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Muß sowas sein?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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radioscout
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Re: Muß sowas sein?

Beitrag von radioscout » Fr 20. Aug 2010, 21:17

bibliothekar hat geschrieben: Ich find das auch nicht so wild. Sprayen ist ja etz auch schon ne alte Kunstform.
Es spricht nichts dagegen, solange es legal mit Erlaubnis des Eigentümers der Besprühten Fläche gemacht wird.
bibliothekar hat geschrieben: Solang das gesprayede gut aussieht und noch an neuen wänden oder eben an oder in Zügen ist kein Problem. Im Gegenteil sowas verschönert manch graue Betonwand oder Pfeiler.
Darf ich Deine Hauswände und Dein Auto besprühen? Oder würde das eine Anzeige zur Folge haben?
bibliothekar hat geschrieben: Wenn es natürlich so billig Motive sind dann is es doof.
Über die Motive wird jeder eine andere Meinung haben.
bibliothekar hat geschrieben: Den Sprayern wird halt auch zu oft zu wenig Platz gelassen.
So nach dem Prinzip: "Erlaubt uns, Wände zu verunstalten sonst machen wir es illegal"?
bibliothekar hat geschrieben: Und wenn man dann an einem LP auf ein schönes Graffiti kommt is es auch schön ausser es passt nicht zu der Location.
Was passt denn? Wer entscheidet darüber?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Muß sowas sein?

Beitrag von Susi-Strolch » Fr 20. Aug 2010, 22:05

radioscout hat geschrieben: ...Es spricht nichts dagegen, solange es legal mit Erlaubnis des Eigentümers der Besprühten Fläche gemacht wird.
...
Darf ich Deine Hauswände und Dein Auto besprühen? Oder würde das eine Anzeige zur Folge haben?
...
bibliothekar hat geschrieben: Und wenn man dann an einem LP auf ein schönes Graffiti kommt is es auch schön ausser es passt nicht zu der Location.
Was passt denn? Wer entscheidet darüber?
Wir sehen das gena so wie radioscout.
Auch wenn es eine Kunstform ist, sollte es nur an legalen Orten erfolgen, sonst ist es einfach Sachbeschädigung.
Auch mit LPs ist das so eine Sache hier ist es ebenfalls Sachbeschädigung, unabhängig davon ob andere größere Schäden anrichten.
Auch kann man nicht davon ausgehen, dass niemand geschädigt wird. Bei einigen Objekten, kann es durchaus sein, wenn sie Abgerissen werden sollen.
Bei uns in der Gegend kam es aber auch schon dazu, das ein Cache an einem LP archiviert werden musste, weil das Objekt wieder genutzt wurde.

MfG Susi-Strolch
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Re: Muß sowas sein?

Beitrag von bibliothekar » Sa 21. Aug 2010, 11:23

Sein muss sowas nicht und ich versteh euch auch, aber verhindern lässt es sich schwer. Deswegen finde ich auch das grad an so hässlichen grauen Betonpfeilern oder Mauern also die Hauptsächlich der Stadt/Gemeinde gehören, so ne Art Austellung gemacht wird, Themenbezogen auf die Stadt oder Gemeinde wo sich dann Künstler ausleben dürfen. Lieber an sowas vorbeilaufen als an einer grauen Wand. Ich habs halt lieber Bunt. Gibt genügend graue triste Betonwüsten, und zum Glück wohn ich da nicht.

Und Problem hätte ich nicht wenn ich ein eigenes Haus hätte, das da dann jemand meine Wand verschönert. Klar liegen die Motive und das Gefallen immer im Auge des betrachters.

Ich hab ein größeres Problem damit wenn irgendwelche Wanderer/Outdoorliebhaber junge Bäume umwalzen. Oder eine breite Autobahn hinterlassen. Muss auch nicht sein aber lässt sich auch nicht verhindern. Vielleicht seh ich die Sache in einiger Zeit auch anders, wenn ich meine eigenen gelegt habe. Mei is des imma wieda schee, so a Meinungsaustausch. :D

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Re: Muß sowas sein?

