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Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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GeoHawk
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Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von GeoHawk » So 30. Jan 2011, 22:04

Leitplankentradis sind langweilig, schöne Mulitis in im Wald viel schöner. Nur was ist davon zu halten, wenn für solche Multis fleißig geschraubt, genagelt und gegraben wird? Das klassische Vogelhäuschen - mit ein, zwei dicken Schrauben an einen Baum gepackt. Reflektoren oder andere Markierung an einen Baum genagelt. Ein Kunstoffrohr mit ca. 10 cm Durchmesser im Boden vergegraben als künstliche Cachehöhle. Oder zum gleichen Zweck ein mit Holzbrettern sauber ausgekleideter kleiner Schacht, ca. 50 cm tief bei 20 cm x 20 cm Fläche.

Alles Beispiele von ansonsten sehr schönen Caches, häufig ausgesprochen liebevoll gemacht, nur leider nicht wirklich umweltschonend.

Was haltet Ihr davon?
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von Die Baumanns » So 30. Jan 2011, 22:09

Wird das nun ein Wald berühr mich nicht.
Was sind gegen diese Dinge zu sagen, wenn die Bäume nicht ins Sägewerk gehen,
zudem kann man ein Vogelhäuschen auch anders aufhängen.
Wenn das kein Wirtschaftswald ist, ist auch gegen eine Schraube nichts zu sagen,
das kann ein Baum Problemlos ab.

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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HowC
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von HowC » So 30. Jan 2011, 22:24

ein Multi wird für mich nicht schlechter wenn die Dose am Ende am Boden liegt. Noch kann ich mich ja bücken.
also wegen mir muss man nichts bauen.... Vogelhäuser hab ich auch schon viele gesehen, also kann mans jetzt auch nicht mehr als überragende einzigartige Kreativität werten ;-)

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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von HowC » So 30. Jan 2011, 22:26

PS: einmal hab ich auch im Wald was montiert: ein Expander.
Also der stört das Bäumlein nun wirklich nicht

Bäume für Caches zu beschädigen find ich eigentlich uncool

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GeoHawk
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von GeoHawk » So 30. Jan 2011, 22:43

Irgendwie hatte ich den Eindruck, das zu mindestens das Buddeln sogar verboten sei. Mittlerweile habe ich's dann gefunden auf http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx:
Caches may be quickly archived if we see the following (which is not exhaustive):
...
...
* Caches that are buried. If a shovel, trowel or other "pointy" object is used to dig, whether in order to hide or to find the cache, then it is not appropriate.
...
...
Klingt eindeutig. Wäre aber schade um die von mir bisher gefundenen Caches, auf die das zutrifft.
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von farino » So 30. Jan 2011, 22:54

HowC hat geschrieben:PS: einmal hab ich auch im Wald was montiert: ein Expander.
Also der stört das Bäumlein nun wirklich nicht

Bäume für Caches zu beschädigen find ich eigentlich uncool
Na ja, dann ist fraglich, ob T5-Baumcaches, die in kurzer Zeit mehrfach angegangen werden, tatsächlich auch die Bäume nicht beschädigen.
Farino & Stoerti haben ein Baby! 400 Jahre alt, 1000 qm umbauter Raum, 20 Jahre unbewohnt... die Leute nennen es Schloss. Wir nennen es "viel Arbeit!"
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von Zappo » So 30. Jan 2011, 22:57

GeoHawk hat geschrieben:..... Ein Kunstoffrohr mit ca. 10 cm Durchmesser im Boden vergegraben als künstliche Cachehöhle. Oder zum gleichen Zweck ein mit Holzbrettern sauber ausgekleideter kleiner Schacht, ca. 50 cm tief bei 20 cm x 20 cm Fläche........Alles Beispiele von ansonsten sehr schönen Caches, häufig ausgesprochen liebevoll gemacht, nur leider nicht wirklich umweltschonend....Was haltet Ihr davon?
Ich halte davon: Man kann es auch übertreiben. Nageln und Schrauben* muß nicht sein, Reflektoren in der dicken! Baumrinde mit Reißzwecken dürften kein Problem sein, was an den zitierten "Vergrabungsbeispielen" umweltschädigend sein soll - erschließt sich mir nicht - außer daß sie halt von GC nicht erlaubt sind.
Legt Caches dahin, wo es was zu sehen gibt, achtet drauf, daß nicht alles voll mit sinnlosen Dosen geworfen wird, legt Eure Caches nahe des Weges - und keine in NSGs, nahe jagdlichen Einrichtungen oder in Dickungen, wo das Wild gerne seine Ruhe hat. Und gut ist. In meinem (zugegeben bisschen) Wald hätte ich auch nicht gerne Schrauben im Holz - ansonsten macht jeder im Sturm umstürzende Baum mehr Erdbewegungen als 20 vertiefte Caches. Wie gesagt - man kann alles übertreiben.

