC19K43 oder Hirschgrund 2 GC1E3KY). Ok, du hast auch geschrieben, du willst keine "Herausforderungen", also nenne ich es "Wanderung mit vorher unbekannter Wegführung". Das bedeutet natürlich, man sucht für einen cache nicht einmal, sondern vielleicht 10 mal (und man weiss unter Umständen vorher nicht, wann es zu ende ist!). Für mich/uns sind das übrigens die caches, die wirklich in Erinnerung bleiben! Wie stehst du zu solchen caches? Weil, ich kenne kaum caches mit mehr Natur und "draußen"!
Die mag ich überhaupt nicht:
- SoaM verschwinden gerne oder sind vermuggelt
- Ich habe kein Interesse, meinen Wandergenuss durch Rechnen, Koordinaten eingeben usw. unterbrechen zu lassen. Mag ich nicht. Einfach nur meine Meinung.
- Ich suche lieber vollständige Caches als Stages (Warum? Einfach so. Warum geht jemand lieber ins Konzert als eine CD zu hören oder schaut sich ein Fußballspiel im Stadion an statt im TV?).

Ich habe auch schon schöne Multis gefunden. Bei denen gab es interessante, kreative Stages und nicht welche, die einfach nur zum künstlichen verlängern der Strecke dienen.
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von rudi_pd » Fr 16. Jul 2010, 23:25

radioscout hat geschrieben:
rudi_pd hat geschrieben: Es gibt bei uns z.B. einige Wandermultis, bei denen man unterwegs immer wieder die nächste stage-Koordinate suchen muss und die dann auch eine sportliche Herausforderung sind/sein können.
Die mag ich überhaupt nicht:
- SoaM verschwinden gerne oder sind vermuggelt
- Ich habe kein Interesse, meinen Wandergenuss durch Rechnen, Koordinaten eingeben usw. unterbrechen zu lassen. Mag ich nicht. Einfach nur meine Meinung.
- Ich suche lieber vollständige Caches als Stages (Warum?....
Ich denke ich beende das hier und um dich zu zitieren:
radioscout hat geschrieben: Keine weiteren Antworten bedeuten keine Zustimmung
Nur noch eines: du weisst nicht, wovon du redest: Gerade meine Beispiele sind abseits jeglicher Zivillisation, garantiert mugglefrei und garantiert 100%er Wanderspass. Und ganz allgemein: Warum soll ein Petling als stage vermuggelter und öfter weg sein als ein Petling als tradi. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man beim ersten eine neue Koordinate (meisten nur 6 neue Ziffern) eingeben muss und es keinen "Punkt" bringt. Der Such- und Findespass, auf den du doch solchen Wert legst, ist der Gleiche! Tut mir leid, wenn ich immer wieder auf diesen "Punkt" komme, aber das folgt logisch aus deiner Argumentation.........
Ich verstehe schon, was du willst: es sollen mehr caches gelegt werden, die deinem Interesse entsprechen, glaube mir, so wirst du das nicht erreichen.
Das einzige war ich akzeptiere ist, dass du an anderen Varianten als einem Tradi (meistens) keinen Spass hast, das nehme ich so hin. Versuche aber bitte nicht weiter, das mit so unlogischen Argumenten zu begründen....

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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von radioscout » Fr 16. Jul 2010, 23:42

rudi_pd hat geschrieben: Gerade meine Beispiele sind abseits jeglicher Zivillisation, garantiert mugglefrei und garantiert 100%er Wanderspass.
Mag sein, daß es bei Deinen nicht näher genannten Beispielen der Fall ist. Ich kenne leider fast nur Negativbeispiele. Pech gehabt? Regional verschieden?
rudi_pd hat geschrieben: Und ganz allgemein: Warum soll ein Petling als stage vermuggelter und öfter weg sein als ein Petling als tradi. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man beim ersten eine neue Koordinate (meisten nur 6 neue Ziffern) eingeben muss und es keinen "Punkt" bringt.
Der wesentliche Unterschied ist: ist eine Stage weg, bedeutet das üblicherweise Ende der Suche, Abbruch. Wenn ein Traditional weg ist, ist das ein DNF zwischen vielen Funden.
rudi_pd hat geschrieben: Der Such- und Findespass, auf den du doch solchen Wert legst, ist der Gleiche!
Für Dich, für mich aber nicht. Es gibt glücklicherweise keinen Einheitsgeschmack.
rudi_pd hat geschrieben: Versuche aber bitte nicht weiter, das mit so unlogischen Argumenten zu begründen....
Was ist daran unlogisch, abgesehen davon, daß man persönliche Präferenzen üblicherweise nicht logisch erklären kann.
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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von ACCORA » Sa 17. Jul 2010, 12:24

Klausi1961 hat geschrieben:Also, ich denke mal, dass das mehrere Gründe haben kann.
Wenn man schon relativ weit mit dem Auto fahren muss, um dann noch einige Kilometer zu Fuß zurückzulegen, macht das wohl einigen keinen Spass.
Auch wenn so sehr heiß ist, mag ich nicht unbedingt losziehen.
Aber der Hauptgrund liegt wahrscheinlich doch daran, dass es immer mehr Statistikcacher gibt, obwohl es keiner zugeben will.
Anfangs habe ich auch versucht, so viele wie möglich an einem Tag zu finden. Jetzt suche ich lieber schöne Caches an einer interessanten Location. Wenn amn älter wird, gibt sich das. ;)

Das ist wohl wahr - da man doch unter 1000 Punkte als Newbie sucht und von den alten Hasen belächelt wird. Als Anfänger möchte man aus der Situation raus :roll: und auch mit Erfahrung aufwarten.

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Re: Sind Geocacher faul?

Beitrag von bibliothekar » Sa 17. Jul 2010, 12:27

ACCORA hat geschrieben:
Klausi1961 hat geschrieben:Also, ich denke mal, dass das mehrere Gründe haben kann.
Wenn man schon relativ weit mit dem Auto fahren muss, um dann noch einige Kilometer zu Fuß zurückzulegen, macht das wohl einigen keinen Spass.
Auch wenn so sehr heiß ist, mag ich nicht unbedingt losziehen.
Aber der Hauptgrund liegt wahrscheinlich doch daran, dass es immer mehr Statistikcacher gibt, obwohl es keiner zugeben will.
Anfangs habe ich auch versucht, so viele wie möglich an einem Tag zu finden. Jetzt suche ich lieber schöne Caches an einer interessanten Location. Wenn amn älter wird, gibt sich das. ;)

Das ist wohl wahr - da man doch unter 1000 Punkte als Newbie sucht und von den alten Hasen belächelt wird. Als Anfänger möchte man aus der Situation raus :roll: und auch mit Erfahrung aufwarten.
Also Ich finde es auch so. Wobei ich eigtl bei jeden Wetter loszieh. Schon allein wegen Fotografie. Da wird dann halt der ein oder andere Caches gemacht. Und dann wenn ich weniger Zeit hab mal die einfachen Tradis

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