Beitrag von cterres » So 22. Aug 2010, 20:47

Ein "Lost Place" ist ja im Grunde nicht verloren, sonder nur verlassen worden, also eigentlich eher ein "Lonely Place".
Wenn nun ein Gelände und insbesondere darauf befindliche Gebäude längere Zeit leer stehen, zieht irgendwann einmal verschiedendes Volk darüber hinweg.
Jugendliche feiern Partys, Obdachlose nächtigen dort, Diebe suchen allerhand Nützliches, Farbensprüher fühlen sich von kahlen Wänden zu sehr provoziert und Geocacher sehen irgendwann eine Ruine und sagen sich "Toll, wie urig das hier ist."
Nur sind die ganzen Fensterscheiben nicht von alleine zerbrochen, das eventuell vorhandene Mobiliar haben auch nicht die letzten Möbelpacker zu Kleinholz verarbeitet, und weil ja die Wasserversorgung für Toilettenspülungen unterbrochen wurde, duftet es allerorts nach den Exkrementen der Besucher der letzten Wochen. Nach ein paar Jährchen wird ein leerstehendes Gebäude also zur Ruine.

Eigentlich sind fast all diese Örtlichkeiten eben nicht öffentlich zugänglich und folglich für Geocaching auch tabu.
Da fragt man sich im Grunde, wie sich das der Reviewer eines solchen Caches im Vorfeld gedacht hat, denn seine Aufgabe sollte es ja auch sein, vorab beim Owner nach vorhandener Genehmigungen für das Betreten des Geländes zu fragen.

Aber es gibt natürlich nach dem Contra auch ein Pro.

Ich betrachte das jetzt mal aus rein männlicher Perspektive, glaube aber an eine geschlechtsunabhängige Realität.
Jungs haben auch in fortschreitendem Alter eine natürliche Veranlagung zum Spielen.
Überall und zu jeder Zeit und im Zweifel auch unter Verachtung geltender Gesetze und Regeln.

Ich bin zum Beispiel ein kaum noch aktiver Sportschütze und auch wenn ich hauptsächlich mit Druckluftwaffen schiesse, gelten die Bestimmungen des (deutschen) Waffengesetzes auch für mich und diesen Waffentyp.
Ich habe kein Auto, was den unauffälligen Transport einer Langwaffe in der Öffentlichkeit unmöglich macht, denn wenn ich mit der Gewehrtasche auf dem Rücken auf dem Rad oder mit Bus und Bahn zum Schiessplatz fahre, erregt das viel Aufmerksamkeit.
Auch muss jede Schusswaffe mehrfach gesichert transportiert werden und die Munition räumlich getrennt von der Waffe.
Das bedeutet, ich hätte die Munition in der Hosentasche, das Gewehr auf dem Rücken, ein Schloss sperrt den Abzug und der Lauf ist durch einen Plastikstab blockiert.
Und jede Ordnungskraft der ich unterwegs begegne würde dies kontrollieren wollen, also käme ich nicht sonderlich flott voran.
Also schiesse ich nur mit Kurzwaffen (Luftpistole auf 10m) und auch wenn die Sportpistolen im Gegensatz zu "normalen" Handfeuerwaffen geradezu riesig wirken, verschwindet das alles bequem im Rucksack.
Soweit so regelkonform.
In meiner letzten Wohnung hatte ich im Wohnzimmer sogar den Platz um auf 10m zu schiessen, tat das aber selten und alleine ist das auch nicht so spassig.
Um die Sache aber auch ausserhalb des Vereinsgeländes spassiger zu gestalten, kaufte ich eine Langwaffe und schoss damit aus dem Fenster im zweiten Stock auf mehrere Kiefern die auf der anderen Straßenseite standen.
Und nun geht der Reigen los:
- Aus dem befriedeten Grund (Wohnung, Haus, Garten) heraus zu feuern, ist klar verboten.
- Die Kiefern befanden sich jenseits einer Bundesstraße, ich überschoss also sogar den recht intensiven Straßenverkehr.
- Das Luftgewehr war eine WBK-pflichtige Version, musste also in eine Waffenbesitzkarte eingetragen werden, denn um auf mehr als 25m Distanz noch das Ziel zu treffen, brauch man ein sehr starkes Luftgewehr. In anderen Ländern jagt man mit so etwas Vögel und Kleintiere.
Eingetragen war das Gewehr.
- Aber ich nutzte auch einen Schalldämpfer auf dem Lauf, so das man den bei starken Luftgewehren recht lauten Knall an der Mündung nicht mehr hörte. Lediglich das Abschlaggeräusch war noch recht laut, so als würde ich einen großen Tacker benutzen.
Schalldämpfer dürfen Sportschützen nicht verwenden, das darf man nur mit Jagdschein und auch dann nur in Ausnahmefällen (in der Nähe von Wohngebieten z.B.).

