Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Wieviele Cacher verträgt das Land.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Benutzeravatar
rs-sepl
Geowizard
Beiträge: 1344
Registriert: Di 10. Feb 2009, 10:02

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von rs-sepl » Fr 14. Okt 2011, 12:06

Zappo hat geschrieben:* guggst Du - wenn das Dein Verlangen ist (merkwürdig :???: ) - bei "DER ZAPPO" - Zappo war bei GC nicht mehr frei.
Wieso merkwürdig? Du erwähnst doch in jedem zweiten Post (gefühlt ;) ) Deine naturverbunden Caches, da wird man ja mal interessehalber nachgucken dürfen.

Werbung:
Benutzeravatar
quercus
Geowizard
Beiträge: 1951
Registriert: Fr 31. Jul 2009, 08:05
Wohnort: Beeskow
Kontaktdaten:

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von quercus » Fr 14. Okt 2011, 13:15

oft wir doch der spruch zitiert: man bekommt was man verdient

wenn alle auf das system GS setzten, bekommen sie auch das ergebnis. ich frage mich schon lange, warum sich kein qualitätsorientiertes system durchsetzten konnte. warum gibt es keine plattform, mit echten review prozessen, mit einem ehrlichen bewertungssystem, dass auch abstrafen kann und bei dem dosen aus qualitätsgründen wieder eingemottet werden?

weil es die masse gar nicht will, man mag den schnellen kick und die kurze unterhaltung. wir leben in der "gefällt mir" zeit. man kann nur noch alles toll finden. kritik ist generell persönlich und persönliche freiheit wird ohne den einsatz der persönlichen verantwortung gefordert.

ich kann mich noch gut an meine anfangszeit erinnern, in der ich regelrecht traurig war, dass in meiner homezone nur 20 caches liegen ... heute bin ich froh hier im osten zu cachen.

ich glaube nicht, dass diese community das zeug hat, sich selber neu zu definieren und zu einer neuen plattform zu wandern. mit GS ist auf jeden fall keine grundlegende veränderung möglich.
die community ist viel zu jung, eine akzeptanz für repräsentative organe gibt es nicht (siehe die diskussion der drei jungs, die da eine plattform der diskussion aufbauen wollten), die interessen leigen zu weit auseinander und der ein- und ausstieg ist heute zu leicht und billig

ich erwarte auch in deutschland in den kommenden 5 jahren gesetzliche regelungen.

persönlich versuche ich durch ein touristisches konzept, bei dem meine caches ganz losgelöst von GS als alternative pädagogische und touristische möglichkeit im ländlichen raum genutzt werden, die akzeptanz bei den behörden zu erhöhen. wenn diese dinge urlauber in diese strukturschwache region lotsen, dann werden sich die behörden zwei mal überlegen dagegen vor zu gehen. aber das klappt vielleicht, wenn überhaupt, auch nur hier im dünn besiedelten osten
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

GeoSilverio
Geowizard
Beiträge: 2597
Registriert: Di 19. Jan 2010, 15:56
Wohnort: Mölln

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von GeoSilverio » Fr 14. Okt 2011, 14:53

Da stimme ich quercus zu.

Fast jeder geht fast jeden Cache (zumindest in der erweiterten Homezone) an, weil man eben was neues in der Liste hat und das will man ja auch machen...
Dazu kommt ja auch noch, dass Anfangs meist nicht klar ist, ob das nun ein Leitplankencache oder etwas originelleres, liebevolleres ist.
Ist der Cache dann gemacht, wird er einfach abgehakt, weiter... Innerlich schüttelt man nur mal kurz den Kopf, merkt sich evtl. noch den Ownernamen auf der eigenen, gedanklichen Blacklist, schreibt vielleicht einen einen recht knappen Logtext, mehr passiert ja nicht.

Wirklich besser würde es nur, wenn Owner für "schlechte" Caches abgestraft würden, also vielleicht wie es früher war, dass man sich kaum getraut hat, einen "schlechen" Cache auszulegen, ob der negativen Resonanz, die dann evtl. kommt.

Allerdings wäre es dem Hobby auch nicht zuträglich, würde jeder Cache, der "durchschnittlich" ist, gleich durch ein Raster fallen und deaktiviert werden oder ähnliches.
Dafür gibts einfach zu viele unterschiedliche Vorlieben. Es soll sogar Menschen gebeben, die Drive-Ins an der Leitplanke lieben, weil es so schön einfach ist, man nicht groß suchen muss oder sonstwas...

Benutzeravatar
quercus
Geowizard
Beiträge: 1951
Registriert: Fr 31. Jul 2009, 08:05
Wohnort: Beeskow
Kontaktdaten:

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von quercus » Fr 14. Okt 2011, 16:15

Silverio hat geschrieben: Allerdings wäre es dem Hobby auch nicht zuträglich, würde jeder Cache, der "durchschnittlich" ist, gleich durch ein Raster fallen und deaktiviert werden oder ähnliches.
Dafür gibts einfach zu viele unterschiedliche Vorlieben. Es soll sogar Menschen gebeben, die Drive-Ins an der Leitplanke lieben, weil es so schön einfach ist, man nicht groß suchen muss oder sonstwas...
Nein, da bin ich genau anderer Meinung. Diese persönliche Freiheit ist es, die zur Zeit zu den Problemen führt. Denn man kann ja auch sagen: es gibt Leute, die freuen sich darüber die Rabatten zu zertrampeln ;) ... ich befürchte, wir kommen an einer harten qualitativen Regulierung durch die Cacher nicht herum.
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

Team Hellspawn
Geowizard
Beiträge: 1019
Registriert: Mo 1. Aug 2011, 20:13
Ingress: Enlightened
Wohnort: 41236

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Team Hellspawn » Sa 15. Okt 2011, 01:43

Die einfachste qualitative Regelung ist aber : Wenn sie Dir einen Leitplankencache vorlegen in Deiner homezone: Sag´ nein in dem Du nicht hinfährst.
Ich habe mir jetzt auf 2 events hier die Tatsache angetan das zwar alle über die billigen Caches meckern aber die mitnehmen. Das ist Kinderkacke imho.

Nach den ersten 200-300 Caches im System werden viele aber auch ruhiger: Ich weiss für mich auf jeden Fall eines: Da ich durch meine lächerliche Arbeitszeit in der letzten Woche von 56h und weil ich gleich um 6:00 wieder in der Firma stehe werde ich mir wenn ich morgen die Kraft finde mich aufzuraffen bestimmt keinen Leitplankenmulti als Beifang mitnehmen, einen Tradi der mir von der Beschreibung her gefällt auf dem Weg zu dem was ich wirklich machen will OK aber sonst gar nix. Dazu ist mir meine Lebenszeit zu kostbar.

Das Problem mit den ganzen 0815-Caches könnte in der Tat zu viel Freizeit sein...

Also: Geht einfach nicht hin wenn es Sch... ist und stimmt mit den Füßen ab (auf denen sollte man sich imho beim Cachen ja auch bewegen, oder auf dem Rad! ;) )

LG
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

Benutzeravatar
steingesicht
Geoguru
Beiträge: 4588
Registriert: Mo 30. Nov 2009, 21:02
Wohnort: über'm Neckar

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von steingesicht » Sa 15. Okt 2011, 08:40

Team Hellspawn hat geschrieben:Wenn sie Dir einen Leitplankencache vorlegen in Deiner homezone: Sag´ nein in dem Du nicht hinfährst.
+2 :2thumbs:
Leider gibt es aber kein DNWTF-Log, mit dem man dies auch kundtun kann.
Bild Bild Bild
T5 war gestern - Ächte Männer loggen DNF! Bist auch Du hart genug?

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 22957
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von radioscout » Di 18. Okt 2011, 02:11

quercus hat geschrieben: ich frage mich schon lange, warum sich kein qualitätsorientiertes system durchsetzten konnte. warum gibt es keine plattform, mit echten review prozessen, mit einem ehrlichen bewertungssystem, dass auch abstrafen kann und bei dem dosen aus qualitätsgründen wieder eingemottet werden?
Das wäre durchaus amüsant: wenn man 42 Filmdosen im 161-Meter-Abstand an einer Schutzplanke befestigt, hat man nach wenigen Wochen ein paar 100 Logs pro Dose.
Und die werden dann alle "runtergevoted"?

Es ist ein prinzipielles Problem von Geocaching: Damit es funktioniert, müssen immer mehr Dosen versteckt werden. Denn irgendwann hat man alle in der Umgebung und akzeptabler Entfernung gefunden. Wenn dann keine neuen dazukommen, ist das Spiel zu Ende.
Entweder es werden Dosen archived und neue Versteckt oder es werden so viele Versteckt, wie die Regeln es zulassen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Merkur
Geomaster
Beiträge: 328
Registriert: Fr 30. Sep 2011, 23:48

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Merkur » Di 18. Okt 2011, 07:29


Nein, da bin ich genau anderer Meinung. Diese persönliche Freiheit ist es, die zur Zeit zu den Problemen führt. Denn man kann ja auch sagen: es gibt Leute, die freuen sich darüber die Rabatten zu zertrampeln ;) ... ich befürchte, wir kommen an einer harten qualitativen Regulierung durch die Cacher nicht herum.
u

Bitte keine Diktatur beim Geocaching. Es ist schon irgendwie krank, wenn eine Gesellschaft alles hin zur Perfektion ausselekttieren muss. Nur gut das Reglementierungen immer nur plattformspezifisch sein können. Auf diese weise kann man die Elite unter sich lassen und weiter seine Freiheit genießen.

Benutzeravatar
ceratool
Geocacher
Beiträge: 12
Registriert: Di 4. Okt 2011, 11:08
Wohnort: NRW

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von ceratool » Di 18. Okt 2011, 07:37

Ich denke auch, dass man solche "Statistik"-Caches einfach gar nicht erst angehen bzw. dann konsequent nicht loggen sollte. Obwohl ich meinen ersten Cache erst vor zwei Wochen gefunden habe und er doch eher zur Kategorie "Statistik"-Caches gehörte, habe ich schnell gemerkt das diese Art überhaupt keinen Reiz hat. Selbsverständlich hatte ich mir mal angeguckt, was so bei mir in der Homezone so rumliegt und als ich dann an zweien vorbeikam und sah, dass diese mitten in der Innenstadt an solchen "Telekomsäulen" versteckt waren, haben diese direkt den Reiz für mich verloren.

Da ist es doch viel interessanter ein Rückhaltebecken mitten im Wald zu besuchen (auch wenn wir den Multi nicht lösen bzw. eine Station nicht finden konnten).

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7845
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Zappo » Di 18. Okt 2011, 09:23

Merkur hat geschrieben:Bitte keine Diktatur beim Geocaching. ........
Tja, nach Regulierung wird immer gerufen, wenn was ohne nicht klappt. Das ist dann hausgemacht. Wer ein paar harmlosen Regeln (geschriebene und ungeschriebene) nicht beachten kann, braucht sich nicht wundern, wenn dann einmal die große, leider meist auch schwachsinnige Keule kommt.

Wer flächenddeckend und sinnfrei Deutschland bedost und auch nicht in der Lage ist, sein Hobby für andere unstörend und unschädigend auszuüben, schreit ja förmlich nach Regulierung.

Und wie immer sind genau DIE, die nach maximaler Freiheit rufen, die Ursache für Restriktionen. Die leider dann auch die anderen treffen, die sowas nicht bräuchten.

Gruß zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder