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Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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radioscout
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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von radioscout » Do 29. Sep 2011, 18:19

Guido-30 hat geschrieben: Da diese Pfosten im Winter innen eh immer etwas feucht sind - und von außen auch nass werden
Die Kappe verhindert, daß Dreck reinfällt und im Pfahl vermodert.
Außerdem sorgt sie dafür, daß diese Idi**en, die wahrscheinlich zu Hause ihren Müll einfach auf den Boden werfen, den Pfahl nicht als Mülleimer oder Aschenbecher benutzen.

Das Problem besteht nicht nur darin, daß die Kappen ständig gelöst werden und dabei verschleißen. Sehr oft wird an der Kappe eine Halterung für die Dose befestigt, z.B. mit einer Schraube, die durch die Kappe geht. Und oft wird auch der Pfahl "gefüllt", damit die Dose nicht reinfällt oder der Pfahl anderweitig verändert.
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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von Zappo » Do 29. Sep 2011, 18:32

zauberlehrling64 hat geschrieben:........... Also bleibt einfach nur mit gutem Beispiel vorangehen, vorsichtig mit fremden Eigentum umgehen, wenn was kaputt geht, den A..... in der Hose haben und dem owner eine Nachricht schreiben ich war´s und ggfs. entstandenen Schaden auch ersetzen. Und wenn ich als owner so einen WP lege und der Deckel geht kaputt, dann kauf ich einen für 0,50 € und ersetze diesen, das sollte mir die freundliche Überlassung des fremden Eigentums allemal wert sein. Zivilcourage beim Cachen.
Da ist vieles dran, was ich auch so sehe. Mit dem Legen des Caches übernimmt man auch die Verantwortung für den Platz, den Zustand des Versteckes und den der eventuell involvierten "Fremdmaterialien". Und wenn man da als Owner richtig nachdenkt, hat das automatisch zur Folge, daß man a) sich überlegt, wieviele Caches man reell überhaupt warten kann - und b) ob das Versteck SO überhaupt glücklich gewählt ist.

Das mit den Leuten*, die überprüfte Kappen nichtmehr draufmachen, ist da nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Erinnert mich an einen Micro hier am Hochspannungsmast, bei dem dann unten an den Verteilerkästen alle Blindstopfen rausgepfriemelt waren - anscheinend kriegt man die wirklich nicht mehr rein. Da weiß man dann doch nicht, wer den Fehler begangen hat: Der Owner mit der Location und/oder die Grobmotoriksucher.

Nur: Nach entsprechenden Kommentaren in den Logs ist der Cache innerhalb von 2 Wochen entfernt worden - sogar ohne Streit. War eben eine blöde Idee - kommt vor.

Es ist also nicht so, daß man nicht gewissen Dinge abstellen könnte - einen richtig gewarteten und schadfrei installierten Zaunkappenpfosten mit klarem Hint seh ich allerdings nicht ganz als Problem. Ich hatte auch schon nen Cache, bei dem der Stopfen wirklich "blind" war - die Stange war ab Werk zugeschweißt und die Kappe eine nachträglich angebrachte Attrappe.

Gruß Zappo

* müssen "Leute" gewesen sein - CACHER machen sowas nämlich nicht.
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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von SPonGER » Do 29. Sep 2011, 20:56

Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde, aber zwischendurch musste ich mal kurz Arbeiten, ein Bierchen trinken und noch vier Tradis suchen :roll:

Also im Großen und Ganzen fühle ich mich durch Eure Beiträge bestätigt.

Ich nehme mir immer wieder vor, in Zukunft solche Caches nicht mehr zu loggen, aber wenn ich erstmal davor stehe, fange ich dann doch das Pfriemeln an. Cachesucht ist schon ne schlimme Krankheit ...

