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Large Behälter

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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rs-sepl
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Re: Large Behälter

Beitrag von rs-sepl » Mi 8. Sep 2010, 08:22

Lustig wie hier über eine Versteckart philosophiert wird, die tausendfach in Dtl zu finden ist. :lachtot: :irre:

@ Threaderöffner: Mach es einfach und lass Dich von den ganzen Paragraphenreiter hier nicht ärgern. ;) In Abhängigkeit Deiner Zielgegend solltest Du aber evtl. Dein listing "reviewer-konform" gestalten.

Ich frage mich eher, welchen Sinn es macht, ein 100l Fass als cachebehälter zu nehmen. Aber mal was anderes ist es durchaus.

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rs-sepl
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Re: Large Behälter

Beitrag von rs-sepl » Mi 8. Sep 2010, 08:25

Starglider hat geschrieben:Nein, die Guidelines verbieten explizit jeden Einsatz von spitzen Gegenständen. Lies es doch einfach nochmal selbst nach, das hat vielleicht einen größeren Lerneffekt.
Also auch Schere und Stift? :lachtot:

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Re: Large Behälter

Beitrag von º » Mi 8. Sep 2010, 08:27

cterres hat geschrieben:Nochmal:
In den Guidelines steht drin, das ich kein Werkzeug zum verstecken oder bergen des Cache benutzen darf bzw, es nicht so gestalten das es erforderlich wäre.
Das worin ich den Cache verstecke, ist damit nicht definiert.
Wenn das "worin" schon da war und (!) Du das glaubhaft versichern kannst, dann ist das kein Problem. Da dieses Schlupfloch (Hey das war da schon so im Wald) zu oft ausgenutzt wurde tendieren Reviewer dazu den Cache nicht zu publishen.
Und unter "pointy object" werden übrigens im Englischen auch Deine eigenen Finger verstanden >> mit der Hand buddeln geht deshalb auch nicht.

@Schrottie
Jaja wir haben das schon mitbekommen, dass Reviewer alle böse sind und Groundspeak das Spiel kaputt macht. Lass mal bitte die Repeattaste los.
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cterres
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Re: Large Behälter

Beitrag von cterres » Mi 8. Sep 2010, 08:29

Ja, die Größe ist schon enorm. Vor allem wäre dieses Fass dann auch verdammt tief. Um an den Boden zu reichen, müsste man ja dann schon halb rein kriechen.
Also gerade wenn es im Boden versenkt ist, sollte man zumindest noch mit einer Armlänge bis zum tiefsten Punkt gelangen können. Andernfalls brauch man ja eine Angel, wenn einem der Kuli oder das GPS hinein rutscht.
Oder ist genau das vielleicht der tiefere Sinn dahinter? :roll:
Viele Grüße
Christoph

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Re: Large Behälter

Beitrag von farino » Mi 8. Sep 2010, 08:30

Ich kenne da auch einen Cache, da war eine kleine Tonne eingegraben (und die Sachen übrigens noch zusätzlich in einer großen Mülltüte zum Schutz, falls doch mal was passiert...) da hat sie NIEMAND von den Findern aufgeregt, das eine Tonne da vergraben war, sondern die haben eigentlich alle gesagt: "Boah, tolle große Dose!". Ehrlich gesagt ist mir eine eingegrabene Tonne, deren Deckel mit ein paar Zweigen getarnt ist, auch wesentlich lieber als eine Filmdose in einem Baumstamm, der dann nach und nach zerfleddert wird oder einer Mauer, die nach und nach von den Suchern demontiert wird. DAS richtet nämlich mehr Schaden an, als eine einmal eingegrabene Tonne*.

Wobei ich allerdings auch bemerken möchte - was nützt letztlich eine Tonne von 60 - 100 Litern, die zwar als Box XXL ist - aber darin sind letztlich nur ein kleineres Logbuch und ein paar kleinere Tauschsachen? Dann reicht um Eindruck zu schinden auch ein kleinerer Behälter, bei dem man nicht ggf. kopfüber angeln muss, um überhaupt an die Sachen dran zu kommen.

Natürlich ist es reizvoll, so eine Tonne zu verstecken und die Möglichkeit zu bieten, große Sachen zu tauschen. Aber ich denke, GROSSE Sachen schleppt kaum jemand mit auf Cachetour.

