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Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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frenocomio
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von frenocomio » Mi 5. Jan 2011, 23:09

gnom1970 hat geschrieben:Hallo zusammen, inspiriert durch viele threads hier möchte ich mal in die Runde werfen, was das Cachen eigentlich aus macht.
Für mich:

- Ich bekomm den Hintern hoch, weil ich ein Ziel habe
- Ich finde Orte, die ich ohne den speziellen Cache vermutlich nie gesehen hätte (selbst in der allernächsten Umgebung)
- Bei (guten) Stadtcaches: Ich bekomme eine kostenlose Führung, die ich im eigenen Tempo durchlaufen kann
- Ich lerne (meistens) nette und interessante Leute kennen (speziell bei FTFs und Events)
- Ich staune über die Kreativität der Owner (heute wieder z.B. ;) )

Das waren jetzt aber nur die positiven Aspekte... :roll:
„Nicht die Genialen, die Zähen erreichen ihr Ziel.“
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schwarzer Kater
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von schwarzer Kater » Mi 5. Jan 2011, 23:48

gnom1970 hat geschrieben:...(gibt es eigentlich schon eine Cache-Führung durch das historische Hamburg ;-) )...
Ja gibt es, z.B. "Hamburgs Altstadt- ein kleiner Stadtrundgang" (GC1M4MF).
Und wenn du die ganzen Tipps und Hinweise beherzigst die hier geschrieben wurden, dann freue ich mich in absehbarer Zukunft deinen ersten selbst gelegten Cache suchen zu dürfen. :roll:
miau
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rs-sepl
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von rs-sepl » Do 6. Jan 2011, 07:37

@ radioscout:

- Nur ein Promilleanteil der Caches wird legal sein (Verbot, ohne Genehmigung), also ein sinnloser Einwand. Wenn alle owner solche Krümelzähler wären, gäbe es keine Caches. ;)
- Ebenso ist es bereits ein "Rätsel" die Dose am Suchort zufinden. Ganz ohne Hirnleistung geht es nun mal nicht, sorry. Hier weise ich auch gern auf den "Bildungsauftrag" des Cachens hin. Strotzedoof Dose abklauben will, glaube ich, niemand, naja okay, anscheinend doch wenn man hier so einige liest. :irre:

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radioscout
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von radioscout » Do 6. Jan 2011, 23:17

rs-sepl hat geschrieben: - Nur ein Promilleanteil der Caches wird legal sein (Verbot, ohne Genehmigung), also ein sinnloser Einwand. Wenn alle owner solche Krümelzähler wären, gäbe es keine Caches. ;)
Reicht Dir eine erkennbare Duldung nicht aus?
Schau Dir das Bild in diesem Beitrag an.
rs-sepl hat geschrieben: - Ebenso ist es bereits ein "Rätsel" die Dose am Suchort zufinden.
Willst Du jetzt "Krümel zählen"? Es gibt ja sogar User, für die die Eingabe der Koordinate in den GPSr ein Rätsel darstellt.
rs-sepl hat geschrieben: Ganz ohne Hirnleistung geht es nun mal nicht, sorry. Hier weise ich auch gern auf den "Bildungsauftrag" des Cachens hin. Strotzedoof Dose abklauben will, glaube ich, niemand, naja okay, anscheinend doch wenn man hier so einige liest. :irre:
Wo ist dieser Bildungsauftrag festgelegt (abgesehen von Earthcaches)?
Mir ist er in acht Jahren noch nicht begegnet.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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farino
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von farino » Fr 7. Jan 2011, 02:15

argus1972 hat geschrieben:
Also gilt auch hier die alte Business-Regel.
Frage dich, was Dein Kunde von Dir, Deiner Leistung/ Produkt/ Tätigkeit hat.
Genau so ist es! ;)

Da sollte der Cacheleger im Alltag aber kein Inhaber einer mehr oder minder abgeranzten Pommesbude oder einer Burgerkette sein... :irre: :p

Wie war das mit dem Mc SMS??? Schnell mal (rein-)schaufeln???

