geocaching.de CMS Diskussion

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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-tiger-
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geocaching.de CMS Diskussion

Beitrag von -tiger- » Fr 23. Sep 2005, 18:52

Ich mach mal nen neuen Thread auf zu dem Thema, bitte hier weiter das Thema "welches CMS für Geocaching.de und warum" diskutieren, der andere Thread ist als "Jobvermittlung" gedacht ;)

Meine Meinung zum Thema CMS: Ein selbst entwickeltes System hängt zu sehr an wenigen Personen, wenn die mal weg sind, gehts von vorne los. Ein kommerzielles oder teilweise kommerzielles CMS scheidet aus, das ist ein unnötiger Kostenfaktor. Sinnvoll ist nur ein Open Souce Projekt mit aktiver Community, nur so bekommen wir kostenlosen "Support" und sind Teil eines großen ganzen, wo wir auch ggf. für geocaching.de entwickelte Module wieder mit einfließen lassen können. Die führenden Open Source Lösungen sind nach meinen Erkenntnissen Typo3, Drupal und Mambo. Mambo hat zu viele Haken und Ösen, ich kenne einige Leute, die das wieder abgeschafft haben, würde ich daher nicht empfehlen. Typo3 kann so gut wie alles, ist aber auch ziemlich kompliziert. Typo3 ist das professionellste von allen und wird auch im Profi-Bereich massiv eingesetzt. Die Programmierung von Typo3 ist aber nix für anfänger und Gelegenheitsprogrammierer. Mit Drupal habe ich mich bisher nicht beschäftigt, aber eben mal kurz reingeschaut, das sieht recht überschaubar und trotzdem mächtig aus, gefällt mir von den drei genannten spontan am besten. Es hat zwar auf den ersten Blick einige Nachteile von der Flexibilität her gegenüber Typo3, sieht aber wesentlich einfacher durchschaubar aus. Wichtig ist, daß mehrere Leute mit dem System problemlos umgehen können und es bereits eine sauberer Doku und eine Developer-Community im Internet gibt, eine Insellösung führt zu nix in so einem Gemeinschaftsprojekt.

Tiger
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Beitrag von Microloft » Fr 23. Sep 2005, 19:13

Hi,
also zu Typo 3 kann ich nur sagen, das einige Kunden von uns das in anderen Berreichen eingesetzt haben, und der grösste Teil von denen überfordert ist, und das sind IT Profis. Ich selber finde es auch viel zu komplex. Von Mambo habe ich ähnlich wie Tiger auch nur schlechtes gehoert.
Drupal werde ich mir am WE mal anschauen.

Mit der Insellösung das sehe ich ein bisschen anders. Wenn der Code ordentlich und modular aufgebaut ist, und gereviewed wird, ist das auch fuer andere Entwickler kein Prob. Der größte Vorteil ist daran das man den Administrativen Aufwand viel geringer als bei anderen System hallten kann und wenn man ein ordentliches Programmmodel hat auch jegliche bestehenden Sachen Problemlos mit einbinden kann.
Desweiteren muss man natuerlich auch ein gutes Design Konzept haben, am besten auch von der HTML Seite aus klar getrennt Content und Layout. Sprich im HTML nur Inhalt mit Layern, keine Tabelle, und jegliche Formatierung in CSS. Dann brauch man auch bei einer kompletten Design änderung nichts am CMS zu ändern.
Desweiteren könnte man bei einer Eigenentwicklung wesentlich besser eigene Modul mit ins System integrieren, Kartenverwaltung etc.

Gruß,
Microloft
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JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Fr 23. Sep 2005, 22:10

Hallo,

Drupal habe ich gerade mal gecheckt, das sieht eigentlich ganz vernünftig aus. Typo3 ist für den Alltag zu komplex. Gerade auch im Hinblick auf: "Engagierte Mitstreiter mit ein bisschen Zeit wollen helfen und kriegen dann bei der CMS-Komplexibilität die Krise".

Ich weiß um die Diskussion "Open Source" kontra "kommerzielle" CMS-Systeme, trotzdem poste ich nochmal den Hinweis auf das CMS-System ConPresso, welches im nicht-kommerziellen Einsatz kostenfrei zu nutzen ist (http://www.conpresso.de). Der Support ist erstklassig, das kann ich sagen (nein, ich bekomme keine Provisionen :D).

Es ist halt alltagstauglich, ehrenamtlich Tätige und unser Team auf der Geschäftsstelle kommen soweit prima mit ConPresso zurecht.

Insellösungen sind eigentlich das Non-Plus-Ultra, solange man sich sicher sein kann, dass der engagierte Entwickler an Bord bleibt. In der heutigen Zeit allerdings ist man aus beruflichen/wirtschaftlichen/privaten Gründen manchmal gezwungen, seine ehrenamtlichen Tätigkeiten recht kurzfristig aufzugeben oder sehr stark einzuschränken. Ab dem Moment wird es dann für das Gesamtprojekt schwierig. Trotz ausführlicher Dokumentation und allem was dazu gehört. So meine bisherigen Erfahrungen. Deshalb würde ich Insellösungen an dieser Stelle lieber nicht einsetzen.

