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Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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hcy
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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von hcy » So 29. Mai 2011, 09:30

Zappo hat geschrieben:das ist irgendwie so was wie Bilbos Rätsel "Was habe ich in meiner Tasche?"
Da gab's doch mal einen Cache in einer norddeutschen Stadt... Sowas ist für mich dann schon fies, ist Spezialwissen irgendwelcher Bücher oder Filme wo man als nicht Beteiligter nie drauf kommen.
Aber klar, ein thematisch passendes Rätsel was man (jeder) wirklich auch lösen kann geht zur Not. Aber m.E. ist Cachen wirklich ein Outdoor-Hobby und alles was ich vorher am Rechner oder wo auch immer recherchieren muss finde ich total lästig.
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Marschkompasszahl
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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von Marschkompasszahl » So 29. Mai 2011, 11:33

Wenn man einen fiesen, kaum lösbaren Informatik-Mystery auf dem eigenen Campus legt, finde ich das in gewisser Weise noch witzig und passend. Da werde ich mich auch nicht rantrauen, aber die paar Informatiker dort, die auch Cachen, die werden Beruf (Studium) und Hobby verbinden können.

Schlimmer finde ich, dass es auf der Karte zahllose Mysteries gibt, die weit mehr abverlangen als es die schwersten Rätsel in Tante Lieses "Rätsel-Revue" nicht vermögen. Oder man wirklich stundenlang googeln muss, um im Nachhinein nur einen PETling an der Leitplanke zu finden.

Ich bin mehr für die Rätselsuche und Lösung vor Ort, die im Vorfeld zum Teil auch mit einer Online.Recherche unterstützt/ vorbereitet werden kann.
Zum Beispiel: Gutenberg Museum (Mainz)
Denn da lernt man nebenbei auch noch (Stadt-)Geschichte dazu. Ganz im Gegensatz zum 26x26er Sudoku oder 23. Ableitung einer Gleichung mit 15 Unbekannten usw.

Wie gesagt: auf universitärem Gelände/ in solch einem Bereich (das kann auch die Meisterschule für Sanitärtechnik sein; die Landesakademie für Rechnungswesen; das Ausbildungszentrum für Bäcker und Metzger; usw.), passen solche sehr speziellen Mysteries gut hin. Aber allgemein finde ich sie eher (ver)störend.

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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von º » So 29. Mai 2011, 11:40

MadCatERZ hat geschrieben:Wäre das zu heftig?
Nö aber sinnlos. Das ist eben nur noch einer von der Sorte "Guck mal wie schlau ich bin und Du bist so doof und ausserdem ist meiner sowieso viel länger".

Ich könnte auch einen Cache mit ein paar Aufgaben zur Technischen Mechanik legen aber es hat schon einen Grund warum ich Maschinenbau studiert hab und nicht mein Cacherkollege, der Physiotherapeut ist. Der nervt mich ja auch nicht mit Anatomiefragen >> wir wollen Dosen suchen.
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edwinafindnix
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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von edwinafindnix » So 29. Mai 2011, 12:38

rettsan_wf hat geschrieben:
Nojan hat geschrieben:Ein Mystery, dessen Lösungsansatz sich mir nicht innerhalb von sagen wir mal 10 Minuten erschliesst, wandert sofort auf die Ignore-List.
Caching ist ein Outdoor-Hobby, vor dem Rechner sitze ich berufsbedingt schon lange genug.
Also vor mir wäre dein Cache sicher!
Gruß,
Nojan
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Ich würde auch eher versuchen die Drive-In Jäger durch eine vernünftige Wegstrecke abzuhalten... denn eine ordentliche Wegstrecke zu bewältigen entspricht in meinen Augen dem Prinzip von Geocaching... Spezial-Wissen zu besitzen, oder nächtelang Google zu bemühen eher weniger...
Genau wie diesen beiden geht es mit auch.

Und ich habe auch das Gefühl, dass manche Cacher sich da irgendwie toll finden, wenn sie ein besonders schweres Rätsel, dass dann noch mit Fehler gespiekt ist und damit nahezu unlösbar, machen und der Cache nicht gefunden wird.

