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Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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gnom1970
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Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von gnom1970 » Mi 5. Jan 2011, 10:42

Hallo zusammen, inspiriert durch viele threads hier möchte ich mal in die Runde werfen, was das Cachen eigentlich aus macht. Klar ist das sehr individuell, aber mich würde Eure Meinung interessieren. Mit einem klaren Bild kann man auch eine bessere Cacheauswahl treffen bzw. besser verstecken.

Also was reizt mich?

Der POI-Cache:
Ist für mich ein Cache, der mich an eine besondere Stelle bringt, toller Ausblick etc...Ein Ort, wo man auch gerne mal ein Picknick macht oder ein tolles Buch liest. Wie der Cache versteckt ist, ist abhängig ob Stadt oder Natur...

Der "Weg ist das Ziel" Cache.
Hier geht es entweder durch eine tolle Landschaft, durch historische Stadtviertel (gibt es eigentlich schon eine Cache-Führung durch das historische Hamburg ;-) ). Die Herausforderung kann aber auch die Strecke an sich sein, (mit Klettern, Wasserüberquerungen...)

Was macht jetzt zum Beispiel einen Stadt-Cache aus?

Ich stand gestern gerade an einem Stromkasten an einer gewöhnlichen Straße mit Bebauung. Jederzeit kann jemand aus dem Haus schauen, sich fragen, was der Kerl da treibt. Also ein Abpassen auf muggelfreie Zeit nicht möglich, außer ich komme nachts mit Nachtsichtgerät (Taschenlampe fällt ja nun auch auf) oder am Tag in der Verkleidung der Stromgesellschaft.

Freue mich schon auf eure Meinung.
lg Thies

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gnom1970
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von gnom1970 » Mi 5. Jan 2011, 10:49

PS: Als "Neuling" erhoffe ich mir, dass hier ein thread entsteht, der anderen Neulingen hilft, sich mal Gedanken zu machen- zu begreifen, worum es geht und das die versteckten Caches ein Highlight des Tages für den Finder darstellen. :roll:


lg T.

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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von Guerteltier » Mi 5. Jan 2011, 11:28

Die Frage "Welches ist der ideale Cache" werden dir hier 50 Leute 50 mal anders beantworten. Jeder cacht anders, jeder mag andere Cachearten.
Für mich selbst kann ich sagen, dass ich je nach Lust, Laune und Wetter entweder nen aufwendigen LostPlace Cache toll finde, ne schöne Wanderstrecke mit nem landschaftlich reizvollen Ziel oder halt auch mal den Telefonzellen-Mikro in der Stadt (den findet man bei Schnee zumindest :roll: ).

Nen Patentrezept, wie man einen Cache legt, den wirklich alle Cacher toll finden, gibts einfach nicht (und wenn doch: bitte per PN schicken :hilfe: ).

Caches, die aus der Masse herausragen findest Du ganz gut mit "GCvote", meiner Erfahrung nach sind alle, die mal mindestens 4,5 Sterne haben (und das auch von mehr als zehn Nutzern) einen Besuch wert. Favoritenpunkte bei GC.com sind auch nen guter Hinweis und nicht zu vergessen: Tipps von anderen Cachern :D

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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von HowC » Mi 5. Jan 2011, 11:55

50 Leute... da tipp ich auf 100 antworten ;-)

Stadtcache:
Am Final leicht entdeckbar ohne sich jetzt durch 15 minütiges suchen in 200 möglichkeiten der Öffentlichkeit anzubidern. (Kann durch guten Hint, spoiler oder was weiß ich) gegeben sein.

Der Weg: ein netter spaziergang in der altstadt, eine Lustige geschichte, irgend etwas interessantes, vielleicht auch informativ/lehrreich im Sinne von Reiseführer...

solangs nicht einfach ein nano am parkplatzschild des nächstbesten Supermarktes ist...

