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Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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argus1972
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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von argus1972 » So 12. Sep 2010, 20:55

hier geht es doch darum, wie wir Flurschaden vermeiden können,
Das ist zum größten Teil Sache der Owner! In erster Linie mal. indem man Verstecke wählt, die gut zu finden sind!
Das bedeutet, keine Petlinge mitten im Wald, wo der Empfang mies ist, sondern an offenen Stellen, ansonsten an eindeutigen Orten, mit klaren Hints und zur Not Spoilern, ein Hasengrill oder eine sonstige fürs geübte Auge offensichtliche Tarnung hat auch noch nie geschadet und ganz besonders nicht mehr Dosen/Stationen, als unbedingt erforderlich. Wenn auch alles über QTA motzt: Dabei bleibt die Landschaft aber unberührt. ;)
Im Grunde braucht man sich nur an die vielzitierten, aber viel zu selten gelesenen Tipps "Wie verstecke ich einen Cache" zu halten und schon klappt das alles, ohne dass die Gegend durchwühlt werden muss.
Wenn gewühlt werden muss, liegt das nicht nur an blindenn und rabiaten Suchern, sondern hauptsächlich an ungünstigen Verstecken.
Nach meiner Erfahrung sind Caches und Stationen vielfach vollkommen übertarnt und die Sucher verschlimmbessern da auch gerne mal. Da wird dann noch eben eine Handvoll Laub über den Hasengrill gepfeffert, alles eingeebnet und schon braucht der nächste Unglücksrabe einen Plastikdetektor und stellt die Gegend auf den Kopf.
Wie viele Petlinge musste ich schon mit dem Messer ausbuddeln, weil sie, wie die Fußstapfen eindeutig bewiesen, mit dem Stiefelabsatz in die Erde gerammt worden sind. Einige Experten schaffen das auf einer Runde gleich mehrfach und auf meine PN dazu gibt es dann eine schlaue dumme Antwort. :irre:

Ich vermute, vielen Ownern geht es darum, eine Herausforderung zu bieten. Für mich ist das Hobby eher Entspannung. Ich will zwar suchen, aber auch finden!
Durch immer fiesere Verstecke ist John "Cacher" Doe inzwischen ziemlich abgestumpft, was die schonende Suche angeht, denn nach 5 Suchorgien auf 1,5km kommt der Faktor Frust hinzu, die Zeit rennt und dann gibt es irgendwann kein Pardon mehr.

Vielleicht sollte sich mal die ganze Szene wieder auf die Grundgedanken des Hobbys besinnen, Spaß und frustfreie Erfolgserlebnisse bieten und haben und die Herausforderungen und frustrierenden Aktionen für den Arbeitsplatz aufheben. :^^:
Leider wird das aber nicht passieren, sondern die angesprochenen Sachverhalte werden eher tendenziell noch schlimmer.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von Zappo » So 12. Sep 2010, 21:11

argus1972 hat geschrieben:.....Nach meiner Erfahrung sind Caches und Stationen vielfach vollkommen übertarnt .....
Das ist das alte Missverständnis. Ich sags mal laut:
VERSTECK UND TARNUNG DIENEN NUR DER SICHERHEIT DES CACHES - NIEMALS SOLLTE SIE DAS FINDEN DURCH CACHER ERSCHWEREN.
Alle Diskussionen um Suchen usw, sind panne - es geht beim Geocachen um das Teilen und Zeigen von interessanten Orten und gegenseitigem Vermitteln von Erlebnissen. Die Suche vor Ort ist niemals ein Selbstzweck. Die Difficulty-wertung beschreibt die Schwierigkeit, den Cache zu finden abhängig von der vor Ort NÖTIGEN Tarnmethode.

Zappo

PS: So langsam glaube ich, die Sache haben maximal 10 % der Mitmachenden kapiert.
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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von eigengott » So 12. Sep 2010, 21:27

Nono+Nici hat geschrieben:Ich denke, dass auch dieser Artikel wieder zeigt, dass es Zeit wird sich Gedanken zu machen über die doch teilweise sehr hohe Cachedichte mancherorts.
Das kann ich dem Artikel so nicht entnehmen. Sicher, die Cachedichte kann zum Problem werden - siehe die Ehrentafel in Franken.

Aber hier werden ganz konkrete Probleme genannt:
- Caches in Naturschutzgebieten abseits der Wege
- Caches in Dickungen (Wildeinstände)
- Caches die an Bäume genagelt wurden

Das sind alles Dinge, die zumindest bei geocaching.com in den Richtlinien im Abschnitt "Verbotene Caches" aufgeführt werden und normalerweise zur schnellen Archivierung führen. Es sind auch Dinge, die nach geltendem Recht schlicht nicht erlaubt sind. Die Owner stehen hier in der Verantwortung, solche Caches gar nicht erst zu legen oder - falls schon geschehen - diese Probleme zu beheben.

Weiterhin ist es Aufgabe der Gemeinschaft dafür zu sorgen, dass solche Caches abgeändert oder (falls der Owner nicht reagiert) archiviert werden. Denn diese Sorte von Problemen kann man meist nur vor Ort erkennen, nicht beim Review.

