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Wünschenswerte Mystery-Caches

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Machen technische Spielereien einen Mystery-Cache besser?

Ja, so etwas ist wünschenswert.
14
26%
Nein, so etwas ist überflüssig.
40
74%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 54

Thd
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Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von Thd » Mi 6. Okt 2010, 01:14

Hallo,

dies ist mein erster Beitrag zu diesem Forum und gleichzeitig eine Frage...

In letzter Zeit löse ich fast nur noch Mysteries und dabei tauchen immer wieder Caches auf, die bestimmte Personengruppen entweder aufgrund biologischer Nachteile oder aufgrund der Tatsache ausschließen, dass sie nun einmal nicht technisch informiert sind.

Mit biologisch meine ich, dass manche Menschen nun einmal keine „Magic Eye“-Bilder erkennen können und mit technisch meine ich so Dinge wie das Entschlüsseln von Binärcode, Bilder, die in Bildern versteckt sind oder aber irgendeine Art der Verschlüsselung.

Meiner Meinung nach sollte ein Mystery-Cache alleine durch eigene Geistesblitze gelöst werden und nicht dadurch, dass man einfach eine bestimmte Anzahl von Programmen über das Problem laufen lässt.

Bestes Beispiel der letzten Zeit:

Ein JPG-Bild, versteckt in einem JPG-Bild (einfach dran gehängt), das einen obskuren Code (Hier ein japanischer Code, entnommen aus einem Videospiel) enthüllt, der dann die finalen Koordinaten offenbart.

Für jemanden, der generell erst einmal den HEX-Betrachter anwirft und die passende (in diesem Fall vom Besitzer auf anderem Wege gelieferte und nicht mit diesem Cache in Verbindung gebrachte) Code-Tabelle besitzt, mag es ja ein D1-2-Cache sein, für alle anderen ist es jedoch eigentlich unlösbar.

Wie seht Ihr das? Sind solche Spielereien das, was Ihr bei Rätseln lösen möchtet oder nicht?
Zuletzt geändert von Thd am Mi 6. Okt 2010, 11:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Aranita
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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von Aranita » Mi 6. Okt 2010, 05:53

Da ich meinen Spaß beim Cachen aus dem Kennenlernen neuer interessanter Gegenden ziehe, sind irgendwelche Rätsel jeder Art für mich nur ein Hindernis zu diesem Ziel zu kommen, also reine Zeitverschwendung. Selbstverständlich akzeptiere ich, dass andere das anders sehen. Für mich sind allerdings Caches in uninteressanten Gegenden, die ausschließlich wegen eines Rätsels gelegt werden, ein Fall für die IL.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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cterres
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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von cterres » Mi 6. Okt 2010, 06:29

Für mich ist eine unsinnige Spielart, wenn in Mysteries zwingend der PC benötigt wird.
Speziell Flash-Animationen in Beschreibungen, welche die Lösung verbirgt.
Macht bei einem GPS-Handgerät mit Anzeigefähigkeit für die Beschreibung keinen Sinn und bei einem Ausdruck schon gar nicht.
Das gibt es sogar in Form von Geschicklichkeitsspielen.
Lustig zwar, aber als Rätsel in diesem Fall wirklich zu technisch.

Reine Wissensfragen sind in Ordnung.
Ein Rätsel muss doch nicht so gestaltet werden, das es Jeder lösen kann.
Spezialwissen darf durchaus verlangt werden, vieles davon kann man sich ja auch selbst anlesen.

Aber der Computer sollte zur Lösung nicht zwingend benötigt werden.

Ein klein Wenig ist ein Mystery-Cache die anarchische Version eines Multi oder Tradi.
Das kann durch knackige Rätsel oft Spannend sein, aber wenn ich die Lösung nicht auch alternativ in einer Bibliothek finden könnte, stelle ich den Sinn der Aufgabe auch in Frage.
Muss nicht sein, sowas.
Viele Grüße
Christoph

Dank GPS weisst Du immer genau wo Du bist ... und wo Du eigentlich hin wolltest.

g85_00L
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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von g85_00L » Mi 6. Okt 2010, 09:52

Ein Mystery sollte meiner Meinung nach durch technik, logik und wissen gelöst werden können und bloß kein wiki-copy-paste. Dabei sollte alles erlaubt sein ( z.B. Programme, Infos und Tools), die für jedermann frei verfügbar sind.

