geocaching.de CMS Diskussion

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

MadMAS
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Beitrag von MadMAS » Mi 28. Sep 2005, 11:16

Haloo Zusammen,
ich bin persönlich auch für eine Eigenentwicklung - allerdings mit gründlicher Konzeption und kein darauf-los-geprogge :)

Denn im endeffekt macht es IMHO keinen unterschied, ob sich ein neuer Entwickler, bzw jemand der etwas beisteuern möchte, in eine Eigenentwicklung einarbeiten muss, oder in ein Standart-System, das Customized wurde :-)
Viele Grüße
MadMAS

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hcy
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Beitrag von hcy » Mi 28. Sep 2005, 11:20

MadMAS hat geschrieben:ich bin persönlich auch für eine Eigenentwicklung


Das spricht mir ja aus der Seele. Obwohl ich hier für Drupal gestimmt habe ist mir eine selbst entwickelte Lösung 100mal lieber. Wenn ich sehe wie umständlich in allen(?) fertigen CMS-Systemen oft die Sachen funktionieren, auf die man gerade bei seiner Anwendung viel Wert legt bin ich mit einer eigenen Lösung oft viel effizienter.

Ich hab' mich nur nicht getraut für eine Eigenentwicklung zu votieren, weil ich in 'nem anderen Thread gleich abgewatscht wurde als ich meinte, ein CMS wäre viel zu kompliziert und zu viel Aufwand.
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Vinnie
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Beitrag von Vinnie » Mi 28. Sep 2005, 11:52

Also, ich halte die Selbstentwicklung eines CMS ehrlich gesagt für eine Schnapsidee.
Wenn ich mir angucke, wie simpel die grundlegenden Funtionen von Drupal zu bedienen sind, dann kann das doch für niemanden zu schwer sein.
Eine Eigenentwicklung wäre zwangsläufig erst einmal fehlerhaft und funktionsarm und würde die Leute, die nur ein paar Seiten bauen wollen, möglicherweise ziemlich nerven und das Projekt ausbremsen.

Ich sehe keinen Grund, das Rad neu zu erfinden.

Das war - wie immer - die unmaßgebliche Meinung von jemandem, der vermutlich zunächst NICHT mit dem CMS arbeiten wird, entsprechend ist sie einzuordnen :wink:

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Mi 28. Sep 2005, 17:22

Wie schon oben gesagt, eine Eigenentwicklung bindet das Projekt an ganz wenige Personen, ggf. ist nicht mal mehr eine Portierung auf einen anderen Server möglich. Sowas ist in einem kommerziellen Projekt machbar, aber wer garantiert uns hier, daß die Entwickler, wer auch immer es nachher ist, in einem Jahr noch dabei sind? Jemanden, der in Drupal was rumklickt, findet man problemlos wieder, einen Programmierer, der das selbstgebaute CMS versteht eher nicht.

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Microloft
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Beitrag von Microloft » Mi 28. Sep 2005, 17:49

Hi,
jetzt muss ich doch mal nochwas sagen.
Also ich will ja nicht kramphaft ein selbst programmiertes. Aber ich hallte es immer noch am vorteilshaftesten. Das mit der Portierung ist bei einem selbstgestrickten weniger ein Problem als bei allen von der Stange. Ich habe schon einige Erfahrung mit selbstgestrickten Systemen im ehrenamtlichen Berreich.
Ausserdem muss man hier zwischen 3 Personentypen klar unterscheiden:

1.) Der Benutzer / Redakteur : Für Ihn wird die Arbeit in jedemfall einfacher als mit jedem anderen System von der Stange, da das system dann genau auf Geocaching.de zugeschnitten ist.

2.) Den Administratoren: auch für diese wird die Arbeit leichter, siehe schon Punkt 1. Man kann die Administrative arbeit sogar extrem veringern, so das nur noch gelegentliche Wartungsarbeiten zu tätigen sind.

3.) Dem Entwickler: Klar, wenn er an dem System weiterprogrammieren will muss das System ordentlich geproggt sein, dafuer kann man sorgen und dafür haben wir die koordinatoren. Ich selbst habe genug erfahrung damit, da meine Kunden auch Systeme wollen die Sie ggf. später selber weiterentwickeln können. Einen Styleguide dazu erstelle ich gerne.
Ausserdem, wenn der Enwickler ein Produkt von der Stange weiterentwickeln möchte, hat er noch viel größere Probleme, da der Source code viel aufgeblähter ist, da er ja viel flexibler sein muss um allen nutzern aus den verschiedensten Berreichen gerecht zu werden.

Desweiteren habe ich mit Freude festgestellt das Madmas sich auch betätigen möchte. Da haben wir direkt schon den perfekten Chefprogrammierer, da er schon eine Menge Erfahrung mit dem Entwickeln von CMS Systemen hat, und ausgebildet ist nach Styleguide zu proggen.

