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Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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º
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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von º » Di 12. Apr 2011, 06:12

Die Wildschweine hat geschrieben:
Also, wie ist Mountainbiken T-mäßig zu werten?
Überhaupt nicht! Denn was man biken kann, kann man auch laufen (dauert halt länger).
... ausser es ist so einer:
BI 29
Rund um den Henninger Turm
Da ist laufen zu langsam >> T5 weil special equipment
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argus1972
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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von argus1972 » Di 12. Apr 2011, 06:29

Was in meinen Augen zu Recht oft nicht gemacht wird. Denn wenn ein einfacher Offset-Multi schon D3 ist, dann wird die Luft nach oben ziemlich eng.
Das kann man so nicht sagen, denn dazu müsste man genau und verbindlich definieren, was "schwierig" ist. Die Sucher haben sich schlichtweg an die vielfach zu niedrigen D-Wertungen gewöhnt, so dass der gefühlte Schwierigkeitsgrad permanent sinkt.
Wenn man an mehreren Stationen 1. suchen, 2. rätseln, 3. rechen muss, finde ich das im Vergleich zu einem pfiffig versteckten D2-Tradi, wo man maximal suchen muss, nicht mehr so vollkommen trivial. Daher stimmt das mit den D>=3 insgesamt durchaus.
Vielfach könnte man die "Aufgaben" auch schon durchaus als "Spezialwissen erforderlich" bezeichnen, denn selbst wenn fast jeder Cacher den Taschenkartensatz mit den gängigsten Codes dabei hat - nach meiner Auffassung gehört selbst die souveräne Beherrschung von ROT13 nicht unbedingt zur Allgemeinbildung und der Trend geht ja dahin, dass solche lächerlichen Nebensächlichkeiten wie Codes häufig nicht im Listing angekündigt, sondern eben als Allgemeinbildung vorausgesetzt werden.
Nimmt man noch die traditionelle Suchorgie nach dem Petling im dichten Wald, die bei guten Multis nach inoffizieller Absprache innerhalb der Cacherszene an mindestens 37,6% der Stages erforderlich ist dazu, ist man genau genommen blitzschnell bei D4.
Zumindest ist das meine Auffassung, die sich an ClayJar orientiert.
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rs-sepl
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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von rs-sepl » Di 12. Apr 2011, 08:05

Die Wildschweine hat geschrieben:
Also, wie ist Mountainbiken T-mäßig zu werten?
Überhaupt nicht! Denn was man biken kann, kann man auch laufen (dauert halt länger).
Das ist natürlich korrekt, macht aber evtl. bei sehr, sehr langen Routen keinen Sinn und keinen Spass. Steigt nicht die T-Wertung nach dem ollen Clayjar, wenn man übernachten muss?

Und mit der Argumentation könnte man auch einige T5er runterwerten, denn man kommt sicher auch ohne Spezialequipment ran. Nur ist das dann evtl. gefährlicher bzw. sehr viel anstrengender. Natürlich würde man einen wie auch immer gearteten Fahrradcache (Mtb im speziellen) nicht mit T5 werten. Es gibt da halt leider zu wenig Vergleichsfälle.

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von Rennlöwe » Di 12. Apr 2011, 10:30

Guido-30 hat geschrieben:
Rennlöwe hat geschrieben:Naja D1/T1 muss halt auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen sein
Das lese ich hier zwar öfter mal, aber wo steht das in den Guidelines? Ich meine, um zu unterscheiden, ob ein Rollstuhlfahrer an einen Cache heran kommt oder nicht, dafür gibt es doch das Attribut?!
Keine ahnung ob und wo das in den Guidelines steht. Allerdings fordet dich der Reviewer immer direkt auf die Wertung wegen den Rollifahrern nochmal zu überdenken und zusätzlich das Rollstuhl attribut zu verwenden.

So war es bislang bei jedem Tradi den wir gelegt haben den wir zu erst als D1/T1 gelistet hatten.

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von Guido-30 » Di 12. Apr 2011, 10:43

Stramon hat geschrieben:Sobald man die Hände beim Klettern benötigt, ist es mindestens T4.
Also wenn ich 2m hoch auf einen Baum mit genügend Ästen klettern muss (was ich ohne Hände nicht kann) soll das ein T4 sein? Sicherlich ist gerade bei Bäumen die T-Wertung nicht eindeutig, aber das so generell zu sagen finde ich Quatsch. Und zwar nicht nur, weil die Abstufungen nach oben hin recht eng werden.

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von Guido-30 » Di 12. Apr 2011, 10:57

argus1972 hat geschrieben:Wenn man an mehreren Stationen 1. suchen, 2. rätseln, 3. rechen muss,
...
Vielfach könnte man die "Aufgaben" auch schon durchaus als "Spezialwissen erforderlich" bezeichnen...
...
Nimmt man noch die traditionelle Suchorgie nach dem Petling im dichten Wald, die bei guten Multis nach inoffizieller Absprache innerhalb der Cacherszene an mindestens 37,6% der Stages erforderlich ist dazu, ist man genau genommen blitzschnell bei D4.
Genau das meine ich: Mehrere Stationen mit Rätsel, Verschlüsselung und einem Petling im Wald soll D4 sein (mehr geht nicht, dann hat man für wirklich schwere Sachen keine Bewertungsmöglichkeit mehr) und ein einfacher Offset-Cache, den man in 2 Minuten erledigt hat, soll dann schon D3 sein? Da stimmt das Verhältnis doch gar nicht?!