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Zappo
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von Zappo » Mi 5. Jan 2011, 11:56

Guerteltier hat geschrieben:Die Frage "Welches ist der ideale Cache" werden dir hier 50 Leute 50 mal anders beantworten. Jeder cacht anders, jeder mag andere Cachearten......
Nen Patentrezept, wie man einen Cache legt, den wirklich alle Cacher toll finden, gibts einfach nicht (und wenn doch: bitte per PN schicken :hilfe: ).
Nicht, daß es nicht ein paar Anhaltspunkte gäbe:

z.B.
Morsix 4 Gesetze*
- Ist die Lokation besonders interessant (Landschaftlich, kulturell,architektonisch, sonst wie von Interesse?
- Ist es eine besondere Herausforderung an die Dose zu kommen (und damit meine ich nicht zum 1000sten Mal Muggelalarmdose)
- Hat die Dose irgendeinen besonderen Witz, eine obergeile Tarnung oder etwas anderes?
- Ist die Dose besonders spannend, ein Nachtcache vieleicht oder irgendwelche elektronischen Spielereien?
Wenn Du eine Frage davon mit Ja beantwortest, dann leg eine Dose, sonst lass es.

oder sogar direkt von GC:

Geocaching is just like real estate - location, location, location! It is common for geocachers to hide caches in locations that are important to them, reflecting a special interest or skill of the cache owner. These unique locations on the planet can be quite diverse. A prime camping spot, great viewpoint, unusual location, etc. are all good places to hide a cache.

Ansonsten sollte man sich ruhig mal die "WARUM"-Frage stellen:
Warum legt man Caches? Um anderen eine Freude, ein Erlebnis zu bereiten, idealerweise eines, woran sie lange daran denken, auf Events erzählen und weiterempfehlen.

Gruß Zappo

*zappos ergänzung :D
"Der Log ist die Visitenkarte des Cachers - und sollte in der Länge dem Erlebten und dem Aufwand des Ausarbeitens entsprechen"
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von Sturmreiter » Mi 5. Jan 2011, 12:00

Du hast schon viel ganz gut erkannt.
Vergleiche dazu Morsix Regeln. Im Grunde steht da schon alles drin.

Etwas weiter ausführend kann ich dir sagen wie ich das erlebe.
Ein guter Cache orientiert sich ganz klar an Morsix Richtlinie. Darüberhinaus finde ich es klasse, wenn zum Beispiel konsequent eine Geschichte durchgängig erzählt wird. Wenn dann die Stationen entweder von der Örtlichkeit oder der Gestaltung auch noch zum Verlauf der Geschichte passen ist das ein nicht zu beschreibendes Plus.
Beispiel:
Mein leuchtendes Vorbild in Sachen Cachelegekunst hat eine Serie gelegt: der Luftaufklärer. Dazu hat er Orte im Havelland recherchiert die tatsächlich einen Bezug zur Geschichte hatten. Dort stand damals z.B. ein Luftabwehrgeschütz oder eine Scheinwerferbatterie. Dazu hat er eine Geschichte gestrickt, die zwar erfunden war, sich aber hätte so abspielen können. Mein persönliches Highlight der Serie war ein Cache names der Bordschütze. Dort wurde die Geschichte aus sicht eines Besatzungsmitgliedes der in der Geschichte vorkommenden angreifenden Bomber beschrieben. An einer Station lag ein kleiner Rest eines Patronengurtes, welcher vom Kaliber her gut und gerne häte aus einer Bordkanone stammen können, in einem hohlen Baumstamm. In den Gurt eingeklemmt wie eine Patrone war der Behälter mit der Info zur nächsten Station.

Das war für mich alles sehr stimmig. Ich kenne den Guten zwar persönlich, trotzdem hätte ich es auch so gewußt welche Freude er an der Recherche, der Bastelei und dem verstecken hatte. Die ganze Serie war nicht übermäßig schwer, beinhaltete keine abwegigen und unnötigen Kletterarien und sonstige Spezialausrüstung wie Wathose oder Boot war auch nicht nötig. Trotzallem war es eine ganz hervorragende Serie. Für meinen Geschmack.

Mach Dir einfach Gedanken. Zuviele Gedanken kann man sich gklaube ich kaum machen. Mach es nicht schwerer/komplzierter als unbedingt nötig. Achte darauf, daß die Aufgaben, Stationen und Beschreibungen eindeutig sind. Rechne immer mit der größten anzunehmenden Dummheit/Ungeschicklichkeit. Wenn Du meinst diese zu kennen, lege nochmal 20% drauf, dann sollte es klappen.
Don't worry, go caching!

Thaliomee
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von Thaliomee » Mi 5. Jan 2011, 12:06

Sturmreiter hat geschrieben:Du hast schon viel ganz gut erkannt.
Vergleiche dazu Morsix Regeln. Im Grunde steht da schon alles drin.

...