Vielen Dank für die Antworten,
SPonGER
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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von MadCatERZ » Do 29. Sep 2011, 21:09

Man müsste echt mal einen Cache einbetonieren und gucken, wieviele mm der Betonschicht pro Tag weggekratzt werden

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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von Guido-30 » Do 29. Sep 2011, 22:17

radioscout hat geschrieben:Sehr oft wird an der Kappe eine Halterung für die Dose befestigt, z.B. mit einer Schraube, die durch die Kappe geht. Und oft wird auch der Pfahl "gefüllt", damit die Dose nicht reinfällt oder der Pfahl anderweitig verändert.
Und was ist daran so schlimm?
Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich bin auch nicht der Meinung, dass es sich dabei um gute Verstecke handelt. Aber ein wirkliches Problem sehe ich da nicht.

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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von radioscout » Do 29. Sep 2011, 22:23

Ich halte es prinzipiell für ein Problem, wenn man ohne Genehmigung fremdes Eigentum verändert bzw. beschädigt.
Das hat ganz einfach etwas mit Respekt vor anderer Leute Eigentum zu tun.

Darf ich z.B. an Deiner Haustür eine Metallplatte mit der Koordinate der nächsten Stage festschrauben oder auch nur ankleben? Darf ich in einen Pfahl Deines Gartenzauns ein Loch bohren, um dort eine Dose reinzustecken? Oder ein paar Zahlen auf Deine Hauswand schreiben?
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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von Inder » Do 29. Sep 2011, 22:38

Es ist schwer die Grenze zu ziehen. Aber ohne jegliche Veränderung fremden oder öffentlichen Eigentums können wir schlichtweg keinen Cache mehr legen. Bereits das Umarrangieren von losen Ästen, um einen Cache zuzudecken ist eine Veränderung fremden Eigentums. Und bei uns gibt es keinen Quadratmeter mehr, der nicht eigentumsrechtlich irgendjemandem zugeordnet ist. Selbst das nackte Abstellen einer Dose irgendwo auf dem Boden ist damit eine Verletzung fremder Rechte.
Das vernünftige Augenmaß und die Nutzung von Gehirn, Augen und Gehör sollte idealerweise ausreichen, um eine tolerierbare Lösung zu finden. Allerdings hat jeder etwas andere Grenzen und Maßstäbe. Auch das muss man im vernünftigen Rahmen akzeptieren. Die eigene Meinung ist nicht immer die Religion der anderen.
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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von Inder » Do 29. Sep 2011, 22:50

Guido-30 hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Und oft wird auch der Pfahl "gefüllt", damit die Dose nicht reinfällt oder der Pfahl anderweitig verändert.
Und was ist daran so schlimm?
Durch das Verstopfen kann eindringendes Wasser und Kondenswasser nicht mehr abfließen und bleibt im Pfosten stehen. Im Winter friert es und verformt durch die Ausdehnung das Metall, was wiederum Mikrorisse in der Zinkschutzschicht bewirkt. Dadurch kommt es zur Durchrostung innerhalb weniger Jahre, was bei unverändertem Zustand erst nach 30-60 Jahren passieren würde.
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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von radioscout » Do 29. Sep 2011, 23:02

Inder hat geschrieben: Aber ohne jegliche Veränderung fremden oder öffentlichen Eigentums können wir schlichtweg keinen Cache mehr legen. Bereits das Umarrangieren von losen Ästen, um einen Cache zuzudecken ist eine Veränderung fremden Eigentums.
Man muß es auch nicht übertreiben. Wenn man ein paar Äste an eine andere Stelle legt, werden sie nicht beschädigt, vor allem nicht dauerhaft beschädigt.
Und im Gegensatz zu z.B. zum Beschädigen eines Zaunpfahls kann man bei den Ästen erfahrungsgemäß ganz sicher davon ausgehen, daß es keinen stören wird.
IIRC dürfen sogar im (öffentlichen) Wald herumliegende kleine Äste in üblichen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.
Inder hat geschrieben: Allerdings hat jeder etwas andere Grenzen und Maßstäbe. Auch das muss man im vernünftigen Rahmen akzeptieren. Die eigene Meinung ist nicht immer die Religion der anderen.
Richtig. Und die einzig relevante Meinung ist die des Eigentümers.
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Re: Caches unter Schilderschutzkappen etc.

Beitrag von Inder » Do 29. Sep 2011, 23:05

radioscout hat geschrieben:Richtig. Und die einzig relevante Meinung ist die des Eigentümers.
Falsch! Meine! :lachtot:
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