Gruß Zappo

* die letzten Schrauben, welche mir negativ aufgefallen sind, waren am Falkensperrungsschild vom Nabu - volle Kanne 2 dicke Sechskant durch die Birke........
------------------------------------------
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von lordmacabre » So 30. Jan 2011, 23:59

Vergraben ist ja gegen die Richtlinien. Mehr aber auch nicht. Groundspeak hat sein Hauptquartier sicherlich auch mit Baggern in die Erde rammen lassen.

Nägel in Bäume halte ich für gar nicht gut, auch wenn der Baum das schon aushalten wird. Alleine aus wartungstechnischen Hintergründen ist das dumm. Eine leicht zu lösende Umschlingung des Baumes ist da wesentlich sinnvoller.

Man sollte aus meinen Augen grundsätzlich versuchen ein Cacheversteck so einzurichten, dass man nach der Archivierung des Caches die Stelle wieder so verlässt wie man sie vorgefunden hat, bzw. diese so wieder herrichten kann. Bei einem Loch im Baum ist das meist nur schwerlich möglich.
Das sieht besser aus, auch von der Optik.

-FX-
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von -FX- » Mo 31. Jan 2011, 00:20

GeoHawk hat geschrieben: Klingt eindeutig. Wäre aber schade um die von mir bisher gefundenen Caches, auf die das zutrifft.
Und wo ist jetzt das Problem ? Das mit dem Vergraben ist eine Groundspeak-Regel und keine der 10 Gebote. Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter.
Komm ja nicht auf dumme Gedanken ... :p

Es geht ja nicht darum, dass jeder eine Kiste ausbuddeln soll sondern es wird ein Cacheversteck geschaffen, in dessen Folge ausser vielleicht beim Abbau keiner mehr buddelt.

Und ein paar Schrauben bringen einen ausgewachsenen Baum sicher nicht in die Bredouille.
Auch wenn ich es persönlich auch lieber so halte, das nicht größeres als Reißzwecken in einen lebenden Baum kommt.

Das aber eher aufgrund der Forstwirtschaft, wobei diese nicht überall betrieben wird.
Zuletzt geändert von -FX- am Mo 31. Jan 2011, 00:27, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von quercus » Mo 31. Jan 2011, 00:22

ich habe auch schon kunststoffrohre im boden versenkt. solange sie gut verschlossen werden und somit nicht zu barber-fallen werden sind die sicher nicht umweltschädlich (darauf sollte man aber achten). groundspeak wollte ja nicht verhindern, dass du eine künstliche cache-höhle errichtest, sondern dass die suchenden nicht anfangen umzugraben, um den cache zu finden.

für mich stellt sich die frage nach der umweltverträglichkeit des materials in der regel erst nach der archivierung. ich befürchte bei der masse an aktivierten caches von inaktiven ownern, dass die dosen und ihre sonstigen konstruktionen meist in der natur verbleiben.

ich würde einen neuen logtyp einführen, der auch einen eigenständigen statistikpukt erhält: der LTF, der letzte macht das licht aus. logbedingung: location bereinigen und alles abbauen und entsorgen.
außerdem sollten alle caches automatisch archiviert oder für den LTF markiert werden, deren owner sich länger als 6 monate nicht bei GC.com eingeloggt haben. außerdem sollte groundspeak die owner-mail halbjährlich verifizieren.

aber das würde sicher einige tausend caches kosten und auch gc.com ist stolz auf ihre statistik
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

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