Es müsste auch im eigenen Interesse jedes Cachers sein, solche Problemfälle nicht einfach zu ignorieren, da sie das Spiel Geocaching als ganzes gefährden oder zumindest das Legen neuer Caches deutlich schwieriger machen. Was die Grundbesitzer hier fordern ist z.B. nichts anderes als das niederländische "Modell": Dort bedarf es für jeden Cache im Grünen der expliziten Genehmigung durch den Grundstückseigentümer. Wollen wir das wirklich?

Allerdings sieht es da in der Praxis sehr, sehr trübe aus. Ich habe gerade mal in den Needs Archived Logs nachgeschaut, die ich seit Frühjahr 2009 in Nordrhein-Westfalen bekommen habe. Immerhin drei Logs, die sich mit Naturschutz beschäftigen. Null Logs für das Thema Wild/Dickung/Einstand. Genau ein Log zum Thema Nageln/Bohren/sonstwie fremdes Eigentum verschandeln.

Solange sich da nichts ändert, wird sich auch vor Ort nichts ändern und man muss sich über entsprechende Reaktionen von Seiten der Grundstücksbesitzer nicht weiter wundern. Momentan scheint die Gemeinschaft eher nach folgenden Grundsätzen zu agieren:
- Hauptsache den Punkt, nach mir die Sintflut
- Das sind nur unnütze Regeln aus den USA, die hier nicht zu beachten sind
- Hauptsache der Reviewer merkt nix
- Ja keinen Ärger mit Ownern, auch wenn sie das ganze Spiel gefährden
- Ich bin Geocacher, ich darf das

Das ist kein Aufruf zum wilden Archivieren ("Da kann man ja gar keinen Cache mehr legen!" :roll: ). Sondern dazu, entsprechende Problemfälle zu ändern. Das ist fast immer möglich. Also Cache im NSG direkt an den offiziellen Weg verlegen, Cache 'raus aus der Dickung, Nagel 'raus aus dem Baum und statt dessen mit einem Stück Kette im Gartenschlauch an den Baum hängen usw. Das kann übrigens jeder Owner ohne vorherige Aufforderung selbstständig machen.

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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von Zappo » So 12. Sep 2010, 21:33

eigengott hat geschrieben:........Weiterhin ist es Aufgabe der Gemeinschaft dafür zu sorgen, dass solche Caches abgeändert oder (falls der Owner nicht reagiert) archiviert werden. Denn diese Sorte von Problemen kann man meist nur vor Ort erkennen, nicht beim Review.
...............Momentan scheint die Gemeinschaft eher nach folgenden Grundsätzen zu agieren:
- Hauptsache den Punkt, nach mir die Sintflut
- Das sind nur unnütze Regeln aus den USA, die hier nicht zu beachten sind
- Hauptsache der Reviewer merkt nix
- Ja keinen Ärger mit Ownern, auch wenn sie das ganze Spiel gefährden
- Ich bin Geocacher, ich darf das
Das ist kein Aufruf zum wilden Archivieren ("Da kann man ja gar keinen Cache mehr legen!" :roll: ). Sondern dazu, entsprechende Problemfälle zu ändern. Das ist fast immer möglich. Also Cache im NSG direkt an den offiziellen Weg verlegen, Cache 'raus aus der Dickung, Nagel 'raus aus dem Baum und statt dessen mit einem Stück Kette im Gartenschlauch an den Baum hängen usw. Das kann übrigens jeder Owner ohne vorherige Aufforderung selbstständig machen.
Tja, es tut mir in der Seele weh :D :D
Aber wo er recht hat, hat er recht.

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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von Schrottie » So 12. Sep 2010, 21:37

eigengott hat geschrieben:Weiterhin ist es Aufgabe der Gemeinschaft dafür zu sorgen, dass solche Caches abgeändert oder (falls der Owner nicht reagiert) archiviert werden. Denn diese Sorte von Problemen kann man meist nur vor Ort erkennen, nicht beim Review.
Du beschreibst hier das "Prinzip Opencaching". ;)

Aber mal im Ernst: Deine Ausführungen kann ich vollumfänglich so unterschreiben!

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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » So 12. Sep 2010, 21:41

eigengott hat geschrieben:...
Allerdings sieht es da in der Praxis sehr, sehr trübe aus. Ich habe gerade mal in den Needs Archived Logs nachgeschaut, die ich seit Frühjahr 2009 in Nordrhein-Westfalen bekommen habe. Immerhin drei Logs, die sich mit Naturschutz beschäftigen. Null Logs für das Thema Wild/Dickung/Einstand. Genau ein Log zum Thema Nageln/Bohren/sonstwie fremdes Eigentum verschandeln.

