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Idiotencacher, Teil 128.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Backdraft007
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von Backdraft007 » Di 8. Nov 2011, 07:29

HansHafen hat geschrieben: Bin ich der einzige, der das 'Der Owner ist verantwortlich' zu platt findet?
Nein, bist nicht der Einzige. Sehe ich genauso. Aber die Gesellschaft scheint sich wirklich rapide zu verschlechtern. "Nach mir die Sinnflut", Ellenbogen-Gesellschaft, Volksverdummung, und was es nicht noch alles gibt.

Und passend zu dem Statement:
wolkenreich hat geschrieben: Was willste denn bei solchen Vollpfosten machen?! - Ok, sie haben wenigstens selbst gewußt, dass sie nix in der Birne haben, aber Groundspeak muß endlich handeln und gewissen Individuen das Spiel verwehren. Anderswo geht das auch, und ermöglicht überhaupt erst, dass man gewisse Dinge tun kann. Geocachen ist imo mit nem Jagdverein zu vergleichen, u da muß man auch ne Eignung nachweisen, damit nicht jeder wie er will rumballert.. es ist hier wie mit Vielem: die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.. & manche Menschen sind einfach nicht geeignet fürs Geocachen ..
Fangen wir einfach bei dem Internet-Führerschein an. Da hat man gleich mehreren Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wenn sie nicht mehr im Internet surfen dürfen, würden sie auch geocaching.com nicht finden. ;)
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MadCatERZ
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von MadCatERZ » Di 8. Nov 2011, 09:50

stevenluet hat geschrieben: Wird sehr gut von der Rinde verdeckt.
Klar, sowas gibt es auch, wenn zum Beispiel ein Stück Rinde schon absteht, aber ich bezog mich auch richtiggehend 'abgeschälte' Bäume.

Ich bleibe aber dabei: Als Owner ist man letztenendes verantwortlich, weil man mit einer gewissen Idiotie einiger Cacher einfach rechnen muss. Vielleicht nicht mit solchen Obervollpfosten wie in Leipzig(die Geschichte mit den Besoffenen am LP), aber generell gehen viele (nicht alle) nach dem Motto Après moi le déluge vor,
da muss man konsequent sein und die Dosen weit, weit weg von der nächsten befahrbaren Straße platzieren, was allerdings auch nicht immer hilft, da sich auch hier Kollegen finden, die die Dose auf Biegen und Brechen (wortwörtlich) öffnen wollen.
Und das sind die Schlimmsten, weil sie die nachfolgenden Cacher auflaufen lassen.

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HansHafen
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von HansHafen » Di 8. Nov 2011, 10:00

MadCatERZ hat geschrieben:Ich bleibe aber dabei: Als Owner ist man letztenendes verantwortlich, weil man mit einer gewissen Idiotie einiger Cacher einfach rechnen muss. Vielleicht nicht mit solchen Obervollpfosten wie in Leipzig
Moin,

leider wurde ich immer nur teilweise zitiert. Eine gewisse Verantwortung hat der Owner natürlich - nämlich die einen möglichst geeigneten Ort zu finden, der unter der Suchaktion nicht leidet. Beispiel: Trockenmauer = schlechter Ort usw.

Aber wo ziehst du da die Linie? Muss ich als Owner damit rechnen das diese Idioten mit Brecheisen, Bolzenschneider & Co anreisen? Dass ca. 4mm starke Bleche weggehebelt werden, was nur unter einem immensen Kraftaufwand möglich ist. Dass Scheiben eingeschlagen werden?

Ich finde die Verantwortung des Owners liegt darin eine günstige Location zu finden, das Vorgehen vor Ort zu beschreiben wenn nötig und evtl. eine Warnung anzubringen wo Gefahren lauern könnten oder was zu unterlassen ist.

Aber eine Pauschalhaftung wie einige sie hier angebracht sehen ist unrealistisch. Dann MUSS jeder Qwner bessser heute als morgen seine Dosen deaktivieren. Denn die Idiotencacher machen vor nichts halt. Selbst wenn du eine Dose in die freie Landschaft stellst ist das kein Garant dafür, dass es nachher wie auf dem Truppenübungsplatz aussieht.

Und oben hatte ich es ja schon etwas übertrieben angedeutet, wer die Schuld bei Owner sucht - wo zieht der die Grenze?
Bin ich der einzige, der das 'Der Owner ist verantwortlich' zu platt findet?
Denn dann ist wirklich Schluss - es wird kaum einen Cache geben, der dann noch tragbar ist. Und wenn es nur der Cacher ist, der auf dem Weg zum Cache jemanden totfährt - das kann bei jedem Cache passieren. Owner ist Schuld, der Typ wäre ja sonst hier garnicht langgefahren, läge da am Ende der Strasse nicht der Cache.

