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Verbote missachten für den Cache?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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lordmacabre
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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von lordmacabre » Mo 29. Nov 2010, 20:09

Under_Pressure hat geschrieben:Ok - ihr habt mich mit Eurem gegenseitigen Schulterklopfen bekehrt.

Ab morgen logge ich nur noch SBA wenn mir was nicht passt - Texte lesen oder selbst mal nachdenken kann ich mir ja aufgrund von Regel ersparen.

Grüße,
Marco
Mach das. Soll ich dir die Links zu meinen Caches schicken?
Das sieht besser aus, auch von der Optik.

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Under_Pressure
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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von Under_Pressure » Mo 29. Nov 2010, 20:16

lordmacabre hat geschrieben: Mach das. Soll ich dir die Links zu meinen Caches schicken?
Danke - spar Dir die Mühe.
Bilde mir gern eine eigene Meinung und schwimme nicht im Kielwasser anderer.
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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von Trracer » Mo 29. Nov 2010, 20:28

Du hast es nicht verstanden.

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krischan82
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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von krischan82 » Mo 29. Nov 2010, 20:28

Das kann ja heiter werden, hier prallen mal wieder die üblichen verhärteten Fronten aufeinander. Wetten der Thread zieht sich noch über 25 Seiten wenn nicht vorher wegen bösen Beschimpungen dicht gemacht wird?

Die Wahrheit liegt doch irgendwo dazwischen. Man sollte ganz einfach mit gesundem Menschenverstand vorgehen. Sich dabei aber nicht stur hinter irgendwelchen Regeln verschanzen, aber auch nicht stur alles bedosen. Pauschalisierungen hier im Forum führen zu überhaupt nichts.

Grundsätzlich mal zwei Möglichkeiten:

a) Es gibt ein Betretungsverbot weil der Eigentümer einfach rechtlich und versicherungstechnisch auf der sicheren Seite sein will. Praktisch ist es ihm aber schnurzegal wer sich dort alles tümmelt. Sowas trifft auf die meisten Lost-Places zu. Hier kann problemlos ein Cache existieren.

b) Ein Verbot besteht weil es wirklich lebensgefährlich ist. Z.B. die Mittelleitplanke der Autobahn oder ein Hochspannungsmast. Hier gehört nun definitv nichts hin!

Das waren jetzt zwei Extremfälle. Viele Fälle leigen sicherlich irgendwo dazwischen da die Übergänge fließend sind. Da stößt sich der eine schneller als der andere und ruckzuck haben wir wieder so eine gut/böse / schwarz/weiß -Diskussion vom Zaun gebrochen.

Vielleicht sollten beide Seiten mal etwas lockerer durch die Hose atmen und nicht ohne exakte Kenntnis der Sachlage mit allgemeinen Pauschlisierungen aufeinander eindreschen.
Dazu zählt auch NICHT sofort einen SBA zu loggen! Was soll der Wirbel? Versetzt euch mal in die Lage des Owners: Vielleicht gibt es ja irgendwelche Übereinkünfte oder stillschweigende Akzeptanz (siehe Fall a)). Auf jeden Fall fühlt sich der Owner doch zu Recht denunziert wenn er gleich ohne Vorwarnung "verpezt" wird weil irgendwas nicht in Ordnung sein könnte. Liebe Leute, brecht ihr euch wirklich einen Zacken aus der Krone wenn ihr zunächst den Owner freundlich anschreibt und mehr Hintergründe in Erfahrung bringt? Vielleicht ist ja doch alles nicht so "böse" wie es scheint. Vielleicht kam ein Verbotsschild erst später und der Owner ist dankbar für einen freundlichen Hinweis. Vielleicht hat der Owner eine Sachlage so nicht erkannt und entschärft sie mit einer kleinen Änderung. Vielleicht, vielleicht, vielleicht...
Sucht doch bitte zunächst die konstruktive Kommunikation mit dem Owner. Alles andere ist doch höchst respektlos dem Owner gegenüber! Wenn gar nichts hilft und der Cache so wirklich gar nicht geht, ist ein SBA später doch immer noch möglich!
Unser Hobby lebt doch davon, dass wir uns gegenseitig schöne Caches legen. Uns bei einem eventuellen Fehltritt gleich gegenseitig zu denunzieren ist alles andere als ehrenhaft!

