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Wieviele Cacher verträgt das Land.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Atti
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Atti » Di 18. Okt 2011, 09:40

steingesicht hat geschrieben:
Team Hellspawn hat geschrieben:Wenn sie Dir einen Leitplankencache vorlegen in Deiner homezone: Sag´ nein in dem Du nicht hinfährst.
+2 :2thumbs:
Leider gibt es aber kein DNWTF-Log, mit dem man dies auch kundtun kann.
Doch, natürlich gibt's das: es heißt "Write Note"
Ich habe schon mehrmals eine Note verfaßt, wo ich mitgeteilt habe, daß dieser Cache wegen zuviel Müll auf meine Ignoreliste wandert, da im Müll wühlen weder Spaß macht noch etwas mit Geocaching zu tun hat.
Du hast die Möglichkeit negatives Feedback zu geben, sogar ohne den Punkt mitzunehmen. Warum die meisten Cacher das nicht tun, entzieht sich mir. Somit ist die Community (durch braves Bedanken und mangelnde Kritik) selbst schuld an den "Dreckscaches".
Ist Euch denn noch nie aufgegangen, daß manche Leute gar nicht merken, daß sie doofe Dosen legen, sondern denken, die sind gut, denn sie bekommen ja positive Logs. Und Anfänger, die dann am Anfang nur solchen Schrott finden, die denken dann, das muß so, und so ist das echt ein Teufelskreis.
Also Mut zur Kritik!

LG
Atti

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argus1972
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von argus1972 » Di 18. Okt 2011, 11:43

Zappo hat geschrieben:...
:gott:
Treffender kann man es nicht auf den Punkt bringen!
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
Outdoorspäße

JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Di 18. Okt 2011, 11:49

argus1972 hat geschrieben:
Zappo hat geschrieben:...
:gott:
Treffender kann man es nicht auf den Punkt bringen!
+1 !!
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten.

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MadCatERZ
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von MadCatERZ » Di 18. Okt 2011, 13:36

Das ist doch wieder so ein Nachteil der Demokratie: Die Mehrheit entscheidet. Und da die Mehrheit - zumindest gefühlt - lieber einen Leitplankentrail macht, haben diese ihre Existenzberechtigung.

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Di 18. Okt 2011, 14:04

MadCatERZ hat geschrieben:Das ist doch wieder so ein Nachteil der Demokratie: Die Mehrheit entscheidet. Und da die Mehrheit - zumindest gefühlt - lieber einen Leitplankentrail macht, haben diese ihre Existenzberechtigung.
Naja, dann hätte ich - statt einer gefühlen Meinung - lieber vorher echte Daten zum Bewerten :-)

Und (echte, fair gestaltete) Demokratie ist schon voll in Ordnung. :2thumbs:

Jörg
(der in einem Jugendverband intensiv daran arbeitet, "Demokratisches und soziales Handeln bei jungen Menschen zu fördern". Ist nämlich eines unserer Leitbilder http://www.wanderjugend.de/conpresso/_r ... bric=Ziele)
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten.

Merkur
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Merkur » Di 18. Okt 2011, 14:24

Wer flächenddeckend und sinnfrei Deutschland bedost....
Tja, wobei wir wieder beim Thema sind, dass "Sinnhaftigkeit" ein sehr subjektiver Begriff ist und du diese Bewertung nur für dich selbst vornehmen kannst. Ich selbst mag auch keine Leitplankentradis, aber ich werde den Teufel tun und jemanden zwingen nur Caches zu legen, die MIR subjektiv gefallen. Wenn Owner xy Spaß dran hat, Leitplanken zu bedosen, werde ich ihm nicht im Weg stehen. Ebenso verlange ich, dass er mir nicht verbieten will einen Wandercache zu legen nur weil er der subjektiven Meinung ist, dass Wandercaches doof sind.
Wir sollten uns abgewöhnen zu glauben, dass unsere subjektiven Bewertungen für andere Gültigkeit haben.

Eine Art Qualitätssicherung bzw. Wertediktatur der Mehrheit kann beim geocachen sowieso nicht stattfinden, da man niemanden zwingen kann, eine Dose nicht wohin zu kleben. Wenn mans auf GC nicht listen kann, dann eben woanders.

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Zappo » Di 18. Okt 2011, 15:14

Merkur hat geschrieben:.....Eine Art Qualitätssicherung bzw. Wertediktatur der Mehrheit kann beim geocachen sowieso nicht stattfinden, da man niemanden zwingen kann, eine Dose nicht wohin zu kleben. Wenn mans auf GC nicht listen kann, dann eben woanders.
Wertediktatur der Mehrheit ist gut :D :D :D

Nöh, im Ernst - abseits von Fundamentaldemokratie gibt es Spielregeln, die der Betreiber/Veranstalter/GC vorgibt - dazu gehören u.a. ein gewisser Locationanspruch und auch die Bitte, nicht alle 200 Meter einen Cache hinzuknallen, weil es eben geht.

Ist in "Morsix 4 Gesetzen" schön zusammengefaßt.

