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Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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steingesicht
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Re: Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Beitrag von steingesicht » Mo 9. Mai 2011, 21:57

Zappo hat geschrieben:Nicht ganz ernstgemeinte Fragen, aber verstanden hab ich das wirklich nicht. Ich ruf die Polizei - die rufen dann den privaten Kampfmittelräumer?
Genau so.
Zappo hat geschrieben:Wo ist dann da der Vorteil?
Nennt sich neudeutsch "Outsourcing" - und was die Witschaft schon lange kann, das will die öffentliche Hand in Zeiten (aus welchen Gründen auch immer - und sei es nur geglaubt) von klammen Kassen auch versuchen.
Ob das immer so die optimale Lösung ist und wirklich Einsparungen erbringt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Hier sind zum Beispiel momentan die Kommunen ganz scharf drauf ihre seit Jahrzehnten schleichend privatisierten Stadtwerke wieder in kommunale Obhut zu nehmen. Bei meinem AG nicht anders: wir holen grade massenweise Lieferantenleistungen wieder in den Konzern zurück (was aber auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss ist - die Schwierigkeit besteht wohl i.A. darin den passenden Mittelweg zu finden).
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T5 war gestern - Ächte Männer loggen DNF! Bist auch Du hart genug?

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JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Mo 9. Mai 2011, 21:59

Zappo, das ist halt wie bei manchen Bereichen auch:
Mit Outsourcing oder sog. Public-Private-Partnership lagert man unliebsames/vermeindlich kostspieliges aus, weg vom Staat.

Da kommt nen Privater, verspricht, dass alles viiiel, viieel günstiger ist. Hinterher wirds dann unterm Strich für den Steuerzahler doch viel teuer, denn die kleine, unbedeutende Verdienstspanne des Privaten muss ja auch noch bei rausspringen.

Kennst Du z.B. http://www.watermakesmoney.com/de.html ?
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Re: Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Mo 9. Mai 2011, 22:01

oh, steingesicht, da hatten wir den gleichen Gedanken :-)
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Re: Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Beitrag von radioscout » Mo 9. Mai 2011, 22:15

Kürzlich im Hürtgenwald: Absperrungen und ein Schild, das darauf hinweist, daß ein privater KRD dort arbeitet.
Und vor ein paar Wochen in DN: ich komme vom Cache, warte an der Bushaltestelle, schaue mich um und sehe ein Schild, daß den Weg zum Gebäude eines privaten KRD zeigt.

Das gibt es also alles schon.
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Re: Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Beitrag von friederix » Mo 9. Mai 2011, 22:26

Zappo hat geschrieben: ... eventuell den Kopf voll haben sollte wegen evtl. ausstehendem Honorar, unzeitiger Mitarbeiterkündigung oder ob seine Firmenkarre nochmal durch den TÜV kommt.
Das wirst Du einem vollversorgten Entscheidungsträger in seinem ganzen Leben nicht verständlich machen können.

Gruß friederix
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Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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Re: Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Beitrag von ResistantX » Mo 9. Mai 2011, 22:44

Was hat eigentlich der Kampfmittelräumdienst mit USBV (z.B. Geocaches) zu tun?

Laut Wikipedia:
"Die Kampfmittelräumdienste sind zuständig für herrenlos gewordene Kampfmittel (Bomben, Granaten, Munition, Waffen), die vor 1945 produziert wurden."

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Re: Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Mo 9. Mai 2011, 22:50

ResistantX hat geschrieben:Was hat eigentlich der Kampfmittelräumdienst mit USBV (z.B. Geocaches) zu tun?

Laut Wikipedia:
"Die Kampfmittelräumdienste sind zuständig für herrenlos gewordene Kampfmittel (Bomben, Granaten, Munition, Waffen), die vor 1945 produziert wurden."
..spätestens dann, wenn auf einer Liegenschaft gefährliche Hinterlassenschaften vermutet werden und irgend jemand nen Cache-Behältnis entdeckt und dann die Polizei ruft.

Das gab es wohl schon mal, da werden nach Angaben der Imobilienverwaltung angeblich alte Senfgasgranaten auf dem Gelände.vermutet.
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Re: Kampfmittelräumdienst und Geocaches

Beitrag von radioscout » Mo 9. Mai 2011, 22:54

Was vermutet man denn in einer Munitionskiste? Und wer ist für Munition zuständig?
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