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Caches Kritisieren?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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argus1972
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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von argus1972 » Mi 17. Aug 2011, 20:26

Paus-online hat geschrieben:Wenn ich aber beispielsweise das Ziel habe, eine möglichst große, freigecachte Homezone zu haben, dann ist auch diese Dose ein Muß. Und dann ärgert es mich natürlich, wenn ich in Wer-weiß-was rumwaten muß. Dass jemandem auch so ein Cache Spaß machen könnte, kann ich mir eigentlich nicht denken, aber unter dem Gesichtspunkt ist das Heben der Dose Pflicht (Ignore-Lists sind was für Weicheier).
Und so lange der (mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur) gefühlte Großteil der Cacher genau so und mit dieser Sichtweise agiert, kann Kernschrottowner4711 problemlos auch den hinterletzten und abwegigsten Dreck an hirnverbranntestem Ort schmerzfrei zur Suche anbieten. Er wird gesucht werden auf Teufel-komm-raus, denn die Sucher sind noch viel schmerzfreier! :motz:
Vielleicht loggt auch jemand kritisch, mag sein, aber gesucht ist gesucht und damit hat die Dose die Würdigung erfahren, die sie eigentlich nach allgemeingültiger Auffassung nie hätte erfahren dürfen.
Die Situation ist einfach paradox!

Was macht der übersichtlich talentierte Cacheowner denn, wenn ihm der Erfolg dank vieler Sucher Recht gibt?
Ihr ahnt es, er wird weitere Drecksdosen legen und auch die werden wieder gesucht wie blöde. :kopfwand:

Kritische Logs werden ignoriert, gelöscht oder es werden Debatten vom Zaun gebrochen, denn die 148 anderen Punktejäger haben schließlich nichts Negatives zu berichten gewusst, die vielen Funde sprechen eine deutliche Sprache, die tolle Überdose funktioniert!
Paus-online hat geschrieben:Hab so eine Unterführung vor der Haustür, die ist so eklig, daß man die Luft anhalten muß, wenn man durchgeht. Vielleicht mal dort eine Dose verstecken und sehen, wer sich hintraut...
Mach es! Einfach nur aus Quatsch und als bösartige Satire. Du wirst staunen, bzw. eher erschrocken sein, wie schmerzfrei die Hobbykollegen sind!
Und der Erfolg wird Dir Recht geben, weil die Dose gesucht und damit angenommen wird, wenn sie auch vielleicht keinem gefällt.

Die Homezone muss eben leer sein und wenn der Cache praktisch als DriveIn gemacht werden kann, kommen die Herden auch gerne mal von weiter her, hauptsache schneller Punkt.
Kurzlogs, die zwischen Standardsprüchen wie "auf großer Tour mit Hinz & Kunz konnte auch dieser Statistikpunkt aus der Dreckecke gepult werden", dümmlichem Dankgestammel und "+1" rangieren werden, erfreuen den dreisten Owner und mit etwas Glück findet vielleicht sogar der Eine oder Andere deutliche, ehrliche Worte und äußert Kritik.

Und was bringt die Kritik?

Nüschte! :roll:

Die Dose liegt, sie wird gesucht, somit ist sie erfolgreich und der Owner muss normalerweise vor Lachen über die punktegiergeschwängerten Dosenzombies, die selbst noch den allerletzten Mist suchen, flach liegen und ungläubig den Kopf schütteln.

So lange sich noch Cacher finden, die nachweislichen Kernschrott suchen und ihn damit würdigen, wird die Qualität der Dosen weiterhin im freien Fall bleiben, so einfach ist das!

Niemand braucht sich mehr darüber zu beschweren, der qualitative Trend ist von den Cachern selbst hausgemacht und wenn jetzt plötzlich bei einigen immer mehr der Drang zur Kritik und höherer Cachequalität laut wird, dann lasst Euch sagen - der Zug ist längst abgefahren, Ihr habt mit Eurem Keinen-Liegenlassen-Können die Misere selbst verursacht!

Ich selbst nehme mich von dem Vorwurf nicht aus, ärgere mich heute über meine Verblendung, als ich meine erste Mülldose hob und loggte und damit qualitative Ansprüche vorsätzlich missachtete.
Inzwischen suche und logge ich sie eben nicht mehr und erspare mir damit etwas Zorn und Trauer über den Niedergang des Hobbies, das ich eigentlich mal richtig klasse fand, das sich aber, auch dank meiner Logs für Schrottdosen, qualitativ und vom Anspruchsdenken her in eine Richtung entwickelt hat, die mir überhaupt nicht mehr gefällt.
fabibr hat geschrieben:Wenn sich jeder ein klein wenig für unser Hobby engagiert und nicht nur alles präsentiert haben möchte, können wir es gemeinsam auf einem positiven Level halten.
Ein hoffnungsvoller Gedanke, es wäre wünschenswert.
Schön, wenn das sogar vereinzelt funktioniert, aber die Regel ist bedauerlicherweise eher, dass es nicht funktioniert, weil viele Cacher einfach den Hals nicht voll bekommen.