Mach Dir einfach Gedanken. Zuviele Gedanken kann man sich gklaube ich kaum machen. Mach es nicht schwerer/komplzierter als unbedingt nötig. Achte darauf, daß die Aufgaben, Stationen und Beschreibungen eindeutig sind. Rechne immer mit der größten anzunehmenden Dummheit/Ungeschicklichkeit. Wenn Du meinst diese zu kennen, lege nochmal 20% drauf, dann sollte es klappen.
Dem kann ich voll und ganz zustimmen.

Ich denke nicht, dass (grade nicht hier im Forum) ganz unterschiedliche Meinungen kommen würden. Ich kenne auch keinen Cache, von dem ein Cacher ganz doll begeistert ist und er nächste ihn sehr schlecht findet. Deshalb muss es ja allgemeingültige Kriterien geben.
Warum legt man Caches? Um anderen eine Freude, ein Erlebnis zu bereiten, idealerweise eines, woran sie lange daran denken, auf Events erzählen und weiterempfehlen.
Wie könnte man diese Frage denn zu dem Eingangsbeispiel am Stromkasten beantworten? Klar, die Sucher haben einen Statistikpunkt und der owner ist jetzt ganz toll, weil er einen eigenen Cache hat. Aber wer wird sich nach einer Tour abends darüber unterhalten und denken "super Idee"?
Oder um die "Regeln" anzuwenden:
Alle "Nein" :D

GEOrge LuCACHE
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von GEOrge LuCACHE » Mi 5. Jan 2011, 12:22

Sturmreiter hat geschrieben:Du hast schon viel ganz gut erkannt.
Vergleiche dazu Morsix Regeln. Im Grunde steht da schon alles drin.
Witzig, dann hatte ich von ~300 gefundenen Caches einen guten dabei :roll:
Nachtcache-bei-Tag-Macher

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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von Zappo » Mi 5. Jan 2011, 12:42

gnom1970 hat geschrieben:.....Was macht jetzt zum Beispiel einen Stadt-Cache aus?.....
Also nicht, daß es nicht auch schöne Stadtcaches gäbe:
In der historischen Altstadt eine vorgegebene Runde laufen und per Bildausdruck schöne Eingangstüren zu einer Finalkoordinate zusammenstellen, auf den Spuren eines fiktiven Kriminalfalls gewisse Stellen abklappern - oder einfach ein Tradi an einem nichtvermuteten ruhigen Plätzchen im Stadtpark - alles schon gehabt und genossen.

Alle gemeinsam haben sie eine gewisse "Erarbeitungstiefe" - was sich auch in Listinglänge, Dosengröße und gutem Versteck bzw. Tarnung zeigt - wenn der Cache viel Ausarbeitungsmühe macht, will man ja auch, daß er lang besteht.

Einem Vorredner muß ich auch recht geben: schwierig muß das alles nicht sein. Manche gehen gerne 20 km durch den Wald mit den Händen in den Taschen, andere brauchen 5 Wathosen, Adrenalin und Muskeln. Und DA fängt auch die Frage der Vorliebe, des persönlichen Geschmacks usw. an - und es ist ja auch schön, daß es so viele Möglichkeiten gibt.

Gruß Zappo
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von argus1972 » Mi 5. Jan 2011, 12:54

Vielleicht könnte man es diplomatisch verallgemeinert zusammenfassen, indem man sagt, dass die Dose einen gewissen Erlebniswert nach dem jeweiligen Geschmack des Cachers bieten sollte.
Ein allgemeingültiges Patentrezept gibt es aber vermutlich nicht.
Ich denke, wenn man sein eigenes Beuteschema für die Dosen kennt, egal wie dieses nun aussieht, könnte man den Cache legen, den man selber liebend gerne suchen würde. Allen Cachern mag er dann vielleicht nicht gefallen, aber dafür vielleicht der entsprechenden Zielgruppe, die das gleiche Beuteschema hat.

Ansonsten kann ich Morsix Regeln auch für mich jederzeit unterschreiben.
GEOrge LuCACHE hat geschrieben:
Sturmreiter hat geschrieben:Du hast schon viel ganz gut erkannt.
Vergleiche dazu Morsix Regeln. Im Grunde steht da schon alles drin.
Witzig, dann hatte ich von ~300 gefundenen Caches einen guten dabei :roll:
Dann suchst Du offenbar notorisch und möglicherweise vorsätzlich die falschen Caches. :D
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