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Gibts wirklich ein Gegenevent?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von moenk » Sa 8. Jan 2011, 12:36

Vielleicht bin ich auch nur zu gleichgültig, aber gibts wirklich Gegenevents?
Der Berufene berichtete grad darüber: http://news.geocaching-portal.com/news.php?id=18680
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Re: Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von TweetyHH » Sa 8. Jan 2011, 13:28

Naja, wir Hamburger sind halt was ganz besonderes ...

ob das jetzt ein Gegenevent ist oder nicht ist ist mir auch eigentlich völlig egal. Hier sind mehr als genug Cacher, als das man 5 Events in ganz Hamburg machen könnte. Dann sind die Events wenigstens nicht ganz so groß.

Aber einige Leute müssen sich halt künstlich übereinander aufregen, ich glaub das betrifft einfach beide Seiten.

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Re: Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von moenk » Sa 8. Jan 2011, 13:36

Für mich als Außenstehender wirkt das merkwürdig. Und der Gedanke im Hinterkopf ist da auch, wieso macht einer ein Event und nimmt ein anderes als Gegenevent wahr? Ist da das Ego angegriffen, welcher Rolle spielt die Distanz da? Vielleicht können wir das hier in der Hölle etwas herausarbeiten.
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Schrottie

Re: Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von Schrottie » Sa 8. Jan 2011, 13:43

moenk hat geschrieben:Vielleicht bin ich auch nur zu gleichgültig, aber gibts wirklich Gegenevents?
Der Berufene berichtete grad darüber: http://news.geocaching-portal.com/news.php?id=18680
Kannst Du mal kurz zusammenfassen um was es da geht? Es hört ja schließlich nicht jeder Podcasts.

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Re: Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von TweetyHH » Sa 8. Jan 2011, 13:55

Oh das könnten wir Moenk, das könnten wir. Denk einfach noch an das schöne Weihnachtswichteln in Hamburg ...

P.S. Aber wartet damit bitte, bis ich einkaufen war, hab nicht genug Chips, Popcorn und Bier hier.

P.P.S. Zusammenfassung:
Boßelevent: Ein (im Grunde) Premium Only Event, weil so wenig Plätze vorhanden sind, dass man es als normales Mitglied kaum schafft das Event zu buchen, wenn man keine Notify bekommt. Ich meine sogar (Spekulation), dass schon die Hälfte (?) der Plätze vor dem veröffentlichen vergeben waren, oder war das im Vorjahr? Vielleicht erinnert sich da ja einer besser.
angebliches Gegenevent:
eigentlich ein normales Event, dass aber am gleichen Tag liegt.
NDR (über Twitter, suchen nach geo_ndr) hat geschrieben:Der Berufene kann es nicht lassen. Jetzt gibt es das 3. ausser Haus - Event am Tag des Bosselevents. Von Zufall kann man da wohl nicht reden
Darauf kam der von Mönk verlinkte Podcast, in dem sich der Berufsgeocacher etwas über die Aussage von NDR (Gegenevent) aufregt, ohne ihn allerdings zu nennen soweit ich mich erinner.

Was es alles an Vorgeschichten zwischen den Beteiligten gibt, weiß ich gar nicht, und das obwohl ich aus Hamburg komme.

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Re: Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von TweetyHH » Sa 8. Jan 2011, 14:16

Mit der hlabenvollen Anmeldeliste scheint es im Vorjahr gewesen zu sein, also beim 5. Boßelevent. In so fern ist die diesjährige "Öffnung" für alle (die es schnell genug mitbekommen) natürlich zu begrüßen.

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Re: Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von ksmichel » Sa 8. Jan 2011, 16:56

So genannte Gegenevents gibt's erst, seitdem wohl dem einen oder anderen das Gegeneinander wichtiger ist als das Miteinander.

Wie jeder weiß, der sich nicht mittels Spekulationen informiert, sondern die Quellen selbst befragt oder sogar dabei war, ist das Boßel-Event aus einer längeren Tradition entstanden, weshalb das aktuelle ja auch schon das sechste ist. In den ersten Jahren haben grisu1702 (leider verstorben) und alligateuse es gemeinsam organisiert. An eine Begrenzung war damals noch nicht gedacht, aber sie kam zwangsläufig, denn es gibt kaum Event-Locations dafür, die günstig sind und auch größere Gruppen aushalten. Aus diesem Grund sollte das Event im letzten Jahr ursprünglich auch gar nicht mehr offiziell bei GC gelistet werden. Allerdings haben einige Anmelder die beiden Organisatoren inständig bekniet, es doch noch als Listing einzustellen. Daher im vergangenen Jahr die bereits halbvolle Anmeldeliste bei Listing-Veröffentlichung.

