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Cacheevents - die Abrechnung

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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rs-sepl
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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von rs-sepl » Fr 2. Sep 2011, 08:48

ElliPirelli hat geschrieben:Wer auf Gemeinschaft keine Lust hast braucht es ja nicht.
Nur hinterher über die zu lästern und zu meckern, die es so wie ich genossen haben, endlich mal die Gesichter zu den Nicks aus den Foren zu sehen, find ich ungut.
Der TS meckert nicht, sondern drückt mit köstlicher Ironie :D seine Beobachtungen aus. Das es viele ebenso sehen, zeigen die Komentare. Das hat nix mit dem Event zu tun, denn Fremdschämen kann man sich auch im ganz normalen Cachealltag.

Dass der TS Bock auf Gemeinschaft hatte, ist ja zu erkennen, sonst wäre er gar nicht zum Event gefahren.

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Waldfreunde
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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von Waldfreunde » Fr 2. Sep 2011, 10:09

Danke für den Eröffnungsbeitrag. Wie gut, dass wir uns den Schwach...., verzeihung, Wahnsinn erspart haben. Wieder ein Grund so einen Auflauf zu meiden.

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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von Zappo » Fr 2. Sep 2011, 10:35

PiWe84 hat geschrieben: 100% Signed. Wir halten uns auch eher von Events fern. Sehe da auch keinen tieferen Sinn drinnen.
Na, SOOOO pauschal kann ich das nun nicht sagen - auf unserem "Geocaching sans frontiers" - Event ist eigentlich immer eine gute und familiäre Stimmung - das kommt aber einerseits von der coolen Location und andererseits von der Tatsache, daß sich unter den max. hundert Teilnehmern viele ähnlich empfindende Menschen befinden - den Rest deckt dann problemlos die natürliche Toleranz ab :D
Zum Quatschen, Austauschen und Kennenlernen macht ein Event schon Spaß. Bei kleineren Events funktioniert das auch - bei größeren ist das eben ein bisschen schwieriger.

Zappo
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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von Beleman » Fr 2. Sep 2011, 11:51

Los Muertos hat geschrieben:Aber den Sinn von diesem "Massen-Auto-TB-Käfer-discovern" habe ich auch noch nicht verstanden. :irre:
Nun ja, da haben die Owner aber natürlich auch ihren Anteil daran. Wer sich so ein Ding auf's Auto pappt (und ich muss gestehen, ich habe auch eines, aber mein Auto blieb am Hotel und wird evtl. nur noch vom Owner des nebenstehenden Fahrzeugs discovered), der muss schlicht damit rechnen, dass ein gewisser Prozentsatz aller Eventbesucher die Nummer notieren will.

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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von evhobra » Fr 2. Sep 2011, 12:05

Hi,

wir waren am Sonnatg auch in Köln zum Event und haben uns bereits bei der Anfahrt
über die "merkwürdigen" Gewohnheiten etlicher "Cacher" gewundert wie Sie hier schon
zur Genüge erwähnt wurden.
Drum waren wir froh unauffällig unterwegs gewesen zu sein, haben uns ab mittags die Stände
auf dem Event angeschaut ( vormittags war kein durchkommen, es sei denn man wollte Rücksäcke oder Körperteile im Gesicht haben ) und das ein oder andere eingekauft.

Schön war es, gleichgesinnte ( auch im Sinne des unauffälligen cachens ) zu treffen
und sich mit denen auszutauschen.

Dies gibt mut, das es noch vernünftige Leute mit einem interessanten Hobby gibt.

Ob wir ein solches Event noch einmal besuchen werden, steht jetzt in den Sternen.

Gruß

Fly

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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von argus1972 » Fr 2. Sep 2011, 12:27

Ganz große Hochachtung dem TE, dass er den Mut hatte, mal auf den nackten Kaiser zu zeigen! :gott:
Für meine Begriffe ist das eines der besten, ehrlichsten, wichtigsten und interessantesten Forenthemen, die wir hier seit langer Zeit hatten!

Als bekennder "Nie-und-nimmer-nicht-für-Geld-und-gute-Worte-jemals-zu-Megaevents-Geher" sehe ich im ersten Beitrag hier manche meiner zu meiner persönlichen Schande einzugestehenden Vorurteile bestätigt, wie es so auf Megas sein mag, denn eine gewisse Tendenz zu den geschilderten Trends ist selbst bei mittelgroßen Stammtischen in gewisser Weise zu beobachten, wenn auch in erheblich geringerem Maße, so dass man es als leicht irritierter Besucher gedanklich als "Einzelfälle" verbuchen kann.

Mir persönlich geht der Sinn solcher Großveranstaltungen auch vollkommen ab. In kleinerem Kreis mit Gleichgesinnten debattieren, kann schon klasse sein, aber offen gesagt fehlt mir bei den Cachergeselligkeiten irgendwie immer das, worum es beim Hobby eigentlich gehen sollte, nämlich das Geocaching.
Es ist doch eigentlich bedenklich, dass teilweise lokale Caches für die Dauer der Veranstaltungen dicht gemacht werden müssen. Ist das noch im Sinne des Hobbies, die Dosen vor den Dosensuchern schützen zu müssen?
Groß angelegte Geselligkeit kann man meiner Meinung nach auch, bzw. eher auf anderen Festivitäten ausleben, wenn man Wert darauf legt, aber es ist mir ehrlich gesagt noch nie gelungen, den gedanklichen Zusammenhang zwischen geselliger Massenveranstaltung und Geocaching herzustellen.

