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Meine persönliche 20-min-Regel

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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baby hübner
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Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von baby hübner » Do 19. Aug 2010, 15:42

Bei mir scheint sich langsam so etwas wie eine 20-min-Regel abzuzeichnen. Soll heißen:

Wenn ich einen Cache, eine Stage oder einen Final nach 20 Minuten nicht gefunden habe, geht die Wahrscheinlichkeit selbst in den nächsten 120 Minuten etwas zu finden gegen Null.

Ich habe dies auch beim Cachen im Team bemerkt. Natürlich sehen sechs Paar Augen mehr als nur eins. Wenn allerdings nach 20 min kein "Ich hab ihn!" von jemanden kommt, ist da der Wurm drin und der kommt selten wieder raus.

Wie sehen Eure Erfahrungen diesbezüglich aus? Habt Ihr eine ähnliche, evtl. sogar strengere Regel für Euch? Oder werde ich langsam einfach zu ungeduldig?

:hallo: bh

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bibliothekar
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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von bibliothekar » Do 19. Aug 2010, 15:45

Also bei mir/uns gibt es keine zeitliche grenze. Wenn wir merken das der Frust zu groß wird, dann brechen wir ab und kommen paar Tage später nocheinmal. Meisten is es dann doch so das wir uns auf den Rückweg machen und wir quasi drüberstolpern oder die Station entdecken. :roll:

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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von Jaxi2 » Do 19. Aug 2010, 15:45

baby hübner hat geschrieben:Wie sehen Eure Erfahrungen diesbezüglich aus? Habt Ihr eine ähnliche, evtl. sogar strengere Regel für Euch? Oder werde ich langsam einfach zu ungeduldig?
Naja, das hängt von der Location ab würde ich sagen. Irgendwo in der Innenstdt, wo es wenige Verstecke gibt, suche ich maximal 10min, sonst wird es zu auffällig und die Fundwahrscheinlichkeit ist sehr gering. Irgendwo im wald kann schon mal ne Stunde gesucht werden, meistens finden wir nach einigen Minuten zwar nichts mehr, aber manchmal schon... Wenn ein cache nicht gefunden wurde gibts ne meil an den owner mit einer bitte nach weiteren Hinweisen und dann nochmal hin...
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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von Kugelschreibaer » Do 19. Aug 2010, 16:49

Ich würde auch sagen, dass es von der Location abhängt. Ich habe vereinzelt im Wald oder an einem LP auch erst nach ca. 45 min. den Hinweis oder das Final gefunden. Das frustet zwar, aber man kommt, wenn es ein Multi ist wenigstens weiter. Aber auch ich habe kein Problem damit Owner anzuschreiben und nach einem Hinweis zu fragen. Meistens kommt auch ne freundliche Mail zurück, die einem auch Hilft.

An Stellen, wo ich mich beobachtet fühle Suche ich dafür nicht so lange. Aber ich mag Innenstadt-Caches eh nicht so recht ;)

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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von bene66 » Do 19. Aug 2010, 17:37

Interessante Theorie - ich werde mal darauf achten.

Als Regel(!) kann es stimmen: wer 20min vergebens sucht, findet meistens auch nach längerer Suche nichts. Aber eben nur meistens.

Wenn das Versteck etwas besonders ist, kann man schon mal länger suchen. Das sieht man dann aber schon am Listing oder an den Logs.
Mein Rekord liegt bei 2h Suchen für eine Stage bzw. 5* Anreisen á ~15min Suchen für einen Tradi befor ich doch noch fündig wurde. Aber das sind dann besondere Caches, die ich unbedingt machen wollte. Sonst hab ich - je nach Cache - nach 5min (z.B. Stadt-Tradi) bis 45min (Multistage im Wald) keine Lust mehr.

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Ich führe Statistiken um schöne Cache-Erlebnisse zu haben, aber ich cache nicht um eine schöne Statistik zu haben

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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von Torsten- » Do 19. Aug 2010, 17:45

Das kommt ganz drauf an :)
Einen Leitplankencache such ich nicht lange - wenn der nicht schnell gefunden ist, gehts halt weiter.
Bei guten Caches suche ich so lange, bis ich denke ich hätte alles abgesucht, oder bis ich keine Lust mehr habe. Auch da hängt der Ehrgeiz mit der vermuteten Qualität des Caches zusammen :)

Beim Cachen achte ich eh nicht so genau auf die Uhr - ich wundere mich aber bei den Logeinträgen immer, wie schnell es doch so spät ist .. ;)

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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von lordmacabre » Do 19. Aug 2010, 17:48

20 Minuten hört sich nach einem gesunden Mittel an!

Caches die ich nur suche "weil die liegt ja auf dem Weg" haben eine Suchzeittoleranz von 2 Minuten. Parkplatzsuche für Auto oder Fahrrad gehören da auch schon zur Suche.

Caches die auf der Tu-Liste stehen liegen sicherlich in dem erwähnten 20 Minuten Suchfenster.

Dann gibt es natürlich noch besondere Caches, bei denen man von Beginn an weiß, dass man auf Gedeih und Verderb die Dose finden will. Da wird aus den 20 Minuten locker 'ne Stunde oder mehr. Notfalls wird der ganze Cache neu aufgerollt.
Das sieht besser aus, auch von der Optik.

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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von baby hübner » Do 19. Aug 2010, 18:07

Ich stimme Euch voll zu, was den persönlichen Einsatz angeht. Wenn ich Stunden in die Lösung eines Mysterys investiert habe oder zig Kilometer und Stages von nem Multi hinter mir liegen, gebe ich auch nicht nach zwanzig Minuten auf.

Allerdings hat meiner Erinnerung nach, längeres Suchen so gut wie etwas gebracht. So frustig das auch ist.

Oft kommt die nötige Inspiration dann am nächsten Tag. Beim nochmaligen Durchgehen der Logs, Bahnfahren, Duschen, watt weiss ich wo... Beim zweiten Anlauf ist es dann meist nur ein Griff. Entsprechende Logs kennt glaube ich jeder und/oder hat sie selber schon verfasst.

:hallo: bh

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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von kaula » Do 19. Aug 2010, 18:28

Ich schaue zwar nicht immer auf die Uhr, aber meist brechen wir die Suche nach 20-30 Minuten auch ab, aber wir haben auchshconmal eine Stunde gesucht ;)
Oft hab ich aber auch erlebt, das einer aus unserer Familie abbrechen wollte und wir im Gehen dann doch noch etwas gesehen haben, was ein mögliches Versteck sein konnte und dann - oh was haben wir denn hier *lach*
Wir gehen aber einen Cache dann auch öfter an, oder schreiben den Owner an, und bisher haben wir immer nette Antworten bekommen (ich versuche auch immer nett zu antworten bei meinem Cache)
Gruß kaula
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Re: Meine persönliche 20-min-Regel

Beitrag von rolf1327 » Do 19. Aug 2010, 19:14

Ich habe eine 20-sekunden Regel. Das ist die Zeit, in der ich überlege, ob es sich lohnt den P*ssecken-Mikro anzugehen.

Bei einem guten Cache mit schwierigen Verstecken oder gar nachts sind 20-min höchstens die Zeit, nach der ich den Suchradius von 10m auf 20m vergrößere. Es gibt auch die Variante, wo ich nach längerer Zeit die Suche vertage und am nächsten Tag weitersuche.

Was den Erfolg einer längeren Suche betrifft, so kann ich mich nur an wenige Fälle erinnern, wo eine gründlichere Suche nicht zum Erfolg geführt hat und in diesen Fällen war das Final oder die Station tatsächlich nicht da.

Gruß
Rolf
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