Na ja und wenn du wirklich was GAAAANZ großes in der Erde haben möchtest... gab´s nicht mal alte Raketenbunker für ganz wenig Geld??? :D

*Vielleicht ist es mit dem Geocachen in verschiedenen Ländern ein bisschen so wie mit der EU. Wenn die EU beschließt, das vernünftige Nebelscheinwerfer verboten ist, dann mag das für Länder wie Spanien, Italien oder auch Deutschland durchaus Sinn machen. Aber je mehr man dann nach Norden kommt, desto mehr merkt man, wie unsinnig diese Verbot ist. Weil eben ganz andere Verhältnisse in dem Land sind.

Vielleicht gibt es in den USA weniger Borkenpuler und weniger Leute, die alte Gemäuer auf der Suche nach einer kleinen Dose zerlegen. In DEUTSCHLAND gibt es sie aber. Hier gibt es nun einmal mehr Burgen, Schlösser und alte Gemäuer auf engerem Raum. Wer allerdings lieber noch eine Filmdose im feuchten Astloch haben möchte, kann gerne auf den Guidelines wegen einmaligem Vergrabens rumreiten und sich dann später beschweren, das es so viele Filmdosencaches gibt und so mancher Cacher sich aufführt wie eine Rotte Wildschweine. Jedem das Seine.
Farino & Stoerti haben ein Baby! 400 Jahre alt, 1000 qm umbauter Raum, 20 Jahre unbewohnt... die Leute nennen es Schloss. Wir nennen es "viel Arbeit!"
.

Schrottie

Re: Large Behälter

Beitrag von Schrottie » Mi 8. Sep 2010, 08:32

cterres hat geschrieben:Nochmal:
In den Guidelines steht drin, das ich kein Werkzeug zum verstecken oder bergen des Cache benutzen darf bzw, es nicht so gestalten das es erforderlich wäre.
Wenn der Reviewer meint das er selbst zur Anlage dieses Versteckes ein Werkzeug bräuchte, dann braucht man eines. Reviewers Wort ist nämlich, ganz anders als die Guidelines, ein Gesetz. Im Falle des Berliner Anti-Mikro war es ja auch so, das der Owner uim grunde glaubhaft versichern konnte das er nicht gegraben hat. Trotzdem wog des Reviewers Wort mehr und dieser Cache liegt bedauerlicherweise heute noch im Archiv. Du solltest also ganz dringend davon abkommen was in den Guidelines steht. Die sind zwar immer noch "Leitlinien" und keine starren Regeln, aber das interessiert Groundspeaks Lakaien einen Dreck. Sie haben den Auftrag die Leitlinien so umzusetzen das sie Gesetzescharakter tragen und daran wird sich auch nichts ändern wenn man ihnen den Wortlaut ganz genau erklärt und somit aufzeigt das sie irren.
rs-sepl hat geschrieben:Lustig wie hier über eine Versteckart philosophiert wird, die tausendfach in Dtl zu finden ist.
Hier argumentiert der Reviewer dann, das er ja während des Reviewprozesses nicht wissen konnte das die Dose "vergraben" war. Und ja, auch wenn er sie hinterher angeblich ja nicht kontrolliert während er sie selbst findet, zeigen auch hier die Erfahrungen das er es doch tut. Es ist also im Grunde müßig damit zu argumentieren das fast jedes Bodenversteck weltweit so angelegt ist, es ist ebenso müßig damit zu argumentieren das der erste Cache überhaupt auch vergraben war (sogar richtig), bei Groundspeak interessiert das schlichtweg niemanden. Und damit auch nicht Groundspeaks Lakaien in Deutschland.

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Re: Large Behälter

Beitrag von º » Mi 8. Sep 2010, 08:41

farino hat geschrieben: ... da hat sie NIEMAND von den Findern aufgeregt, das eine Tonne da vergraben war, sondern die haben eigentlich alle gesagt: "Boah, tolle große Dose!"
Ahso. Wir sind mal wieder bei dem "Warum gibt es überhaupt Guidlines?" angelangt. Da hier alle einen Computer und ein GPS bedienen können, geh ich davon aus dass auch jedem eine Antwort auf die Frage "Warum sollten Caches nicht vergraben sein?" einfällt, oder nicht?

:D
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Re: Large Behälter

Beitrag von cterres » Mi 8. Sep 2010, 08:49

º hat geschrieben:
cterres hat geschrieben: Das worin ich den Cache verstecke, ist damit nicht definiert.
Wenn das "worin" schon da war und (!) Du das glaubhaft versichern kannst, dann ist das kein Problem.
Und unter "pointy object" werden übrigens im Englischen auch Deine eigenen Finger verstanden >> mit der Hand buddeln geht deshalb auch nicht.
Mooooment mal. Ein "object" kann ja vieles sein, aber meine Finger sind nicht irgendein Objekt sondern Teil von mir selbst. Auch im Englischen. Und selbst wenn ein Versteck künstlichen Ursprunges schon da war, ist mir das zu willkürlich definiert.
Also darf ich dann irgendwas das seit mehreren Jahren an Ort und Stelle ist, nutzen. Etwas das erst seit wenigen Tagen existiert, nicht?
Das steht so aber nirgends.