...

Was legal und geduldet ist... na jaaaaa... es gibt immer wieder Zoff um Cacher, die irgendwo rauf klettern, wo eindeutig durch eine große Platte der Zugang für Unberechtigte verboten ist... seit kurzem liegt in meiner Homezone ein Cache, wo ich erst dachte: "Super, bei einem Hundeauslaufgebiet, da kannst mal gucken!" - und dann habe ich die Bilder gesehen. Natürlich fotografiert niemand den Teil der Leiter, der etwas höher über dem Boden anfängt und mit einer Platte abgesperrt ist.

Natürlich steht im Listing:
Denkt dran, dass alles was Ihr unternehmt geschiet auf eigene Gefahr !!
und genau so natürlich wurde angeklickt, das eine Erlaubnis vorliegt, dort einen Cache zu verstecken.

Und natürlich gibt es begeisterte Logs,
zu diesem echt tollen Cache entführt ;-) ... und so ergab es sich dat wir auch dieses Döschen suchen durften!
Ein großer SPAß!
,
Das Versteck ist sehr schön gewählt und durchaus ein wenig anspruchsvoll.
wie suuuuper doch der Cache ist. Wahrscheinlich, bis zufällig mal das Ordnungsamt auf der Hundehalterkontrollrunde vorbei kommt und sich wundert, warum da oben die Leute rumturnen. Und weil die Stadt pleite ist, wird dann bestimmt der Rechnungsblock gezückt und das Geschrei der Leute, die ganz bewusst die Sperre überwunden haben, ist groß.
Gut dass keine Verbotsschilder vor Ort zu sehen sind.
Gab´s doch erst.

Also muss es nicht ein toller Platz in der Natur sein, an den man geführt wird oder ein historisches Gebäude, nettes Gemälde oder was auch immer... nein, der ultimativ geile Cache ist unter einer bebenden Betondecke inmitten von...
dieser Cache könnte auch den "KOT"-Namen "TaubenKacke" tragen.....schön, dass es die WaMa gibt! Nach einer kurzen Turn und Sucheinlage war der Cache geloggt.
Leider vermiesst einem aber die unglaublichen Mengen an Taubenkacke ein bisschen das Vergnügen.
Die Location ist an sich nicht schlecht, wenn da von den Tauben nicht alles vollgesch.... wäre. Hier hilft nur ein Einweg-Ganzkörperkondom, wenn wir den demnächst vielleicht mal machen, alles andere finde ich einfach nur ekelig.
Und warum sich an irgendwelche Naturschutzregeln halten oder Rücksicht auf Brutzeiten nehmen, wenn da im Brutgebiet eine Dose liegt??? Sind ja nur Tauben...
Den Tauben geht's gut - die Eltern sahen sehr fleissig aus
dieser Logger hat dann noch ein Smiley dahinter gesetzt, wahrscheinlich ist er stolz drauf gewesen, die Vögel bei der Jungenaufzucht gestört zu haben, obwohl wenige vorher dieser Log geschrieben wurde:
Ich möchte an dieser Stelle erwähnen das in der unmittelbaren Nähe Tauben Brüten. Es wäre schön wenn die nachfolgenden Cacher etwas Rücksicht auf die Brütenden Tauben nehmen.
Sorry, das mal als Beispiel, was definitiv KEINEN guten Cache für Leute ausmachen sollte, die den ursprünglichen Sinn von Geocaching kapiert haben.

