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Hirschlausfliegen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Ilsebilse
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Beitrag von Ilsebilse » Di 25. Okt 2005, 10:29

Jhary hat geschrieben:Aber was ist Schlimmer zerstochen und voller Käfer oder bißle nach Diesel richen was man abwaschen kann?
Da hilft dann nur noch eins: Raus aus dem Wald und nur noch Urban caches machen - wie redwire schon ganz richtig anmerkte... :wink: :wink:
Ich persönliche ziehe Käfer und zerstochen dem Diesel vor. Aber vorsichtig: Auch urbane Locations können gefährlich werden, erst letzte Woche hatte ich es mitten in der Stadt mit daumendicken Brombeerranken zu tun - die hätte ich gerne gegen ein Dutzend Hirschlausfliegen getauscht! Bild
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.

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Jhary
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Beitrag von Jhary » Fr 28. Okt 2005, 03:27

Naja stadt caches sind auch nicht so sicher.
A Polizei und Muggels die nerven
B Mäuse und ratten die genau in der ecke verschwinden wo man den cache vermutet.

pom
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Beitrag von pom » Fr 28. Okt 2005, 10:02

Jhary hat geschrieben:Naja stadt caches sind auch nicht so sicher.
A Polizei und Muggels die nerven
B Mäuse und ratten die genau in der ecke verschwinden wo man den cache vermutet.
A: :?: :shock: :?:
Jeder durchschnittliche Nachtcacher in Süddeutschland hat garantiert mehr grüne Kontakte als ein durchschnittlicher Urban Cacher. In der Stadt haben die Bullen nämlich auch mal etwas zu tun und filzen nicht jeden, der ihnen die Langeweile auf der nächtlichen Streifenfahrt vertreiben könnte.
Vielleicht ist es auch ein Nord-Süd-Gefälle, und die Jungs besitzen hier die sprichwörtliche norddeutsche Gelassenheit.
Land-Muggles sind generell misstrauischer als Stadtmuggles. Der Stadt-Muggle ist meist abgestumpft und nach durchschnittlich 37,2 s außer Sichtweite. Dann schaut der Land-Muggle erst überhaupt richtig hin.

B: Wenn die Leute bei Euch solche Verstecke aussuchen, tut mir das leid.

Ahoi!
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

DocW
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Beitrag von DocW » Fr 28. Okt 2005, 15:45

Von diesem Thread habe ich die ganze nur den Titel gesehen und die ganze Zeit gedacht, es handelt sich um irgendein merkwürdiges bayrisches Brauchtum: Hirschl-ausfliegen. Und gewundert habe ich mich.
OK, jetzt bin ich schlauer :lol: :lol:
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Cornix
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Beitrag von Cornix » Mo 25. Sep 2006, 20:02

Ich war gestern in der Pfalz (Raum Kusel) cachen, dabei kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit diesem Hirschlausfliegen-Viehzeugs. Dank des Forums wusste ich direkt, womit ich es zu tun hatte. :shock:

Ich kann mich nicht erinnern, schon jemals sowas in unserer Gegend gesehen zu haben. Ist das eine neue Invasion? Wie sieht es in diesem Jahr in anderen Regionen aus?

Cornix
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dr_megavolt
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Beitrag von dr_megavolt » Mo 25. Sep 2006, 20:19

Gestern drei eingefangen, echt lästig, auch noch Stunden nach Waldgenuß krabbelt irgendwo etwas, man langt vorsichtig hin (könnte ja auch ein Marienkäfer oder soetwas ein), dann ist es weg, kurze Zeit hinterher wieder da, wenn man dann hinschaut, krabbelt dieses Viech mit affenartiger Geschwindigkeit durch die Haare, widerlich. Die von gestern haben aber nicht gestochen.
Finde aber dieses Jahr nicht so schlimm wie letztes Jahr (bisher, Eifel).

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safri
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Beitrag von safri » Mo 25. Sep 2006, 20:36

Im Taunus rund um den Feldberg fliegen sie wieder. Menschenhaut scheint den Hirschlausfliegen angenehmer zu sein als hartes Hirschleder:

mein Hund hat noch keine abgekriegt, mein Mann und ich dagegen schon.

Besonders viele Hirschlausfliegen sind mir im Gebiet um Falck (Zwergencaches) und rund Saarbrücken aufgefallen.

Wenn es kälter wird und regnet, verschwinden sie wieder. Ansonsten kann man bis Ende Oktober mit der Plage rechnen.
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DL3BZZ
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Beitrag von DL3BZZ » Mo 25. Sep 2006, 20:44

In der Nähe vom Edersee gibt es diese Viecher, stellenweise in großen Schwärmen :evil: . Auch andere Cacher haben mir davon berichtet, so viele hätten sie noch nie gesehen. Schlimmer als Zecken. Ich auch nicht, in den letzten Tagen in den Wäldern um den Edersee und auch in der Nähe von Marburg.
Hoffentlich verschwinden sie bald wieder und kommen nie wieder.
Hochsaison haben sie im September/Oktober.
Eine habe ich in einem XXL-Röllchen eingesperrt, damit Arbeitskollegen diese auch mal "kennen" lernen :wink: .

Bis denne
Lutz, DL3BZZ
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JamesDoe
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Beitrag von JamesDoe » Mo 25. Sep 2006, 23:14

Dieses Jahr auch wieder dabei beim Einzugsgebiet der "fliegenden Zecken" -> Bad Godesberg bzw Wachtberg Berkum und die umliegenden Wälder.

Bisher bin ich allerdings noch nicht wissentlich gestochen worden, mir fallen die nur auf weil sie recht hartnäckig an meiner Armbehaarung Fuss fassen wollen, und manchesmal auch noch mit einem 90° Knick im Körper noch krabbeln.

Alles was an Krabbelzeugs nicht gerade wie Marienkäfer oder Blattlaus aussieht (also Bremse Mücke Schnake Drachenfliege (mein Arbeitsname für die Hirschlausfliege, da ich sie bisher nicht namentlich kannte) Zecke) hat automatisch mit der Landung auf mir sein Leben verwirkt.

Wobei mich Mücken & Bremsen unabhängig jeglicher Tinktur anfliegen (ich erinnere mich an einen Urlaub als Kind, ich weiß nicht mehr wo und wann, da ist mal ein ganzer Schwarm an Bremsen hinter mir her gewesen.), Zecken mich aber links liegen lassen (zum Glück - bisher überhaupt nur eine Zecke - eine ganz junge - nicht mehr Nymphe aber trotzdem schon Tod - aber das war ich auch wirklich selber Schuld.) und Hirschlausfliegen alle meine behaarten Körperstellen sehr attraktiv finden aber bisher noch nicht gestochen/gebissen haben.

Jetzt wo ich um die Gefahren weiss werde ich mal etwas mehr drauf achten.

Gruß aus Godesberg

Jens
Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky (1890-1935)

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Beitrag von Ilsebilse » Di 26. Sep 2006, 01:30

Der Vollständigkeit halber: Es gibt sie auch in Niedersachsen. Ich habe meinem Mitcacher vor zwei Wochen eine Hirschlausfliege aus der Beinbewollung gepflückt (Plastik-Zeckenzangen funktionieren hierfür prima).
Region Hannover. Sind dort aber deutlich seltener als z. B. Zecken.
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