So, den Senf musste ich mal loswerden :-)

Ich stehe natuerlich auch zur verfügung wenn wir ein CMS von der Stange nehmen :-)

Gruß,
Microloft
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chriz
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Beitrag von chriz » Mi 28. Sep 2005, 20:58

Microloft hat geschrieben:...nach Styleguide zu proggen...

Nun ja, ein Styleguide sorgt ja nicht wirklich für erweiterbare/anpassbare Software. Eine gute, modulare Architektur (z.B. nach dem MVC-Prinzip) schon eher...

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eliminator0815
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Beitrag von eliminator0815 » Mi 28. Sep 2005, 21:19

Hallo zusammen,

:oops: bin ich eigentlich der Einzige, der überhaupt nicht versteht, wovon hier eigentlich geredet wird? Darum will ich mich da auch gar nicht weiter einmischen......
Noch viel Spaß beim Fachsimpeln. Macht was draus!

Tschüß Micha
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Leben heißt, unterwegs zu sein. Nicht, möglichst schnell anzukommen.

MadMAS
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Beitrag von MadMAS » Mi 28. Sep 2005, 22:17

chriz hat geschrieben:...Eine gute, modulare Architektur (z.B. nach dem MVC-Prinzip) schon eher...


ja, deswegen votierte ich ja für eine gründliche konzeption.
und nein, man muss das rad nicht überall neu erfinden. es spricht ja nichts dagegen module/ideen aus anderen (OpenSource-) CMS zu übernehmen und einzubauen.

Und wenn man dies orgendlich durchzieht und dokumentiert, hängt das nicht mehr an einem einzelnen Entwickler / wenigen Entwicklern als ein CMS, das Customized wurde.

:-)

@Microloft: danke für die Blumen - aber Chefentwickler muss ich nicht sein, ich freu mich lieber über teamarbeit :-)
Viele Grüße
MadMAS

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Beitrag von Microloft » Mi 28. Sep 2005, 23:12

Nun ja, ein Styleguide sorgt ja nicht wirklich für erweiterbare/anpassbare Software. Eine gute, modulare Architektur (z.B. nach dem MVC-Prinzip) schon eher...


Also das der Styleguide nicht für eine anpassbare Software sorgt, stimmt nicht. Ohne einen ordentlichen Styleguide kann keiner deinen Code mehr lesen, und das ist so ziemlich mit das tötlichste, da man auch an bestehenden Module schrauben muss.
Aber ja, ohne ein ordentliches Objekt modell und modulare Programmierung waere es auch eine Katastrophe, da gebe ich dir vollkommen recht.

Allerdings wollte ich auch nicht zu tief ins detail gehen, damit auch noch leute die nicht aus der edv kommen die zusammenhänge verstehen. Von daher sollten wir diese Diskussion vielleicht mit ein bisschen weniger Fachinesisch führen, damit auch noch "nicht EDVler" folgen können.
Styleguide war weniger als Fachbegriff gemeint, sondern als "Stil Führer" und da schliesse ich Objektmodell, ordentliche Architektur, Namenskonvention etc." mit ein....

Gruß,
Microloft

PS: Vielleicht sollten wir einfach abstimmen, ob Eigenentwicklung, Typo 3 oder Drupal eh wir zuviel Zeit verschwenden und Geocaching.de abgeschaltet wird.
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Do 29. Sep 2005, 00:28

Eine Abstimmung an dieser Stelle bringt nichts, habe ich schon weiter oben geschrieben. Es müsste unter den Leuten abgestimmt werden, die später an der Entwicklung, der Administration und der Redaktion beteiligt sind, nicht "in aller Öffentlichkeit". Für den Enduser spielt es keinerlei Rolle, mit was die Seite gemacht wurde, die er gerade betrachtet. Selbst für redaktionelle Mitarbeiter ist es "latte" ob sie auf einem fertigen CMS oder einer Eigenproduktion arbeiten solange alles sinnvoll funktioniert.

Aber nochmal zum Kernpunkt: Mit Drupal könnte man, wenn ein Designentwurf und eine Sitemap steht, innerhalb eines Tages problemlos eine komplette Site stehen haben, mit Typo3 dürfte eine Woche ins Land gehen, mit einer Eigenentwicklung ein Monat. Möglicherweise ist die Eigenentwicklung dann flexibler und hat einige tolle Special-Features, aber brauchen wir das wirklich? Ich denke, daß an einem System wie Drupal nichtmal rumgebastelt werden müsste, das kann "von der Stange" schon alles was gebraucht wird. Geocaching.de ist keine hochkomplexe Anwendung. Die dynamischen Teile wie Statistik oder Karten würden sowieso in eigenen Programmen generiert und nur im CMS visualisiert werden, sowas ist außerhalb vom CMS besser aufgehoben.

Tiger
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