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Wieviele Cacher verträgt das Land.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Trracer
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Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Trracer » So 23. Okt 2011, 21:32

mattes + paulharris hat geschrieben:
Ach ja: das Posting kann Spuren von Ironie enthalten.
Erschließt sich mir nicht, ich lese nur Neid und Sarkasmus heraus.

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jennergruhle
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von jennergruhle » So 23. Okt 2011, 21:44

Neid? Wieso Neid. mattes + paulharris haben nicht geschrieben, dass sie selbst lieber dies Geld einnehmen würden. Es war nur eine Auflistung der Ein- und Ausgaben. Und Ironie gab es nur im letzten Absatz - der Rest waren Fakten.
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Team Hellspawn
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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Team Hellspawn » So 23. Okt 2011, 22:20

Mir erschliesst sich auch nicht ganz warum da Grundsprech aus der Verantwortung heraus gezogen werden soll; einen anderen Grund hat imho das "Neid und Sarkasmus"-Argument eigentlich nicht.

Wegen der Struktur der Cachergemeinde die GS massgeblich geprägt hat ist eine Selbstorganisation derselben ausgeschlossen. Da muss man halt jetzt mal gegen die Geister die man gerufen hat antreten....

LG
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Trracer » Mo 24. Okt 2011, 07:26

Dann noch mal langsam zum mitmeißeln:

Wir haben hier ein privates Forum, in dem lang und breit über Probleme von Geocaching diskutiert wird. Es läuft immer auf das gleiche Hinaus: GS eine auf Kommerz ausgerichtete Plattform wird Kommerz vorgeworfen, oc.de eine Plattform von einigen Geocachern wird die Bedeutung abgesprochen. Es werden Idealziele beim Cachen vorgestellt, die alle gut finden, sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und nach 3 Wochen sind Sie wieder vergessen.
Sollte nichts mehr helfen driftet das Thema ab, es werden Witzbeiträge geschrieben. Stellt sich jemand zur Verfügung, der die Community vertritt, gibt es einen großen Aufschrei und Ihm wird die Fähigkeit als auch die Legitimation abgesprochen. Bei einer Podiumsdiskussion hat niemand Zeit, trifft man mal auf Angestellte der Firma GS, dann steht man lieber im Eck, als mal die Probleme anzusprechen.

So kann dass natürlich nichts werden, denn Probleme werden nicht an die richtigen Leute kommuniziert und Entscheidungen nicht getroffen. Ich glaube ich bin seit 2 Jahren in dem Forum aktiv, ich habe unzählige Threads wie diesen gelesen. Geändert hat sich nichts, man möge mir verzeihen aber ich bin es wirklich Leid, dass der Ball ständig im Kreis gespielt wird.

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von quercus » Mo 24. Okt 2011, 09:40

wo er recht hat, hat er recht
es ist tatsächlich frustrierend, wie weit anspruch und wirklichkeit hier auseinander liegen
ich glaube auch, dass dieses forum von tag zu tag prozentual weniger repräsentativ ist.

wenn es neben der vermittlung von fachwissen, worin foren nun mal unschlagbar sind, noch etwas am system bewirken möchte, dann sollte es die brutstätte einer geocaching-vereinigung sein. wie auch immer geartet, aber organisiert
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von radioscout » Di 25. Okt 2011, 01:22

Ich habe in den letzten Wochen einige schöne Serien gefunden. Z.B. die wunderbare Serie "Dosenruhm im Herzogtum" mit fast 150 Dosen. Die meisten Verstecke sind wegnah, die Dosen gut zu finden und die Hints i.A. brauchbar. Trotz der enormen Fundzahlen ist bei den meisten Caches nichts oder nur ein kleiner Trampelpfad zu sehen.

Vor ein paar Tagen habe ich eine sehr kleine Serie gefunden (Runde für den “schnellen Cacher”), bei der der Owner verschiedene Versteckmöglichkeiten zeigt. Leider sieht man dort trotz deutlich weniger Funden die Auswirkungen der Kombination von schlechtem GPS-Empfang, nicht einfachen Verstecken, schönem Wald und unbrauchbaren Hints.
Z.B. beim ersten Cache sind fast alle Baumstümpfe zertreten und selbst sehr große herumliegende Baumstammstücke wurden weggerollt.

Das bestätigt meine alte Vermutung: nicht die Anzahl der Caches und Cacher ist das Problem sondern die Art des Verstecks, die Beschreibung und die Location.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von hotte76 » Di 25. Okt 2011, 01:45

Hallo.

Ich bin jetzt seit ca. 1 Jahr dabei und muß mal meinen Senf dazugeben:

Bei uns in der Gegend (die Lüneburger Heide) liegen sehr viele Dosen, grade in meiner Homezone.
Aber...es sind (fast) alles Qualitätsdosen, die toll ausgearbeitet sind. Zum Beispiel eine Serie auf einem
alten Militärcamp, die die Geschichte des Camps beleuchtet. Oder Dosen die an tolle Stellen in der
Landschaft führen. Auch ich, der hier geboren ist, habe noch Ecken meiner Heimat gesehen, die ich noch
nicht kannte. Sucht mal unter "Schneverdingen". Da gibt es (ein Glück) kaum urbane Caches, sondern die mesiten liegen ind er Natur. So soll es sein.
Wir haben hier einige wirklich tolle Multis, mit einfallsreichen Stationen. Aber die Cachedichte ist glaube ich auch jetzt an einem Punkt, der nicht überschritten werden sollte.

