Darf das heben eines Caches Zusatzkosten verursachen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Beitrag von radioscout » Di 11. Okt 2005, 18:28

Wenn sowas Nachahmer findet, wird Geocaching bald ein Spiel für die Oberen Zehntausend.
Die erwähnten 30 € sind zwar sehr viel, aber 5 von diesen Caches kosten dann schon 150 €.
Warum nicht das benötigte Material zur Verfügung stellen?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von radioscout » Di 11. Okt 2005, 18:32

Cool-Mann hat geschrieben:Die Lösung des Caches wird also mehrere Tage, Wochen oder Monate dauern. Aber auch darauf wird in der Beschreibung hingewiesen werden.

Wenn man mehrmals hinfahren muß, ist der Cache ohnehin nur für Cacher aus der näheren Umgebung interessant.
Den hier kann man in wenigen Stunden ergoogeln und trotzdem hat er fast keine Logs.
Ähnlich sieht es bei den in der Umgebung liegenden Caches mit extrem langen Strecken aus.
Wenn Du Lust hast, Dir viel Arbeit für einen Cache zu machen, der sehr selten gefunden wird, versuche es. Ich würde es nicht machen.
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Beitrag von Cool-Mann » Di 11. Okt 2005, 18:43

Ich habe mir auch schon überlegt den benötigten Gegenstand leihweise zur Verfügung zu stellen. Nur mal sehen wie sich das händeln lässt.
Ist mir auch schon klar das dieser Cache nicht den großen Zulauf haben wird. Es soll ja auch eine Herausforderung für interessierte Cacher sein. Also es handelt sich also um einen 5+/5+er.
Gruss aus Asbach
Cool-Mann 8)
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Beitrag von mattes + paulharris » Di 11. Okt 2005, 18:52

Kinners,
langsam kommt es mir (PaulHarris) so vor als sei es ehrenrührig, einfach nur eine schöne oder interessante Location mit einer Tupperdose zu veredeln. Statt dessen soll ich nächtelang googeln, mir teure Spezialausrüstungen anschaffen etc. Wozu das?
Ich bin nur froh, daß wir Ende des Monats wieder nach Australien abdampfen, wo viele Tradis a la "mein Lieblingsplatz seit vielen Jahren, wollte ich euch mal zeigen" an wunderschönen Orten liegen, die es zu besuchen lohnt.
Da macht mir Cachen richtig Spaß.
Ach ja, daß für Caches kein Besuchszwang herrscht, ist mir bekannt....
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Beitrag von -tiger- » Di 11. Okt 2005, 19:14

mattes + paulharris hat geschrieben:Ich bin nur froh, daß wir Ende des Monats wieder nach Australien abdampfen


lol... das ist natürlich ne Alternative zu den 30€, so ein Flug nach Australien kost ja nix ;)

Ich finde, ihr habt alle recht. Es könnte wirklich mehr einfache Traditionals an sehenswerten Orten geben. Die Betonung liegt in dem Fall auf sehenswert. Ein wichtiger, oft vernachlässigter Teil des Cachens ist nun mal eine schöne Ziel-Location. Ich finde aber auch komplexe Rätselcaches und Herausforderungen spannend. Warum nicht mal ein Cache, wo man einen Geigerzähler oder einen Hubschrauber braucht? Was man nicht hat, muß man sich leihen. Wenns alleine nicht reicht, muß man sich mit anderen zusammenschließen. Überlegt doch mal, wie viel Spezialausrüstung ihr euch schon so gekauft habt zum Cachen: GPS, Stirnlampe, Mag-Lite, PMR Funke, Zeckenzeugs, Wanderschuhe, Regenjacke, Outdoorhose, Rucksack, Auto, Benzin, Bahnfahrkarten... wenns da wirklich auf die 30€ ankommt und es keine andere Lösung gibt, dann müsst ihr halt den einen Cache bleiben lassen. Mir ist z. B. der Cache "Stöberhai" entgangen, da die Spezialausrüstung bestehend aus zwei Urlaubstagen, Übernachtung und Anreise kurzfristig nicht zu beschaffen war, das ist eben das Schicksal eines Cachers. Aber warum soll nur deshalb niemand mehr kreative Caches legen oder Ideen haben dürfen? Langsam nervts, daß gewisse Leute immer wieder versuchen, die anderen beim Caches legen zu bevormunden. Aus diesem Grund arbeite ich einfach im stillen an meinen nächsten Caches und stelle sie hier erst gar nicht zur Diskussion. Wer will, kann mich ja nachher mit "nicht loggen" bestrafen ;)