Die Flinte war also gesetzeswidrig aus dem Fenster gerichtet, verbotenerweise mit einem Schalldämpfer ausgestattet und letzteres macht im Grunde auch die Eintragung in der Waffenbesitzkarte ungültig, zumindest so lange das eine mit dem anderen kombiniert ist.
Also das Zielfernrohr montiert und auch justiert und dann schoss ich jeden Tag ein paar Zapfen runter oder auch mal abstehende Zweige.

Der Verein in dem ich schiesse, ist übrigens ein Polizeischützenverein.
So ist es nicht verwunderlich, das einer meiner Bekannten (Schiessen lernen - Freunde treffen) auch mal zu Besuch kam, von Beruf natürlich Polizist, und man auf das recht imposante Gewehr zu sprechen kam, das ich in einer Ecke (mittlerweile müsste die in einen Safe) stehen hatte.
Und natürlich wollte er auch mal damit schiessen und natürlich war es dem Kommissar ebenso wie mir schnurz egal, das das aus dem Fenster raus nicht erlaubt ist. Ich habe mich allerdings erst überreden lassen müssen, denn selbst angeboten habe ich die illegale Handlung natürlich nicht.

Jungs und ihre Spielzeuge eben.

Hatte zwar nichts mit Geocachen oder Lost Places zu tun, war aber als Beispiel für gesetzwidriges Verhalten zugunsten der eigenen Unterhaltung sicher deutlich.
(Entschuldigt die Länge, aber um Unklarheiten zu beseitigen, muss man ja immer so manches zwischendrin erklären.)
Wir tun Illegales alle irgendwo, irgendwie und irgendwann mindestens einmal und auch Gesetzeshüter sind nur Menschen/Jungs.
Man muss es nicht gut finden, denn ich würde bei zufälliger Beobachtung eines Vergehens gegen das Waffengesetz wohl auch recht schnell eine Anzeige schreiben oder zumindest mal ein deutliches Wort dazu sagen.
Ich halte die überwiegende Masse der "Lost-Place-Caches" auch für illegal und könnte mit der Archivierung gut leben.
Trotzdem würde ich auch gerne mal den ein oder anderen verlassenen Platz verbotenerweise besuchen.
Den Metalldieb hätte ich dann allerdings gleich mitgenommen.
Viele Grüße
Christoph

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Muß sowas sein?

Beitrag von derpilgerer » Mo 23. Aug 2010, 03:41

Nette geschichte.

Ehm LP ist eben LP. Wenn da kein Graffiti ist dann gehört das Gebäude ja noch irgendwem. Also ist sprayen in den örtlichkeiten die noch irgendwem gehören genauso wie lp cachen nicht erlaubt.
Dann gibt es eben noch Grauzonen und naja man sollte sich gegenseitig nicht unbedingt anschwärzen wenn man sich da bewegt.
Kupferdiebe habe ich auch schon getroffen die waren sehr nett und haben uns nicht beeinträchtigt - das alte Bahnwärterhäusschen war aber so alt und zu gewachsen das sich da die Bahn auch nichtmehr drum kümmert. Aber rein rechtlich?
Mir egal solange niemand was mutwillig kaputt macht. Dazu zähle ich nicht entfernbares Graffiti. Sondern eher eine Wand einreißen oder sowas.
Finger weg von meiner Paranoia!

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Re: Muß sowas sein?

Beitrag von cterres » Mo 23. Aug 2010, 05:44

Wie man Kabel aus der Wand reisst, ohne was kaputt zu machen, wäre mir jetzt aber auch neu?
Was da mitgenommen wird, liegt ja in den seltensten Fällen aufgerollt in der Ecke herum. :???:
Und natürlich gehört jedes Grundstück irgendwem, wir sind hier ja in Mitteleuropa und nicht in der Antarktis oder auf dem Mond.
Also wie gesagt, LP-Cachen ist per se widerrechtliches Betreten.
Wobei es da auch Ausnahmen geben kann und dann stellt sich auch noch die Frage, wie man sich auf dem fremden Grundstück beträgt.
Gegen herumlaufen und gucken werden nur die Allerwenigsten etwas einzuwenden haben.
Aber dann ist der Cache vermutlich für die Meisten wieder zu langweilig.

