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Multis mit D-Wertung kleiner 3

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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friederix
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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von friederix » Mo 30. Mai 2011, 19:46

izaseba hat geschrieben:Hmmm, ein schwieriges Thema.
Tja, das ist wahr.
Hier aus der Region (Münsterland) kann ich nur berichten, dass man bei einem D/T3 Multi üblicherweise 3 bis 5 Stunden unterwegs ist und nicht selten auch noch einen TJ braucht.

Danach hat man dann so zwischen 3 und 10km zurück gelegt und noch einige teils nicht immer einfache Rätsel gelöst.

Wobei die T-Wertung gefühlsmäßig (Berge gibt es hier nicht) eher zu hoch, aber die D-Wertung (Nano im Wald) aber oft deutlich zu niedrig angegeben ist.
Nur mal zu Verdeutlichung: Einen Tradi mit T3,5 schaffe ich nie. Einen Multi mit T3,5 ist dagegen selten ein Problem.
Schwer, da vernünftig zu flltern.

Aber das ist auch nur ein rein subjektives Gefühl.
Ich halte 4 km spazierengehen jetzt nicht unbedingt für T3- würdig.
Sowas fällt IMHO eher unter Sonntagsspaziergang.

Tja, ist eben nicht einfach, da alles richtig zu deklarieren.

Gruß friederix
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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izaseba
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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von izaseba » Mo 30. Mai 2011, 19:52

Geo Aussi hat geschrieben: D1 ist bei einem Multi der über 3km geht schon wieder etwas zu einfach.
Warum?
Es gibt doch die Trennung D/T
Ob ich 3 km laufe, oder 100m hat doch mit der D Wertung nichts zu tun, oder :???:
Wenn ich auf der Strecke von 3 km vorgegebene Wegepunkte habe, also nicht extra Rechnen muss und Aufgaben, wie
"Was siehst Du an dieser Stelle?
Eine Bank A=2
Ein Schild A=4
Einen Baum A=8"
habe und der Cache liegt bei
N blabla blabla.ABC E blabla blabla.DEF
warum kann das dann kein D1 sein :???:
Geo Aussi hat geschrieben: Bei dem Thema hat jeder seine eigene Meinung und eine Einigung ist hierbei wohl unmöglich.
Das sind wahre Worte :up:

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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von Geo Aussi » Mo 30. Mai 2011, 20:11

izaseba hat geschrieben:
Geo Aussi hat geschrieben: D1 ist bei einem Multi der über 3km geht schon wieder etwas zu einfach.
Warum?
Es gibt doch die Trennung D/T
Ob ich 3 km laufe, oder 100m hat doch mit der D Wertung nichts zu tun, oder :???:
Wenn ich auf der Strecke von 3 km vorgegebene Wegepunkte habe, also nicht extra Rechnen muss und Aufgaben, wie
"Was siehst Du an dieser Stelle?
Eine Bank A=2
Ein Schild A=4
Einen Baum A=8"
habe und der Cache liegt bei
N blabla blabla.ABC E blabla blabla.DEF
warum kann das dann kein D1 sein :???:
Also erst einmal muss man die Strecke finden einige sind etwas zu blöd dafür (ich auch).
Dann kann man noch die Zahlen durcheinander bringen z.b A und E verwechseln.
Und dann muss man auch noch die nächsten Koordinaten eingeben.
:D :roll:
Na gut ist nicht so schwer, dann ist es eben doch ein D1.
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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von izaseba » Mo 30. Mai 2011, 20:32

Geo Aussi hat geschrieben: Also erst einmal muss man die Strecke finden einige sind etwas zu blöd dafür (ich auch).
Dann kann man noch die Zahlen durcheinander bringen z.b A und E verwechseln.
Und dann muss man auch noch die nächsten Koordinaten eingeben.
:D :roll:
Na gut ist nicht so schwer, dann ist es eben doch ein D1.
:lachtot: Klasse :D
Aber jetzt mal zum Thema.
Ich kann für uns sagen Multis<D3 gehen wir problemlos alleine an...
D=3 Wird schon kritisch, eventuell könnte es klappen :/
D>3 suchen wir uns erstmal einen/mehrere Mitchacher, weil alleine kaum zu schaffen.
Das ist zwar nicht repräsentativ, aber das hat sich so bei uns herauskristalisiert...