Leider macht sich bei mir immer mehr der Verdacht breit, dass es den meisten Cachern trotz aller kritischen Äußerungen doch eigentlich egal ist, wie übel sich die Dose präsentiert, so lange immer wieder neue Smilies für die Statistik generiert werden können und wenn man dafür mal buchstäblich ins Klo greift, so what? Hart ist das Cacherleben, so viel Engagement muss einem ein Punkt schon Wert sein :zensur: .

desillusioniert
argus1972
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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von radioscout » Mi 17. Aug 2011, 20:30

argus1972 hat geschrieben: Ganz einfach - ist ein angebotenes Produkt oder eine Dienstleistung ganz offensichtlich schlecht, stimmt die Kundschaft in reallife mit den Füßen ab, indem sie es nicht kauft und das Minusprodukt in großen Stückzahlen im Laden bleibt, bzw. die Dienstleistung nicht wahrgenommen wird, weil man sich nicht freiwillig Schrott zulegt, bzw. neppen lässt.
Im "Real Life" gibt es eine große Auswahl. Beim Geocaching sieht das leider anders aus.
Stelle es Dir vor, wie mehrere Kaufhäuser, deren Regale stetig aber nur sehr langsam aufgefüllt werden (neue Caches).
Man geht in die Kaufhäuser in der Umgebung und kauft die guten Waren (sucht die Caches, die einem gefallen). Bald sind die Regale fast leer, es ist nur noch der Schrott drin.
Man kann jetzt entweder den Schrott kaufen, weit weg zu den anderen Kaufhäusern fahren oder warten, bis wieder hochwertige Waren eintreffen.
Weit fahren ist teuer und erfordert viel Zeit, die man nur selten hat. Dazu kommt die Umweltbelastung.
Wer hat Lust zu warten?
Also wird der Schrott gekauft.
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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von radioscout » Mi 17. Aug 2011, 20:39

Ergänzend zu ehrlichen Logs bei Caches, die mir nicht gefallen haben werden schöne Caches auch gelobt, z.B. wenn es endlich mal wieder eine schöne große und gut gefüllte Dose zu finden gibt:
http://coord.info/GC2ZGAC
http://coord.info/GC30RYN
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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von fabibr » Mi 17. Aug 2011, 21:15

radioscout hat geschrieben:Ergänzend zu ehrlichen Logs bei Caches, die mir nicht gefallen haben werden schöne Caches auch gelobt, z.B. wenn es endlich mal wieder eine schöne große und gut gefüllte Dose zu finden gibt:
Das ist natürlich auch die Kehrseite, die man genau so betreiben muss. Bei schönen Caches gehört einfach kein gut gefunden hin, sondern diese sollte man loben. Positivbeispiele sind doch immer gern gesehen.
http://www.uhlencacher.de
Nur wer seine ehrliche Meinung im Log schreibt, kann dafür sorgen, dass die Dosenqualität besser wird.

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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von 3 Ausrufezeichen » Mi 17. Aug 2011, 21:55

radioscout hat geschrieben:Ergänzend zu ehrlichen Logs bei Caches, die mir nicht gefallen haben werden schöne Caches auch gelobt, z.B. wenn es endlich mal wieder eine schöne große und gut gefüllte Dose zu finden gibt:
http://coord.info/GC2ZGAC
http://coord.info/GC30RYN
Schöne Caches zu loben sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Das ist keine neue bahnbrechende Erkenntnis von Radioscout sondern das war schon immer so.
Hier ausgerechnet in Englisch verfasste, eigene Logs, die manche Owner und manche Cacher eventuell gar nicht verstehen können, als Beispiel für besonders positive Logs zu nennen, finde ich etwas merkwürdig - um das mal vorsichtig auszudrücken.
Ich verstehe wirklich nicht, was RS damit bezwecken willst. Möchte er vielleicht ein wenig Applaus dafür, dass er auch lobend loggen kann?
radioscout hat geschrieben:Ich werde auch keine beschönigten Logs mehr schreiben. PMOC oder Muggeldosen bekommen ein Log, in dem deutlich steht, was ich davon halte, Muggels an unserem schönen Spiel zu beteiligen.
Warum sollte ich mit "Höflichkeitslogs" Owner bestätigen, weiterhin z.B. Muggeldosen zu verstecken?

