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Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Zappo
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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von Zappo » Di 12. Apr 2011, 13:39

argus1972 hat geschrieben:...Vielfach könnte man die "Aufgaben" auch schon durchaus als "Spezialwissen erforderlich" bezeichnen, denn selbst wenn fast jeder Cacher den Taschenkartensatz mit den gängigsten Codes dabei hat - nach meiner Auffassung gehört selbst die souveräne Beherrschung von ROT13 nicht unbedingt zur Allgemeinbildung und der Trend geht ja dahin, dass solche lächerlichen Nebensächlichkeiten wie Codes häufig nicht im Listing angekündigt, sondern eben als Allgemeinbildung vorausgesetzt werden......
Danke. Codes kann ich nicht, will ich nicht, seh ich keinen Sinn drin. Unterwegs eine Verschlüsselung enträtseln, ohne (evtl durch den Cachetitel) vorgewarnt zu sein oder den Schlüssel INNERHALB der Cacherunde zu finden oder erarbeiten zu können, ist ein NOGO - das geht mal gar nicht. Falls mir sowas begegnet, log ich SBA.

Codes sind Quatsch. Warum? Wenn einer den Code kennt, das entsprechende Kärtchen oder elektronische Unterstützung dabei hat, ist es NULL Anforderung, wenn dem nicht so ist, ist der Cache praktisch unlösbar. DER Reiz erschließt sich mir nicht. Ich halte das auch für eine kolossale Fehlentwicklung, welche nur zur gegenseitigen Aufrüstung führt.

Gruß Zappo
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rs-sepl
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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von rs-sepl » Di 12. Apr 2011, 13:54

Naja, es gibt schöne einfache Codes, die man spielerisch verpackt mit viel Freude lösen kann. Da ist die Kreativität des owners gefragt.
Ich bin aber auch kein Freund von Code-Dechiffrierung im Feld, aber zum Glück sind wir hier in der Beziehung noch "rückständig".

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von Zappo » Di 12. Apr 2011, 14:19

rs-sepl hat geschrieben:Naja, es gibt schöne einfache Codes, die man spielerisch verpackt mit viel Freude lösen kann. Da ist die Kreativität des owners gefragt....
In Deinem Beitrag kommen die schönen Worte Spiel, Freude, Kreativität vor. Das ist bei Standardverschlüsselungen, für die dann von Standardverschlüsselungszubehörmitnehmern viel* Standardverschlüsselungszubehör mitgeschleift wird, meist nicht der Fall - die meinte ich.

Gruß Zappo

* Füllwort - die beiden Wörte wollte ich nicht zusammenschreiben :)
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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von Oisín » Di 12. Apr 2011, 14:57

Hier in Dresden fällt mir regelmäßig auf, dass sowohl Schwierigkeit als auch Gelände niedriger eingestuft werden, als ich dass in anderen Regionen (Frankreich, Schottland, Hamburg) gesehen habe. Beim Abgleich mit ClayJar würde ich selber eher zu einer höheren Einstufung tendieren.
Bei der Schwierigkeit von Rätseln muss man sich ja als Owner in die möglichen Finder hinein versetzten. Dass dies nicht so einfach ist sehe ich ja ein. Somit wird sicher jeder zu einer anderen Einstufung gelangen. Beim Terrain ist ClayJar eigentlich eine gute Hilfe. Aus meiner Sicht sollte ein Cache der im Wald ein Stück vom Weg weg ist, bei dem man sogar noch durchs Unterholz muss nicht mehr als 1,5er eingestuft werden. Das Gleiche gilt für Wegstrecken von über 1-2 km mit einigen Höhenmetern.
Zum Beispiel [gc]GC16ZTD[/gc] den ich am Sonntag gefunden habe. Dieser ist als 1,5/1,5 eingestuft. Laut ClayJar wäre dies aber ein 2/3er: Das Versteck ist nicht gleich klar (mehrere mögliche Löcher im Fels), 2-3km Wegstrecke und den Rückweg zum empfohlenen Parkplatz könnte ich nicht mehr so ohne weiteres mit dem Rad bewältigen.

Spannend finde ich auch die Einstufung bei T5er-Baumcaches. Bei einem D4er-Tradi am Boden würde ich ein echt gutes Versteck erwarten. Jetzt würde mich mal interessieren, wie ein D4/T5-Tradi auf dem Baum versteckt ist. Muss man da oben wirklich noch von Ast zu Ast springen, um die Dose zu finden oder worin besteht da die Schwierigkeit?

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von rs-sepl » Di 12. Apr 2011, 15:06

Zappo hat geschrieben:
rs-sepl hat geschrieben:Naja, es gibt schöne einfache Codes, die man spielerisch verpackt mit viel Freude lösen kann. Da ist die Kreativität des owners gefragt....
In Deinem Beitrag kommen die schönen Worte Spiel, Freude, Kreativität vor. Das ist bei Standardverschlüsselungen, für die dann von Standardverschlüsselungszubehörmitnehmern viel* Standardverschlüsselungszubehör mitgeschleift wird, meist nicht der Fall - die meinte ich.
Ich will jetzt keine fremden caches spoilern, aber glaub mir, es geht. Ich meine da aber speziell eher einfache Codes. ZB eine Drehscheibe mit zwei Zahlenreihen und Löchern: Das ist ein einfacher Substitutionscode. Oder der Lattenzaun-Code. Lässt sich super spielerisch anwenden.

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von imprinzip » Di 12. Apr 2011, 15:10

Oisín hat geschrieben:Jetzt würde mich mal interessieren, wie ein D4/T5-Tradi auf dem Baum versteckt ist. Muss man da oben wirklich noch von Ast zu Ast springen, um die Dose zu finden oder worin besteht das die Schwierigkeit?
In unserer Ecke gibt es einen solchen D4,5/T5.
Die Schwierigkeit bei diesem Baum besteht darin, die Dose zu erreichen.
Denn der Baum, an dem sie hängt kann/ sollte nicht beklettert werden...
Die Frage ist hier, WIE man hoch kommt.

Bzw., wenn ein T5er als Mystery ein Einstiegsrätsel hat.
Das hat man häufiger, würde ich meinen.
Im Grund alle Caches, bei denen etwas Hirnschmalz verlangt wird. Unabhängig von der T-Wertung.
Sandburgenbauen ist bei weitem nicht der dümmste Weg, sich einen Tag am Meer zu versauen (The Glue)

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von Oisín » Di 12. Apr 2011, 15:15

imprinzip hat geschrieben:Bzw., wenn ein T5er als Mystery ein Einstiegsrätsel hat.
Das hat man häufiger, würde ich meinen.
Im Grund alle Caches, bei denen etwas Hirnschmalz verlangt wird. Unabhängig von der T-Wertung.
Bei einem Mystery sehe ich noch ein, dass ein Teil der Schwierigkeit beim Rätsel zu suchen ist. Ich sprach aber explizit von einem Tradi. Da ist der erste von Dir genannten ja ein gutes Beispiel. Danke!

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von nosys » Di 12. Apr 2011, 15:31

ich finde grad die d-wertung hat aber auch bissl was mit erfahrung zu tun...
am anfang dachte ich auch bei manchen rätseln, da komm ich NIE drauf, da hab ich vor sachen 4 stunden gesessen, was ich heute mit einem blick löse :D
wahrscheinlich sollte man als owner auch wirklich so rangehen und sich fragen, wie die d-wertung wohl für jemanden ist, der von der materie gar keinen plan hat. der noch nie das wort steganographie, quelltext, etc gehört hat. wenn man sich natürlich sagt, hey, mysteries, bei denen man ähnliches werkzeug braucht, hab ich jetzt schon 3 hier in der stadt gesehen, da hat meiner nur noch d2, dann ist das die falsche herangehensweise.

gibt es eine art clayjar einteilung eigentlich auch für rätsel? :???:

edit wollte noch sagen:
natürlich sind die cacher daran auch ein bisschen selbst schuld, denn wenn man in den logs dann liest:
wieso d4, hier musste man doch nur dasselbe verfahren anwenden, wie von einem anderen cache. wie soll man da als owner reagieren? variabler d-wert, je nach erfahrung des cachers?
oder ein gelände mit t3, weil es eben zugewuchert und überschwemmt sein kann, aber natürlich nicht das ganze jahr, dann auf t1.5 setzen? als owner muss ich doch vom worst case ausgehen?

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von Oisín » Di 12. Apr 2011, 15:38

nosys hat geschrieben:... der noch nie das wort steganographie, quelltext, etc gehört hat....
Wo Du gerade Quelltext sagst: Für Koordinaten, die als Klartext im Seitenquelltext zu finden waren, habe ich inzwischen von D2 bis D4 alles gesehen. Das Gleiche gilt auch für Hintergrundbilder. Wie würde man sowas richtig einstufen?

Bei Steganographie sieht es noch spannender aus. Da ist, je nachdem wieviele Hinweise in der Beschreibung stehen, wohl alles zwischen D3 und D5 möglich.

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Re: Eigenartiger Trend bei D- und T- Bewertungen

Beitrag von nosys » Di 12. Apr 2011, 15:40

Wo Du gerade Quelltext sagst: Für Koordinaten, die als Klartext im Seitenquelltext zu finden waren, habe ich inzwischen von D2 bis D4 alles gesehen. Das Gleiche gilt auch für Hintergrundbilder. Wie würde man sowas richtig einstufen?
keine ahnung... :???: das erste mal, dass ich entdeckt habe, dass es auch noch eine welt hinter dem offensichtlich sichtbaren gibt, ist mir ein wahrer kronleuchter aufgegangen :D :D :D :D

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