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Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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MadCatERZ
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Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von MadCatERZ » Di 8. Mär 2011, 16:23

Ich stoße beim Durchstöbern von Listings immer wieder auf Logs der Herkunft Copy und Paste, also beispielsweise

Heute auf kleiner Cache - Tour mit (...) diesen Cache schnell und gut gefunden.
Danke für den Cache,


(man beachte das Komma am Ende), die dann alle Logs einer Region zieren, kein Wort über den Cache, die Umgebung, keine Anekdoten - nix.
Darauf aufmerksam geworden, habe ich mir mal die Logbücher vor Ort angeguckt, im Prinzip dasselbe Spiel: Entweder ein Stempel - oder noch praktischer - ein vorgefertigtes Kärtchen, bloss nichts persönliches.
Eigentlich müsste man eine Dose an einem abgestürzten Raumschiff anbringen, nur um zu gucken, ob dann was anderes als

Heute auf kleiner Cache - Tour mit (...) diesen Cache schnell und gut gefunden.
Danke für den Cache,


dabei rumkommt...

Man muss nicht immer Romane schreiben, aber man sollte doch wenigstens selber tippen/schreiben ?
Ich finde so ein Verhalten ziemlich respektlos dem Owner gegenüber, immerhin hat er sich ja die Mühe gemacht, das Döschen auszulegen.
Für mich besteht ein Cache (noch) aus mehr als einer ID, unter der man einen Punkt gewinnen kann, deswegen ist mein 'Punktestand' ja auch (noch) so niedrig. Zum Cache gehören auch die Vor- und Nachbereitung und natürlich die Suche, das Schauspiel für die Muggel, die Rehe, die den Cache bewachen etc.

Aber das ist nur meine Meinung, die sich auch irgendwann ändern kann

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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von Groppi » Di 8. Mär 2011, 16:54

Meine Meinung zu dem Thema:
Meistens ist in den Logbüchern nicht genug Platz für ausführliche Logs. Außerdem (mein rein persönliches Problem,) habe ich mit einem Handicap zu kämpfen und ich bin froh, wenn ich Datum und Name einigermaßen leserlich eingetragen bekomme :ops:

ABER: bei den Online-Logs darf es schon etwas ausführlicher sein. Das wird zumindest bei mir zu 80% beherzigt :D
Und Kurzlogs und Gutteberg-Logs (C&P) finde ich bei Caches echt doof.
Nur kann ich es einem Newbie fast nicht übelnehmen, da er es so häufig vorgelebt bekommt.

Aber ich denke, dass man mit ein wenig "Aufklärungsarbeit" auch da noch schulend einwirken kann
Will auch einen Deppendetektor....

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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von Starmi » Di 8. Mär 2011, 17:02

In Logbüchern fass ich mich auch immer ziemlich kurz :ops:
Datum und Name, evtl. noch der Tausch. Sonst kommt da von mir in der Regel nix rein.

Im Online-Log geb ich mir allerdings von Anfang an echt Mühe. Ich freu mich sogar immer schon auf den Abend, wenn ich endlich loggen kann :p
Allerdings fällt mir schon auch auf, dass die meisten Kurzlogs bei den Caches, die ich bisher gefunden hab, tatsächlich von newbies kommen :/

Ein "TFTC" im Online-Log find ich persönlich sehr daneben. Sowas bekommt von mir nichtmal der dümmste Werbe-Nano.
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Guerteltier
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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von Guerteltier » Di 8. Mär 2011, 17:10

Zu manchen Caches fällt mir leider nicht mehr ein als "Schnell gefunden, vielen Dank".
Warum soll man sich beim Loggen solcher Caches denn mit dem Erfinden eines netten Zweizeilers mehr Arbeit machen als der Owner augenscheinlich ins Verstecken investiert hat!?
Klar, ich kann in epischer Länge die Schönheit der vorgefundenen Leitplanke (oder auch Fallrohr, Bank, Telefonzelle) loben, aber wenn man sowas zum x-ten Mal gefunden hat, macht das auch keinen Spaß mehr.

