Darf das heben eines Caches Zusatzkosten verursachen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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de_Bade
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Beitrag von de_Bade » Di 11. Okt 2005, 22:00

diese diskussion wirft bei mir eine frage auf:

- GC erlaubt es nicht, einen cache zu legen der auf einem gebiet liegt, wo man eintritt bezahlen muss.

aber es ist sehrwohl erlaubt einen cache zu legen, für den man für ausrüstung mehreren hundert euro ausgeben muss (taucherausrüstung, kletterausrüstung, u.s.w.)

ist das nicht ein paradox?
Orthographie und Interpunktion dieses Postings sind willkürlich und frei erfunden. Jegliche Übereinstimmungen mit geltenden Regeln sind zufällig und in keinster Weise beabsichtigt.

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Cool-Mann
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Beitrag von Cool-Mann » Di 11. Okt 2005, 22:19

Naja, mit dem kauf einer Taucherausrüstung ist es ja noch nicht getan!
Da gehört dann jawohl auch noch ein Tachchkursus dazu.
Oder man fragt jemanden der ahnung von der Sache hat :wink:
Ansonsten wird doch auch gerne im Rudel losgezogen (mache ich auch gerne. Soll also nicht abwertend sein), warum dann nicht in einem solchem Fall ein Team bilden?
Gruss aus Asbach
Cool-Mann 8)
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Mi 12. Okt 2005, 00:53

mattes + paulharris hat geschrieben:An den 30 € soll es bestimmt nicht liegen, schließlich fliegen wir in der "Streck dich lang" Klasse nach Australien und nicht in der Käfighaltung. [...]
Bevormunden wollen wir auch niemanden


... das mit dem "bevormunden" war auch nicht auf dein Posting bezogen, nicht daß da was falsch verstanden wird. Und das mit den 30€ ist mir auch klar, wegen dem der Smilie dahinter. Ich sach ja, deinen Wunsch nach schönen Cache-Locations teile ich zu 100%. Es macht wenig Freude, für einen Cache 5 Stunden zu wandern, wenn am Final nicht eine Belohnung in Form eines tollen Ortes wartet.

Was mich stört ist, daß bei Fragen nach außergewöhnlichen Caches oft spontan ein Posting kommt, das den potentiellen Verstecker erstmal komplett entmutigt, nach dem Motto: Dumme Idee, setzen, sechs. Man könnte ja auch schreiben, laß deiner Kreativität freien Lauf, spannendes Konzept, nur mein Ding ist es nicht. Jeder darf für sich selbst sprechen, wenn aber eine Aussage so hingestellt wird, als sei sie die allgemeine, unumstößliche Weisheit, finde ich das in solchen Fällen nicht angebracht. Wer hier seine Ideen zur Diskussion stellt, erwartet eine sachliche Auseinandersetzung, keinen Schlag ins Gesicht. Ich meine den Unterschied zwischen "viel zu teuer" und "ich persönlich würde nicht so viel ausgeben, nur um einen Cache finden zu können". Der Ton macht die Musik. Jeder hat seine persönliche Meinung, die zu respektieren ist, es ist aber eben nur eine persönliche Meinung, kein unumstößliches Naturgesetz.

Tiger
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Beitrag von umhasi » Mi 12. Okt 2005, 08:33

Da möchte ich -Tiger- mal ausdrücklich zustimmen!

Wenn der Cache aussergewöhnlich genug ist, und mich mit einem tollen Abenteuer belohnt, dann bin ich auch gerne bereit Geld dafür auszugeben. Was hier dann zählt ist die Idee, die mich genauso begeistert, wie den Owner. Die Dose ist dann Nebensache.
Cacher, die dogmatisch immer wieder predigen "darf nix kosten!", "nur Tradis legen!" und "Filmdosen sind böse!" müssen halt damit leben, daß ein durchaus interessanter Teil des Hobbies an ihnen vorbeigeht.

Grüße,
Harry
don't let the SUN go down on me (george michael) - http://www.hasipara.de

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Beitrag von Vinnie » Mi 12. Okt 2005, 10:46

Ich kann mich auch nur Tiger voll und ganz anschließen.

ALLES, was irgendwie mit GPS-Unterstützung zu einem Ziel führt, soll erlaubt sein, solange nicht andere Menschen dadurch belästigt, unwissentlich in Gefahr gebracht werden, o.ä.

Ich persönlich stehe z.B. auch nicht auf Leitplankencaches oder langweilige Wir-lesen-200-Zahlen-ab-Multis. Aber was zählt das, solange andere Leute - und auch wenn es nur wenige sind - Spaß daran haben?

Ich werde irgendwann "Enigma #2" legen, der vielleicht noch etwas schwieriger als #1 wird. Und wenn er 2 Leuten Spaß macht und 200 drüber schimpfen, dann soll's mir recht sein.