Farino,
die sich jetzt bei 70 Leuten, die dort bislang geloggt haben, sicherlich sehr unbeliebt gemacht hat. (Vielleicht liest das ja jemand von denen...) IST MIR EGAL... :p

P.S. ist es nicht merkwürdig? Wenn in einem Schwimmbad die Leiter von einem drei Meter (oder höher)-Turm mit einer großen Platte verhängt ist, weiß jeder, da darf man dann nicht drauf. Und dabei ist diese Platte dann nur eingehängt. Ist wo anders eine Platte an einer Leiter - diese Platte in einiger Höhe und sogar mit einem Schloss gesichert und damit klar erkennbar, das man da nicht drauf soll, scheren sich da viele Leute nicht im Geringsten drum und schluren noch Geraffel an, um über die Sperre zu kommen...
Farino & Stoerti haben ein Baby! 400 Jahre alt, 1000 qm umbauter Raum, 20 Jahre unbewohnt... die Leute nennen es Schloss. Wir nennen es "viel Arbeit!"
.

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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von rs-sepl » Fr 7. Jan 2011, 08:35

radioscout hat geschrieben:
rs-sepl hat geschrieben: Ganz ohne Hirnleistung geht es nun mal nicht, sorry. Hier weise ich auch gern auf den "Bildungsauftrag" des Cachens hin. Strotzedoof Dose abklauben will, glaube ich, niemand, naja okay, anscheinend doch wenn man hier so einige liest. :irre:
Wo ist dieser Bildungsauftrag festgelegt (abgesehen von Earthcaches)?
Mir ist er in acht Jahren noch nicht begegnet.
Wenn Du in 8 Jahren noch nix durch Cachen gelernt hast, dann bist entweder sehr gebildet oder merkst einfach nix ... . ;) Evtl. solltest Du mal die richtigen Caches suchen und nicht nur Pissecken-Mist. Bestimmt hast Du schon mal von Morsix-Law gehört.

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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von Zappo » Fr 7. Jan 2011, 10:49

radioscout hat geschrieben:....Wo ist dieser Bildungsauftrag festgelegt (abgesehen von Earthcaches)?
Mir ist er in acht Jahren noch nicht begegnet.
Ist natürlich die Frage, wie man Bildung definiert. Für mich ist Bildung, wenn ich mit mehr Wissen wieder nach hause komme. Wenn ich per Cache an einen Gedenkstein im Wald gelotst werden, auf dem ein geschichtliches Ereignis festgehalten wird; ein Stück einer Römerstraße zu sehen ist, ein Bunker, Schloß, Grabstätte....über die Burgruine im Listing etwas mehr erfahre als ich weiß - oder im Urlaub, im Ausland an bemerkenswerte Stellen geführt werde, die nicht in jedem Reiseführer stehen.
Genau deshalb betreibe ich Cachen.......

So gesehen ist dieser "Bildungsauftrag" nirgends festgelegt, der ergibt sich auomatisch aus dem Anliegen, Caches an bemerkenswerte Stellen zu legen.


Gruß Zappo
------------------------------------------
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von KW Buccaneer » Fr 7. Jan 2011, 10:54

Ich persönlich finde auch die Caches besser, die mich an eine irgendwie sehenswerte Stelle bringen, sei es ein altes Gebäude, Denkmal, Lost Place oder eben einen besonderen Baum. Dann muß dieser Baum aber auch etwas Außergewöhnliches sein und nicht 08/15. Bei uns im Nachbarkreis ist es gängige Praxis einiger Cacherkinder, auf wenigen hundert Metern 3-4 Caches an absolut stinknormalen Bäumen zu platzieren oder 7 (!!) Caches entlang eines stinknormalen Feldweges! Das hat für mich dann auch rein gar nichts mehr mit Geocaching zu tun.
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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von argus1972 » Fr 7. Jan 2011, 16:04

auf wenigen hundert Metern 3-4 Caches an absolut stinknormalen Bäumen zu platzieren oder 7 (!!) Caches entlang eines stinknormalen Feldweges
Die aber dann mit Sicherheit binnen kürzester Zeit erstaunliche Fundzahlen aufweisen, oder nicht?
Daraus lässt sich schließen, dass gerade für die schnellen Dosen, die in erster Linie durch den reinen Fund gefallen, die Zielgruppe recht groß ist.

Mein Ding ist es auch nicht wirklich, aber ich vermute, ein erheblicher Teil der Cacher wird gerade sowas als idealen Cache betrachten.