Und nur weil auf einer Wand Graffiti zu sehen ist, wird aus dem Gebäude noch kein öffentlicher Raum.
Wie sähe denn da die Rechtfertigung für die Graffiti-Sprüher aus? Nur da sprühen wo schon mal einer angefangen hat?
Und wer macht den Anfang?

Nene, man darf sich auch als Geocacher gerne der Gruppe der Sprayer und Diebe zugehörig fühlen, denn all diesen Zeitgenossen droht aus dem einen oder anderen Grund eine Anzeige. Dem Sprayer wegen Sachbeschädigung, dem Dieb wegen Diebstahl und vermutlich auch Sachbeschädigung und dem Cacher zumindest wegen Hausfriedensbruch.

Besitztümer von egal wem, meinetwegen auch der Bahn, sind Werte. Die mögen unbeachtet bleiben, aber irgendwann wird so etwas allein schon deswegen ordentlich abgerissen, weil da eben noch Stahl, Kupfer und andere Wertstoffe bei anfallen.
Nur muss man, in diesem Fall die Bahn AG, feststellen, das bereits ein Anderer mit dem Abriss begonnen hat und nach den Wertmetallen die Lust verlassen hatte.
Na, und wie nennt man das dann, wenn man so etwas feststellt?
Ich hatte schon öfter mit Strafgefangenen zu tun, da sind jede menge freundlicher Leute drunter.
Auch Mörder und Vergewaltiger sind eigentlich sehr umgänglich. Zum Glück, denn sonst würde eine zeitlich begrenzte Inhaftierung ja keinen Sinn machen. Nach ein paar Jahren soll so Jemand ja wieder in die Freiheit entlassen werden.
Aber ihre Strafe haben die Meisten doch zu Recht erhalten.
Kupferdiebe habe ich auch schon getroffen die waren sehr nett und haben uns nicht beeinträchtigt
Wenn ich also lese, das der Kupferdieb ganz nett war und nicht gestört hat, frage ich mich, was denn die Meinung über einen Typ gewesen wäre, der gerade eine Vergewaltigung begeht? :???:
Wenn der dann höflich Grüßt, ist das dann auch ein netter Kerl und hat nicht weiter beeinträchtigt? :ops:
Wo ist da eigentlich die Grenze? Wenn einer nicht "liebenswürdig" war oder keinen schönen Tag wünscht? :irre:
Gut, dann können wir morgen 90% der Gefängniszellen in Deutschland leer räumen. Alle lieben Menschen dürfen gehen. :roll:

Ich schiebe das jetzt einfach mal auf die Tageszeit, denn im letzten Beitrag taten sich jetzt doch einige "Grauzonen" auf, die wohl nicht so ganz durchdacht waren. :^^:
Viele Grüße
Christoph

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Re: Muß sowas sein?

Beitrag von bibliothekar » Mo 23. Aug 2010, 08:47

Aber ich muss dazu auch was sagen, wenn ich ein Gebäude räum das danach nicht mehr genutzt werde dann räum ich es halt auch leer und lass nicht viel rumstehen. Die meisten länger leerstehenden Gebäude werden bei neuer Nutzung eh komplett abgerissen und neu aufgebaut. Ich bin da eben (männlich) zu abenteuerlustig und neugierg. Da ich dann auch noch Geschichte mag freu ich mich wenn da auch noch alte Sachen rumliegen (Zeitungen, Plakate etc). Vielleicht ist es bei mir auch so da ich mit der Tekknoszene aufgewachsen bin und wir auch immer so illegale Partys gemacht haben (Bunker, leerstehende Fabrikhallen, etc). Es hat niemanden gestört. Und wenn dann nur ein Schild dortsteht "Betreten auf EIGENE Gefahr", ist es für mich per se erlaubt. Als Kind/jugendlicher hat man sich halt immer rausreden können, als Erwachsener hat man halt dann doch mehr verantwortung. Man sollte halt egal ob jetzt im Wald, oder Haus draufachten das kein Schaden ensteht, wobei mir wenn es ein altes Haus ist, wo eh shcon kaputt ist ich mir dann weniger Gedanken mache als in einem Wald. Da es eh entweder abgerissen oder komplett saniert werden muss. Früher haben wir immer in unseren alten stillgelegten Bahnhof gespielt, der sah nach 6 Jahren auch aus. Dann wurde er abgerissen und nun ne Tankstelle an dem Ort. Oder in die unterirdischen Bunker rein, obwohl verschlossen.
Für mich ist Geocachen auch so ein Sprung in die Kindheit, in Höhlen rumkriechen, Bunker entdecken, auf Bäume klettern, verdreckt nach Hause kommen. Aber ich schweif ab. Klar muss sowas nicht sein, aber wie schon gesagt verhindern kann man es nicht.

