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Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Trracer
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Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von Trracer » Sa 3. Sep 2011, 22:40

Wenn es keine Selbstschussanlagen sind, dann bleibt nur noch der Zaun. :)

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Zappo
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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von Zappo » Sa 3. Sep 2011, 22:48

blackbeard69 hat geschrieben:
MadCatERZ hat geschrieben:Interessant ist, dass in dem Wald tatsächlich kürzlich Abwehrmaßnahmen gegen Besucher errichtet wurden
Reine Neugierde... wie muss ich mir das konkret vorstellen?
Also ICH kenne eine Stelle, da liegen mitten auf dem (Weltkulturerbe-)wanderweg immer neue abgesägte Baumwipfel und Schwachholzstangen - da der Jäger nicht will, daß man da durchläuft.

Das soll kein allgemeines Jägerbashing sein - gibt überall den einen oder anderen Hirni - aber so kenn ich "Besucherabwehrmaßnahmen".

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JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Sa 3. Sep 2011, 23:17

Zappo hat geschrieben:
blackbeard69 hat geschrieben:...
Also ICH kenne eine Stelle, da liegen mitten auf dem (Weltkulturerbe-)wanderweg immer neue abgesägte Baumwipfel und Schwachholzstangen - da der Jäger nicht will, daß man da durchläuft.

Das soll kein allgemeines Jägerbashing sein - gibt überall den einen oder anderen Hirni - aber so kenn ich "Besucherabwehrmaßnahmen".

Zappo
...wär ja mal nen interessantes Community-Kartografierungsprojekt. :^^:

Jeder der so eine Stelle kennt, trägt sie in ein elektronisches Kartenwerk ein, z.B. als "special POI" in Listingplattformen oder OSM. Vermutlich würden sich nach einiger Zeit Regionen herauskristalisieren, wo das so ohne handfesten offiziellen Grund gemacht wird. Da könnte man dann mal die Jagd- und Waldbesitzerverbände drauf ansprechen :D

LG
Jörg
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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von adorfer » So 4. Sep 2011, 00:26

DWJ_Bund hat geschrieben: Jeder der so eine Stelle kennt, trägt sie in ein elektronisches Kartenwerk ein, z.B. als "special POI" in Listingplattformen oder OSM. Vermutlich würden sich nach einiger Zeit Regionen herauskristalisieren, wo das so ohne handfesten offiziellen Grund gemacht wird. Da könnte man dann mal die Jagd- und Waldbesitzerverbände drauf ansprechen :D
Man lege einfach entlang dieses Wege ein paar Tradis oder ggf. noch ein paar Challenges ("Fotografiere Dich vor diesem Baum") und voila... wenn auf der Strecke mindestens 5 Fundzähler zu holen sind, dann wird der Weg sicher dauerhaft offen gehalten.
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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von SammysHP » So 4. Sep 2011, 11:03

Gerade Challenges (so nutzlos sie manch einem auch scheinen mögen) sind dafür geradezu prädestiniert, schließlich können sie nicht gemuggelt werden.
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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von Zappo » So 4. Sep 2011, 11:34

Naja, mich stört das nicht, ich lauf außenrum und denk mir meinen Teil - es macht sich halt jeder sogut zum Affen, wie er kann - und Gegenmaßnahmen sind genauso kindisch - da würde ich ja meinen Heiligenschein verlieren :D :D :D
Im Übrigen sind da schon die Limes-Wegbetreuer dran - und zur Not klärt sich das biologisch.

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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von blackbeard69 » So 4. Sep 2011, 11:46

Zappo hat geschrieben:Also ICH kenne eine Stelle, da liegen mitten auf dem (Weltkulturerbe-)wanderweg immer neue abgesägte Baumwipfel und Schwachholzstangen - da der Jäger nicht will, daß man da durchläuft.
Ein Förster ist keineswegs nur der Erfüllungsgehilfe eines Jägers oder Eigentümers, sondern seine Aufgabe ist es, alle berechtigten Interessen aller Waldnutzer unter einen Hut zu bringen. Dazu gehört auch das Freihalten eines offiziellen Wanderweges. Also kann man in so einem Fall den Förster ansprechen und darum bitten, dass reguläre Wege auch freibleiben.

Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » So 4. Sep 2011, 11:49

-jha- hat geschrieben:
DWJ_Bund hat geschrieben: Jeder der so eine Stelle kennt, trägt sie in ein elektronisches Kartenwerk ein, z.B. als "special POI" in Listingplattformen oder OSM. Vermutlich würden sich nach einiger Zeit Regionen herauskristalisieren, wo das so ohne handfesten offiziellen Grund gemacht wird. Da könnte man dann mal die Jagd- und Waldbesitzerverbände drauf ansprechen :D
Man lege einfach entlang dieses Wege ein paar Tradis oder ggf. noch ein paar Challenges ("Fotografiere Dich vor diesem Baum") und voila... wenn auf der Strecke mindestens 5 Fundzähler zu holen sind, dann wird der Weg sicher dauerhaft offen gehalten.
bzw.
SammysHP hat geschrieben:Gerade Challenges (so nutzlos sie manch einem auch scheinen mögen) sind dafür geradezu prädestiniert, schließlich können sie nicht gemuggelt werden.
Keine schlechte Idee ;)
Zappo hat geschrieben:Naja, mich stört das nicht, ich lauf außenrum und denk mir meinen Teil - es macht sich halt jeder sogut zum Affen, wie er kann - und Gegenmaßnahmen sind genauso kindisch - da würde ich ja meinen Heiligenschein verlieren :D :D :D
Im Übrigen sind da schon die Limes-Wegbetreuer dran - und zur Not klärt sich das biologisch.

Zappo
Dich mag es nicht stören, aber grad ein wenig fußkranke Personen oder ältere werden m.u. nicht über solche Hindernisse klettern oder durchs Geäst drumrum laufen. Und es betrifft ja nicht nur rein die Geocacher, sondern alle, die gern wandern wollen.

Die Biologische Lösung, ist das langsam verrottende Hindernis gemeint oder der "Platzierer" des Hindernisses? ;)
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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von MadCatERZ » So 4. Sep 2011, 12:05

blackbeard69 hat geschrieben:
MadCatERZ hat geschrieben:Interessant ist, dass in dem Wald tatsächlich kürzlich Abwehrmaßnahmen gegen Besucher errichtet wurden
Reine Neugierde... wie muss ich mir das konkret vorstellen?
Thomas
Durch den Wald führt ein Feldweg, der als öffentliche Straße deklariert ist, also befahren werden darf. Am 'Eingang' des Waldes gibt es eine kleine rechteckige Ausbuchtung der Straße, wo zwei bis drei Autos parken können. Und dieses Teil wurde mit Baumstämmen dichtgemacht, so dass man da nicht mehr rauffahren kann.
Die Straße selbst zu blockieren traut sich der Pächter offenbar nicht, das wäre ja ein Eingriff in den Straßenverkehr.
Je mehr ich über die Angelegenheit nachdenke, desto merkwürdiger wird sie.

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blackbeard69
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Re: Aggro-Waldbesitzer oder einfach nur Troll?

Beitrag von blackbeard69 » So 4. Sep 2011, 12:26

MadCatERZ hat geschrieben:Am 'Eingang' des Waldes gibt es eine kleine rechteckige Ausbuchtung der Straße, wo zwei bis drei Autos parken können. Und dieses Teil wurde mit Baumstämmen dichtgemacht, so dass man da nicht mehr rauffahren kann.
Sowas habe ich schon öfters gesehen, da wurden Stämme in einem gut zugänglichen freien Areal zur späteren Abholung einfach zwischengelagert. Das alleine hat meiner Meinung nach noch nichts zu bedeuten.

Viele Grüße
Thomas
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