Wenn ich mich auch Zappos Beiträgen wie üblich vollauf anschließen kann, kommt mir im Rahmen der Debatten zu diesem Thema immer die aus eigener Erfahrung resultierende ernüchternde Erkenntnis, wie bemerkenswert wenige Dosen eigentlich nach den formulierten Grundgedanken des "Bildungsauftrages" gelegt sind, bzw. wie viele Caches diesen nachdrücklich und vorsätzlich verneinen.

Andererseits bin ich persönlich auch durchaus glücklich mit einem Cache, der mich einfach nur entspannend durch ein ansprechendes Gebiet geführt hat, selbst wenn es keine echten Highlights gab, von einem schönen Spaziergang mal abgesehen. Doch selbst der ist mehr, als man für meine Begriffe bei einem Großteil der Dosen erwarten kann.
Weiter gedacht fällt mir aber auf, an wie wenige der Caches, Stationen, Aufgaben, Rätsel, Suchorgien und Verstecke ich mich noch konkret erinnern kann, während mir in vielen Fällen der Weg an sich noch durchaus gut im Gedächtnis ist.
Ich schließe daraus für mich persönlich, dass der Cache selbst schon irgendwie recht egal ist, wenn für mich das Umfeld stimmt und mir das Dosenabenteuer auch nach längerer Zeit noch lebhaft in Erinnerung ist, einfach weil ich eine angenehme Zeit verbracht habe.

Bringe ich diese Erkenntnis mit ungeplant angegangenen Dosen in Einklang, die nach aufmerksamer Lektüre des Listings vermutlich auf der bestens gefüllten Ignoreliste gelandet wären, muss ich fast immer feststellen, dass selbst diese sicherlich nicht zu viel verlangte Attraktion nur bei den allerwenigsten Caches gegeben ist.
Das sind dann auch gleich die Dosen, bei denen es mir wirklich zu mühevoll ist, mir einen Onlinelog abzuringen, sofern ich mich vor Ort überhaupt im Logbuch verewigt habe.

Dabei ist mir bislang so gut wie immer aufgefallen, dass diese Kandidaten in aller Regel in dicht besiedelten Gebieten, in unmittelbarer Nähe zu Schnellstraßen, in Industriegebieten oder bei Supermärkten zu finden sind, daher für meine Begriffe von Haus aus bereits relativ wenig Erlebniswert und meistens geradezu pompöse Fundzahlen haben. Folglich sind das dann doch eigentlich die idealen Caches und ich bin nicht normal, weil ich denke, dass man mehr erwarten darf, bzw. wenigstens einen nachvollziehbaren Sinn in dem Cache sehen sollte, der über einen Fund mehr hinaus geht.

Wie auch immer, den meisten Cachern gefällt es offenbar.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

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Re: Der ideale Cache, oder- was macht caching aus

Beitrag von radioscout » Fr 7. Jan 2011, 17:47

rs-sepl hat geschrieben: Wenn Du in 8 Jahren noch nix durch Cachen gelernt hast, dann bist entweder sehr gebildet oder merkst einfach nix ... . ;)
Sicherlich lernt man etwas, wenn man z.B. Caches an interessanten Locations sucht. Aber das ist ein Nebeneffekt und nicht die Aufgabe von Geocaching.

Wenn man in die Disco geht, kann man dort einfach nur Spaß haben oder, wenn man will, etwas über die Wirkung von Alkohol und Drogen lernen. Warum gehen sicherlich weit über 99% der Leute in die Disco? Und was ist der Sinn einer Disco?
rs-sepl hat geschrieben: Evtl. solltest Du mal die richtigen Caches suchen und nicht nur
Ich suche die Caches, die mir Spaß machen.
rs-sepl hat geschrieben: Bestimmt hast Du schon mal von Morsix-Law gehört.
Du meinst die persönliche Meinung eines Users, die hier gerne als Gesetz bezeichnet wird. Ja, habe ich. Na und? Eine Usermeinung, mehr nicht.
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