Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Benutzeravatar
GeoHawk
Geocacher
Beiträge: 157
Registriert: Mo 8. Nov 2010, 23:24

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von GeoHawk » Mo 31. Jan 2011, 19:06

Die Formulierung ist doch recht eindeutig: Wann immer ein Grabwerkzeug wie z.B eine Schaufel zum Einsatz kommen, ist es unerwünscht. Egal, ob bei jedem Heben des Caches oder nur einmalig beim Anlegen des Caches.

Was sich die Leute von Groundspeak dabei gedacht haben? Ich weiß es nicht! Eine kleine Kuhle im Sand wird sie vielleicht nicht beunruhigt haben. Wohl aber, wenn unser schönes Hobby den Bach runter gehen sollte falls irgendwelche Deppen plötzlich überall wie wild rumbuddeln, eine Kraterlandschaft hinterlassen, und dann behaupten kleine Löcher seien doch erlaubt. So etwas in einer Regel abzugrenzen ist ausgesprochen schwierig, wenn nicht unmöglich.

Noch kritischer könnte sogar sein, wenn wirklich nur kleine Löcher gemacht werden - die aber millionenfach und immer häufiger in empfindlichen Bereichen wie Naturschutzgebieten. Da würde es dann die Masse machen. Entscheidender als Groundspeaks Meinung zu dem Thema dürfte sein, wie eine breite Öffentlichkeit (aka "die Muggles") auf unser Tun reagiert. Wenn da einmal der Eindruck aufkommt, wir wären alle Vandalen, die im Wald rumtrampeln, den Boden zerwühlen und Bäume mit Nägeln und Schrauben malträtieren wird's eng für unser Hobby. Egal, was in irgendwelchen Regeln steht.

Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen auch auf kleine Löcher zu verzichten, wenn ich denn mal meine eigenen Caches verstecke.

Die von mir beschrieben Caches gedenke ich nicht zu "verpfeifen". Das waren allesamt sehr gut gemachte Caches, und die Löcher hielten sich im Rahmen. So was ist mir lieber als eine in's Hundeklo geschmissene Filmdose.
Sony Xperia Z5 Compact mit c:geo und Freizeitkarte.
Garmin Oregon 450, FW 6.20, SanDisk 8 GB µSD (Class 2), Eneloop Akkus, Vikuiti™ ARMR200 Schutzfolie matt, Freizeitkarte

Werbung:
Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 23049
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von radioscout » Mo 31. Jan 2011, 19:21

izaseba hat geschrieben: Manchmal gibt es keine andere Lösung eine Dose zu verstecken.
Muß überall ein Cache versteckt werden?
izaseba hat geschrieben: So ein HT Rohr ist eine saubere Lösung.
Du meinst, es gibt eine "schön" glatte Fraktur, wenn jemand in das Rohr tritt?
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 23049
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von radioscout » Mo 31. Jan 2011, 19:26

blackbeard69 hat geschrieben: Groundspeak hat diese Regel aufgestellt, ok. Ich unterstelle Groundspeak, dass sie sich dabei was gedacht haben. Und mich (uns) würde einfach interessieren, was.
Den Grund kenne ich nicht aber IIRC war das eine der ersten Regeln, die gemacht wurden.

Mir ist, speziell in Anbetracht der vielen verwaisten Caches, beim Gedanken an vergrabene Behälter sehr unwohl. Irgendwann verrotten die oder werden brüchig und dann dauert es nicht mehr lange bis Mensch oder Tier reinfallen.

Und wollen wir wirklich, daß wir nicht nur "die, die ihren Plastikmüll im Wald hinterlassen", "die für Bombenalarm sorgen", "die große Löcher in Bäume bohren", "die die Uhus vertreiben (siehe (alle) Aachener Zeitungen)", "die die alten Mauern zerstören" usw. sind sondern auch noch "die, die die Fallgruben bauen" sind?
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Benutzeravatar
Sejerlänner
Geowizard
Beiträge: 1552
Registriert: Mi 9. Jan 2008, 19:10

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von Sejerlänner » Mo 31. Jan 2011, 19:59

radioscout hat geschrieben:
blackbeard69 hat geschrieben: Groundspeak hat diese Regel aufgestellt, ok. Ich unterstelle Groundspeak, dass sie sich dabei was gedacht haben. Und mich (uns) würde einfach interessieren, was.
Den Grund kenne ich nicht aber IIRC war das eine der ersten Regeln, die gemacht wurden.
Evtl. wollte man sich schon früh von David Ulmer distanzieren, der ja keine kommerziellen Ziele verfolgte :???:
Liebe Grüße
Sejerlänner

Benutzeravatar
quercus
Geowizard
Beiträge: 1951
Registriert: Fr 31. Jul 2009, 08:05
Wohnort: Beeskow
Kontaktdaten:

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von quercus » Mo 31. Jan 2011, 20:11

@radioscout: da bin ich mal ausnahmsweise ganz deiner meinung. aber ich wäre dafür, ein system zu schaffen, dass den abbau von caches garantiert und nicht die pflicht nur noch kompostierbare behälter zu verwenden. denn ich dürfte ja nach den regeln ein PE rohr in einen baum hängen oder einen ausgedienten überseecontainer auf eine wiese stellen.