Im aktuellen Fall ist das völlig anders gelaufen. Ab Listing-Veröffentlichung ging es streng nach E-Mail-Eingang, was leider bei ca. 60 Teilnehmern seine natürliche Grenze in der Größe der Gaststube hat. Übrigens, mit 60 Boßelwütigen ist auch das Machbare beim Boßeln erreicht. Man stelle sich zwischen 100 und 200 Geocacher auf der Boßelstrecke vor, das geht einfach organisatorisch nicht, daher ist das Event bewusst in der Größenordnung begrenzt. Es ist leider immer so, dass dabei liebe Menschen zu spät kommen und auf die Nachrücker-Liste kommen. Und es ist auch immer so, dass sich einige auch wieder abmelden und Nachrücker Glück haben.

Die Zahl der Geocacher hat ja im Laufe der Jahre sehr stark zugenommen, und daher stoßen jetzt immer mehr Veranstalter auf das Problem, dass nicht alle, die mitwollen, auch mitkönnen. Wer schon länger cacht, der muss ja nur mal kurz darüber nachdenken, wie viele Cacher er oder sie selbst kennt oder auf Events schon getroffen hat - da braucht es schon Mega-Events, um alle gemeinsam unterzubringen. Ich finde, man sollte es sportlich sehen, wenn man mal nicht mehr mit kann.

Es ist natürlich am besten, wenn die Teilnehme jedem zu gleichen Chancen freisteht. Aber streng genommen, muss man dem Owner im Zweifel zubilligen, selbst zu entscheiden, wer dabei sein soll.

Dass hier wieder von Unbeteiligten darüber wild spekuliert wird, dürfte jedem, der ein Event organisiert zu denken geben: Denn damit kann sich ein Owner wohl nur der Gefahr aussetzen, als Gegenpol für ein weiteres Gegenevent herhalten zu müssen. Das so zu nennen, finde ich übrigens unangebracht, schließlich sollte sich der betreffende Event-Owner doch zu mehr berufen fühlen, als bloß zum tumben "Dagegen!" einzuladen. Wer darüber nachdenkt, wem ein solches Gegeneinander nützt, wird sicher von allein auf die Lösung kommen.

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Re: Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von TweetyHH » Sa 8. Jan 2011, 17:40

ksmichel hat geschrieben: Es ist natürlich am besten, wenn die Teilnehme jedem zu gleichen Chancen freisteht. Aber streng genommen, muss man dem Owner im Zweifel zubilligen, selbst zu entscheiden, wer dabei sein soll.
Das seh ich tatsächlich ein wenig anders, und schon so ein Gedanke führt dazu, dass sich Cacher ausgeschlossen fühlen. Gegen Events mit einer begrenzten Anzahl Teilnehmer spricht ja nichts - ich würde mir tatsächlich in Hamburg sogar mal wieder ein paar kleinere Events wünschen.
Ich denke aber ein Event sollte aber immer den Charakter haben: Ich lade "Gott und die Welt" ein und muss schauen wer kommt. Wenn ich eigentlich nur mit Gesichtern etwas unternehmen möchte, die ich bereits kenne muss ich ein solches "Event" ja auf keiner Geocachingplattform eintragen.
Ob man jetzt "First Come, first Serve" macht oder aber 'ne Woche sammelt und dann auslost ist jetzt wahrscheinlich Geschmackssache. Es sollte halt aber in irgendeiner Form transparent und fair ablaufen. Ansonsten besteht halt die Gefahr, dass sich jemand ausgegrenzt fühlt.

Ob das in diesem Fall überhaupt eine Rolle spielt weiß ich nicht und da könnte ich auch nur spekulieren. Das Wort "Gegenevent" ist ja auch nicht vom Eventowner sondern meines Wissens von jemand Dritten als erstes gefallen. Ob das Eventdatum beim Einstellen jetzt eine Rolle gespielt hat oder nicht ist vermutlich reine Spekulation.
Ich meine letztes Jahr gab's in McPom ein Event für die Daheimgebliebenen während der Nordseetaufe, da ist auch keiner auch nur auf die Idee gekommen das Gegenevent zu nennen.

Wahrscheinlich muss ich mal wieder mehr auf die Events hier im Norden gehen, damit ich überhaupt mitkriege was so läuft ;-)

P.S. Aber wem sollte da was nutzen? Den Jägern?

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Re: Gibts wirklich ein Gegenevent?

Beitrag von Trracer » Sa 8. Jan 2011, 17:53

Also ich lese in beiden Listings nichts von Gegenevent und die Spekulation darüber ist doch sehr weit hergeholt, zu mal beide Events einen Abstand von 68km haben, da gibt es übrigens noch ein drittes Event am selben Tag mit einem Abstand von 38km.

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