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Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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ElliPirelli
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von ElliPirelli » Mo 31. Jan 2011, 06:22

quercus hat geschrieben:außerdem sollten alle caches automatisch archiviert oder für den LTF markiert werden, deren owner sich länger als 6 monate nicht bei GC.com eingeloggt haben. außerdem sollte groundspeak die owner-mail halbjährlich verifizieren.

Viele der Caches von inaktiven Ownern sind aber findbar und in Ordnung.
Weil nicht alle Cacher sehen Wartung als alleinige Pflicht des Owners, sondern kommen auch selber mal auf die Idee, eine dreckige Dose sauber zu machen oder eine feuchte mit Tempotüchern auszutrocknen. Oder mal ein neues Logbuch einzulegen.
Es gibt in unserer Gegend so einige sehr alte Caches, wo die Owner schon jahrelang nicht mehr online waren, ihre Caches sind aber findbar und nicht kaputt. Oft, weil die Location entsprechend gewählt war, daß es nicht zum Problem kommt. Da ist dann das Schlimmste der Suchende, der die Dose nicht wieder ordentlich verschließt....


Ansonsten kann ich das Gejammere, daß unser Hobby ach so Umweltschädlich ist irgendwie nicht nachvollziehen. Das Groß der Verstecke ist so angelegt, daß es überhaupt nicht stört. Die Nägel stören nicht die Bäume, sondern diejenigen, die diesen Baum ernten wollen. Von daher mag ich auch keine Schrauben oder Nägel in Bäumen, es kommt dann aber wiederum auf den Typ Baum an. Eine Kopfweide mit ein Meter Stammdurchmesser wird wohl kaum als Funierholz genutzt werden, eine Buche dagegen schon.

Die vergrabenen Cacheverstecke fand ich bisher immer gut, solange ich als Sucher nicht graben muß. Sie sind allerdings gegen die Guidelines, solange keine Einverständnisserklärung des Grundstückbesitzers vorliegt. Von daher sind auch diese nicht pauschal Verstöße gegen die Guidelines.


Ich bin ehrlich erstaunt, wie immer wieder naturferne Leute meinen, die Natur schützen zu müssen. Selbst Wildschweine, die auf Nahrungssuche alles durchwühlen helfen dem Wald, denn die frisch "gepflügte" Erde ist gut für Samen und Jungpflanzen, da können sie leichter wurzeln.


Von daher, macht Euch mal nicht so viele unnütze Sorgen um die Natur, die hat das alles schon ganz gut durchdacht und findet aus vielen Situationen immer noch etwas Positives.
Auch ein gefällter Baum bringt mehr Licht nach unten an den Boden für die Jungpflanzen....
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von º » Mo 31. Jan 2011, 07:59

quercus hat geschrieben:groundspeak wollte ja nicht verhindern, dass du eine künstliche cache-höhle errichtest, sondern dass die suchenden nicht anfangen umzugraben, um den cache zu finden.
Die Aussage ist falsch.
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von quercus » Mo 31. Jan 2011, 08:53

ElliPirelli hat geschrieben: Viele der Caches von inaktiven Ownern sind aber findbar und in Ordnung.
Weil nicht alle Cacher sehen Wartung als alleinige Pflicht des Owners, sondern kommen auch selber mal auf die Idee, eine dreckige Dose sauber zu machen oder eine feuchte mit Tempotüchern auszutrocknen. Oder mal ein neues Logbuch einzulegen.
Es gibt in unserer Gegend so einige sehr alte Caches, wo die Owner schon jahrelang nicht mehr online waren, ihre Caches sind aber findbar und nicht kaputt. Oft, weil die Location entsprechend gewählt war, daß es nicht zum Problem kommt. Da ist dann das Schlimmste der Suchende, der die Dose nicht wieder ordentlich verschließt....
da hast du natürlich völlig recht, aber würde eine solche dose automatisch deaktiviert werden, könnte sie ja umgehend von jemand anderen wieder eingetragen werden.

ich weiß ja selber, dass das kein wirklich richtig ernstzunehmender gedanke ist, aber ich wollte damit nur mal darauf hinweisen, dass ich die owner auch in der pflicht sehe, am ende ihres hobbys entweder abzubauen oder adoptieren zu lassen.
Zuletzt geändert von quercus am Mo 31. Jan 2011, 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von Zappo » Mo 31. Jan 2011, 08:55

quercus hat geschrieben:...... groundspeak wollte ja nicht verhindern, dass du eine künstliche cache-höhle errichtest, sondern dass die suchenden nicht anfangen umzugraben, um den cache zu finden.......
Das haben sie wahrscheinlich gemeint, aber anders geschrieben :D Und da wir alle kleine Hobby-Anwälte sind, ist natürlich der Buchstabe immer wichtiger als der Gedanke dahinter.
Wie bei Step 1: how to hide a cache - da ist eigentlich klar definiert, wo Caches versteckt werden sollen - an besonderen Plätzen. Statt diesen Leitfaden aufzunehmen, findest Du genügen Schamhaarspalter, die Dir wortreich erklären, daß ausgerechnet dieses Fallrohr, diese Leitplanke oder diese Notrufsäule etwas ganz Besonderes ist.

