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Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Team Hellspawn
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von Team Hellspawn » Sa 17. Sep 2011, 08:50

Was wollen uns diese Worte sagen? ^^
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

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Nerre
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von Nerre » Di 20. Sep 2011, 09:44

Team Hellspawn hat geschrieben:Was wollen uns diese Worte sagen? ^^
Was wollen uns diese Worte sagen? ^^ Nix?
Sei kreativ!

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rs-sepl
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von rs-sepl » Mi 28. Sep 2011, 09:37

argus1972 hat geschrieben:..."dass die Schräubchen dem Baum nicht nennenswert schaden werden, wohl aber dem RUF UNSERES HOBBIES, wenn sie entdeckt werden.
Aus diesem Grund halte ich den Ehrenkodex, als Geocacher für die Dose keinerlei Beschädigungen in der Umgebung zu verursachen, für sehr wichtig!
"
Ich hab noch nie etwas von DEM Ehrencodex gehört des Hobbies. Was soll das denn sein?
"Leaving nothing but your fingerprints" etwa? :lachtot: Dann logge bitte bei 90% aller Caches SBA.
"Lege Caches nur mit Genehmigung." Dann logge bitte bei 90% aller Caches SBA.
usw.
Merkst Du was? Mag sein, dass einige wenige Gutmenschen ihr Hobby Geocachen "umweltneutral" durchführen. Die Realität sieht anders aus und da hat sich dieser wie auch immer geartete Codex schon oft überholt. :???:

Ich denke, die "Nägel sind böse"-Fraktion ist eine starke Minderheit, die nicht repräsentativ für die Gesamtheit aller Geocacher ist. Oder wieso gibt es dann tausende Kreativcaches, die hochgelobt und gevotet werden, aber in keinem einzig Log Kritik bezüglich einen angeschraubten Bastelteil zu finden ist??

Evtl. ist Geocaching nicht (mehr) so, wie Du es gern hättest. Da kannst Du in Deiner homezone mit SBAs um Dich werfen, wie Du willst. ;)

Ich habe meine eigene Vorstellungen von dem, was ich bauen kann und wo die Grenze ist. Sogesehen mein Codex.

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coronar
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von coronar » Mi 28. Sep 2011, 10:11

Meint Ihr nicht, dass Ihr übertreibt?
Wie sind denn die Vogel/Fledermaushäuschen im Wald angebracht? Oder die Wanderwegkennzeichnungen? Nur um zwei Beispiele zu nennen...
"Mailand oder Madrid - hauptsache Italien" (A. Möller)

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HansHafen
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von HansHafen » Mi 28. Sep 2011, 10:35

rs-sepl hat geschrieben:
Ich habe meine eigene Vorstellungen von dem, was ich bauen kann und wo die Grenze ist. Sogesehen mein Codex.
Moin,

Klasse, dann kann ich ja auch mal mit meinem Schlüssel an DEINEM Auto langgehen und eine schöne Schramme ziehen. Finde ich halt schön sowas. Und ich habe halt meine eigenen Vorstellungen davon, was ich machen kann und wo die Grenze ist. So gesehen mein Codex...

Sag mal - merkst du noch was? Wir sprechen hier über fremdes Eigentum das beschädigt werden soll, damit du deinem Hobby nachgehen kannst!!! Aber wehe jemand bleibt mal mit seinem Einkaufswagen an deiner Stoßstange hängen und hinterlässt einen Kratzer. Oder jemand sprayt dein Haus an oder plakatiert an deinem Eigentum usw...

Aber wenn es ums Geocachen geht, dann dürfen wir alles - die Besitzer sollen sich mal nicht so haben...

:kopfwand:

BG
HansHafen
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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rs-sepl
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von rs-sepl » Mi 28. Sep 2011, 11:03

Lieber Hans, ich merke meist recht viel. Ich habe hier absichtlich darauf verzichtet, hier meine Grenzen des Cachebauens aufzuzeigen, aber mutwillige Sachbeschädigung, wie Du es aufzeigst ist es natürlich nicht. Mit dem Forstnerböher wird nicht in lebende Bäume gebohrt usw. natürlich mach ich das nicht anders. Reißzwecken von NVs müssen aber nun mal in die Borke usw.

Ich finde es nur lächerlich von "dem Codex" zu schwafeln", den doch keiner kennt bzw. interessiert (okay, ein paar Gutmenschen). Wenn ihr wegen einem Nagel in Millionen Bäumen Pipi in der Hose bekommt, ist das euer Problem.

Ansonsten habe ich noch nahezu keinen einzigen Kreativcache im Wald und Flur gesehen, der ohne Nageln oder Schrauben ausgekommen ist.
Zuletzt geändert von rs-sepl am Mi 28. Sep 2011, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.

Cloggy72
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von Cloggy72 » Mi 28. Sep 2011, 11:14

coronar hat geschrieben:Meint Ihr nicht, dass Ihr übertreibt?
Wie sind denn die Vogel/Fledermaushäuschen im Wald angebracht? Oder die Wanderwegkennzeichnungen? Nur um zwei Beispiele zu nennen...
Zunächst mal sind solche Vogelhäuschen und Wegkennzeichnungen immer von Eigentümern, Besitzern, bzw. deren Vertretern, oder mit Kenntnis der Eigentümer, Besitzer, bzw. deren Vertreter angebracht worden.
Im Gegensatz dazu machen viele Geocacher was sie wollen ohne eine Berechtigung dafür zu haben und Eigentümer informiert zu haben.

Bei vielen Schildern und Vogelhäuschen habe ich umgangssprachliche Pappnägel aus weichem Metall gesehen, die schädigen auch das Sägeblatt angeblich nicht sonderlich.

MfG

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Team Free Bird
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von Team Free Bird » Mi 28. Sep 2011, 14:00

Mal eine Zwischenfrage:

Was macht es nun umweltfreundlicher, bzw. besser für den Baum wenn man die Erlaubnis hat,
haben die Nägel und Schrauben dann eine besondere Aura die alles wieder heile macht?

*edit: Nein ich bin kein Treehugger - es interessiert mich halt.
Bild Bild

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rs-sepl
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von rs-sepl » Mi 28. Sep 2011, 14:21

Team Free Bird hat geschrieben:Was macht es nun umweltfreundlicher, ..
Das Nageln und Schrauben schadet den Bäumen nicht, das ist ja nun oft und breit nachgewiesen worden. ;) Hier vorgeschobene Naturschutz ist keiner, hier gehts nur um wirtschaftliche Interessen.

da_miche
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Re: Wenn sich Geocacher öffentlich zum Horst machen...

Beitrag von da_miche » Mi 28. Sep 2011, 14:40

Team Free Bird hat geschrieben:Was macht es nun umweltfreundlicher, bzw. besser für den Baum wenn man die Erlaubnis hat,
haben die Nägel und Schrauben dann eine besondere Aura die alles wieder heile macht?
Es geht nicht so sehr um die Schädigung des Baumes (die bei gesunden Bäumen tatsächlich meist harmlos ist) sondern um die Beschädigung fremden Eigentums. Diesen Schuh sollte sich die Community (ob jetzt mit Ehrenkodex, persönlichen Vorlieben oder wie auch immer) nicht anziehen lassen.

Oder reicht uns unser schlechter Ruf noch immer nicht?

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