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Re: Muß sowas sein?

Beitrag von sebkom » Mo 23. Aug 2010, 14:32

Sprayen auf den meisten LP = verboten
Geoachen auf den meisten LP = verboten

Was soll also der Aufstand?

Es ist mir bei keiner Gruppe, mit der ich je zu tun hatte, eine unter gekommen, die sich so sehr immer im Recht sehen und die "Anderen" im Unrecht, wie Geocacher. Okay, da gäb es noch einige Gruppen, aber mit den hatte ich Gott-sei-Dank bisher nix zu tun. :D
Schönwettercacher - mit Hang zum "lieber auf der Couch sitzen, als Cachen gehen".

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Re: Muß sowas sein?

Beitrag von Xlenium » Di 24. Aug 2010, 10:20

Also ich seh das mit dem sprayen und dem "lockeren schwätzchen" auch nicht so tragisch.

Ich mein ganz klar. Diese "Tags" an den Häuserwänden in der City müssten echt nicht sein. Würd ich jetzt aber auch nicht wirklich den "Sprayern" zurechnen sondern das sind einfach Typen die sonst nix zu tun haben und vermutlich nichtmal ein halbwegs ordentliches Grafitti hinbekommen würden.

Ansonsten wenns ne Stelle ist die niemanden wirklich interessiert und scheinbar ungenutzt vor sich hin vergammelt, was solls. Lass die Jungs Ihr "Hobby" ausleben. Es gibt auch hier bei uns einige Stellen wo sich auch Sprayer "illegal" ausgetobt haben und was die da teilweise an die Wand gezaubert haben, respekt.

Und was das Thema Sachbeschädigung angeht brauchen wir Geocacher uns garnicht soweit aus dem Fenster zu lehnen. Ich mach jetzt ca. 1 Jahr Geocaching und was ich schon an beschädigungen durch Geocacher gesehn hab geht auf keien Kuhhaut. Da sehen wunderbare Natursteinmauern teilweise aus als wäre die Bombe erst vor ne halben Stunde eingeschlagen.
Ich will jetzt nicht sagen das wir doch alle Brüder und Schwestern sind. Aber so pauschal darf man die Sache mit dem Sprayen meiner Meinung nach nicht verurteilen. Eins haben beide gemeinsam, wir betreten häufig fremdes Eigentum und verursachen nicht selten erhebliche Schäden. Und eines haben die Sprayer uns vorraus, wegen denen wird normal kein Bombenräumkommando gerufen ;-)
mfg
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Muß sowas sein?

Beitrag von derpilgerer » Mi 25. Aug 2010, 10:47

@cterres
Stimmt der letzte Vergewaltiger war ganz nett.
Die kupferdiebe haben ein freiliegendes kupferrohr der gasbetriebenen Lampe geklaut.
Die arme Bahn wurde extrem geprellt. Ich schäme mich.

Naja deine Ballermann Geschichte fand ich auch nicht rechtlich so toll. Da ist mir ein unbewaffeneter Diebstahl lieber als jemand der mit seiner sportknarre rumballert.
Also vielleicht erst an die eigene Nase packen.

Wobei ich ja höchstens der
Polizei verschwiegen habe das da Herren im blaumann waren, also evnt. Verrichtungsgehilfen des Besitzers: Bahn, die da aufgeräumt haben.

Fazit: Äpfel kann man ganz schlecht mit atomfusionreaktoren vergleichen. Dein Vergleich mit Knast und Vergewaltigern lahmt mal sowas von. Und ich hab mir nichts zu Schulden kommen lassen. Hab jetzt keine kupferrohre daheim ;-)
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