FAZIT: Jedem Tierchen sein Plaisirchen, bzw. leben und leben lassen. Wenn wirklich etwas unschön ist, zunächst das freundliche Gespräch mit dem Owner suchen, da kann sich vieles schon klären! Der SBA sollte die allerletzte Notlösung sein!
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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von lordmacabre » Mo 29. Nov 2010, 20:35

Im ersten Beitrag stand doch, dass es dort einige Beschwerden gab. Wie auch immer die ausgesehen haben. Da her habe ich auch geschrieben, dass ich voraussichtlich NA / SBA loggen würde. Sprich nach dem momentan Kenntnissstand. [Danach wurde ja gefragt: "Würdet ihr? Würdet ihr nicht?]

Ich stimme dir völlig zu. Erstmal versuchen die Lage zu klären. [Außer bei den genannten Beispielen] Wenn dann keine Einigung in Sicht ist und die Sache ganz klar "gegen" den Owner geht, dann kommt der NA. Sollte eine Erlaubnis oder Duldung durch den Besitzer vorliegen, dann würde der Owner das sicherlich sagen.
Das sieht besser aus, auch von der Optik.

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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von moenk » Mo 29. Nov 2010, 20:40

Nur mal so nebenbei: Ich bin sehr tolerant im Umgang mit Verkehrszeichen der 250er-Klasse.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von radioscout » Mo 29. Nov 2010, 20:45

krischan82 hat geschrieben: a) Es gibt ein Betretungsverbot weil der Eigentümer einfach rechtlich und versicherungstechnisch auf der sicheren Seite sein will. Praktisch ist es ihm aber schnurzegal wer sich dort alles tümmelt. Sowas trifft auf die meisten Lost-Places zu. Hier kann problemlos ein Cache existieren.
Woher weißt Du, ob es dem Eigentümer egal ist?
Seit wann gelten Verbote nicht für Geocacher?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von Clyde » Mo 29. Nov 2010, 20:47

Da wird ein Gewissenskonflikt angesprochen, den ich selbst, für mich, noch nicht recht lösen kann.
In dem Fall mit den Salzbunkern wäre es ein klares "No Go". Diese Anlage wird wohl noch betrieben und fällt darum für mich aus (ob zum suchen oder legen). Andere "Betreten Verboten" Schilder übersehe ich auch mal gerne. Macht die Sache nicht richtiger, weiß ich, aber ich gehe das Risiko ein. Das sind aber verlassene Plätze, wo ich nicht Gefahr laufe, den betrieb zu stören. Aber trotzdem biegt man sich da sein Rechtsempfinden so gut wie möglich zurecht.
Zuletzt geändert von Clyde am Mo 29. Nov 2010, 20:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von frenocomio » Mo 29. Nov 2010, 20:52

Vielleicht sollte man die Verbotsschilder mal etwas modifizieren - analog dem hier:

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„Nicht die Genialen, die Zähen erreichen ihr Ziel.“
Elsa Rentrop (1907-94), dt. Lyrikerin u. Aphoristikerin

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Re: Verbote missachten für den Cache?

Beitrag von Trracer » Mo 29. Nov 2010, 20:56

Genau, lest bitte den Thread von Anfang an, so fing es an:
rumkugale hat geschrieben:Hallo
Habe letztens mal wieder auf gc.com rumgestöbert, welche Caches in meiner Nähe noch nicht geholt wurden.
Dabei bin ich auf einen gestoßen wo es einige Kommentare gab und mir auch gedacht habe muss das sein?
Ihr kennt doch sicher diese großen Holzsilo (http://www.holz-bau-technik.at/images/extras/turm1.jpg) wo Salz gelagert wird. Jetzt ist jemand auf die Idee gekommen ganz oben einen Cache zu verstecken. Unten an der Leiter ist eine Verbotstafel und auch eine Metalplatte, dass man nicht gleich auf die Leiter kann.
Dachte eigentlich solche Caches darf man gar nicht einstellen, wo man vorsätzlich etwas verbotenes tut? Einige haben sich beim Owner beschwert, der darauf nur meinte man müsste ihn ja nicht holen.
Keine Ahnung was passiert wenn man dort erwischt wird.
Würdet ihr trotzdem raufsteigen nur um den Cache zu holen oder sagt ihr sowas dummes unterstütze ich nicht?
Verstößt der Cache gegen die Guidlines von gc.com und oc.de? Ja
Wurde der Owner informiert? Ja
Ist etwas passiert z.Bsp. im Listing der Hinweis, das Besteigen ist mit dem Eigentümer abgesprochen? Nein
Hat der Eigentümer des Objektes etwas unternommen, um unbefugtes Besteigen zu verhindern? Ja

Ich finde gar nicht mal, dass ich das hier extrem sehe. So wie sich der Fall hier darstellt bleibt kein Raum für Diskussionen. Ich habe es nur überspitzt dargestellt, nach dem Motto "Aufwachen, Gesicht zeigen und auch mal ein NA loggen".

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