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Beitrag von º » Mi 12. Okt 2005, 12:41

Ganz einfach:

einfacher Cache >> viele Besucher

schwerer Cache / Spezialausrüstung notwendig / Hausaufgaben vorher machen / Geld ausgeben / mit vielen Leuten reden / besondere Kenntnisse notwendig / ... >> wenige Besucher

frag Dich einfach was Du als Owner willst:
- Spaß am Verstecken haben ungeachtet der Frage wer den Cache überhaupt sucht
- viele Logs
- schöne lobende Logs
- einen Punkt unter "hidden"
- ...

Ich hab 2 Caches gelegt, die noch gar keiner gefunden/gesucht hat und es hat trotzdem Spaß gemacht. Solange Dir das Verstecken Spaß macht (und die Guidelines eingehalten werden) ist alles andere egal - vor allem was hier im Forum gefaselt wird.
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Beitrag von HoPri » Mi 12. Okt 2005, 13:01

Vinnie hat geschrieben:Ich werde irgendwann "Enigma #2" legen, der vielleicht noch etwas schwieriger als #1 wird. Und wenn er 2 Leuten Spaß macht und 200 drüber schimpfen, dann soll's mir recht sein.


Wann?

Und die Sache mit dem Schimpfen ist doch klar: Man schimpft solange, bis man die Lösungen gefunden hat. Dann machts Spaß! Bis man rausgefunden hat, wo welche Lösung doch nur törichter Murks war. Dann schimpft man wieder. Dann findet man neue Lösungen und freut sich wieder, und nach x Iterationen findet man die Dose. Ab dann freut man sich nur noch, denn man hat's geschafft!!! :D :roll:

Vorwärts, Leute, nehmt vinnie und nici endlich die Last mit Geocaching.de ab, damit die beiden wieder Zeit für die wirklich wichtigen Sachen im Leben haben! :wink:

Beste Grüße,
Holger

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Beitrag von HoPri » Mi 12. Okt 2005, 13:37

Und nun zum Thema:

Mach Deinen Cache so aufwendig, wie Du es vor hast. Es gibt genügend Cacher, die freuen sich riesig über anspruchsvolle Caches und kommen auch von weit her. Wenn die Zusatzausrüstung so speziell ist, dass sie nur für den einen Cache taugt, dann sollte es wohl billiger sein, als wenn's um was geht, was man auch sonst schon mal gebrauchen kann.

Klar, wirst Du viel weniger Logs haben, denn nicht alle werden durchhalten oder es überhaupt erst versuchen.
Warum darf ein Cache nicht auch mal ein paar Tage dauern und mehrere Anfahrten benötigen? Dein Cache wird ja darin neben einigen anderen eine Ausnahme bleiben. Enigma #1 hat schon Besucher aus den unterschiedlichsten Gegenden Deutschlands gehabt - und findet auch heute immer noch neue "Fans", die die Aufgaben angehen.

Die Nur-Tradis-hinter'm Busch-Sucher können ja einen Bogen drumherum machen. Bitte nicht falsch verstehen: Wir suchen auch gerne Tradis hinter'm Busch, und gerade die "This is my special location"-Tradis in Australien haben uns wirklich sehr, sehr gut gefallen. Aber wieso schließt das eine denn das andere aus? Wir sind halt eben keine NUR-Tradis-hinterm-Busch-Sucher - und so geht es, nach allem, was man hier so lesen kann, anscheinend den meisten - und einzelne Ausnahmen bestätigen die Regel!

Gruß,
HoPri

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Beitrag von Starglider » Mi 12. Okt 2005, 16:23

Genau, kehren wir mal zur Ursprungsfrage zurück:

Man könnte die Zusatzausrüstung auch in einem Versteck hinterlegen. Es soll Cacher geben, die gerne versteckte Sachen suchen, denen macht dieser Teil vielleicht sogar Spaß :wink:

Die Schmerzgrenze für den Preis der Ausrüstung legst du dann selbst fest.

Wenn es um Dinge geht, die man normalerweise für nichts anderes verwenden kann, wäre das IMHO die sinnvollste Lösung. Es nutzt
ja niemandem etwas, wenn sich Leute Kram kaufen der hinterher irgendwo vergammelt.

Ausleihen ist zwar auch eine gute Idee, aber dann muss man die Übergabe und Rückgabe organisieren. Das kann auf die Dauer stressig werden.
-+o Signaturen sind doof! o+-

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Beitrag von Windi » Mi 12. Okt 2005, 20:53

Für meinen nächsten Cache (Die Rache der Teletubbies) habe ich geplant an diversen Stationen mehrere Gegenstände (was genau verrate ich hier nicht) zu deponieren. Diese müssen die Geocacher dann vor Ort benutzen oder auf dem Rundweg mitnehmen und später benutzen um den Cache zu lösen. Die Sache wird dann insofern interessant da die Leute von selbst draufkommen müssen wo und wie sie die Gegenstände verwenden müssen.
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