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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von blackbeard69 » So 29. Mai 2011, 18:06

MadCatERZ hat geschrieben:Mir ist da neulich was eingefallen, was sich gut für ein Rätsel verwenden ließe, genauer gesagt: Für eine Verschlüsselung.
Das Problem dabei ist nicht die Lösung, denn die kann man leicht bei Google finden - wenn man weiss, was man sucht.
Ein gutes Rätsel zeichnet sich (unter anderem) dadurch aus, dass es aus sich heraus zum Lösen und ggf. Durchhalten motiviert. Zum Beispiel nach dem Motto: "Mit dieser Sache wollte ich mich eigentlich schon immer mal näher beschäftigen, und dieses Listing nehme ich jetzt als Anlass dazu."
MadCatERZ hat geschrieben:Es handelt sich um ein sehr spezielles Informatikthema, das schon innerhalb der 'Community' eher unbekannt ist.
Im Listing wäre dann nur der kodierte Text ohne weitere Hinweise.
Wäre das zu heftig?
Nein, aber Deine Hauptzielgruppe dürfte damit eher innerhalb der Geheimdienste liegen. Und die loggen nicht, sondern betrachten das eher als kleine Übung zwischendurch. Ach ja, und an zweiter Stelle vermutlich die Homezone-Freihalter, die man mit sowas ziemlich ärgern kann, denen es aber oft nicht die Bohne um das Rätsel oder Hintergründe geht. Wenn es das ist, was Du möchtest...

Viele Grüße
Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von Zappo » So 29. Mai 2011, 21:46

blackbeard69 hat geschrieben:.....Ein gutes Rätsel zeichnet sich (unter anderem) dadurch aus, dass es aus sich heraus zum Lösen und ggf. Durchhalten motiviert. Zum Beispiel nach dem Motto: "Mit dieser Sache wollte ich mich eigentlich schon immer mal näher beschäftigen, und dieses Listing nehme ich jetzt als Anlass dazu.".....
Das ist in der Tat eine der Bedingungen eines guten Rätsels - den Reiz wecken.
Ehrlich gesagt sehe ich einen guten Rätselcache als die schwierigste Kategorie an, die man sich raussuchen kann. Ich schätze mal, daß jeder hundertste Cacher das Geschick und die Kenntnis besitzt, sowas wirklich gut rauszuleiern. Die Tatsache, daß weitaus mehr Leute Rätselcaches legen, ist in der Art und Weise begründet, WIE sie fälschlicherweise angelegt sind - nämlich als eine der leichtesten Varianten des Cachelegens. Irgendein Sudokurätsel, eine abgekupferte Verschlüsselung, eine Spezialfrage aus meiner Meisterprüfung - das alles gekoppelt an einen "Null-anspruch" an die Location - Sooo kanns dann natürlich auch jeder Depp.....den Rest des Satzes spare ich mir.

Muß ja nicht immer Enigma sein, es geht ja auch deutlich kleiner, aber trotzdem reizvoller. Auf den Spuren der "gefälschten Stadt" hat mir bei uns Spaß gemacht - draufkommen, um was es wohl geht - anhand einer historischen Karte aus dem Landesmuseum dann die Wege ermitteln - und dann an den Ort pilgern, wo mit falschen Straßen und Lichtern im Wald während des zweiten Weltkrieges der Grundriss der Stadt im Wald nachgebildet wurde, um die Bomber zu täuschen.

In dieser Zeit hätte ich sicher an FOFs und Tradirunden meine Gummipunkte verdoppeln können - aber Spaß gemacht hat da jede Minute. Und DIE Koordinaten hätte ich mir auch nicht schenken lassen.

Zappo
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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von MadCatERZ » So 29. Mai 2011, 22:06

Vielen Dank für die Antworten, irgendwie dachte ich mir schon, dass ich in ein Wespennest steche :roll:
Ich werde das Teil demnächst hochladen, mal schauen, was nach dem Publish passiert. Zur Not kann ich immer noch einen Lösungshinweis hinzufügen

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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von Rockbar » So 29. Mai 2011, 22:28

Schau dir den hier mal an. Richtig gaga ...
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 53d38acb0a
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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von viejin » So 29. Mai 2011, 23:02

Rockbar hat geschrieben:Schau dir den hier mal an. Richtig gaga ...
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 53d38acb0a
stimmt premiumverschlüsselt.

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Re: Wie speziell darf ein Mystery-Rätsel sein?

Beitrag von robbi_kl » Mo 30. Mai 2011, 01:44

Rockbar hat geschrieben:Schau dir den hier mal an. Richtig gaga ...
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 53d38acb0a
Wenn ich mich richtig erinnere, war der auch schon mal Thema im hiesigen Spoilerforum. In Anbetracht der Tatsache, dass der Cache nicht mit interessanten Bildern in der Galerie aufwarten kann und dass er derzeit nur einen Favoritenpunkt hat, würde ich vermuten, dass sich die Mühe der Rätselei nicht lohnt.

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