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Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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moenk
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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von moenk » Mo 14. Feb 2011, 22:20

Was soll man da sagen: Mut zum SBA. Und nur mit Personenschutz zum nächsten Event ;-)
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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radioscout
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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von radioscout » Mo 14. Feb 2011, 22:26

Da gab es doch mal diesen Strommasten-Kletter"cache" an einem vermeintlich stillgelegten Mast, an dem es ab und zu doch Strom gab und an dem ein oder zwei Cacher den Strom zu spüren bekamen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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argus1972
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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von argus1972 » Di 15. Feb 2011, 04:36

Hallo Markus,

du machst Dir garantiert nicht zu viele Gedanken, sondern nur die richtigen.

Gerade die angesprochene Vorbildfunktion Kindern gegenüber finde ich schon sehr wesentlich und mir gefällt, dass Du Dir genau darüber Gedanken machst!

Die beschriebenen Caches sind im Grunde heiße Kandidaten für NA. Ob man den loggen will und eventuelle Anfeindungen riskieren möchte, bleibt jedem aus den selbst überlassen. Ich habe schon einige geloggt und ich lebe noch.
Ansonsten reicht es für das eigene Gewissen, die Dosen schlichtweg nicht zu suchen, oder im Log die vorhandenen Probleme deutlich zu schildern, wenn man dem Log nicht widerstehen konnte.

Es ist vollkommen richtig, dass sich einige Owner und sehr viele Sucher viel zu wenig Gedanken machen, ob die Dose eventuell etwas ungünstig liegt, die Suche zu auffällig oder möglicherweise auch störend erfolgt und in letzter Konsequenz möglicherweise Ärger machen könnte. Die tollsten Sahnestücke sind dann die, die uns in Presseberichten begegnen, weil sie irgendeine behördliche Großaktion ausgelöst haben.
Dabei sind die Sucher meistens schmerzfreier als die Owner, denen man in solchen Fällen vielfach mangelndes Wissen nachsagen könnte. Wenn die Dose irgendwie erreichbar ist, wird sie aber i.d.R. kritiklos geloggt und das massenhaft.

Mach Dir ruhig weiter Gedanken, handele entsprechend, wenn Du es für angebracht hältst und suche Dir schöne Dosen mit Spaß- und Erlebnisfaktor in diskreter und unschädlicher Lage aus, wenn Du den Neffen im Schlepptau hast. Du machst für meine Begriffe alles richtig!
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
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mcgrun
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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von mcgrun » Di 15. Feb 2011, 09:36

Hallo,
ich hoffe, dass kommt jetzt nicht falsch rüber....

Ich denke, jeder kann, darf und soll sich Gedanken machen! Allerdings kommen viele zu dem Schluss, ein bestimmter Cache ist zu gefährlich, verstößt gegen die Guidelines, etc.und loggen ihn trotzdem und meckern hinterher.

Hat denn niemand die Eier, einen Cache nicht zu loggen und eine Note zu schreiben, was ihm nicht passt. Dann kann man wenigstens mit dem Owner in einen Dialog treten.

Hatte letztens eine Mail, wo sich jemand ganz fürchterlich über meinen Cache beschwert (vielleicht sogar zu Recht!) und ihn mit "Vielen Dank für den schönen Cache..." logged.

Wenn man doch die Gefahr bei einem bestimmten Cache erkennt, warum logged man ihn dann? Warum bricht man nicht ab und erklärt dem Neffen die Gründe?

Oder andersherum:
Ich darf loggen, weil ich die Hochspannung richtig einschätzen kann, aber alle anderen sind zu dumm!

Ne, so nicht!

Viele Grüße
McGrun

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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von Paus-online » Di 15. Feb 2011, 11:12

Also ich habe festgestellt, daß Owner (aber nicht nur die, auch andere Cacher) sehr empfindlich auf Kritik reagieren und sehr schnell sehr angepisst sind.

Ich habe mal in einem Log die Bemerkung "Ich hasse Mikros und an dieser Stelle wäre sicherlich auch eine größere Dose möglich gewesen" hinterlassen. Prompt war das Geschrei groß, ich müsse den Cache ja nicht suchen, wenn er mir nicht gefällt und solche Sachen.

Ich habe sowieso das Gefühl, es hat sich eingebürgert, in Logs alles nur rosarot zu schildern. Sich dort auch mal kritisch zu äußern scheint absolut nicht in Mode zu sein...

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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von Dingo01 » Di 15. Feb 2011, 12:46

radioscout hat geschrieben:Da gab es doch mal diesen Strommasten-Kletter"cache" an einem vermeintlich stillgelegten Mast, an dem es ab und zu doch Strom gab und an dem ein oder zwei Cacher den Strom zu spüren bekamen.
Ich denke, Du beziehst Dich auf diesen: Es war ein T5-er an einer "stillgelegten" Laterne in Oberhausen.
Zwei Leute erhielten dort heftige Stromschläge, einer von ihnen ist als Folge des Schlages aus 8m Höhe abgestürzt....
Gelogged wurde er von zwei oder drei nachfolgenden "alten Hasen" dennoch... angeblich nur, um nachzumessen, ob dort oben wirklich Spannung vorhanden war. Glücklicherweise hat der Reviewer sehr schnell reagiert und das Listing gegen weitere Logs gesperrt...
Ich bin nicht massenkompatibel!.....

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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von greiol » Di 15. Feb 2011, 20:02

Wie so oft im Leben: Es kommt drauf an.

Natürlich gibt es regelmäßig Verstecke, die dir oder mir oder einem anderen Cacher aus irgend einem Grund nicht gefallen. Anderseits müssen wir im Einzelfall nicht immer einer Meinung sein. Auch die Frage wie manche Verstecke auf Kinder wirken (könnten) ist sicherlich eine spannende, aber wenn Cachen zu einer astreinen FSK0 Aktivität würde, würde vielen von uns doch auch hin und wieder etwas fehlen, oder?

Ob ein NA angemessen ist, solltest du selber entscheiden, denn du warst vor Ort und hast gesehen was los ist. Hier wirst du nur ein paar Standardantworten von den üblichen Verdächtigen bekommen die durch Schlagworte gesteuert werden.

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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von radioscout » Di 15. Feb 2011, 20:06

Dingo01 hat geschrieben: Ich denke, Du beziehst Dich auf diesen: Es war ein T5-er an einer "stillgelegten" Laterne in Oberhausen.
Kann sein. Ich speichere prinzipiell niemals Daten (*) aber die Beschreibung kommt mir bekannt vor.
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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von radioscout » Di 15. Feb 2011, 20:09

greiol hat geschrieben: aber wenn Cachen zu einer astreinen FSK0 Aktivität würde, würde vielen von uns doch auch hin und wieder etwas fehlen, oder?
Man sollte unterscheiden zwischen Dingen, die Kinder alleine machen können und die sie nicht alleine machen können.
An Steckdosen herumfummeln können sie überall und werden es evtl. auch machen, wenn sie gelernt haben, daß man das darf und da ein "Schatz" drin sein kann.
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Re: Wie viele Gedanken sollte man sich machen?

Beitrag von Dingo01 » Di 15. Feb 2011, 20:20

radioscout hat geschrieben: ...Ich speichere prinzipiell niemals Daten (*) aber die Beschreibung kommt mir bekannt vor.
Ich speichere sie schon - und das hat sich auch sehr oft als hilfreich erwiesen, wenn ich mal wieder als TJ angerufen wurde.
Außerdem ergibt sich damit oft ein Profil... und dann mache ich einen großen Bogen um Caches bestimmter Owner :D
Ich bin nicht massenkompatibel!.....

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