ich bleibe dabei, ich baue caches, die schadlos zu heben sind, die cacher gut finden können aber muggel nicht, die lange halten und die die umliegende region nicht unnötig belasten.

diese gc-regel hat dazu geführt, dass heute quasi kein einziger cacher einen klappspaten mit sich trägt weil es selbstverständlich ist, dass man für einen cache nicht buddeln muss. damit hat der mohr seine schuldigkeit getan.

aber, da fällt mir was ein, es gibt da doch einen klappspaten, den eigentlich jeder cacher mitführen sollte :D Der ultimative Klappspaten

@ °: Das wirft wieder einmal das gleiche klischee-bild auf die Reviewer, danke dafür ;)
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7857
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von Zappo » Mo 31. Jan 2011, 20:29

quercus hat geschrieben:........Das wirft wieder einmal das gleiche klischee-bild auf die Reviewer, danke dafür........
Lt. einer Auskunft des einen oder anderen Reviewers ist es auch nicht erlaubt, natürliche Bodenvertiefungen durch Laubausscharren zur Aufnahme des Cachebehälters zu benutzen - der suchende Cacher könnte MEINEN, zur Vertiefung wäre ein regelwidriges Werkzeug verwendet worden und daraus den Schluß ziehen, seine eigenen Caches auch verbuddeln zu dürfen.

Leute, Leute....im Kleinen sind wir ganz groß - dafür vergessen wir gerne das Wichtige .

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
º
Geoguru
Beiträge: 3438
Registriert: Mi 11. Feb 2004, 21:03
Wohnort: Port Melbourne, VIC
Kontaktdaten:

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von º » Mo 31. Jan 2011, 22:59

blackbeard69 hat geschrieben:Wenn das so viele nicht wahrhaben wollen, dann finde ich es umso notwendiger, mal aus offiziellem Munde zu erfahren, warum speziell dies verboten ist. Im Gegensatz zu Nägeln und Schrauben in Holz, beispielsweise.
Auch Nägel und Schrauben in Bäumen sind nicht erlaubt:
Caches that deface public or private property, whether a natural or man-made object, in order to provide a hiding place, a clue or a logging method.
Verboten ist das Ganze aus den Gründen die Geohawk genannt hat: Sobald sich einmal das Bild von den buddelnden und schraubenden Cachern festgesetzt hat, wird es schwer mit dem Hobby. Das ging 10 Jahre gut und deshalb wird so scharf nach diesen Regeln geschaut >> bis jetzt hat es funktioniert. Dass die Community da deutlich mehr als die Guidelines toleriert ist nicht wirklich ein Geheimnis.

cheers
quercus hat geschrieben:@ °: Das wirft wieder einmal das gleiche klischee-bild auf die Reviewer, danke dafür ;)
Und? Wie sieht das aus?
Bild

Schrottie

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von Schrottie » Mo 31. Jan 2011, 23:06

lordmacabre hat geschrieben:Vergraben ist ja gegen die Richtlinien. Mehr aber auch nicht. Groundspeak hat sein Hauptquartier sicherlich auch mit Baggern in die Erde rammen lassen.
Was in der tat ein recht interessantes Argument ist. Wenn es für Otto Normalcacher keine Ausnahmen beim buddeln gibt, dann sollte das HQ auch archiviert werden, denn es ist ja selbst der Cachebehälter und da wurde definitiv gegraben. Wer loggt den SBA? :D

Benutzeravatar
farino
Geomaster
Beiträge: 512
Registriert: Sa 28. Feb 2009, 23:20

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von farino » Di 1. Feb 2011, 01:50

ber, da fällt mir was ein, es gibt da doch einen klappspaten, den eigentlich jeder cacher mitführen sollte :D Der ultimative Klappspaten
Mc Gyver wäre erblasst vor Neid... keine klebrigen Kaugummis mehr... wahrscheinlich kann das Teil auch noch fliegen
Farino & Stoerti haben ein Baby! 400 Jahre alt, 1000 qm umbauter Raum, 20 Jahre unbewohnt... die Leute nennen es Schloss. Wir nennen es "viel Arbeit!"
.

Benutzeravatar
farino
Geomaster
Beiträge: 512
Registriert: Sa 28. Feb 2009, 23:20

Re: Geschraubt, genagelt, vergraben ...

Beitrag von farino » Di 1. Feb 2011, 01:57

Schrottie hat geschrieben:
lordmacabre hat geschrieben:Vergraben ist ja gegen die Richtlinien. Mehr aber auch nicht. Groundspeak hat sein Hauptquartier sicherlich auch mit Baggern in die Erde rammen lassen.
Was in der tat ein recht interessantes Argument ist. Wenn es für Otto Normalcacher keine Ausnahmen beim buddeln gibt, dann sollte das HQ auch archiviert werden, denn es ist ja selbst der Cachebehälter und da wurde definitiv gegraben. Wer loggt den SBA? :D
Hmmmm, vielleicht könnte ich stoerti dazu überreden, sich extra dafür noch mal wieder anzumelden :lachtot: . Danach wird er sowieso postwendend wieder rausgeworfen...
Farino & Stoerti haben ein Baby! 400 Jahre alt, 1000 qm umbauter Raum, 20 Jahre unbewohnt... die Leute nennen es Schloss. Wir nennen es "viel Arbeit!"
.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder