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Wieviele Cacher verträgt das Land.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Marschkompasszahl
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Marschkompasszahl » Di 11. Okt 2011, 23:01

Szenario 4):
Wer künftig Geocachen will, muss einen Geocacher-Schein haben (vergleichbar mit Führerschein, Angelschein, Jagdschein, usw.). Das beinhaltet natürlich eine Sachkunde und Prüfung, eine entsrpechende Kostennote und zeitlich begrenzte Lizenzen für jeweilige Regionen.

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feinsinnige
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von feinsinnige » Mi 12. Okt 2011, 00:25

Marschkompasszahl hat geschrieben:Szenario 4):
Wer künftig Geocachen will, muss einen Geocacher-Schein haben (vergleichbar mit Führerschein, Angelschein, Jagdschein, usw.). Das beinhaltet natürlich eine Sachkunde und Prüfung, eine entsrpechende Kostennote und zeitlich begrenzte Lizenzen für jeweilige Regionen.
Du hast die CO2-Abgabe - oder nennen wir sie Umweltabgabe - pro Log vergessen. Das würde die 0815-Dosenflut und das Power(trail)cachen auch auf ein vertretbares Maß reduzieren.
;)

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Marschkompasszahl
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Marschkompasszahl » Mi 12. Okt 2011, 00:54

Ach stimmt -

Szenario 5)
Cachen geht dann nur noch mit Grüner Umweltplakette am Kfz.

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ColleIsarco
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von ColleIsarco » Mi 12. Okt 2011, 08:54

Moin moin,

mal ganz im Ernst: Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist es für mich nur eine Frage der Zeit, bis das Geocaching in D gesetzlich geregelt werden wird.

Steigende Dosenzahl und Zahl der Sucher, die damit verbundenen Schäden und der Widerstand anderer Gruppen (Jäger, Förster, Naturschützervereinigungen, Gartenbauämter, etc pp.) gegen das Geocaching und die zunehmend schlechte Presse über dieses Hobby werden das notwendig machen.

Gruß
ColleIsarco
"Sind Sie Pessimist?" - "Neh, bringt doch gar nichts..."

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von wolkenreich » Mi 12. Okt 2011, 09:07

ColleIsarco hat geschrieben:Moin moin,

mal ganz im Ernst: Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist es für mich nur eine Frage der Zeit, bis das Geocaching in D gesetzlich geregelt werden wird.
Selbst wenn .. sobald wir uns selbst organisieren würden, wäre das alles Wurst. Mir kommt es so vor, als wünschen sich manche ein Diktat von oben. Wenn es keinen Ansprechpartner geben würde (hier: GC.com) könnte kein Forstamt, kein Städterat .. kein niemand irgendwas gegen das Legen und Loggen von Dosen tun.

"Ein starker Staat hilft beim Stumm sein.." singen Blumenfeld.

Manche wünschen sich das wohl. In der Zeit von Armutsschere, Atommüll und korrupten Politikern, wünscht sich die Geocommunity eine leitende Hand (Mutti?) .. alle, die das toll finden, sollten weiter denken: Wenn die überhaupt was für uns tun, dann werden sie überlegen wie sie unsere Passion zu Geld machen können.

Sie werden uns niemals dabei helfen, doofe Dosen zu vermeiden, was aus meiner Sicht das einzige Argument für eine Regulierung wäre.
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cahhi
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von cahhi » Mi 12. Okt 2011, 09:09

Nur sind die kanadischen Regelungen zum Umweltschutz denkbar ungeeignet. Welche Dosen sind denn von der 100m-Regel betroffen?
Vor allem Leitplankentradis und alles, was irgendwie urban ist. Hingegen ist die Dose im tiefsten Unterholz ohne Wege dorthin weiterhin problemlos möglich - solange es kein Naturschutzgebiet ist.

Gerade die Dosen, die die Massen problemlos vertragen, werden verboten - ich denke das Problem wird dadurch eher verschärft und auf Dauer wird diese Regel entweder wieder verschwinden oder der Rest wird auch noch verboten.
Dosiert cachen

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Phelice » Mi 12. Okt 2011, 09:36

-jha- hat geschrieben:... "außer Sichtweite" ...
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Ionspy » Mi 12. Okt 2011, 11:01

Was Kanada betrifft: Dort ist es eher ungewöhnlich, das Fußgänger an den Strassen rumlaufen, teilweise sogar in Städten. Grund genug misstrauische Blicke oder Fragen der Polizei zu bekommen.

In Deutschland sage auch ich: Wir brauche Qualität statt Menge, aber eine Strassenabstandsregel wird da wenig helfen.

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von adorfer » Mi 12. Okt 2011, 11:02

cahhi hat geschrieben:Nur sind die kanadischen Regelungen zum Umweltschutz denkbar ungeeignet.
Der Straßenverkehrsbehörde geht es ja nicht um die Natur, sondern um die Sicherheit auf ihren Straßen.
Die haben vermutlich gemerkt, wie viele Cacher am Straßenrand mit laufendem Motor vor der Dose halten, um an der Leitplanke/an der Lampe zu loggen.

Oder siehe haben gemerkt, dass Cacher auf irgendwelchen Kreisverkehrsinseln und Autobahnböschungen Autofahrer ablenken und so zumindest vorgeschoben für Unfälle verantwortlich gemacht werden. Gleiches gilt für Leute, die mit kleinen Geräten hinter Leitplanken in die Hocke gehen, womöglich in lustigen Pseudo-Uniformen, die für geschwindigkeitslasernde Polizisten gehalten werden und somit abrupte Bremsmöver beim einen oder anderne Autofahrer auslösen.

Daher dann die Regel "Keine spezifischen Geocaching-Aktivitäten in Sichtseite der Straßen"
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Zappo » Mi 12. Okt 2011, 13:02

weiteres Zitat aus dem blauen Forum zur gleichen sache:

"The people at Groundspeak headquarters are working with the Ministry of Transportation to hopefully bring this debate to a satisfactory conclusion for everyone involved. I understand your frustration but please be advised that this is out of the reviewer's control. Everyone concerned is frustrated."

Naja, selbst schuld. Wer nicht merkt, daß ungebremstes Wachstum in einer begrenzten Welt doch nicht das Wahre ist, und offensichtlichen Fehlentwicklungen des Hobbies nicht Einhalt gebietet, muß sich halt hinterher DIE Gedanken machen, die er sich vorher (offensichtlich) nicht gemacht hat.
Mal sehen, wie das FHQ ähhhh "Groundspeak Headquarter" sich zu einer "satisfactory conclusion for everyone involved :D " hindebattiert.

Bei uns gibts MEINER MEINUNG nach um mind. den Faktor 10 zuviele Dosen und eine überwältigende Mehrheit von Cachern, die das Spiel nicht verstanden haben - sei es, daß sie sich erwischen lassen, sei es, daß sie das Spiel öffentlich machen, sei es, weil sie erlebnislose und locationlose Dosen legen bzw. allgemein ein gewisses sinnvolles Maß verloren haben oder oder oder.....

Das alles ist natürlich eher ein Problem von GC oder anderer Plattformen. Das sollen die auch dann selbst ausbaden.

Dosen, die ohne Übersichtkarte im Internet irgendwo rumliegen, von Bekannten gelegt, von Freunden besucht, von einer regionalen Community geteilt, können noch 100 Jahre funktionieren.

Ich hab vor (wissenstechnisch) Geocaching schon Dosen gelegt, und werde nach Geocaching auch noch welche legen. Zur Not steht der Clue dann eben in der "Bäckerblume" , ist in einem Bookcrossingbuch versteckt oder wird auf der Burgruine ausgelegt.

Gruß zappo
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