Klingt blöd, ist sicher übertrieben, aber so liest man es oben raus!
um mal das Zitat komplett zu haben.

BG
HansHafen
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von rs-sepl » Di 8. Nov 2011, 10:42

Sicher ist man als owner weitreichend in der Verantwortung, aber gegen Suchwütige ohne Rücksicht und Gehirn hat man nie eine Chance. :/
Idioten gibts überall, auf owner-Seite genauso wie auf Sucher-Seite.

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MadCatERZ
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von MadCatERZ » Di 8. Nov 2011, 10:55

HansHafen hat geschrieben: leider wurde ich immer nur teilweise zitiert. Eine gewisse Verantwortung hat der Owner natürlich - nämlich die einen möglichst geeigneten Ort zu finden, der unter der Suchaktion nicht leidet. Beispiel: Trockenmauer = schlechter Ort usw.

Aber wo ziehst du da die Linie? Muss ich als Owner damit rechnen das diese Idioten mit Brecheisen, Bolzenschneider & Co anreisen? Dass ca. 4mm starke Bleche weggehebelt werden, was nur unter einem immensen Kraftaufwand möglich ist. Dass Scheiben eingeschlagen werden?
Leider ja, wie viele Beispiele in der jüngeren Vergangenheit zeigen.
Dass die Idioten nachts mit dem Auto durchs NSG oder sonstige Ruhezonen fahren, kann man nicht verhindern, da hilft nur Vertrauen darauf, dass die Leute sich vernünftig verhalten.
Es ist ja auch nicht sicher, dass es immer Cacher sind, randalieren kann man auch ohne GPS.
Ich stimme Dir aber zu, dass es problematisch ist, denn wo endet die Gefahrenzone, in 10 Metern? In 20 Metern? Es ist wirklich schwierig, einerseits wird über einfallslose Verstecke wie Bäume und Steine gemeckert, andererseits wird jedes künstliche Objekt am GZ/ einer Stage fast zwangsläufig zerstört oder beschädigt.
Es gibt hier in der Nähe einen Cache, der ca. 30 Meter neben der Autobahn liegt und leider ist es als Ausdruck der heutigen Zeit wohl nötig, im Listing extra drauf hinzuweisen, dass das Anhalten auf der Autobahn verboten und zudem auch noch gefährlich ist...

Eine (hoffentlich kleine) Minderheit verhält sich asozial und bringt die ganze Gruppe in Verruf.
Ich wiederhole mich, aber man muss als Owner einfach mit einem gewissen Anteil an Idioten rechnen, da hilft kein knackiger Mystery und auch keine lange Wegstrecke, eher im Gegenteil, denn nach vier Stunden Anmarsch fallen wohl auch Hemmungen,
sondern einfach Daumen drücken.
Und spoilern was das Zeug hält, Hints für jede Station, das kann man auch allgemein halten, 'nicht im Kasten' reicht ja schon, wenn es ein Final ist

Vielleicht liegt die Wahrheit auch in der Mitte, dass grober Vandalismus nicht auf den Owner zurückfallen sollte, wenn dieser Schutzmaßnahmen, zum Beispiel Spoiler, errichtet hat.

Ich selbst würde auch gerne mal wieder was Auslegen, aber solange ich fürchten muss, dass ein schöner Ort nach ein paar Monaten aussieht wie eine Wildschweinsuhle, lasse ich es bleiben.

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von Merkur » Di 8. Nov 2011, 12:15

Tatsächlich ist man als Owner NUR für direkte Schäden verantwortlich, die die Dose selbst verursacht.. Wenn jemand die Dose sucht ist er für ALLE Schäden die er dabei verursacht selbst verantwortlich. Die Ausrede, dass man nicht wusste unter welchem Zaunpfahlkappe die Dose liegt zählt nicht, da man im Zweifelsfall einfach KEINE Kappe wegzuhebeln hat.
Soweit die rechtliche seite - in wie weit man den Owner moralisch in der Verantwortung sieht bleibt jedem selbst uüberlassen

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von jennergruhle » Di 8. Nov 2011, 12:53

MadCatERZ hat geschrieben:Ich wiederhole mich, aber man muss als Owner einfach mit einem gewissen Anteil an Idioten rechnen, da hilft kein knackiger Mystery und auch keine lange Wegstrecke, eher im Gegenteil, denn nach vier Stunden Anmarsch fallen wohl auch Hemmungen,
sondern einfach Daumen drücken.
Und spoilern was das Zeug hält, Hints für jede Station, das kann man auch allgemein halten, 'nicht im Kasten' reicht ja schon, wenn es ein Final ist

Vielleicht liegt die Wahrheit auch in der Mitte, dass grober Vandalismus nicht auf den Owner zurückfallen sollte, wenn dieser Schutzmaßnahmen, zum Beispiel Spoiler, errichtet hat.
Das ist eines der Hauptprobleme - viele Owner sind so arrogant, dass sie keine oder nutzlose Spoiler angeben, nach dem Motto:
- *ICH* weiß, wo der Cache ist, und IHR müsst dafür ordentlich suchen!
- Spoiler sind für Weicheier!
- Wenn es einen Spoiler gäbe, wäre es ein D1, und das wäre meiner unwürdig!

Und genau das führt zu zerlegten Locations.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von fabibr » Di 8. Nov 2011, 13:04

Es gibt keine Idiotencacher, sondern immer mehr Caches, an denen sich die Cacher gewöhnt haben.
Es wird heute einfach zu viel 08/15 geboten, was es vor Jahren in dem Ausmaß noch nicht gab. Wenn jetzt aber ein toll gemachter Cache kommt, dann sind viele einfach überfordert, weil sie nur noch den schnell Statistikgedanken in sich tragen.

Solange, wie Angebot/Nachfrage stimmen, wird es solche Cacher geben. Dies ist aber nunmal auch ein Produkt der immer größer werdenden Community. Jeder will mitmachen, jeder will verstecken und schon ist die nächste Leitplanke bedost.

Auch fehlt oft die helfende Hand zum Start in das Cacherdasein. Viele hilfreiche Ratschläge könnten gegeben werden, wenn jeder so was auch in seine Logs reinschreiben würde und nicht nur immer TFTC, schnell gefunden oder so. Einfach mal ehrlich die Meinung schreiben, besonders was einem nicht gefallen hat und wie man es besser machen könnte.
http://www.uhlencacher.de
Nur wer seine ehrliche Meinung im Log schreibt, kann dafür sorgen, dass die Dosenqualität besser wird.

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von HansHafen » Di 8. Nov 2011, 13:49

fabibr hat geschrieben:Es gibt keine Idiotencacher, sondern immer mehr Caches, an denen sich die Cacher gewöhnt haben.
Es wird heute einfach zu viel 08/15 geboten, was es vor Jahren in dem Ausmaß noch nicht gab. Wenn jetzt aber ein toll gemachter Cache kommt, dann sind viele einfach überfordert, weil sie nur noch den schnell Statistikgedanken in sich tragen.

Solange, wie Angebot/Nachfrage stimmen, wird es solche Cacher geben. Dies ist aber nunmal auch ein Produkt der immer größer werdenden Community. Jeder will mitmachen, jeder will verstecken und schon ist die nächste Leitplanke bedost.

Auch fehlt oft die helfende Hand zum Start in das Cacherdasein. Viele hilfreiche Ratschläge könnten gegeben werden, wenn jeder so was auch in seine Logs reinschreiben würde und nicht nur immer TFTC, schnell gefunden oder so. Einfach mal ehrlich die Meinung schreiben, besonders was einem nicht gefallen hat und wie man es besser machen könnte.

...unterschreib.

Ich hätte ich nichts dagegen, wenn es bei GC eine Art Patenschaft für neue Cacher gäbe. Man trägt sich auf eine Warteliste ein und hilfsbereite Geocacher vor Ort picken sich immer mal einen raus und nehmen denjenigen mal mit auf eine kleine Einführungsrunde. Damit könnte man schon viel Schaden abwenden, wenn wenigstens das Grundwissen sitzt, wie man sich verhält, wie man sucht, dass man nichts beschädigen darf, weder beim Suchen noch beim Verstecken und wie man loggt.

Aber das ist von GC wohl nicht gewollt.
Solange das so ist, werden immer mehr Leute dazukommen, die sich eben mal ein App im Appstore runterladen und ohne Hirn, Verstand oder Vorwissen losrennen...

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Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von slowfox » Di 8. Nov 2011, 13:56

Wäre das denn überhaupt von allen Newbies gewünscht? Wer sich für das Thema interessiert, verschafft sich auch eigenständig seine Informationen. Allen anderen scheint es es doch nur um den schnellen Konsum zu gehen, ohne noch groß "in die Lehre gehen" zu müssen.
Lieber tot als Hochzieher (JackSkysegel)

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