Ich habe bisher ca. 280 Funde davon 37 Multis.
Gelegt habe ich 11 Caches.
Wenn ich mir die Logs ansehe, gehen die meisten für meine Tradis ein. Ich habe die Caches nur dort gelegt,
wo ich den Leuten etwas zeigen wollte (die Entstehung einer Biogasanlage z.B., oder die Geschichte meines Dorfes; ein besonders schöner Platz in der Natur etc. Ich habe aber auch ein Rätselmulti, wo man einen historischen Mordfall lösen darf).
Die Tradis werden fast täglich geloggt. Die Multis erheblich seltener, mein NC ist der beliebteste ;).
Ich verstehe einfach nicht, was die Leute an den Tradis so toll finden. Ich habe, denke ich, eine recht hohe Multiquote, weil ich lieber ein paar Stunden mit einem guten Multi verbringe, als auf 10km Autofahrt 20 Caches zu loggen. Der Weg ist das Ziel, und ein gut gemachter Multi ist für mich das, was GC ausmacht.

Was mir auffällt: Die Multis gehen vorwiegend PMs an. Da bekomme ich auch sehr motivierende und dankbare Logs. Das ist doch auch als Owner viel schöner, wenn die Leute von ihren Erlebnissen berichten (beim NC z.B.) als nur ein "gefunden" oder "TFTC" bei einem Tradi. Ich jedenfalls freue mich sehr darüber.....

Wenn ich dann auf einem GC Treffen hier bei uns höre: Ey, ihr müßt mal nach XY fahren, da gibts n Powertrail mit 350 Caches. Da schafftste locker 190 am Tag, die sind alle an einem Rundweg. Hallo? Und das waren Erwachsene Leute....
Aber zum Glück gabs auch die, die mich fragten ob ich am nächsten WE mit zu einem Nachtcache will. Den hatten die beiden zwar schon bis zur letzten Station gemacht, aber die sagten der ist so toll, das sie ihn gern nochmal machen würden, diesesmal zum richtigen "geniessen". Sowas dauert natürlich dann ein paar Stunden, für "nur" 1 Punkt, aber für mich ist DAS Geocachen....


So long.... Bis bald im Wald....

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von cahhi » Di 25. Okt 2011, 07:43

hotte76 hat geschrieben: Ich habe bisher ca. 280 Funde davon 37 Multis.
Gelegt habe ich 11 Caches.
Wenn ich mir die Logs ansehe, gehen die meisten für meine Tradis ein.
Du selbst als bekennender Multi-Liebhaber produzierst ja auch "nur" pro alle 6,5 Nicht-Multi-Logs einen Multi-Log, es gibt also keinen Grund, sich darüber zu wundern... :D

Man muss auch bedenken, dass es an Tradi-Trails pro "Station" einen Log gibt, bei Multis nur einen am Ende und man bei Multis erst mit einem Found-Log belohnt wird, wenn man alles gefunden hat, bei Tradis fehlt dann halt unterwegs einer. :)
Dosiert cachen

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von jennergruhle » Di 25. Okt 2011, 11:55

Trracer hat geschrieben:Dann noch mal langsam zum mitmeißeln:

Wir haben hier ein privates Forum, in dem lang und breit über Probleme von Geocaching diskutiert wird. Es läuft immer auf das gleiche Hinaus: GS eine auf Kommerz ausgerichtete Plattform wird Kommerz vorgeworfen, oc.de eine Plattform von einigen Geocachern wird die Bedeutung abgesprochen.
...
Ich glaube ich bin seit 2 Jahren in dem Forum aktiv, ich habe unzählige Threads wie diesen gelesen. Geändert hat sich nichts, man möge mir verzeihen aber ich bin es wirklich Leid, dass der Ball ständig im Kreis gespielt wird.
Das hast Du völlig richtig beobachtet. Es fehlte eigentlich nur noch der Fakt, dass manche PMs den BMs vorwerfen, böse Schnorrer zu sein ("WIR PMs finanzieren mit dem PM-Beitrag EUCH Schnorrern das Hobby!1!11!").

Nur fand ich nicht, dass der Kommerzvorwurf auf den vorigen Beitrag mattes + paulharris zutraf. Vorwürfe, dass damit Geld verdient wird, waren darin nicht enthalten, nur die Auflistung womit GS sein Geld macht und die Kritik daran, dass oft finanzielle Motive seitens GS den konstruktiven Dialog abwürgen.

Im Übrigen drehen wir uns hier nicht nur im Kreis - wenn unter den Lesern des Forums besseres Verständnis für besseren Umgang der Cacher mit Caches, anderen Cachern und der Natur geweckt wird, kann das auch weitergetragen werden.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

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Re: Wieviele Cacher verträgt das Land.

Beitrag von Team Hellspawn » Fr 28. Okt 2011, 05:33

quercus hat geschrieben:wo er recht hat, hat er recht
es ist tatsächlich frustrierend, wie weit anspruch und wirklichkeit hier auseinander liegen
ich glaube auch, dass dieses forum von tag zu tag prozentual weniger repräsentativ ist.

wenn es neben der vermittlung von fachwissen, worin foren nun mal unschlagbar sind, noch etwas am system bewirken möchte, dann sollte es die brutstätte einer geocaching-vereinigung sein. wie auch immer geartet, aber organisiert
Und da fehlt mir einfach die Vorstellungskraft nehme ich an wie das von unten her organisiert werden soll.
Wenn da irgendwer ein Bild / eine Vorstellung hat, ich sehe da eben leider nichts! :(

LG
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

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