Jörg
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Beitrag von HerrK » Sa 24. Sep 2005, 02:39

Obwohl ich selber bisher nicht sehr viel mit verschiedenen "Content-Management-Systemen" zu tun hatte,
und nur durchschnittlich gute Kentnisse in HTML und PHP habe, kann ich Euch nur Typo3 empfehlen.

In Bedienung und Funktionalität unschlagbar....finde ich!
Muss zugeben die Installation und das erstellen des Grundgerüstes ist etwas kniffelig,
dafür sollte schon ein Typo3-Fachmann rangezogen werden,
aber der Rest ist meiner Meinung nach selbsterklären.

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Beitrag von -tiger- » Sa 24. Sep 2005, 02:59

DWJ_Bund hat geschrieben:Ich weiß um die Diskussion "Open Source" kontra "kommerzielle" CMS-Systeme, trotzdem poste ich nochmal den Hinweis auf das CMS-System ConPresso


Ein Kommerzielles CMS, egal obs was kostet oder nicht, hat entscheidende Nachteile. Der Source-Code ist ggf. nicht verfügbar bzw. nicht dokumentiert und die Entwicklung läuft hinter "verschlossenen Türen". Bei einem Open Source CMS kann man problemlos selber erweitern und die Erweiterungen ggf. in das Gesamtsystem mit einfließen lassen, bei einem kommerziellen System ist man u.u. auf langwierige Feature Requests angewiesen, die eh nur bei zahlenden Kunden Gehör finden.

Open Source Systeme reagieren auch schneller auf neue "Erfindungen" wie z.B. LDAP Anbindung (nicht unspannend für gc.de) oder RSS import/export. Tpyo3 kann sowas schon ewig, es gibt einige kommerzielle CMSe, die könnens bis heute nicht. Dazu ist bei Typo3 und zumindest laut Homepage auch bei Drupal eine vernünftige Versionskontrolle drin, bei ConPresso finde ich nix zu dem Thema. Es muß Gründe geben, daß selbst Firmen mit einem Budget von 100.000€ und mehr für ihre Webseite auf Typo3 gehen... wobei ich weiterhin der Meinung bin, daß Typo3 für unsere Anwendung zu kompliziert ist, wir wollen ja irgendwann fertig werden.

Wenn ich mir das ConPresso so anschaue werde ich übrigens das Gefühl nicht los, daß sich da jemand massiv von EzPublish "inspirieren" hat lassen... aber warum nicht.

Tiger
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Beitrag von Windi » Sa 24. Sep 2005, 09:16

Mal eine dumme Frage von einem "Nicht-ITler". Was genau ist eigentlich "CMS"?
Eine Art Programmiersprache?
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Beitrag von emzett » Sa 24. Sep 2005, 09:33


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Beitrag von Portitzer » So 25. Sep 2005, 20:43

Muß hier auch mal meinen Senf dazugeben.
Typo3 scheint nicht schlecht zu sein, aber man braucht schon recht lange, um sich einzuarbeiten. Das kann für Leute, die wenig Zeit haben, schon zum Streßfaktor werden.
Bin gerade dabei, mich da etwas einzuarbeiten, aber manchmal ist das recht anstrengend...

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Beitrag von hcy » Mo 26. Sep 2005, 10:53

Mein Vorschlag: Drupal. Ich fand bisher Typo3 auch zu kompliziert (ok, vielleicht bin ich auch zu blöd). Drupal ist sehr modular, OpenSource, guter Community-Support, einfach zu installieren, jede Menge Module und Themes verfügbar.
"Good spelling, punctuation, and formatting are essentially the on-line equivalent of bathing." -- Elf Sternberg
"...- the old fashioned way (trads only, exceptions may appear)" -- HHL

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Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Mo 26. Sep 2005, 11:21

Drupal scheint ok zu sein. Ich habe gerade mal geschaut, ob die Benutzeroberfläche auch in Deutsch vorhanden ist. Ich habe zwar die "Translation"-Tabe und ein TXT-File mit Übersetzungen entdeckt, weiß aber noch nicht, ob das schon implementiert ist.

Sinnvoll fände ich auf jeden Fall, mittelfristig eine deutschsprachige Benutzeroberfläche zu bekommen, damit eine - wenn auch sehr gängige - Fremdsprache nicht noch eine weitere Hürde und Unsicherheit bei potentiellen MitarbeiterInnen/MitstreiterInnen bei Unterstützungsarbeit ist.

Bisher wurden vorgeschlagen (alphabetische Reihenfolge):
- eigenprogrammierte Lösung
- Conpresso
- Drupal
- Mambo
- Typo3

Wie ist eure Meinung?

-tiger-, GeoFaex, Microloft und wen ich jetzt noch vergessen habe: Bietet Drupal in euren Augen eine vernünftige Grundlage für ein zukünftiges Geocaching.de auch im Hinblick auf den zu implementierenden Kartenserver, oder LDAP, RSS-Newsfeed, oder, oder, oder... (was uns noch innovatives einfällt :D )

Off-Topic: Kann man eigentlich im laufenden Thread eine Umfrage einbauen, ohne einen neuen Thread starten zu müssen?
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten.

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