Ich bin gelernter Kaufmann (sogar mit Dippel) und da hat man es recht häufig mit Gesetzestexten zu tun. Aber das ist ja im Grunde in vielen Bereichen so, die Juristisch von Belang sein könnten.
Um seine Aufgabe gut zu machen, eignet man sich dann schnell eine sehr konsequente Denkstruktur an.
Denn jede erdenkliche Ausnahme einer Vorschrift kann einen wirtschaftlichen Vorteil bedeuten.

Ein Beispiel dafür:
Am Rand einer Grünfläche steht ein Schild mit der Aufschrift: "Betreten verboten".
Nehme ich das nun also ganz nüchtern beim Wortlaut, darf ich also zumindest mit meinem Wagen darüber fahren, nur eben nicht aussteigen. (So denken halt Juristen.)

Natürlich macht das Niemand und irgendwo wird auch in Ergänzung zu dem kleinen Schild stehen, das man mit einem Kraftfahrzeug nicht durch den Stadtpark fahren darf, aber an Ort und Stelle steht das so eben nicht.

Bei Groundspeak gibt es analog dazu also die Guidelines. Aber darüber hinaus gibt es sonst keine Regelungen.
Es sind also unendlich viele Umgehungen der Regeln möglich, ohne die Guidelines zu verletzen, denn die paar Sätze sind einfach zu wenig und die Phantasie des Menschen klar im Vorteil.
Viele Grüße
Christoph

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Re: Large Behälter

Beitrag von steingesicht » Mi 8. Sep 2010, 09:08

Ich glaube Ihr kommt grade vom Thema ab (jaja Kathinka's Law - ich weiss) aber der Fadeneröffner wollte doch nur eine Anregung für einen grossen Behälter und keine Diskussion darüber ob es auf irgendeiner beliebigen Listingplattform gerne gesehen wird wenn der Behälter eingegraben ist oder nicht. Darüber, wo er den Cache listen will, hat er nix gesagt, das kann genausogut geocaching.ru sein :roll:
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T5 war gestern - Ächte Männer loggen DNF! Bist auch Du hart genug?

Schrottie

Re: Large Behälter

Beitrag von Schrottie » Mi 8. Sep 2010, 09:11

º hat geschrieben:Ahso. Wir sind mal wieder bei dem "Warum gibt es überhaupt Guidlines?" angelangt.
Nein, da muss man nicht anlangen, diese Frage steht seit langem im Raum und niemand war bisher in der Lage sie einleuchtend und vor allem nachvollziehbar zu beantworten. Sie sind nämlich schlichtweg unnötig. Zumindest in Deutschland. Hier gibt es nämlich die Unschuldsvermutung und somit kann und muss generell davon ausgegangen werden das alle Geocaches legitim gelegt wurden. Einzig nicht gesetzlich reglementiert ist die Abstandsregel, aber die Erfahrung zeigt ja das auch hier immer wieder Ausnahmen gemacht werden.
º hat geschrieben:Da hier alle einen Computer und ein GPS bedienen können, geh ich davon aus dass auch jedem eine Antwort auf die Frage "Warum sollten Caches nicht vergraben sein?" einfällt, oder nicht?
Mir fällt da ganz spontan keine ein. Graben ist zunächst nicht verboten und selbst wenn ab einer gewissen Tiefe eine Schachtgenehmigung nötig ist, so greift auch hier wieder die Unschuldsvermutung und man muss davon ausgehen das der Owner diese auch eingeholt hat. Klar, in Naturschutzgebieten und ähnlichem ist es wieder verboten, aber auch das ist eben gesetzliche Regelung und somit bedarf es hier keiner weiteren Reglementierung durch ein Listingportal, das im Grunde nachher sowieso (zu Recht!) jede Schuld von sich weist. In Amerika mag man da möglicherweise durch ein anderes Haftungsrecht einen gewissen Bedarf an diesen Guidelines sehen, in Deutschland jedoch sind sie zur Abwechslung mal unnötig, denn hier war der Gesetzgeber schneller und hat das vorab schonmal erledigt. Und zwar wesentlich besser. Dumm nur, das sich das noch nicht bis Seattle herumgesprochen hat...

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