Darf es Geld kosten einen Cache zu finden ?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Beitrag von radioscout » Mo 7. Mär 2005, 19:25

grisu1702 hat geschrieben:a.) Cache kostet Eintritt, steht in der Beschreibung mit Eintrittspreis.
jeder kann für sich entscheiden, mache ich oder nicht, wäre es ein für mich interessantes Objekt hätte ich kein Problem, kann doch so zwei Sachen verbinden.

Du hast etwas vergessen: Neben dem Cacheowner und dem Cacher ist noch einer beteiligt: Groundspeak. Und die haben Caches mit Eintritt "eigentlich" nicht vorgesehen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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grisu1702

Beitrag von grisu1702 » Mo 7. Mär 2005, 19:59

radioscout hat geschrieben:Und die haben Caches mit Eintritt "eigentlich" nicht vorgesehen.


Das Ding zieht sich ja hin wie ein ausgekauter Kaugummi.

Fakt ist: Caches mit Eintrittsgeld werden nicht approved, oder doch ?

Da gibt es doch einen Cache auf dem Ulmer Münster, oder ? Kann mir nicht vorstellen, daß eine Turmbesichtigung kostenlos ist, wenn ja, ich war leider lange nicht mehr in Ulm.

GC hat auch keine Caches auf Truppenübungsplätzen, ehemaligen baufälligen Firmengeländen usw zuzulassen. Und...wen interessiert es.

Diese Themen wurden hier durchgekaut bis zum geht nicht mehr.

Jeder kann doch selber entscheiden was er will und es muss nicht jedesmal so ein TamTam darum gemacht werden.

Macht es oder nicht..ich kann für mich entscheiden, was ich mache.

Einen Truppenübungsplatz, der aktiv ist, kein Interesse.
Ein Cache in einer Ausstellung der "Blauen Reiter", liebend gerne, Hobby und Kultur.

Ende im Gelände.

Andreas

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Beitrag von Team-Crossgolf » Mo 7. Mär 2005, 20:07

GENAU - und wenns nicht in der Beschreibung steht, das...

a) das Eintritt kostet
b) das der Cache auf "verbotenem" :wink: Gelände ist

...kann man es immer noch im LOG petzen und dem Cachowner ne nette Mail schreiben - evtl. stellt er es ja um!

Nicht aber gleich ohne Nachfragen beim Owner einen SBA loggen. Aus diesem Petze-Alter dürften wir ja alle heraus sein - hoffe ich doch :P

War das jetzt das Wort zum Sonntag - ich will auch mal das letzte Wort haben [kindischan] AH MENNOOO [/kindischaus]
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Beitrag von radioscout » Mo 7. Mär 2005, 20:28

grisu1702 hat geschrieben:Fakt ist: Caches mit Eintrittsgeld werden nicht approved, oder doch ?

Da gibt es doch einen Cache auf dem Ulmer Münster, oder ? Kann mir nicht vorstellen, daß eine Turmbesichtigung kostenlos ist, wenn ja, ich war leider lange nicht mehr in Ulm.

Genau hier liegt das Problem. Deutsche Cache werden, vermutlich weil die reviewer den Usern vertrauen und noch nichts wirklich negatives vorgekommen ist, sehr schnell approved. Dabei könnte es sicher auch vorkommen, daß ein Hinweis auf Eintrittsgelder übersehen wird.
Sollten sich verstöße gegen die Guidelines häufen, wird eine genauere Kontrolle die Folge sein. Ganz genau wie bei der nicht mehr vorhandenen Möglichkeit, virtuelle Caches zu listen, in dem man einen Traditional nach der Freigabe in einen Virtual umgewandelt hat.
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Beitrag von geoBONE » Mo 7. Mär 2005, 20:34

radioscout hat geschrieben:Welchen Sinn hat es, Geld für den Eintritt in ein Museum, Zoo usw. zu zahlen, wenn man nur ein paar Zahlen sucht und sich für den Rest der Austellung nicht interessiert?