Zappo

Edit: Schreibfehler in "Schamhaar" :D
Zuletzt geändert von Zappo am Mo 31. Jan 2011, 09:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von quercus » Mo 31. Jan 2011, 09:01

º hat geschrieben:Die Aussage ist falsch.
erstens mag ich keine kurzen logs, die ich nicht verstehe, weil sie nichts erklären und zweitens kann der gesunde menschenverstand das nur so interpretieren.
alles andere wäre doch schildbürgertum.

es kann ganz einfach nur das VERGRABEN gemeint sein, nicht das öffnen der bodendecke.

ich werde auch weiterhin da wo es angebracht ist, mit PE-Rohren oder z.b. ziegelsteinen arbeiten und so geschützte, dauerhafte, hochwassersichere und müllvermeidende cacheverstecke "basteln". sollte mich diesbezüglich jemals ein cacher anzählen, bin ich den letzten tag owner gewesen.

@zappo: ganz deiner meinung
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von HowC » Mo 31. Jan 2011, 12:29

farino hat geschrieben:
HowC hat geschrieben:PS: einmal hab ich auch im Wald was montiert: ein Expander.
Also der stört das Bäumlein nun wirklich nicht

Bäume für Caches zu beschädigen find ich eigentlich uncool
Na ja, dann ist fraglich, ob T5-Baumcaches, die in kurzer Zeit mehrfach angegangen werden, tatsächlich auch die Bäume nicht beschädigen.
das ist was anderes. Mein Expander ist so ca brusthoch "montiert". Sollte also für fast jeden erreichbar sein ohne die Motorsäge rauszufassen ;-)

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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von º » Mo 31. Jan 2011, 13:40

quercus hat geschrieben: ... zweitens kann der gesunde menschenverstand das nur so interpretieren.
alles andere wäre doch schildbürgertum.

es kann ganz einfach nur das VERGRABEN gemeint sein, nicht das öffnen der bodendecke.
Im Original ist das herzlich unmissverständlich auch wenn das viele nicht wahr haben wollen:
Caches that are buried. If a shovel, trowel or other "pointy" object is used to dig, whether in order to hide or to find the cache, then it is not appropriate.
Da ich mal Reviewer war, kann ich bestätigen, dass damit auch "das Öffnen der Bodendecke" gemeint ist. Rammen und Sprengen ist natürlich auch nicht erlaubt, womit fake-Sprinklerköpfe und ähnliches genau genommen nicht erlaubt sind auch wenn sie weitestgehend von den Cachern akzeptiert werden. Falls Du doch ein NA kassierts, dann darfst Du dich allerdings nicht sonderlich wundern.
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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von blackbeard69 » Mo 31. Jan 2011, 18:09

º hat geschrieben:Im Original ist das herzlich unmissverständlich auch wenn das viele nicht wahr haben wollen:
Caches that are buried. If a shovel, trowel or other "pointy" object is used to dig, whether in order to hide or to find the cache, then it is not appropriate.
Wenn das so viele nicht wahrhaben wollen, dann finde ich es umso notwendiger, mal aus offiziellem Munde zu erfahren, warum speziell dies verboten ist. Im Gegensatz zu Nägeln und Schrauben in Holz, beispielsweise.

Dieser ganze Fred drückt doch nur aus, dass hier selbstständig denkende Menschen und keine kaiserlichen Untertanen diskutieren, und in einer Demokratie gehört dazu, dass Regeln einzuhalten, aber auch zu begründen sind.

Groundspeak hat diese Regel aufgestellt, ok. Ich unterstelle Groundspeak, dass sie sich dabei was gedacht haben. Und mich (uns) würde einfach interessieren, was.

Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von Guerteltier » Mo 31. Jan 2011, 18:47

blackbeard69 hat geschrieben:
º hat geschrieben:Im Original ist das herzlich unmissverständlich auch wenn das viele nicht wahr haben wollen:
Caches that are buried. If a shovel, trowel or other "pointy" object is used to dig, whether in order to hide or to find the cache, then it is not appropriate.
Wenn das so viele nicht wahrhaben wollen, dann finde ich es umso notwendiger, mal aus offiziellem Munde zu erfahren, warum speziell dies verboten ist. Im Gegensatz zu Nägeln und Schrauben in Holz, beispielsweise.

Groundspeak hat diese Regel aufgestellt, ok. Ich unterstelle Groundspeak, dass sie sich dabei was gedacht haben. Und mich (uns) würde einfach interessieren, was.
Die Idee dahinter fänd ich auch mal spannend zu erfahren. Was soll denn an nem im Boden eingelassenen Cache, den man von oben gut erreichen kann, problematisch sein!?

"buried" bedeutet doch eigentlich "begraben/verschüttet"... also würde das ja nur Caches betreffen, die wirklich eingebuddelt sind, und nur mit Hilfsmittel wieder ausgegraben werden können...oder!?

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Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von izaseba » Mo 31. Jan 2011, 18:48

sollte mich diesbezüglich jemals ein cacher anzählen, bin ich den letzten tag owner gewesen.
Ganz meiner Meinung.
Manchmal gibt es keine andere Lösung eine Dose zu verstecken.
So ein HT Rohr ist eine saubere Lösung.
Die Dose ist vernünftig versteckt, sie bleibt sauber und kann ruhig was größer ausfallen.
Wenn man die Stelle entsprechend markiert ist das Suchen auch problemlos und belastet die Natur mit Sicherheit weniger, als eine Filmdose, die im Wurzelbereich eines Baumes versteckt ist.

Bei uns in der Gegend müsste jeder dritte Cache ins Archiv, weil der auf irgendwelche Art und weise verbuddelt ist.

Gruß Sebastian

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