http://coord.info/GC2W8Y6
http://coord.info/GC2W93P
http://coord.info/GC303NF
http://coord.info/GC30VNQ
Eine Aufzählung von PMO-Caches, wo RS standardisierte Logs à la TFTC (standard log for PM only "caches") hinterlassen hat...
Sind die genannten Caches ausgesprochen schlecht nur weil sie PMO sind? Wahrscheinlich nicht.
Und selbst wenn es so wäre: verwertbare Kritik findet man in den eigenhändig auserlesenen Logs von RS selten bis gar nicht.
Weder als owner noch als potentieller Nachfinder wird man schlau daraus, was - vom PMO-Status mal abgesehen - RS nicht gefallen hat und was verbesserungswürdig wäre.
Ein newbie wird höchstens lernen können, dass man solche Caches trotzdem dringend finden und loggen muss denn RS macht es ja auch – und zwar nahezu kritiklos. Und sogar selbst dann, wenn es ihm absolut keinen Spaß zu machen scheint.
Trotzdem brüstet sich RS hier damit, schlechte Caches zu kritisieren und mit ehrlichen Logs zu strafen. Das verstehe wer will – mir fehlt dafür jegliches Verständnis.

Die Logik hinter
radioscout hat geschrieben:PMOC oder Muggeldosen bekommen ein Log, in dem deutlich steht, was ich davon halte, Muggels an unserem schönen Spiel zu beteiligen.
leuchtet mir auch nicht ein. Bisher dachte ich immer, dass PMO-Caches eine Beteiligung durch Muggels eher verhindern als fördern würden...
RS hat hier wohl versehentlich seine eigenen Argumente ad absurdum geführt.
Kann wohl nur dann passieren, wenn man schon selbst gar nicht mehr alles glaubt, was man so behauptet wenn der Tag lang ist...
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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von Marschkompasszahl » Mi 17. Aug 2011, 22:08

argus1972 hat geschrieben:
Nerre hat geschrieben:Und was bringt dir und anderen das?
Ganz einfach - ist ein angebotenes Produkt oder eine Dienstleistung ganz offensichtlich schlecht, stimmt die Kundschaft in reallife mit den Füßen ab, indem sie es nicht kauft und das Minusprodukt in großen Stückzahlen im Laden bleibt, bzw. die Dienstleistung nicht wahrgenommen wird, weil man sich nicht freiwillig Schrott zulegt, bzw. neppen lässt.

Beim Cachen macht das seltsamerweise niemand auf diese Weise. Da überwiegt offenbar der gefühlte Logzwang. Der "Kunde"-Cacher "kauft" und teilt dann dem "Hersteller" seine Kritik am Produkt mit, obwohl er wusste, dass es sich um Kernschrott handelte, als er "kaufte". :kopfwand:

Eigentlich äußerst seltsam und kaum nachvollziehbar, diese Handlungsweise, oder? :???:

Die kenne ich auch nur von Geocachern!
Mir fällt beim besten Willen keine andere Personengruppe ein, die sich nachweislich, vorsätzlich und in vollem Bewusstsein von minderwertiger Qualität einseifen lässt, das vielfach sogar noch gut findet und sich, wenn überhaupt, erst nachträglich kritisch äußert.
Geocacher haben schon in mancher Beziehung irgendwie eine echt komische Denke ... :/
Vielleicht nicht bei normalen Handelsgeschäften (Kaufhaus, Fachgeschäft, Supermarkt), wohl aber wenn es um Nahrung geht. Wieviele Menschen wissen (und sagen es auch selber), dass Fast Food auf Dauer ungesund ist, dick macht und eigentlich nicht richtig schmeckt; dass man sich stattdessen lieber ein paar Brote schmieren sollte und sich dafür abends oder einmal die Woche ein gutes Steak in die Pfanne zu hauen?
All die ganzen Convienience-Produkte und Fertiggerichte (von der 5-Minuten-Terrine, über die Tütensuppe, Bratkartoffeln aus der Dose, bishin zum "Menü" für die Mikrowelle...).
Ein großer, hart umkämpfter Markt, der eigentlich pleite gehen müsste, wenn die Mehrheit der Bevölkerung ihren dicken Hintern hoch bekommen würde und mal selber kochen oder eben Stullen schmieren würde.
Ich denke, auch bei vielen Cachern erfolgt das "Mitnehmen" simpler Dosen nicht immer nur aus dem Grund der High-Score-Steigerung, sondern auch aus Bequemlichkeit.
Bei engem Zeitfenster (zwischen Beruf und Familie), schlechtem Wetter oder auch aufgrund körperlicher Gebrechen oder einfach nur mangelnder Fitness, ist ein "Fund" für manch einen dann immer noch ein kleiner Jubelschrei, der vielleicht 50km Anfahrt bedeutete, aber den man halbwegs trocken und sauber machen konnte; sich nicht von der Autobahnbrücke abseilen, durchs prall gefüllte Abwasserrohr kriechen oder die Eiger Nordwand selber bezwingen musste.

Freude und Glücksgefühle fallen eben auch unterschiedlich aus. Der eine freut sich über einen dicken Benz, der andere über einen Sportwagen und ein dritter freut sich, wenn er überhaupt ein Auto hat, das fährt.


Dennoch finde ich, sollte man - alleine sich selber gegenüber - so fair und offen sein, ernsthafte Kritik auch auszusprechen. Das lässt sich eben nicht mit dem Abstimmverhalten per Fuß, wie man es sonst im "real life" macht, vergleichen.
Wobei ich sogar gerne so etwas loggen würde, dass "Frl. Müller und Frl. Schmidt es offenbar wichtiger fanden, sich über die Erlebnisse am letzten WE auszutauschen, als mich zu bedienen". Dort wo "Kummerkästen" hängen und zu Kritik einladen, nehme ich mir auch ab und zu die Zeit und äußere positive wie negative Kritik.

Wer darauf verzichtet, Kritik zu üben, seine Stimme zu nutzen. darf sich auch nachher nicht beschweren, wenn alles den Bach runter geht oder es andersweitig gemacht und entschieden wird. Das gilt für politische Wahlen ganz genauso. Wer nicht hingeht, wer nicht abstimmt, darf sich nachher auch nicht beschweren.

Das gilt für Caches ganz genauso.

Caches NICHT negativ zu kritisieren, weil es "ja sowieso keinen Sinn macht", ist ebenso ein Verzicht auf Mitsprache, wie nicht zur Wahl zu gehen.

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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von radioscout » Mi 17. Aug 2011, 22:29

3 Ausrufezeichen hat geschrieben: Sind die genannten Caches ausgesprochen schlecht nur weil sie PMO sind? Wahrscheinlich nicht.
Stelle es Dir so vor: Ein Fünf-Sterne-Koch bereitet ein absolutes Spitzenmenü zu. Vor dem Servieren gibt er ihm noch den PMOC-Status, in dem er es mit etwas Denatonium würzt.
3 Ausrufezeichen hat geschrieben: Die Logik hinter
radioscout hat geschrieben:PMOC oder Muggeldosen bekommen ein Log, in dem deutlich steht, was ich davon halte, Muggels an unserem schönen Spiel zu beteiligen.
leuchtet mir auch nicht ein. Bisher dachte ich immer, dass PMO-Caches eine Beteiligung durch Muggels eher verhindern als fördern würden...
"Oder Muggeldosen" hast Du nicht gelesen und absichtlich nicht "gefettet"? Sonst würde Dir der Sinn des Satzes nicht verborgen geblieben sein.
Und ob man Muggels beteiligt oder nicht hängt nicht mit dem PMOC-Status sondern der Location zusammen. Wobei erfahrungsgemäß sehr viele PMOC an problematischen und auch vermuggelten Locations liegen.
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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von Paus-online » Mi 17. Aug 2011, 22:40

Geocaching ist halt ein Hobby, das ich mit unterschiedlichem Ernst betreiben kann.

Ich kann mich als Hobbykicker darüber aufregen, daß es Leute gibt, die fürs Fußballspielen Geld bekommen. Muß ich aber nicht...

Ich kann mich als Jogger darüber aufregen, daß es Leute gibt, die 42 km schneller laufen, als sie es mit dem Auto fahren könnten. Muß ich aber nicht...

Ich kann als Hobbykletterer darüber den Kopf schütteln, daß es Leute gibt, die in über 8000 m Höhe rumkraxeln müssen. Muß ich aber nicht...

Und wenn es in unserer Höher-Schneller-Weiter-Zeit Leute gibt, die beim Geocaching unbedingt hohe Fundzahlen, eine leere Homezone oder eine riesige zurückgelegte Strecke vorweisen können, dann kann ich das kritisieren oder auch nicht. Ändern werde ich an diesem Trend aber nichts.

Und da es so ist, wird auch weiter Bedarf an schnellen Dosen bestehen, Pissecke hin oder her. Es wird immer die "Power-Cacher" geben, die jede Dose mitnehmen, die in ihrem Umfeld auftaucht. Und ob der eine oder andere Genusscacher die Dose jetzt sucht oder nicht, das wird dem Owner bestimmt nicht auffallen.