Ohne mich mangels Interesse genauer informiert zu haben: Hat es sich eigentlich in Köln in erster Linie um eine kommerziell orientierte Verkaufsveranstaltung gehandelt und wenn ja: Wie passt DAS denn bitte zum Geocaching?
Angesichts zahlloser reißerischer Forenthemen pro- und kontra-PM und dem bösen Cacheportal an sich, kann ich den Zusammenhang nun überhaupt nicht mehr verstehen.
Ob es demnächst mal eine Geocachingfachmesse "Sattellitenloch" gibt? :???:


Ich halte es jedenfalls für sehr gut, dass hier in diesem Forenthema mal alle Ansichten zu dem Thema beleuchtet werden können, denn die üblichen Jubelschreie begeisterter Besucher nach Events, die durch alle Blogs und Social-networks geistern, könnte man ja im Prinzip heute schon für das kommende Jahr vorformulieren :p .
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von alena79 » Fr 2. Sep 2011, 19:17

Ich bin erst gegen Ende dort angekommen und habe zwischendurch noch mit meinen beiden Begleitern festgestellt, dass erstaunlich wenige von besagten Outddorjacken-Grüppchen unterwegs seien. Aber es war nach unserem Empfinden auch verdammt warm und es gibt nichts schlimmeres als solche Vertreter, die auch bei 28 Grad nicht davor zurückschrecken ihre "trendigen grau/taubengrau/hellschwarzen" Jäckchen zur Schau zu tragen.
argus1972 hat geschrieben: Ohne mich mangels Interesse genauer informiert zu haben: Hat es sich eigentlich in Köln in erster Linie um eine kommerziell orientierte Verkaufsveranstaltung gehandelt und wenn ja: Wie passt DAS denn bitte zum Geocaching?
Ja, meiner Meinung nach war es das. Mit Geocaching hatte das genau garnichts zu tun, außer dass man dort Geld für Equipment lassen konnte. Der eigentliche Geocaching-Teil des Tages fand für uns hinterher statt.

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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von kohlenpott » Fr 2. Sep 2011, 20:58

Das das Event in Köln im Wesentlichen eine Kommerz-Veranstaltung war, ergibt sich eigentlich schon aus dem Listing. Noch schlimmer war letztes(?) Jahr das Garmin-GPS Festival. Kommerz pur! Ein Riesenaufschrei ging durch die Gemeinde und trotzdem sind (vermutlich wegen des tollen Megaevent-Icons) zig Cacher dort hin gestürmt. Bei mir war es übrigens das erste Megaevent auf der Ignoreliste. :D

Ich bin für meinen Teil mit Megaevents durch, außer es gibt noch mal eines direkt vor der Haustür und ein rein von Cachern für Cacher organisiertes Megaevent.

P.S.: Der MPGO damals war echt cool. Toll organisiert (unter anderem gab es kein Großrudelcachen!) und in einer überschaubaren Größe.

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Re: Cacheevents - die Abrechnung

Beitrag von robbi_kl » So 4. Sep 2011, 05:29

Ich verstehe die grundsätzliche Aussage im Ausgangsbeitrag, schließlich kenne ich das Gefühl, dass man sich bei manchen Mitcachern irgendwie fremd vorkommt, nicht dazu gehören will oder das berühmte Fremdschämen eintritt. Interessant ist aber, dass hier jeder andere Dinge als "unerträglich" und "peinlich" ansieht. Bei mir ist es beispielsweise - wie hier im Forum schon geschildert - der Anblick von Cachern in Flecktarnkleidung. Oder dieser eine Cacher, den ich schon mehrfach auf Events getroffen habe, der aussieht wie ein Obdachloser und auch so redet und so riecht. Oder die Cacherin mit den fettigen Haaren und den verfaulten Zähnen. Auf einem Event will ich nicht neben solchen Leuten sitzen.

Umgekehrt kann ich aber nicht erkennen, was an den im Ausgangsbeitrag beschriebenen hellgrauen Outdoorjacken oder dem goldmetallic-farbenen Auto so schlimm sein soll. Dafür habe ich selbst Jack-Wolfskin-Klamotten als neues Hassobjekt entdeckt, gleich an zweiter Stelle nach Flecktarn. :^^:

Auf einem Mega-Event war ich noch nie, aber auf normale Events gehe ich nach wie vor sehr gerne. Dort umgebe ich mich anfangs meist mit bekannten Cachern und manchmal lerne ich auch neue Cacher kennen. Sind die nicht auf einer Wellenlänge mit mir, dann bricht der Kontakt schnell wieder ab oder entsteht erst gar nicht. Es kommt aber auch vor, dass man sich auf Anhieb versteht. So habe ich mittlerweile ein recht umfangreiches Arsenal an Telefonjokern und auch viele Mitcacher für Wochenendtouren oder Nachtcaches. Ohne Events hätte ich diese Leute nie kennen gelernt.

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