Solange sich da nichts ändert, wird sich auch vor Ort nichts ändern und man muss sich über entsprechende Reaktionen von Seiten der Grundstücksbesitzer nicht weiter wundern. Momentan scheint die Gemeinschaft eher nach folgenden Grundsätzen zu agieren:
- Hauptsache den Punkt, nach mir die Sintflut
- Das sind nur unnütze Regeln aus den USA, die hier nicht zu beachten sind
- Hauptsache der Reviewer merkt nix
- Ja keinen Ärger mit Ownern, auch wenn sie das ganze Spiel gefährden
- Ich bin Geocacher, ich darf das

Das ist kein Aufruf zum wilden Archivieren ("Da kann man ja gar keinen Cache mehr legen!" :roll: ). Sondern dazu, entsprechende Problemfälle zu ändern. Das ist fast immer möglich. Also Cache im NSG direkt an den offiziellen Weg verlegen, Cache 'raus aus der Dickung, Nagel 'raus aus dem Baum und statt dessen mit einem Stück Kette im Gartenschlauch an den Baum hängen usw. Das kann übrigens jeder Owner ohne vorherige Aufforderung selbstständig machen.
Eins muss man Dir wirklich lassen: Du bringst das gut auf den Punkt.

Grad die Rückmeldefunktion im Hobby Geocaching bietet systemisch den Vorteil, Auswüchse jeglicher Art einzufangen.

Warum wird das nur zu wenig genutzt? Angst, jemanden auf die Füße zu treten?

Ach, herje, mit ein bisschen Freundlichkeit und Respekt kann man trotzdem an den Owner kommunizieren, dass z.B. ne Spax-Schraube in der Buche nicht grad sinnvoll ist...

PS: Schrottie, das ist mal wieder Gedankenübertragung, gell?
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten.

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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von Zappo » So 12. Sep 2010, 21:59

DWJ_Bund hat geschrieben:......Grad die Rückmeldefunktion im Hobby Geocaching bietet systemisch den Vorteil, Auswüchse jeglicher Art einzufangen.......Warum wird das nur zu wenig genutzt? Angst, jemanden auf die Füße zu treten?.....
Ähhh - so richtig weiß ich wirklich nicht, was ich unter der Rückmeldefunktion verstehen soll? SBA? Ist wohl nur wegen Verstößen gegen die Guidelines wirksam. Und da geht eher um Verwaltungsdinge (Abstandsregel usw)

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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von Schrottie » So 12. Sep 2010, 22:01

Zappo hat geschrieben:Ähhh - so richtig weiß ich wirklich nicht, was ich unter der Rückmeldefunktion verstehen soll?
Ehrliche Logs. Nur sind die eben, wie Jörg schon ganz richtig anmerkte, eben zu selten.

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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von radioscout » So 12. Sep 2010, 22:27

Zappo hat geschrieben: Irgendwie wollte ich für diese Behauptung mal ein paar Beispiele sehen - kein Multi, den ich je (alleine) gemacht habe, hatte mehr Anspruch als normale Rechenaufgaben, Abmessen, Spiele o.ä.......
Sehr witzig. Wie soll ich dazu Beispiele nennen, ohne zu spoilern? Schließlich will der Owner, daß man vorher nichts von den Rätseln weiß.

Was ich so gesehen habe:
- Formeln, die erst umgestellt werden mussten
- Rekursive Formeln
- "Mechanische" Puzzles
- komplizierte mathematische Aufgaben
- Rätsel der unterschiedlichsten Art, Sudokus waren noch an harmlosesten
u.v.m. was ich schon längst vergessen habe.

Schau einfach mal hier im Forum nach dem Begriff "Rätselstage" o.ä. Dann weißt Du, was man so finden kann. Speziell bei Nachtcaches (in Süd-.de) soll so was sehr verbreitet sein.
Zappo hat geschrieben: Da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln - Multis über 3 km Länge sind genau die Caches, bei welchen die wenigsten Flurschäden entstehen - weil sie nicht oft besucht werden, und wenn, dann von Leuten, die Spaß daran haben, in der Natur zu sein - und sich entsprechend darin bewegen.
Je weniger attraktiv ein Cache ist, desto weniger wird er gesucht. Und die größten Schäden habe ich bei ganz "langen" Multis gefunden. Da will man i.A. nicht kurz vor dem Ziel aufgeben und jede Stage bzw. das Final finden.
Allerdings gibt es hier leider auch keine schönen Runden mit vielen Traditionals.
Zappo hat geschrieben: PS: Was nicht zu mögen (Multis) - und vollkommen abstruse Behauptungen darüber anzustellen, die einem in den Kram passen, sind zwei verschiedene paar Stiefel.
Ich weiß nicht, was das soll und wo ich etwas abstruses behauptet habe.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Bzgl. Wald -und Wiesenbesitzer machen mobil

Beitrag von radioscout » So 12. Sep 2010, 22:33

Zappo hat geschrieben: Die Suche vor Ort ist niemals ein Selbstzweck.
Es soll durchaus Cacher geben, denen es Spaß macht, einen sehr schwer zu findenden Cache zu suchen. Warum auch nicht?

Es spricht nichts dagegen, wenn der D-Wert das anzeigt und an der Location nichts beschädigt werden und niemand gestört wird.

Warum sollte nicht auf einer Schotterfläche (ich setze voraus, daß da nichts lebt, was gestört werden kann) ein Schotterstein mit einem Nanocache liegen?
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