Besondere Caches bekommen auch besondere Logs, das ist zumindest meine Erfahrung :^^:

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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von Groppi » Di 8. Mär 2011, 17:14

Guerteltier hat geschrieben:Zu manchen Caches fällt mir leider nicht mehr ein als "Schnell gefunden, vielen Dank".
Warum soll man sich beim Loggen solcher Caches denn mit dem Erfinden eines netten Zweizeilers mehr Arbeit machen als der Owner augenscheinlich ins Verstecken investiert hat!?
Klar, ich kann in epischer Länge die Schönheit der vorgefundenen Leitplanke (oder auch Fallrohr, Bank, Telefonzelle) loben, aber wenn man sowas zum x-ten Mal gefunden hat, macht das auch keinen Spaß mehr
Wie wäre es denn dann mal zur Abwechselung mit Ehrlichkeit? Meinetwegen auch Ehrlichkeit in epischer Länge.....
Da kann den Owner vielleicht noch was lernen?!? :D
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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von Trracer » Di 8. Mär 2011, 17:29

Groppi hat geschrieben:Meine Meinung zu dem Thema:
Meistens ist in den Logbüchern nicht genug Platz für ausführliche Logs. Außerdem (mein rein persönliches Problem,) habe ich mit einem Handicap zu kämpfen und ich bin froh, wenn ich Datum und Name einigermaßen leserlich eingetragen bekomme :ops:
Ich glaube ein kleiner Stempel würde dir helfen, es sei denn das Schreiben ist gut um die motorischen Fähigkeiten wieder zu trainieren.

Im Endeffekt handhabe ich es genau so, Name ins Logbuch maximal 1 Satz und dann ein individuelles Log beim Cache. Es sei denn es ist so eine Serie dann kommt ein ausführliches Log gefolgt von Copy und Paste.

Der Threadstarter spricht aber mit Sicherheit nicht diese Serien an, sondern die Wochenendausflüge einzelner Cache. Diese C&P Logs, sagen mir eigentlich wie wenig sich Leute mit dem Hobby beschäftigen und dass es nur darum geht eine Gegend schnell leer gecacht zu bekommen. Dazu sage ich nur: Stil hat man oder eben nicht.

Wichtig ist Ehrlichkeit in den Logs, obwohl manche Owner generell empfindlich reagieren und anfangen zu löschen. Durfte ich auch schon feststellen, aber solche Kleingeister können Ihren Cache dann auch gerne behalten.

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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von Groppi » Di 8. Mär 2011, 17:37

Trracer hat geschrieben: Ich glaube ein kleiner Stempel würde dir helfen, es sei denn das Schreiben ist gut um die motorischen Fähigkeiten wieder zu trainieren.
An die Möglichkeit habe ich auch schon gedacht, aber das Problem ist, dass ich das Logbuch mit Links festhaten muss und gleichzeitig auch mit Links schreiben muss.... die rechte Hand kann ich halt nicht einsetzen. Aber das sieht sicher für außenstehende sehr lustig aus, wenn ich mich so abmühe :D :D :D
Irgendwann werde ich mal einen Stempel testen....
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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von Zappo » Di 8. Mär 2011, 17:45

Guerteltier hat geschrieben:Zu manchen Caches fällt mir leider nicht mehr ein als "Schnell gefunden, vielen Dank".
Warum soll man sich beim Loggen solcher Caches denn mit dem Erfinden eines netten Zweizeilers mehr Arbeit machen als der Owner augenscheinlich ins Verstecken investiert hat!?
Klar, ich kann in epischer Länge die Schönheit der vorgefundenen Leitplanke (oder auch Fallrohr, Bank, Telefonzelle) loben, aber wenn man sowas zum x-ten Mal gefunden hat, macht das auch keinen Spaß mehr.....
Die Frage will ich mal etwas umändern - warum macht dann man so einen "Flachcache" überhaupt? Ohne persönliche Wertung: ICH habe mich dafür entschlossen, nur für mich interessante Caches zu suchen - der Rest wird ignoriert oder falls man mal trotz Listinglesens und Abwägens mal an eine Niete kommt, log ich die nicht, sondern schreibe eben eine freundliche Note, warum das nur "Flachcachen" ist - und nix mit dem Spiel zu tun hat. Meist begonnen mit : "Die Pflicht zum ehrlichen Loggen zwingt mich leider......."