Wer sich einen Mystery ausdenkt, kann nicht wissen, wo der technische Horizonts des Finders endet.
Manchmal muss man sich eben in etwas reinarbeiten und man lernt was dabei und unter Garantie findet man irgendwo einen weiteren Mystery gleicher Art und schon hat es sich doppelt gelohnt.
Das mag meine Ansicht sein. Wenn ich bei einem Bild die Exif-Daten auf Infos untersuche ist das nix anderes als wenn ein anderer zum Lösen einer Berechnung einen Taschenrechner benutzt. Tool = Tool. Jedem das Seine :D
Das macht es zwar nicht besser, aber viele (definitiv nicht alle) körperliche Schwächen kann man technisch kompensieren. Magic-Eye-Bilder zum Beispiel :D

Mir soll mal einer die Wissensfragen zeigen, die man nicht direkt oder indirekt googlen kann, und dann noch diejenigen, die sich dann denken: "Oh super Wissenfragen, da mach ich jetzt mal den Rechner aus, und wenn ich nicht weiterkomme, geh ich in die Bücherei"
Aber muss ja jeder für sich entscheiden, was ihm Spaß macht und für alles andere gibt es die IL.

Um an Tradi-Koordinaten ranzukommen braucht man einen PC, warum nicht auch für Mystery-Koordinaten?

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argus1972
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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von argus1972 » Mi 6. Okt 2010, 10:06

Zuerst mal sollte für meine Begriffe das Rätsel prinzipiell für jeden mit einem IQ oberhalb von Zimmertemperatur auch ohne Spezialwissen mit gesundem Menschenverstand und vom Aufwand her vertretbarer Recherche lösbar sein.
Damit fallen schon extrem viele Ratehaken eindeutig durchs Raster, da nicht jeder über eine Promotion in Astrophysik und Elektrotechnik verfügt.

Warum so viele Rätsel ausschließlich am PC und mit entsprechenden Tools, Kenntnissen und Programmen lösbar sind, kann ich nicht verstehen und schiebe es auf die schlauen, technikverliebten Owner und schlauen, stolzen Sucher, dass solche Machwerke derart verbreitet sind und auch von einer Handvoll Cacher Zuspruch erfahren. Insgesamt sind aber die Fundzahlen bei solchen Ratehaken geradezu lächerlich gering, daher interpretiere ich, dass Nächte vorm PC einen Großteil der Cacher abschrecken.

Da sich auch in aller Regel selbst mit größtem Wohlwollen keinerlei Zusammenhang zwischen dem Rätsel und dem Cache selbst herstellen lässt, kann ich mich Aranita uneingeschränkt anschließen!
Geocaching betrachte ich als Outdoorhobby und um eine Dose zu finden sollte meiner Meinung nach der Outdoorteil deutlich überwiegen.
Nicht umsonst wünschen sich viele Cacher vollkommen ironiefrei, die Ratehaken aus dem Geocaching auszulagern und sie lieber auf Rätselseiten zu veröffentlichen.

Ich mag manche Ratehaken, die sich auf die entsprechende Cachelocation beziehen und wo man irgendwie etwas recherchieren muss, das mit dem Cache und seinem Thema direkt zu tun hat.
Vereinzelt löse ich auch Mysteries, bei denen mich die Thematik irgendwie anspricht, aber auch da muss es um eine Aufgabe gehen und nicht um ein reines Rätsel. Insgesamt brauche ich nach kurzer Zeit einen brauchbaren Ansatz, sonst geht der Ratehaken stante pede auf Ignore.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
Outdoorspäße

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frenocomio
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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von frenocomio » Mi 6. Okt 2010, 10:29

argus1972 hat geschrieben:Warum so viele Rätsel ausschließlich am PC und mit entsprechenden Tools, Kenntnissen und Programmen lösbar sind, kann ich nicht verstehen und schiebe es auf die schlauen, technikverliebten Owner und schlauen, stolzen Sucher, dass solche Machwerke derart verbreitet sind und auch von einer Handvoll Cacher Zuspruch erfahren.
Ich glaube auch, dass da eine ganze Menge Selbstverliebtheit und Selbstdarstellung im Spiel ist. Ich persönlich glaube, dass jeder aus seinem Fachgebiet heraus die Möglichkeit hat, Rätselhaken zu generieren, die für die Mehrzahl der Cacher nicht ohne weiteres lösbar sind - vor allem wenn der Titel völlig sinnfrei ist.

Ich selber halte es auch so: Ich cache, weil ich gerne in der Natur bin. Und dabei ein Ziel vor Augen zu haben und/oder eine neue Gegend kennenzulernen, ist für mich der Hauptzweck. Wenn Stationen (auch bei Multis) so angelegt sind, dass sie kaum findbar sind (da die gute alte Tradition ja mehr und mehr nachlässt, einen( vernünftigen) Hint zum Listing zu packen, wenn die Abweichung im Wald mal wieder gegen 20 m geht) mache ich halt so eine Runde und gut ist. Kleine Rätsel an den Stages sind ja OK, aber wenn man vor Ort erst eine Internetrecherche machen muss....
„Nicht die Genialen, die Zähen erreichen ihr Ziel.“
Elsa Rentrop (1907-94), dt. Lyrikerin u. Aphoristikerin

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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von Polarbear2369 » Mi 6. Okt 2010, 10:37

In meinen Augen ist es kein Problem, wenn zur Lösung eines Mysteries der PC benötigt wird. Zum Loggen braucht man den PC doch auch.