Und die Qualitätsdiskussion ist mindestens so alt, wie ich hier Beiträge schreibe - und wird immer -fälschlicherweise- auf die "Geschmacksschiene " geschoben. Das ist leider Quatsch, das weiß eigentlich auch jeder.
Qualität IST beurteilbar - ein schön und aufwendig gestalteter/ausgearbeiteter/gut unterhaltender/whatever Cache ist einfach qualimäßig besser als ein lieblos in die Hecke geschmissener Mikro.
Die "Geschmacksfrage" kommt erst später - etwa in der Frage, ob ich lieber klettere, tauche, wandere oder knobele - und hat eher was mit der Art und spezifischen Ausprägung des Caches zu tun.

In einem gebe ich natürlich recht - es wird nicht gelingen, die Flachcach-Abteilung der Community dazu zu zwingen, sich anders zu verhalten. Allerdings muß man sich natürlich fragen, warum die nicht was anderes machen, wenn sie schon keinen Bezug zum Hobby haben.

Geocaching ist - wie schonmal geschrieben - das einzige Hobby, wo man sich vor den Mitkollegen dafür rechtfertigen muß, daß man gerne hätte, daß es anspruchsvoll ausgeübt wird. Komisch - Im Modellbauclub wollen die Mitglieder ein möglichst gutes, anspruchvolles und aufwendiges Flugzeug bauen und beim Fußball wird sich jeder bemühen, ein gutes Spiel abzuliefern, viel Tore zu schießen oder was auch immer sein Job und seine Zielsetzung ist.

Aber ich werde mal die Probe aufs Exempel machen und beim nächsten AH-Kick vorschlagen, ob man das mit den Toren nicht auch lassen kann und ob das mit dem Ball und der Rennerei überhaupt sein muß - das wäre doch auch zum Großteil Gechmacksache - und vielen Leuten würde der Aufenthalt in der freien Luft schon genügen - das hätte ja auch seine Berechtigung - sonst würden es sicher ja auch nicht soviele machen. Das wird dann so aussehen, daß der Fußballplatz übersät ist von Leuten, die spazierengehen* - aber natürlich stolz drauf hinweisen, daß sie zum Kreis derer gehören, die das faszinierende und anstrengende Hobby "Fußball" ausüben.

Im übertragenen Sinn ist das so ziemlich die Situation beim Geocaching.

Gruß Zappo

* natürlich in bundesligatauglicher Fußballausrüstung - oder eher mehr :D
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Mensa2 » Di 18. Okt 2011, 15:27

Zappo hat geschrieben:Aber ich werde mal die Probe aufs Exempel machen und beim nächsten AH-Kick vorschlagen, ob man das mit den Toren nicht auch lassen kann und ob das mit dem Ball und der Rennerei überhaupt sein muß - das wäre doch auch zum Großteil Gechmacksache - und vielen Leuten würde der Aufenthalt in der freien Luft schon genügen - das hätte ja auch seine Berechtigung - sonst würden es sicher ja auch nicht soviele machen. Das wird dann so aussehen, daß der Fußballplatz übersät ist von Leuten, die spazierengehen* - aber natürlich stolz drauf hinweisen, daß sie zum Kreis derer gehören, die das faszinierende und anstrengende Hobby "Fußball" ausüben.

Im übertragenen Sinn ist das so ziemlich die Situation beim Geocaching. :D
:lachtot: :lachtot: :lachtot:
... obwohl einem da schnell das Lachen im Halse steckenbleiben sollte. :???:
Denn so schauts (leider) aus... :kopfwand:
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von rs-sepl » Di 18. Okt 2011, 15:43

Zappo hat geschrieben:Geocaching ist - wie schonmal geschrieben - das einzige Hobby, wo man sich vor den Mitkollegen dafür rechtfertigen muß, daß man gerne hätte, daß es anspruchsvoll ausgeübt wird. Komisch - Im Modellbauclub wollen die Mitglieder ein möglichst gutes, anspruchvolles und aufwendiges Flugzeug bauen und beim Fußball wird sich jeder bemühen, ein gutes Spiel abzuliefern, viel Tore zu schießen oder was auch immer sein Job und seine Zielsetzung ist.
Naja, im Modellbau-Verein oder beim Altherrenkick muss ich mich nur vor ein paar Leuten rechtfertigen, die ich wohl gut kenne. Geocachen ist prinzipiell anonym bzw. man agiert mit abertausenden über das I-netz. Der Vergleich hinkt also. Trotzdem haste natürlich recht, was die "Einzigartigkeit" des Hobbies angeht. Mir fällt da auch grad nix vergleichbares ein.

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von MadCatERZ » Di 18. Okt 2011, 15:50

DWJ_Bund hat geschrieben: Naja, dann hätte ich - statt einer gefühlen Meinung - lieber vorher echte Daten zum Bewerten :-)
Gut, eine Stichprobe:
2/2 Waldmulti mit zwei Stationen, seit 2 Jahren gelistet, Autofahrer müssen 100 Meter gehen, die anderen ungefähr 700 Meter -> 70 Visits

2/2 Tradi, ca. 1 km vom Multi entfernt, Teil eines Trails, seit einem Monat gelistet -> 190 Visits
DWJ_Bund hat geschrieben: Und (echte, fair gestaltete) Demokratie ist schon voll in Ordnung. :2thumbs:
Jau, wenn es denn so eine gäbe.

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