Dann doch lieber eine Kritik ins Found-Log schreiben. Oder auch ein DNF loggen mit der Bemerkung, daß man die Dose zwar gefunden habe, es einem aber zu peinlich sei, hier einen Fund zu loggen (Muß ich zugeben, habe bis jetzt auch noch nicht übers Herz gebracht; vielleicht bin ich ja auch mal soweit, daß mir meine Fundzahlen total egal sind).

Und wenn mich der Owner anmeckert: Das ist doch immerhin schon mal eine Form des Dialogs...

Gar kein Log oder ein Kurzlog halte ich da nicht für zielführend. Ich bilde mir ein, daß meine bisher versteckten Caches qualitativ über dem Durchschnitt liegen (was zugegebenermaßen nicht schwierig ist). Ein simples "TFTC", "gefunden" oder ähnliches kommt dennoch ziemlich oft vor. Sollte ich da jetzt rauslesen, daß den Findern der Cache nicht gefallen hat? Dann sollte ich meine Dosen beser einsammeln.

Und die PMOC-Diskussion gab es meines Wissens auch schon an anderer Stelle...

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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von 3 Ausrufezeichen » Mi 17. Aug 2011, 23:19

radioscout hat geschrieben:
3 Ausrufezeichen hat geschrieben: Sind die genannten Caches ausgesprochen schlecht nur weil sie PMO sind? Wahrscheinlich nicht.
Stelle es Dir so vor: Ein Fünf-Sterne-Koch bereitet ein absolutes Spitzenmenü zu. Vor dem Servieren gibt er ihm noch den PMOC-Status, in dem er es mit etwas Denatonium würzt.
Dein Beispiel ist absurd, denn Denatonium wird nicht von Köchen für Lebensmittel benutzt sondern bei Drogerieartikeln verwendet, um sie für bestimmte Personenkreise und/oder für die unsachgemäße Benutzung unbrauchbar bzw. ungenießbar zu machen. Der Nutzen dieses Bitterstoffes für das Allgemeinwohl steht außer Frage. Ähnlich ist es bei den von dir so verhassten PMO-Caches, die Du ganz bewusst ins Spiel gebracht hast, obwohl es komplett am Thema vorbei geht.
Außerdem kenne ich keinen Fünf-Sterne-Koch, der fortwährend aus rein karitativen Zwecken kocht. Serviert wird den zahlenden, geladenen Gästen. Wer sich nach dem Zapfenstreich die Reste aus der Tonne fischt wird sich kaum beschweren können, dass sie bitter, lauwarm und nicht mehr lecker sind.

Dein Beispiel hinkt so extrem, dass ich mich wundern muss, warum es dir nicht schon selbst aufgefallen ist.
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3 Ausrufezeichen hat geschrieben: Die Logik hinter
radioscout hat geschrieben:PMOC oder Muggeldosen bekommen ein Log, in dem deutlich steht, was ich davon halte, Muggels an unserem schönen Spiel zu beteiligen.
leuchtet mir auch nicht ein. Bisher dachte ich immer, dass PMO-Caches eine Beteiligung durch Muggels eher verhindern als fördern würden...
"Oder Muggeldosen" hast Du nicht gelesen und absichtlich nicht "gefettet"? Sonst würde Dir der Sinn des Satzes nicht verborgen geblieben sein.
Du hast den Inhalt deiner eigenen Aussage nicht verstanden, obwohl Du dich sehr klar ausgedrückt hast. Ich kann den Satz gerne nochmals komplett ohne Fettung zitieren:
radioscout hat geschrieben:PMOC oder Muggeldosen bekommen ein Log, in dem deutlich steht, was ich davon halte, Muggels an unserem schönen Spiel zu beteiligen.
Was Du mit der Gleichsetzung von „PMOC“ und „Muggeldose“ bezwecken wolltest ist eindeutig.
Warum Du es hier in diesem thread tust bleibt allerdings unklar, denn hier geht es nicht im PMOC.
Wenn Du keinen Unterschied zwischen PMO-Caches und Muggeldosen erkennen kannst öffne doch bitte einen eigenen thread anstatt zu versuchen, unterschwellig andere von diesem Irrglauben überzeugen zu wollen.
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Re: Caches Kritisieren?

Beitrag von radioscout » Mi 17. Aug 2011, 23:30

Wenn Du ein Problem damit hast, die Aussage zu verstehen und statt dessen lieber jedes Wort zerpflückst: weiterhin viel Spaß dabei. Ich habe jedenfalls keine Lust an einer Off-Topic-Diskussion über derartige Details.
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