Tiger
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Beitrag von radioscout » Di 11. Okt 2005, 19:20

mattes + paulharris hat geschrieben:Kinners,
langsam kommt es mir (PaulHarris) so vor als sei es ehrenrührig, einfach nur eine schöne oder interessante Location mit einer Tupperdose zu veredeln. Statt dessen soll ich nächtelang googeln, mir teure Spezialausrüstungen anschaffen etc. Wozu das?
Ich bin nur froh, daß wir Ende des Monats wieder nach Australien abdampfen, wo viele Tradis a la "mein Lieblingsplatz seit vielen Jahren, wollte ich euch mal zeigen" an wunderschönen Orten liegen, die es zu besuchen lohnt.
Da macht mir Cachen richtig Spaß.
Ach ja, daß für Caches kein Besuchszwang herrscht, ist mir bekannt....

Du sprichst mir aus der Seele.
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Beitrag von RSG » Di 11. Okt 2005, 19:20

Kann ich so voll unterschreiben, wichtig ist immer das man vorher weiß was auf einen zukommt und man nicht einmal anreisen muß um die Location zu klären.

die_husaren hat geschrieben:hallo jürgen

ich finds auch oky - vorallem wenn man es schon vorher in der beschreibung erfährt. es gibt viele caches die man nicht ohne XYZ heben kann - und wenn jemand dann wirklich deinen neuen cache machen will wird er/sie sicher auch die 25 euronen ausgeben - wofür auch immer - aber wenn das ding entsprechend nett ausgearbeitet ist - also ich glaub ich bin jetzt schon sehr interessiert - und da es quasi vor der haustür liegt ........ also mach mal ........
Gruß R S G

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Beitrag von radioscout » Di 11. Okt 2005, 19:22

-Tiger- hat geschrieben:Langsam nervts, daß gewisse Leute immer wieder versuchen, die anderen beim Caches legen zu bevormunden.


Alle haben bisher nur auf die Frage

> Was haltet ihr davon? Wo läge die Schmerzgrenze?

geantwortet. Ist das "Bevormunden"?

Um nochmal ganz konkret zu antworten:

1. Nichts
2. Bei 0,00 Euro
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Beitrag von RSG » Di 11. Okt 2005, 19:23

Ja ne is klar, unsere Leistungsgesellschaft reproduziert Ihre Werte, schneller, höher, weiter ......

Cool-Mann hat geschrieben:Es wird so sein, das nach einer Station erst einmal eine kniffelige Aufgabe zu lösen ist, oder ihr höchstens die neue Station abchecken könnt, um raus zu finden was ihr zum lösen braucht.
Die Lösung des Caches wird also mehrere Tage, Wochen oder Monate dauern. Aber auch darauf wird in der Beschreibung hingewiesen werden.
Gruß R S G

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Beitrag von mattes + paulharris » Di 11. Okt 2005, 19:42

An den 30 € soll es bestimmt nicht liegen, schließlich fliegen wir in der "Streck dich lang" Klasse nach Australien und nicht in der Käfighaltung. Wir fliegen auch nicht zum Cachen hin, sondern weil wir seit Jahren am liebsten in Australien Urlaub machen und das Cachen im letzten Jahr als alternativen Reiseführer zu Insiderorten entdeckt haben.
Bevormunden wollen wir auch niemanden, aber ein noch so knackiges Rätsel oder eine erforderliche Spezialausrüstung können halt nach meiner Auffassung eine dröge Location nicht aufwerten. Wenn die Locatin paßt, dann ist sie auch ohne Spezialkram attraktiv.
Wenn allerdings Kletterkram, Schlauchboot oder was auch immer notwendig sind, um zu dieser schönen Location zu kommen oder bei einem Multi eine spannende Stage zu absolvieren, ist das natürlich was anderes. Aber als Selbstzweck, ne danke.
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