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von jennergruhle » Di 12. Apr 2011, 11:01

Guido-30 hat geschrieben:Also wenn ich 2m hoch auf einen Baum mit genügend Ästen klettern muss (was ich ohne Hände nicht kann) soll das ein T4 sein? Sicherlich ist gerade bei Bäumen die T-Wertung nicht eindeutig, aber das so generell zu sagen finde ich Quatsch. Und zwar nicht nur, weil die Abstufungen nach oben hin recht eng werden.
Da geht es ja schon los mit der möglichen Kletter-Unterschätzung. Leider ist nicht jeder Cacher ein Trainingscamp-gestählter, T5-erfahrener Hardcore-Cacher, der seine Kletterausrüstung immer im Wanderrucksack herumträgt. Einen Baum raufzuklettern ist sicher für 40-50% aller Cacher (man muss ja Kinder, Senioren und Leute mit Knieproblemen mitrechnen) schon kein Normalfall und mit einem leichten Hang nicht zu vergleichen.
2m Baum muss nicht immer T=4 sein, aber T=3 ist vielleicht untertrieben - hier zählt Clayjar schon Hangkraxeln dazu.
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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von The_Nightcrawler » Di 12. Apr 2011, 11:33

Rennlöwe hat geschrieben:
Guido-30 hat geschrieben:
Rennlöwe hat geschrieben:Naja D1/T1 muss halt auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen sein
Das lese ich hier zwar öfter mal, aber wo steht das in den Guidelines? Ich meine, um zu unterscheiden, ob ein Rollstuhlfahrer an einen Cache heran kommt oder nicht, dafür gibt es doch das Attribut?!
Keine ahnung ob und wo das in den Guidelines steht. Allerdings fordet dich der Reviewer immer direkt auf die Wertung wegen den Rollifahrern nochmal zu überdenken und zusätzlich das Rollstuhl attribut zu verwenden.

So war es bislang bei jedem Tradi den wir gelegt haben den wir zu erst als D1/T1 gelistet hatten.
Das kann ich aus eigener Erfahrung auch bestätigen, es ist scher einen 1/1 zu legen. In meinem Fall war das Hindernis halt ein 10 cm hoher Randstein.
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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von joeggisch » Di 12. Apr 2011, 11:56

Meine Erfahrungs ist, dass die Reviewer bei T1ern lediglich auffordern, dass Rolli-Attribut entsprechend zu setzen. Sie veröffentlichen den Cache aber auch schon vorher.
Jetzt wo ich das weiß, daran denke und es schon im Vorfeld mache, hat sich noch kein Reviewer diesbezüglich bei mir gemeldet.

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von argus1972 » Di 12. Apr 2011, 12:57

Guido-30 hat geschrieben: Genau das meine ich: Mehrere Stationen mit Rätsel, Verschlüsselung und einem Petling im Wald soll D4 sein (mehr geht nicht, dann hat man für wirklich schwere Sachen keine Bewertungsmöglichkeit mehr) und ein einfacher Offset-Cache, den man in 2 Minuten erledigt hat, soll dann schon D3 sein? Da stimmt das Verhältnis doch gar nicht?!
Doch, das stimmt für meine Begriffe durchaus. Denn bei allem, was darüber hinaus geht, was ich geschildert habe, ist man bereits deutlich in den "Spezialwissen", "Große Herausvorderung", "mehrmalige Anreise"-Bereichen. Also knapp vor D5 - wenn man es genau nimmt und eben NICHT voraussetzt, dass jeder Cacher alle Codes kann und Zugriff darauf hat.
Nimmt man mal die obligatorischen TJ, Internetverbindungen, mobile Computer und geballte Manpower des Rudels weg, kann man recht viele Multis mit wirklich komplizierten Stages als "unlösbar" betrachten, weil ein einzelnes, kleines Normalcacherhirn es schlichtweg nicht mehr solo ohne Hilfe und Hilfsmittel packt. Das Rudel ja häufig auch nicht, wenn man ehrlich ist. Soll so ein Cache dann immer noch als lockerer D3 laufen? Ich denke nicht.
Wie ich schon schrieb - wir haben bei Multis inzwischen die "gefühlte D-Wertung" durch immer bombastischere Rätseleien und Aufgaben, die viele Cacher inzwischen schon als "normal" ansehen, gnadenlos und unrealistisch nach unten gezogen.
Es hat doch gute Gründe, dass häufig Großrudel mit der notwendigen Bewaffnung losziehen, wenn der Multi über 3 D-Sterne hat. Alleine schafft man es nämlich bei solchen Dosen meistens nicht.
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