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Wieviele Cacher verträgt das Land.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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adorfer
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Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von adorfer » Di 11. Okt 2011, 16:07

Das kanadische Verkehrsministerium scheint der Meinung zu sein, dass sie es zukünftig so halten wollen wie in den Niederlanden:

Geocache verlegen nur noch mit schriftlicher Zustimmung der Behörden

Bis dahin gilt die Regel: Groundspeak veröffentlich keine Caches mehr, die näher als 100m(!) an öffentlichen Straßen liegen. (Und das schließt explizte Privatgrundstücke, und sei es der Vorgarten des Owners) mit ein.

Blaues Forum
Due to a recent complaint by the British Columbia Ministry of Transportation, Groundspeak has asked that no roadside geocaches be published at this time. This means no caches by a highway, road, lane, pullout, intersection, traffic circle, median, highway rest stop, boulevard or any land or equipment that may be remotely considered owned or maintained by the Ministry of Transportation. There is a huge grey area here as the Ministry of Transportation has not yet told Groundspeak exactly which land they consider their right of way. Because of this, we must err on the side of caution.
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Schrottie

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Schrottie » Di 11. Okt 2011, 16:25

Ist doch gar nicht mal so schlecht. Damit wandern die Caches wieder zurück in die Natur und urbanes Mikrocachen findet ein Ende. Nette Vorstellung eigentlich... :)

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jennergruhle
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von jennergruhle » Di 11. Okt 2011, 16:27

Ob das nun toll ist, dass 80% aller Caches abgerissen werden, sei dahingestellt - gegen die Tradis unter der Baumwurzel mitten im tiefen Wald sprechen ja wieder andere Gründe. Wenn das so weitergeht, bleibt bald kein Platz mehr übrig.
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Ralfbert
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Ralfbert » Di 11. Okt 2011, 16:38

Ich sehe mich schon auf dem Buergeramt mit einem 3 Seiten Antrag sitzen.
Hier einen herzlichen Gruss an alle Journalisten, Filmemacher und Buecherschreiber, Rudelcacher usw, usf,........... :motz:
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MadCatERZ
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von MadCatERZ » Di 11. Okt 2011, 17:58

Hm, einerseits wäre eine Eindämmung der Cacheflut schon begrüßenswert, aber da wir in Deutschland sind, wird das Beantragen eines Caches locker ein D4 sein, mit ungewissem Ausgang, da hier Willkür Tür und Tor geöffnet werden.
Aber immerhin würden die ganzen hingerotzten 08/15-P*ssecken-, Leitplanken und Oh-hier-ist-noch-Platz-Mikros wegefallen

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steingesicht
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von steingesicht » Di 11. Okt 2011, 19:53

-jha- hat geschrieben:Bis dahin gilt die Regel: Groundspeak veröffentlich keine Caches mehr, die näher als 100m(!) an öffentlichen Straßen liegen.
Oh Gott, kann man dem durchschnittlichen Powercacher denn solch lange Fusswege überhaupt zumuten?
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T5 war gestern - Ächte Männer loggen DNF! Bist auch Du hart genug?

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von adorfer » Di 11. Okt 2011, 20:17

steingesicht hat geschrieben:
-jha- hat geschrieben:Bis dahin gilt die Regel: Groundspeak veröffentlich keine Caches mehr, die näher als 100m(!) an öffentlichen Straßen liegen.
Oh Gott, kann man dem durchschnittlichen Powercacher denn solch lange Fusswege überhaupt zumuten?
Wenn ich bedenke, wo ich schon gesehen habe, dass Cacher "zum an der Straße loggen" mit dem Auto gestanden haben: Ja, die 100m-Grenze kann durchaus sinnvoll sein, weil das nämlich "außer Sichtweite" heisst. Und da haben dann sicherlich doch die meisten Cacher Scheu, ihr Cachemobil mit Warnblinker in einer unübersichtlichen Landstraßenkurve allein zu lassen.
(Als ob man irgendetwas abwenden könnte, wenn man direkt daneben steht, während da jemand versehentlich hineinbrettert.)
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von radioscout » Di 11. Okt 2011, 20:23

Schrottie hat geschrieben:Ist doch gar nicht mal so schlecht. Damit wandern die Caches wieder zurück in die Natur und urbanes Mikrocachen findet ein Ende. Nette Vorstellung eigentlich... :)
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Marschkompasszahl » Di 11. Okt 2011, 22:34

"Tolle Idee".

Szenario 1):
Wer künftig Caches auslegen möchte, muss zunächst die Sachkunde ablegen., Deren Lerninhalte erstrecken sich in erster Linie um juristisch-relevante Themen wie Sachbeschädigung, Erregung öffentlichen Ärgernisses, usw. Des weiteren muss die Person ein einwandfreies Führungszegnis haben, darf bisher nicht straffällig geworden sein oder Mitglied einer vom Verfassungsschutz beobachteten Partei oder Mitglied in einer terroristischen Vereinigung sein.

Szenario 2):
Um der permanenten Flut von Anfragen Herr zu werden, entschließt sich Verbandsgemeinde Schnickelschnack zur Einführung einer Geocaching-Gebühr. Die Beantragung eines von der Gemeinde zu genehmigenden Caches beträgt - ohne Garantie auf Erfolg - zwanzig Euro. Der Owner (amtsdeutsch: Eigentümer eines digital gelisteten Schnitzeljagdverstecks) wird zugleich Pächter dieses auf wenige Meter begrenzten Areals, gegen eine Pacht von 5-20 EUR pro Jahr (abhängig von der Größe).
Der "Owner" stimmt zugleich zu, damit in der Online-Schnitzeljagd-Datenbank (OnSchniJaDat) registriert zu werden, worauf Behörden Zugriff haben, um im Falle einer (vermeintlichen) Bombendrohung den Owner kontaktieren und den Fall vorab klären können (auch um unnötige Einsatzkosten zu vermeiden).

Szenario 3)
Caches könnten so auch zum Politikum werden. Während Bürgermeister X (SPD) in Zusammenarbeit mit der Touristikzentrale stadteigene Caches anlegen lässt, setzt sich sein Nachfolger Y (CDU , und zudem passionierter Jäger) für die Entfernung dieser und nicht-städtischer Caches ein.
Zuletzt geändert von Marschkompasszahl am Di 11. Okt 2011, 22:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Stramon » Di 11. Okt 2011, 22:45

Sagen wir 30 Meter für Deutschland?
Sofort dafür! :D

Gruß Stramon
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