Eine technische Spielerei alleine macht natürlich noch keinen guten Mystery, da gehört mehr dazu. Aber am Ende macht´s die Vielfalt - manche enthalten halt technische Spielereien, manche nicht. Solange ein Mystery interessant ist und Spaß macht, ist mir der Hintergrund ziemlich egal.. und ich finde es auch völlig ok, wenn man eine Weile oder auch ein paar Tage daran rumrätseln muß. Am Ende lernt man vielleicht noch was.

Und wer die Rätselei nicht mag, macht halt einfach die schwereren Mysteries nicht. Wer (so wie ich) Klettern nicht mag, macht ja auch keine T5-Baumcaches, und darüber beschwert sich auch niemand. Ich sehe da den Unterschied nicht.

macfuddl
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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von macfuddl » Mi 6. Okt 2010, 10:49

Mir ist das vollkommen egal.
(siehe meine Signatur)
De gustibus non est disputandum - Jeder Cache kann für irgendjemanden schön sein.


Wenn ist das Nunstück git und Slotermeyer? Ja!
Beyerhundt das Oder die Flipperwaldt gersput.

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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von Risto79 » Mi 6. Okt 2010, 10:57

<ausvomitisieren>
Ich bin der festen Überzeugung, dass solche Rätsel ihre Daseinsberechtigung haben und ich denke nicht, dass man ein besonders kniffliges Rätsel zwingend als Vergrößerungsversuch der primären Geschlechtsteile des Owners ansehen muss.

Unser Hobby ist einfach zu vielfältig, da gibt es halt welche die mögen keine Nanos, es gibt welche die mögen keine Dosen an Biotonnen (kann man kaum nachvollziehen, soll es aber geben), andere mögen keine vertikalen Leitplanken, wiederum andere verabscheuen lange Tradis deren Zeit/Punkt-Verhältnis suboptimal ist und natürlich gibt es auch welche die keine zu speziellen Ratehaken mögen.
Doch der große Grundsprech jenseits des Teichs (natürlich auch der bisschen kleinere Offencache hierzulande) haben für alle Cacher, mögen sie noch so verschieden sein, etwas in der Hinterhand:

DIE IGNORELISTE!!!

Also was macht ihr euch wegen sowas einen Kopp?
Es gibt Leute die haben Spaß daran, ist doch schön für die.
Und die Fundzahlen sind wesentlich geringer als bei D2-3 Multis... Wayne?
Es gab ja auch Zeiten in welchen nur ein klitzekleiner Teil der Bevölkerung dazu im Stande war nur mittels einiger Koordinaten und einem komischen gelben Ding in der Hand Dosen zu finden während die anderen noch viel Geld bei Tupperpartys lassen mussten.
Jetzt gibt es halt nur einen kleinen Teil von Leuten die irgendwelche Dosen finden können weil sie ein kleines (vielleicht nichtmehr gelbes) Ding in der Hand haben und über ein rudimentäres Grundverständnis der String-Theorie verfügen...

Des langen auf-die-Tastatur-eindreschen kurzer Sinn:
Es gibt Leute die haben ihren Spaß daran solche Caches zu entwickeln, es gibt Leute die haben sehr viel Spaß daran solche Rätsel zu lösen und alle anderen haben (wie ja auch einige Vorposter geschrieben haben) eine IL.

Also sorgen wir uns lieber wieder um ernsthafte Probleme... Weltfrieden... Auslöschung von Aids... unsere Regierung... welche Pizza zu Mittag....
</ausvomitisieren>

Viele Grüße
risto

PS: Ich logge jetzt erstmal ein SBA bei enigma... findet ihr den nicht auch viel zu knifflig?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit enthält der oben publizierte Text Spuren von Ironie, Sarkasmus und Sardonie... Zynik kann auch vorkommen ;)

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t31
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Re: Wünschenswerte Mystery-Caches

Beitrag von t31 » Mi 6. Okt 2010, 11:08

Risto79 hat geschrieben:DIE IGNORELISTE!!!
Ignorieren ist doch keine Lösung (für dich vielleicht), es ist wie mit den Micros, alle wollen einen ansprechenden Cache an einer schönen Loacation und Owner wollen auch immer selbige Caches für andere legen, so zumindest das Vorhaben. Tja, aber die verhasten Micros im 160m-Raster verhindern schöne Multis und dann kommen noch die vielen nicht gelösten Ratehaken dazu die immerwieder ein zuvor unbekanntes Abstandproblem nachsichziehen, es wird eng in Deutschland. Die Folge, es gibt kaum noch gute Caches, bei den Final-Koords wird geschummelt, allein das provoziert schon die Ratehaken und die guten alten Caches gammeln nach und nach auch langsam weg, weil die Owner der ersten Stunde die Lust am Hobby verlieren - verständlicherweise.

Und nun kommst du mit den genialen Vorschlag "ignorieren". *Daumen hoch*
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