Überhaupt keinen. Eigentlich eine rhetorische Frage, wie aber lautetet Deine Antwort auf die folgende...

Welchen Sinn hat es, zwecks Geocaching ein Gratismuseum, -zoo usw. zu betreten, wenn man nur ein paar Zahlen sucht und sich für den Rest der Austellung nicht interessiert?

grisu1702

Beitrag von grisu1702 » Mo 7. Mär 2005, 20:40

Es wird so kommen, wie in jeden Hobby gibt es die Extrem-People, ein paar Cacher könnten es schaffen, daß ein Cache nicht mehr binnen 60 min. approved wird, sondern binnen 36 Std.

Dann wird irgendwie von 2% das Hobby der restlichen 98% kaputtgemacht und das kotzt mich an.

Diese selbsternannten Cache-Götter mit ihren achsotollen Founds.

Aber zurück zum Hobby...ich weiss, was uns gefällt, der Rest wird beiseite gelegt.

gruß
Andreas

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Beitrag von radioscout » Mo 7. Mär 2005, 20:43

geoBONE hat geschrieben:Welchen Sinn hat es, zwecks Geocaching ein Gratismuseum, -zoo usw. zu betreten, wenn man nur ein paar Zahlen sucht und sich für den Rest der Austellung nicht interessiert?

Auch keinen (genauso wenig wie Zahlen von Hydrantenschildern lesen oder Buchstaben zählen), aber es kostet wenigstens nichts.
Es gibt einen Cache, für den man zwischen 13 und 20 € (absichtlich keine genaue Angabe damit man nicht auf den Cache schließen kann) zahlen muß. Meistens ist man nicht alleine, dann kostet es noch mehr. Das sind schon schmerzhaft hohe Beträge nur für einen Cache (zum Glück gibt es viele kostenlose Caches).
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Beitrag von Team-Crossgolf » Mo 7. Mär 2005, 20:44

radioscout hat geschrieben:Genau hier liegt das Problem. Deutsche Cache werden, vermutlich weil die reviewer den Usern vertrauen und noch nichts wirklich negatives vorgekommen ist, sehr schnell approved.


Ich glaub eher, das liegt an den evtl. in Amerika hoch dotierten Schadensersatzsummer. Wenn dort mal was schief geht, und sich einer aufregt, zieht der vor Gericht und kassiert fett ab.

Hier macht das keine - weil wir noch normal und tolerant sind. Deswegen werden die Dinger hier einfach so durchapproved. Unsere Community regelt das von selbst.

Wer macht den schon gerne Caches mit Eintrittsgeld - eigentlich wenige - ausser die, die sich auch für das was hinter dem Eintritt steckt interessieren. Oder - jetzt mal ehrlich!

Und wenn es 50 EURO Eintritt kostet, kommt doch keiner - und der Cache sauert vor sich hin. Also was soll den jetzt die Aufregung???

Ich klinke mich jetzt aus - muss jeder selber wissen was er macht - unnütze Diskussion langsam - Sie dreht sich im Kreis!
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Beitrag von radioscout » Mo 7. Mär 2005, 20:46

grisu1702 hat geschrieben:Dann wird irgendwie von 2% das Hobby der restlichen 98% kaputtgemacht und das kotzt mich an.

Wenn sich jeder an die Guidelines hält, gibt es keine Probleme. Die entstehen, weil immer ein paar Leute testen müssen, wie weit man die Regeln dehnen kann.

Ein virtueller Cache wurde abgelehnt? Also einen Traditional angemeldet und nach der Freigabe in einen Virtual umgewandelt. Die Folge: Jetzt kann keiner mehr den Cachetyp selber ändern.
Die Admins sitzen am längeren Hebel!
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grisu1702

Beitrag von grisu1702 » Mo 7. Mär 2005, 20:51

radioscout hat geschrieben:Wenn sich jeder an die Guidelines hält, gibt es keine Probleme.


Das wäre ein Traum, leider ist es nicht hinzukriegen, es werden sich nicht alle an die Vorgaben halten....leider....schade eigentlich.

Gruß
Andreas

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