Ansonsten halte ich mich bei Papierlogs auch eher kurz, wenn die Zeit und die Location es erlauben, lese ich aber schon mal die Logs der Anderen. Online fasse ich mich dann eher nicht so kurz - ich weiß, daß Owner gerne Geschichten lesen - geht mir ja genauso.
Zappos Ergänzung :D :D :D zu "Morsix 4 Gesetzen"
"Der Log ist die Visitenkarte des Cachers - und sollte in der Länge dem Erlebten und dem Aufwand des Ausarbeitens entsprechen" * .

Wer weder Zeit noch Lust hat, seine Erlebnisse mit anderen zu teilen bzw. eventuell gar nicht kann, weil er beim Cachen nix erlebt oder sich abends nicht mehr an die -zig Dosen erinnert, macht entweder in der Auswahl der Caches oder in seiner Art des Cachens was falsch.

Gruß Zappo

* der oben aufgetauchte Begriff "Stil" trifft es ganz gut - heute könnte man eventuell auch von "Respekt, Allda" sprechen.....
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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von kron4401 » Di 8. Mär 2011, 17:51

back to topic
Wir handhaben das ähnlich wie unsere Vorposter. Im Logbuch wird sich kurzgefast und das aus 2 Gründen:
1) ist der PLatz meist recht beschränkt und man möchte dem Owner nicht noch mehr arbeit dadurch bescheren das man 3 Seiten des Buches vollschreibt und er es frühzeitig austauschen muss
2) soll das Logen relativ zügig von statten gehen nicht das man doch noch von umherstreunernen ;) Muggels entdeckt wird.
Zu Hause erfolgt dann in der Regel ein ausführlicher Log wobei ich dazu sagen muss das wir uns,je größer die Dose ist auch mehr Mühe dabei geben. Ein Micro der zum 100mal an irgend einer Wurzel, Leitplanke etc. liegt inspiriert einen halt nicht unbedingt zu einem ausführlichen Log.

Worüber ich persönlich mich immer etwas ärger sind Leute die Ihre Logs 3 Monate nach dem Auffinden des Caches Online loggen. Da kann mir niemand erzählen das man sich dann noch an die genauen Umstände vor Ort erinnern kann (vor allem wenn dann an einem Tag ca. 80 zurückliegende Caches der letzten 3 Monate nachgetragen werden). So etwas find ich irgendwie unverschämt.
In meinen Augen gehört das Suchen genau so wie die Vor- und Nachbearbeitung eines Caches zum Spiel.
Unterwegs mit: Oregon 450, eTrex H und meiner Freundin ;)
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Re: Autologs oder die Frage: Warum sind wir hier

Beitrag von Speicher3 » Di 8. Mär 2011, 17:56

Moin moin!

Über die Ausführlichkeit und den Inhalt von Online-Logs wird hier ja immer mal wieder diskutiert. Bei schönen, aufwendigen Caches ist es für den Owner natürlich schön, etwas im Log zu lesen. Bei anderen fällt es schwer, etwas individuelles zu schreiben. Und manche wollen einfach lieber draußen cachen, als lange vor den Logs zu sitzen. Das wird eben sehr unterschiedlich gehandhabt und des Menschen Wille ist bekanntlich sein Himmelreich.
Relativ wenig wurde bislang über die Ausführlichkeit der Logs im Logbuch selbst diskutiert. Wie umfangreich sollte so ein Log sein? Auch ich schreibe in der Regel nur meinen Namen, Datum, Uhrzeit (die Uhrzeit finde ich interessant um zu schauen, wann ggf. der Vorlogger am selben Tag da war), ggf. den Tausch und, wenn es ein schöner Cache war, auch gerne mal einen Satz dazu. Aber selten mehr. Ich nutze (explizit auch bei schönen Caches) einen Stempel, den ich selbst entworfen habe. Das sehe ich nicht als Bequemlichkeit, im Gegenteil, den Stempel anzubringen ist umständlicher, als einfach meinen Namen zu schreiben. Sondern weil ich mir mit dem Stempel Mühe gegeben habe und ich mich auch immer über nette Stempel in meinem Logbuch freue. Ganz ehrlich: ich schreibe gerne auch von Hand. Jedoch ist es selten so, dass man am Fundort eine geeignete Schreibunterlage hat, um halbwegs bequem und leserlich schreiben zu können. Dann macht das Schreiben von Hand auch wenig Spaß. So setze ich lieber mein Signet und schreibe im Log ausführlich, wenn es sich lohnt.

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