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Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Linkubus
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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von Linkubus » Do 18. Aug 2011, 07:56

goldensurfer hat geschrieben:
Linkubus hat geschrieben:Je nachdem wo die "Stelle" bei Dir ist, gibt es so aufblasbare Ringe, die das Sitzen erleichtern.
Du meinst einen Sitz-Donut. :D

Inzwischen geht's schon wieder besser. Ist halt am ersten Tag blöd, denn das ist ja quasi ne Operationswunde auf der man da sitzt.
Sitz-Donut, ein viel zu selten verwendetes Wort..... :D
Ist zwar OT und nicht erfreulich in diesem Zusammenhang, aber trotzdem schön.

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hustelinchen
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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von hustelinchen » Do 18. Aug 2011, 19:28

Nur der Vollständigkeit halber, dein Präparat enthält das Monohydrat: http://www.apotheken-umschau.de/do/exte ... B7674.html

Interessant fand ich übrigens, dass die Borreliose meiner Kollegin nicht von einer Zecke stammt. Da bleibt wohl nur die Mücke als mögl. Überträger.
Herzliche Grüße
Michaela

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treemaster
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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von treemaster » Do 18. Aug 2011, 21:00

hustelinchen hat geschrieben: Interessant fand ich übrigens, dass die Borreliose meiner Kollegin nicht von einer Zecke stammt. Da bleibt wohl nur die Mücke als mögl. Überträger.
War bei meiner Mutter dasselbe. Überträger wahr höchstwahrscheinlich eine Kribelmücke bei der Gartenarbeit. Zwei Jahre lang wurde sie nach Gehörsturz / Schwindel und Brechanfällen bis fast zum Koma "nur" mit Cortisoninfusionen behandelt. Erst im Frühjahr 2010 wurden bei einem zufälligen Bluttest die Borrelien festgestellt :kopfwand:

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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von JeeperMTJ » Do 18. Aug 2011, 21:24

Ich kann nur davon warnen Borrelliose zu unterschätzen. Nach 9 Monaten Krankheit, mehrwöchigen Klinikaufenthalten und 3 Monaten AB-Behandlung, tlw. intravenös, weiss ich leider wovon ich spreche.

Lest Euch das hier mal durch:
http://www.amazon.de/Krank-nach-Zeckens ... 153&sr=8-1

oder schaut mal hier:
http://www.bfbd.de/de/borreliose-wissen.html

Immer eine zweite Meinung einholen. Die meisten Hausärzte glauben immer noch, dass einer Wanderröte vorhanden sein muss und das 6-10 Tage AB-Behandlung ausreichen. Was natürlich überhaupt nicht stimmt.

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hustelinchen
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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von hustelinchen » Fr 19. Aug 2011, 00:25

JeeperMTJ hat geschrieben: Die meisten Hausärzte glauben immer noch, ...
Das ist für mich die wichtigste Erkenntnis. Sehe ich auch bei meinen Hunden bzw. bei den Tierärzten. Was da an Unkenntnis vorhanden ist, das ist irre. Man muss ja nun auch nicht alles wissen, aber dann doch bitte zu einem Spezialisten überweisen. Das sehe ich als wahre Kompetenz an, wenn jemand die Grenzen seines Wissens kennt und auch kein Problem hat das zuzugeben.
Herzliche Grüße
Michaela

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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von quercus » Fr 19. Aug 2011, 10:05

mein hausartzt hat mir gesagt, dass es eine ganze reihe an verschiedenen borrellien gibt und die bluttest nicht alle nachweisen können. aber genaueres weiß ich nicht mehr. bei mir war die diagnose am ende (leider) eine andere

aber unter förster-kollegen ist diese krankheit weit verbreitet. ich habe mal irgendwo von einer reihenuntersuchung gelesen, die 30% infizierte förster ergab. damit wird dann aber auch klar, dass die meisten infizierten niemals schwer krank werden sondern die erreger ihr leben lang unter kontrolle halten können. das ist aber auch das hinterlistige daran, denn die krankheit, mir ist sie mit grippalen-rheuma-ähnlichen symptomen bekannt (fieber, gelenkentzündungen, kreislaufprobleme, nervenprobleme), kann zum teil erst jahre später richtig ausbrechen. eine behandlung ist meines wissens dann äußerst schwierig und gilt als unheilbar. mir sind fälle bekannt, bei denen dann nur noch die symtome bekämpft wurden, nicht mehr der erreger.

meines wissens ist es ungemein wichtig, dass man die zecken nach einem biss schnell wieder entfernt. bleiben mal die beißwerkzeuge in der haut ist das nicht weiter schlimm und kann höchstens zu einer lokalen entzündung führen.
ich habe gelernt, dass das borrelliose-risiko erst nach 24 stunden biss stark ansteigt. hat irgend was mit dem stoffwechsel der zecke zu tun. nun glaube ich nicht, dass zecken eine uhr haben, aber es bedeutet, dass eine köperüberprüfung nach einem aufenthalt im risikogebiet zur pflicht gehört und ein guter schutz gegen borrelliose ist
Zuletzt geändert von quercus am Fr 19. Aug 2011, 10:10, insgesamt 1-mal geändert.
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von goldensurfer » Fr 19. Aug 2011, 10:08

Ja das hast Du Recht. Als running gag hieß es im Studium bei uns immer: der Ingenieur muss nichts wissen, er muss nur wissen wo's steht ;)

Bei der Medizin ist halt das Problem, dass sie nicht logisch (in unserem Sinn) aufgebaut ist bzw. unsere Logik die Biologie des Menschen nicht vollständig umfassen kann. Der Chemiker rührt Suppe A in Suppe B und es raucht. Das macht es beim nächsten mal auch wieder. Der Elektriker schließt die Lampe an den Strom an und sie leuchtet. Ebenfalls in jedem Haus reproduzierbar. Beim Arzt kommt Patient A mit Symptom XY, Arzt verschreibt Medikament Z und Patient wird gesund. Der nächste Patient B mit ebenfalls Symptom XY reagiert aber vielleicht auf Medikament Z völlig anders oder gar nicht. Insofern ist die Medizin eigentlich auch keine hundertprozentige Wissenschaft, sondern hier und da halt auch das was man im Volksmund als Bastelei bezeichnen würde.
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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von Crazy Cat Guy » Fr 19. Aug 2011, 16:15

Deswegen heisst es auch, Medizin ist eine Kunst und keine Wissenschaft
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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von goldensurfer » Sa 20. Aug 2011, 12:00

Ja, da ist was Wahres dran ;)

edit: und bei den Künstlern gibt's ja auch wenig erfolgreiche und viele weniger erfolgreiche. (Was für ein Wortspiel)
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Re: Borreliose, Symptome, Therapie, Nebenwirkungen....

Beitrag von Crazy Cat Guy » Sa 20. Aug 2011, 16:41

Das Problem ist, dass 30-50% aller Kranken auch von selbst wieder gesund werden, deshalb gibt es keine schlechten Ärzte / Tierärzte (damit wollten sie uns zumindest im Studium trösten, wenn mal wieder was in die Hosen ging) :lachtot:
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