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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von ElCid68 » Mo 30. Mai 2011, 20:40

Tja ich hatte es befürchtet, dass es ein schwieriges Thema ist. Das ClayJar evtl. nicht mehr auf den aktuellsten Stand ist mag ich so nicht behaupten, es fehlen m.E. nur weitere Kriterie, die eine feine Abstufung zulassen. Soweit ich das sehe, kann das ClayJar GCRS keine Zwischenwerte ausgeben.
Eine Überarbeitung des GCRS ist eigentlich ein Thema für eine Diskussion hier im Forum. Selbst wenn nicht alle einer Meinung sind, kann man bestimmt eine bessere, feinstufigere Berechnung als Kompromis erstellen.
Stramon hat geschrieben:...
Naja, D1 bedeutet: hingehen, Dose greifen, loggen.
Sobald Gehirnaktivität dazu kommt, kann es nicht mehr D1 sein.
Ansonsten finde ich, das gerade der Bereich zwischen D3 und 4,5 kaum genutzt wird.
Da ist schon noch Spielraum nach oben, er wird nur kaum genutzt....
Das sehe ich genauso. Um es genauer zu sagen meine ich, dass D3,5 bis D4,5 sehr selten ist.
argus1972 hat geschrieben:...
Mir persönlich wäre es sehr lieb, wenn ClayJar oder eine vergleichbare Sache prinzipiell beim Erstellen eines Listings durchlaufen werden müsste, so dass die kreativ einstufenden Owner wenigstens nicht ignorieren können, sich über ihre Sternchen mal den einen oder anderen Gedanken zu machen. Für meine Begriffe geschieht das viel zu häufig nach irgendwelchen mysteriösen Kriterien, die dem jeweiligen Owner eben gerade aktuell so durch den Kopf ramentern. Eine einigermaßen verbindliche D/T-Wertung, auf die sich die Sucher weitestgehend verlassen können, fände ich wirklich prima!.
Auch hier stimme ich zu. Das kann ja nicht so schwer sein, vor dem EIntrag der D und T Werte eine Abfrage/Empfehlung der Bewertung zu stellen. Von mir aus auch mit einem einfachen Abbrechen/Cancel Knopf, aber es ist dann auf jeden Fall nicht zu ignorieren.
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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von ElCid68 » Mo 30. Mai 2011, 20:43

izaseba hat geschrieben:...
Ich kann für uns sagen Multis<D3 gehen wir problemlos alleine an...
D=3 Wird schon kritisch, eventuell könnte es klappen :/
D>3 suchen wir uns erstmal einen/mehrere Mitchacher, weil alleine kaum zu schaffen.
Das ist zwar nicht repräsentativ, aber das hat sich so bei uns herauskristalisiert...
Hm, das meine ich ja.Da habe ich so meine Probleme, wenn der Owner D1,5 bewertet hat und unterwegs gefühlt ein D4 daraus wird ist das schon frustrierend. Man zieht alleine los, weil es ins Beuteschema D<3 passt und nach zwei Stunden hat man die Hasskappe, weil es gar nicht weitergeht ohne Team.
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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von argus1972 » Mo 30. Mai 2011, 21:25

izaseba hat geschrieben:D=3 Wird schon kritisch, eventuell könnte es klappen :/
D>3 suchen wir uns erstmal einen/mehrere Mitchacher, weil alleine kaum zu schaffen.
Das kann ich unterschreiben, allerdings praktisch ausschließlich für Caches von nach 2008. Die älteren Dosen mit D3 machten mir seltsamerweise erstaunlich wenige Probleme

Als optimal würde ich wirklich einen erweiterten Fragen- und Auswahlkatalog bei der Listingerstellung empfinden, wo die Machart der Stationen und die Art der Aufgaben, Rätsel oder wirren Verschlüsselungen ausgewählt werden kann und der somit zumindest die D-Wertung regelt.
Danach sollten meiner Ansicht nach Logikrätsel, Brutalrechnereien, Knobelaufgaben, Sudokus, sämtlich Codes, die ausnahmslos nicht zur Allgemeinbildung zählen und andere zeitraubender Aktionen, die zwar vielleicht für den Owner, der sie flott ergoogelt hatte, idiotensicher sein mögen, aber für die Sucher TJ-Garantie haben, automatisch einen ganzen D-Stern mehr bedeuten.

Mir fällt immer wieder auf, dass gerade Multis mit dieser Art Stationen oft deutlich zu niedrig eingestuft werden, während Multis mit Stages, wo der Owner mit vielfach tollem handwerklichen Geschick lediglich eine AUFGABE wie z.B. die Koordinatenbergung mit Wasser im Kunststoffrohr anbietet, eine ClayJar-gemäß "richtige" D-Wertung haben, obwohl es sicherlich kein mentaler HighTech ist, einen halben Liter Wasser in ein Plastikrohr zu schütten und sich den Schwimmer zu schnappen.
Ich vermute daher, die D-Wertung, sofern von Cacheownern nach Gefühl gesetzt, beinhaltet auch häufig den von ihm selbst geleisteten Aufwand für seinen Cache und weniger die echte Schwierigkeit für die Sucher.

Seltsamerweise stelle ich auch immer wieder fest, dass es kaum mal eine unrealistische Abweichung der D-Wertung nach oben gibt.

Ein besser differenzierendes System zur Einstufung fände ich wirklich sehr wünschenswert, um dem Chaos in der Multiwelt ein Ende zu machen. Ich würde jedenfalls gerne wissen, worauf ich mich wirklich einlasse, wenn ich für eine Dose von Pontius nach Pilatus anreise.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von ElCid68 » Mo 30. Mai 2011, 21:34

argus1972 hat geschrieben:...
Ich vermute daher, die D-Wertung, sofern von Cacheownern nach Gefühl gesetzt, beinhaltet auch häufig den von ihm selbst geleisteten Aufwand für seinen Cache und weniger die echte Schwierigkeit für die Sucher...
Was ja perfekt zum Thema "Qualitätsverlust bei Caches von Newbies" passt.
Ist das wirklich so? Bestätigt sich hier die Annahme , dass viele Neucacher sich nicht mehr mit dem Thema beschäfftigen und "einfach so" Dosen in die Botanik werfen?
Dann wäre es umso wichtiger, eine halbwegs verbindliche Abfrage der Bewertung vor die Veröffentlichung zu stellen.
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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von izaseba » Mo 30. Mai 2011, 21:44

So wie ich Euch verstehe, liegt jetzt die Lösung nicht darin die Caches nach ClayJar zu bewerten, sondern darin irgendwas neues einzubauen, wo jeder Owner mehrere Punkte angeben muss und es werden Ihm D/T Vorschläge gemacht.
Das klingt gar nicht so blöd, allerdings müsste Groundspeak sowas in die Seite einbauen, was wiederum auf der Feedback Seite vorzutragen wäre...

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Re: Multis mit D-Wertung kleiner 3

Beitrag von argus1972 » Mo 30. Mai 2011, 22:13

ElCid68 hat geschrieben:Bestätigt sich hier die Annahme , dass viele Neucacher sich nicht mehr mit dem Thema beschäfftigen und "einfach so" Dosen in die Botanik werfen?
Die meisten Anfänger legen keine Multis, glaube ich ;)
Ich vermute aber trotzdem einen gewissen Zusammenhang. Vielleicht wird sich seitens der Owner einfach nicht mehr genug mit dem Thema beschäftigt. Man legt halt mal eben noch eine Dose in die über 200.000, die hier schon liegen.
Natürlich findet man auch immer mal wieder Caches, wo der Newbie-Owner erst nach und nach die D/T-Wertung anpasst, je nachdem, wie laut die Sucher geschrien haben, weil sie bei einem 1/1er bis zum Bauch im Wasser stehen mussten, oder ähnlicher Stuss.

Einer der Hauptgründe für die zu niedrige Einstufung liegt für meine Begriffe eher darin, dass durch Reizüberflutung durch den riesigen Dosenpool der Anspruch an immer verrücktere Stationen steigt, während der gefühlte Schwierigkeitsgrad sinkt. Da es technisch gesehen :p kein Problem mehr ist, in einem Jahr locker flockig 1000 Dosen zu finden, hat man einfach irgendwann alles gesehen und empfindet möglicherweise Verstecke und Aufgaben als leicht oder eben als Normalität, schlichtweg weil man es aus zig anderen Caches kennt. Schon wundert sich auch niemand mehr, wie es angehen kann, dass man bei einem D3-Multi zwingend mobiles Internet oder eine kopfstarke Truppe mit mindestens einem Naturwissenschaftgenie braucht, um der Codes, Rechnungen und Rätsel Herr zu werden, wenn man nicht gerade selbst eine Promotion in Astrophysik hat.

izaseba hat geschrieben:...
ClayJar ist nicht übel, aber es hat halt gewisse Lücken, bzw. seine Nutzung ist nicht Pflicht. Ja, das ist das Hauptproblem! Man kann es nutzen, muss aber nicht. Schon wird´s schwammig. Eigentlich sagt es nämlich alles, was es zu wissen gibt.
Wünschenswert wäre aber trotzdem, wenn ClayJar noch konkreter anhand von Beispielen differenzierte und definierte, dass z.B. Codes jeglicher Art automatisch zu D4 werden, genau wie es sofort D5 wird, wenn man "special equipment" anklickt.
Den Satz "may require special skills or knowledge" scheint praktisch niemand zu kapieren, denn dann wären jegliche Multis, in denen Codes benutzt werden, sofort und automatisch mindestens D4. Wenn der Cacher auch aus der Not der Sache immer alle Codes dabei hat - sie gehören absolut nicht zur Allgemeinbildung!

Eigentlich würde es reichen und für verbindliche D/T-Wertungen sogen, wenn jeder das tool verstehen würde und auch verwendete.
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