Genauigkeiten-Salat

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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holzpoet
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Genauigkeiten-Salat

Beitrag von holzpoet » Mo 21. Nov 2005, 16:20

..gleich bei meiner ersten Suche stutze ich:

Die Koorddinaten des Owners liegen neben dem gesuchten Orten (im Vergleich mit magicmaps), meine Peilung (etrex gelb) liegt wiederum neben diesen beiden.

Ist das immer so??, wie geht man mit der Abstimmung der vielen Ungenauigkeiten um?
nette Grüsse....Jürgen

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Re: Genauigkeiten-Salat

Beitrag von HHL » Mo 21. Nov 2005, 16:25

holzpoet hat geschrieben:…Ist das immer so??, wie geht man mit der Abstimmung der vielen Ungenauigkeiten um?

da mußt du schon mal etwas präziser werden. zum beispiel hinsichtlich der größenordnung der von dir festgestellten abweichungen.

happy hunting.

edit: zeichenverdreher

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Beitrag von holzpoet » Mo 21. Nov 2005, 16:27

...na so um die 30m, zum Finden doch noch zu grob, oder?

..was ich noch damit meine: legt man einen "stash" (?) aus und nimmt die Koordinaten mit dem Handgerät, muss man dann zu Hause mit Hilfe der Karte die Positionswerte korrigieren?(wenn man das noch wirklich kann)
...oder reicht die momentane Genauigkeit des Geräts als Hinweis aus?

muss man bei der Suche davon ausgehen das die Angaben nur "ungefähr" sind?
nette Grüsse....Jürgen

HHL

Beitrag von HHL » Mo 21. Nov 2005, 16:48

holzpoet hat geschrieben:...na so um die 30m, zum Finden doch noch zu grob, oder?

dieser größenordnung von abweichung begegnet man öfter. das ist normal. micros im wald oder in steinhaufen und ohne hint sind dann kaum noch zu finden. das korrigieren der aufgenommenen coord per karte ist m. e. sinnlos. die kartenauflösung (meter per pixel) ist in der regel größer als die gps-ungenauigkeit.

happy hunting.

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Beitrag von holzpoet » Mo 21. Nov 2005, 17:12

..schon mal danke für die Aufmerksamkeit!



...bei Korrektur zu Hause dachte ich an den PC mit zB. magicmaps, wo man doch metergenau Orte bestimmen kann. Wie genau muss ein Hinweis (coord) sein damit er noch geocach-würdig ist? ...umgekehrt womit muss ich als Suchender kalkulieren?


..sorry für meine unbeholfene, vielleicht unpräzise Frageweise, wird sich mit Laufe der Zeit bessern, versprochen!
nette Grüsse....Jürgen

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Beitrag von HoPri » Mo 21. Nov 2005, 17:28

Die Korrektur per Karte (egal welche Genauigkeit sie vorgaukelt) muss man erstmal bewerkstelligen. Dazu muss man in der Lage sein, den Ort auch auf der Karte genau wiederzufinden... Wenn er also nicht in eindeutiger Relation zu deutlichen Kartenfeatures liegt, sondern z.B. einfach nur so im Wald ;), dann hat man da kaum eine Chance.

Der Hint sollte so beschaffen sein, dass er jemandem VOR ORT hilft, den Cache/Micro auch wirklich zu finden. Das kann z.B. eine phantasievolle Be-/Umschreibung der Örtlichkeit sein. Auf jeden Fall sollte ein Hint hinreichend DISKRIMINATIV sein, um die entsprechende Stelle von der Umgebung klar abzugrenzen. D.h. "unter Ästen und Zweigen" oder "bei einem Baum" machen normalerweise im Wald KEINEN Sinn, da sie nicht helfen, den richtigen Baum oder Platz zu finden.

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Beitrag von Lotti » Mo 21. Nov 2005, 17:28

Moin,

von einem Abgleich der gemessenen Koordinaten, anhand von Karten, kann ich nur abraten. Karten werden gezeichnet, das gilt auch für topographische Karten.

Wenn Du sichergehen willst das die von Dir gemessenen Koordinaten gut sind, dann geh einfach am nächsten Tag, oder 1 zwei Stunden später, wieder zum Cache und schau wie nah Du mit Deinen Koordinaten herran kommst. Wenn nötig, kannst Du das auch öfters wiederholen und dann den Mittlewert bilden. Bei einem meiner Caches bin ich sogar 10mal hingegangen, bis ich vernünftige Werte hatte.

Fleissig bleiben,

Volkmar
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Beitrag von radioscout » Mo 21. Nov 2005, 17:32

Meßfehler treten beim Aufnehmen der Koordinaten beim Verstecken auf und natürlich auch beim Suchen.
Ich benutze einfach die "Position Mitteln"-Funktion meines GPSr und erreiche damit eine hohe Genauigkeit (ca. 100 Messungen).
Am besten zusätzlich das ganze mehrfach machen und voher immer vom Cache weg und wieder hin gehen.
Alles, was zu weit weg liegt, wird gelöscht und aus den anderen Messungen wird der Mittelwert gebildet.
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Beitrag von Die Baumanns » Di 22. Nov 2005, 10:51

Die Mittelung von entsprechenden Werten ist schon ganz gut.
Bei Ecken in denen der Empfang nicht ganz so gut ist, lohnt es sich aber besser den Punkt zu unterscheidlichen zeiten zu messen.
Die Satellitenkonstellation ändert sich und damit hat man eine zweite mehr oder weniger unabhängige Beobachtung des Punktes.
Sehr schön kannn ich das mit dem GPS-Tuner erkennen.
wenn ich ihn mitteln lasse, bewegt er sich in den ersten 50 Positionen in einem sehr kleinen Kreis, im Regelfall unter 3 Meter, dann läuft er auch bis zu 5-7m raus. Leider berechnet der GPS-Tuner keine Standardabweichung zu dem gemittelten Punkt.

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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Beitrag von Kite Guy » Di 22. Nov 2005, 11:27

Nicht das ich viele Caches ausgelegt hätte (zwei, und davon musste ich nur einen ausmessen), aber bei dem habe ich es so gemacht das ich mehrmals hin und her gegangen bin (sau mieser Empfang) und dann versucht habe mir ein Bild der Koordinatenlage zu machen vor Ort. Mit all den unterschiedlichen Werten die ich am Cache hatte.
Am Ende habe ich dann WAAS dazu geschaltet und habe an der Stelle gewartet bis ich eine Abweichung von 4 Metern hatte. Das hat die zuvor ermittelten Koordinaten nochmal bestätigt.

Bisher hats jeder gut gefunden.

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